Walgesang Comments http://Neoprene.blogsport.de Sie rufen weit ins Meer, aber wer hört ihnen zu? (außer Walen) Mon, 09 Dec 2019 12:33:25 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126957 Mon, 02 Dec 2019 20:35:19 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126957 Ein Flugblatt anlässlich der Klimaproteste am 29.11.2019 von Kritik im Handgemenge Berlin, organisiert bei den Gruppen gegen Kapital und Nation: <a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd1219/t191219.html">"Klimapolitik - noch schlechter als ihr Ruf"</a> Viele Menschen auf der ganzen Welt machen sich Sorgen über die Erderwärmung. Zu Recht: Die Wissenschaft gibt immer dramatischere Prognosen über die immensen Schäden des Klimawandels ab. Die Auswirkungen sind aber längst bemerkbar. Dafür tut sich er-staunlich wenig in Sachen Schadstoffreduktion: Kaum ein Staat senkt den Ausstoß tat-sächlich. Und was auf nationaler und internationaler Bühne angekündigt wird, bleibt weit hinter dem Pariser Klimaabkommen zurück. Der weltweite Protest von Fridays For Future fordert von der Politik ein, das einzuhalten, was sie sich vorgenommen hat. Dafür kriegt er viel Lob und Unterstützung. Komischerwei-se auch von denen, die der Protest kritisiert. Die Lage ist ernst. Da wäre es klug, sich damit auseinander zu setzen, an wen man da appelliert. 30 Jahre Klimapolitik – deren Ergebnisse und Gründe – geben Aufschluss darüber, dass der Staat kein guter Ansprechpartner ist, wenn es darum geht, den Planeten zu retten. Mensch und Natur - wofür sind sie gut? Die Wirtschaft - wofür ist die gut? Umweltschutz - was kostet der Abfall? Klimapolitik - was kostet die Welt? Fazit - Mit Klimapolitik in die Klimakrise? Ein Flugblatt anlässlich der Klimaproteste am 29.11.2019 von Kritik im Handgemenge Berlin, organisiert bei den Gruppen gegen Kapital und Nation:

„Klimapolitik – noch schlechter als ihr Ruf“

Viele Menschen auf der ganzen Welt machen sich Sorgen über die Erderwärmung. Zu Recht: Die Wissenschaft gibt immer dramatischere Prognosen über die immensen Schäden des Klimawandels ab. Die Auswirkungen sind aber längst bemerkbar. Dafür tut sich er-staunlich wenig in Sachen Schadstoffreduktion: Kaum ein Staat senkt den Ausstoß tat-sächlich. Und was auf nationaler und internationaler Bühne angekündigt wird, bleibt weit hinter dem Pariser Klimaabkommen zurück.

Der weltweite Protest von Fridays For Future fordert von der Politik ein, das einzuhalten, was sie sich vorgenommen hat. Dafür kriegt er viel Lob und Unterstützung. Komischerwei-se auch von denen, die der Protest kritisiert. Die Lage ist ernst. Da wäre es klug, sich damit auseinander zu setzen, an wen man da appelliert. 30 Jahre Klimapolitik – deren Ergebnisse und Gründe – geben Aufschluss darüber, dass der Staat kein guter Ansprechpartner ist, wenn es darum geht, den Planeten zu retten.

Mensch und Natur – wofür sind sie gut?

Die Wirtschaft – wofür ist die gut?

Umweltschutz – was kostet der Abfall?

Klimapolitik – was kostet die Welt?

Fazit – Mit Klimapolitik in die Klimakrise?

]]>
by: Cilly http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126955 Mon, 02 Dec 2019 07:16:35 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126955 Gesundheit, Fitness, Wahn und Medien: "Mit dem Fitness-Wahn ist es wie mit anderen gesellschaftlichen Phänomenen, zum Beispiel Privatisierungen oder Sozialabbau: Kritisiert werden sie nur in ihren Anfängen. Sind sie erst vollzogen und etabliert, verklingt die Kritik, obwohl das Kritikwürdige nicht verschwunden, sondern im Gegenteil allgegenwärtig ist. Auch an der Fitness wird heutzutage eigentlich nichts mehr ausgesetzt. Sie gilt als uneingeschränkt erstrebenswert, als eine Selbstverständlichkeit, der man über regelmäßige körperliche Ertüchtigung in eigens dafür eingerichteten Räumlichkeiten nachkommt - getrennt vom wirklichen Leben, in dem man seine Arbeitskraft häufig in sitzender Körperhaltung zur Verfügung stellen muss... (Forts.) Stephan Kaufmann, 30.11.2019 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1129352.hassliebe-trimm-dich-pfad-am-arbeitsplatz.html --- Die ARD-TV-Sendung „Hart, aber fair“ am 18. 11. 2019 stand unter dem Titel: „Zu klein, zu teuer, zu schlecht: Haben wir zu viele Krankenhäuser?“1. Der Moderator Frank Plasberg, der bekanntlich viel auf Fakten hält und auf sie in seiner Sendung ständig verweist, stellte sich – interessanter Weise – schon mit dem Titel der Sendung gegen alle Fakten. Denn „wir“, also du, ich, Otto Normalbürger und alle anderen, haben ja gar keine Krankenhäuser. Diese sind Unternehmen und gehören den Kommunen, Kirchen, als Universitätskliniken gehören sie dem Land oder eben privaten Investoren. Daher entscheiden nicht „wir“ über die Menge und Qualität der Krankenhäuser, sondern Instanzen, die zu sagen haben… (Forts.) Suitbert Cechura, ß1.12.2019 https://www.magazin-auswege.de/data/2019/12/Cechura_Krankenhaus.pdf Gesundheit, Fitness, Wahn und Medien:

„Mit dem Fitness-Wahn ist es wie mit anderen gesellschaftlichen Phänomenen, zum Beispiel Privatisierungen oder Sozialabbau: Kritisiert werden sie nur in ihren Anfängen. Sind sie erst vollzogen und etabliert, verklingt die Kritik, obwohl das Kritikwürdige nicht verschwunden, sondern im Gegenteil allgegenwärtig ist. Auch an der Fitness wird heutzutage eigentlich nichts mehr ausgesetzt. Sie gilt als uneingeschränkt erstrebenswert, als eine Selbstverständlichkeit, der man über regelmäßige körperliche Ertüchtigung in eigens dafür eingerichteten Räumlichkeiten nachkommt – getrennt vom wirklichen Leben, in dem man seine Arbeitskraft häufig in sitzender Körperhaltung zur Verfügung stellen muss… (Forts.)

Stephan Kaufmann, 30.11.2019

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1129352.hassliebe-trimm-dich-pfad-am-arbeitsplatz.html

---

Die ARD-TV-Sendung „Hart, aber fair“ am 18. 11. 2019 stand unter dem Titel: „Zu klein, zu teuer, zu schlecht: Haben wir zu viele Krankenhäuser?“1. Der Moderator Frank Plasberg, der bekanntlich viel auf Fakten hält und auf sie in seiner Sendung ständig verweist, stellte sich – interessanter Weise – schon mit dem Titel der Sendung gegen alle Fakten. Denn „wir“, also du, ich, Otto Normalbürger und alle anderen, haben ja gar keine Krankenhäuser. Diese sind Unternehmen und gehören den Kommunen, Kirchen, als Universitätskliniken gehören sie dem Land oder eben privaten Investoren. Daher entscheiden nicht „wir“ über die Menge und Qualität der Krankenhäuser, sondern Instanzen, die zu sagen haben… (Forts.)

Suitbert Cechura, ß1.12.2019

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/12/Cechura_Krankenhaus.pdf

]]>
by: Greet http://Neoprene.blogsport.de/2019/12/01/von-huawei-bis-zur-nationalen-industriestrategie-die-weltmaechte-greifen-zu-den-oekonomischen-waffen/#comment-126954 Sun, 01 Dec 2019 17:22:50 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/12/01/von-huawei-bis-zur-nationalen-industriestrategie-die-weltmaechte-greifen-zu-den-oekonomischen-waffen/#comment-126954 Vgl. auch in etwas ausführlicherer Darstellung http://NestorMachno.blogsport.de/2018/12/12/imperialismus-heute-fortsetzung/#comment-37756 Stephan Kaufmann hat seine Überlegungen an anderen Stellen noch erweitert. "Zum Schutz ihrer Wirtschaften vor dem Ausland haben die EU-Staaten nun auch nationale Industriestrategien beschlossen, Peking verfolgt seine Strategie „Made in China 2025“. (…) Offensichtlich haben sich die Regierungen in Washington und Peking vorgenommen, ihren seit Jahren laufenden Aufschwung ins Unendliche zu verlängern. Gegen jedes noch so kleine Nachlassen der Konjunktur stemmen sie sich mit Maßnahmen, die eigentlich in Krisen zur Anwendung kommen: Milliarden von Krediten, niedrige Zinsen und immer neue Steuersenkungen. (…) Das Haushaltsdefizit schoss von 665 Milliarden Dollar im Jahr 2017 auf über 1000 Milliarden im laufenden Jahr. Auch kleinere Erhöhungen des Wachstums lässt sich Washington viel kosten. Chinas Zentralbank wiederum schiebt ebenfalls die Kreditvergabe der Banken an, während die Regierung über die Staatsunternehmen Geld in die Wirtschaft pumpt, Steuern senkt und Milliarden für die Infrastruktur ausgibt. „Die Finanzpolitik hat in den vergangenen Jahren bei der Abfederung einer schwächeren Konjunktur eine beträchtliche Rolle gespielt“, erklärt Hao Zhou von der Commerzbank. Das treibt auch in China die Schulden von Staat und Unternehmen in die Höhe und die Konjunktur voran: „Chinas Wirtschaft ist weiter sehr abhängig vom Kredit“, so das Institute for International Finance (IIF). Der jüngste Aufschwung finde im Wesentlichen in den „kredit-intensiven Sektoren“ der Wirtschaft statt. (…) Den Kampf um Marktanteile führen die Standorte mittels staatlichen Investitionen, Steuersenkungen und Kredithilfen für Unternehmen – und indem die Politik versucht, für die nationalen Unternehmen die globalen Absatz- und Investitionsbedingungen zu verbessern: Das ist der Handelskrieg, der sich selbst nährt. Denn um in diesem Krieg eine starke Position zu haben, werden neue Schulden gemacht. Diese Schulden machen in der Folge aber ein anhaltendes Wachstum nötig, um die Kredite zu rechtfertigen. So wird der Boden für die nächste Krise vorbereitet. Ökonomischer Nationalismus und Protektionismus breiten sich aus, die globale Handelsordnung wird geschwächt. Der Steuersenkungswettlauf entzieht den Staaten Mittel, die sie durch erhöhte Kreditaufnahme oder verstärkte Exporte zu kompensieren versuchen. Die steigenden Schulden bringen gerade für schwächere Staaten die Gefahr plötzlicher Kapitalabzüge und finanzieller Instabilität. https://www.fr.de/wirtschaft/unendlich-viel-rueckenwind-12318095.html ---- Industrie als Waffe Neue Runde im Kampf um technologische Vorherrschaft. Von Stephan Kaufmann, 24.11.2018 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1106437.technologie-konkurrenz-industrie-als-waffe.html?sstr= Vgl. auch in etwas ausführlicherer Darstellung
http://NestorMachno.blogsport.de/2018/12/12/imperialismus-heute-fortsetzung/#comment-37756

Stephan Kaufmann hat seine Überlegungen an anderen Stellen noch erweitert.

„Zum Schutz ihrer Wirtschaften vor dem Ausland haben die EU-Staaten nun auch nationale Industriestrategien beschlossen, Peking verfolgt seine Strategie „Made in China 2025“.
(…) Offensichtlich haben sich die Regierungen in Washington und Peking vorgenommen, ihren seit Jahren laufenden Aufschwung ins Unendliche zu verlängern. Gegen jedes noch so kleine Nachlassen der Konjunktur stemmen sie sich mit Maßnahmen, die eigentlich in Krisen zur Anwendung kommen: Milliarden von Krediten, niedrige Zinsen und immer neue Steuersenkungen. (…)
Das Haushaltsdefizit schoss von 665 Milliarden Dollar im Jahr 2017 auf über 1000 Milliarden im laufenden Jahr. Auch kleinere Erhöhungen des Wachstums lässt sich Washington viel kosten.

Chinas Zentralbank wiederum schiebt ebenfalls die Kreditvergabe der Banken an, während die Regierung über die Staatsunternehmen Geld in die Wirtschaft pumpt, Steuern senkt und Milliarden für die Infrastruktur ausgibt. „Die Finanzpolitik hat in den vergangenen Jahren bei der Abfederung einer schwächeren Konjunktur eine beträchtliche Rolle gespielt“, erklärt Hao Zhou von der Commerzbank. Das treibt auch in China die Schulden von Staat und Unternehmen in die Höhe und die Konjunktur voran: „Chinas Wirtschaft ist weiter sehr abhängig vom Kredit“, so das Institute for International Finance (IIF). Der jüngste Aufschwung finde im Wesentlichen in den „kredit-intensiven Sektoren“ der Wirtschaft statt. (…) Den Kampf um Marktanteile führen die Standorte mittels staatlichen Investitionen, Steuersenkungen und Kredithilfen für Unternehmen – und indem die Politik versucht, für die nationalen Unternehmen die globalen Absatz- und Investitionsbedingungen zu verbessern: Das ist der Handelskrieg, der sich selbst nährt. Denn um in diesem Krieg eine starke Position zu haben, werden neue Schulden gemacht. Diese Schulden machen in der Folge aber ein anhaltendes Wachstum nötig, um die Kredite zu rechtfertigen.

So wird der Boden für die nächste Krise vorbereitet. Ökonomischer Nationalismus und Protektionismus breiten sich aus, die globale Handelsordnung wird geschwächt. Der Steuersenkungswettlauf entzieht den Staaten Mittel, die sie durch erhöhte Kreditaufnahme oder verstärkte Exporte zu kompensieren versuchen. Die steigenden Schulden bringen gerade für schwächere Staaten die Gefahr plötzlicher Kapitalabzüge und finanzieller Instabilität.

https://www.fr.de/wirtschaft/unendlich-viel-rueckenwind-12318095.html

----

Industrie als Waffe

Neue Runde im Kampf um technologische Vorherrschaft.

Von Stephan Kaufmann, 24.11.2018

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1106437.technologie-konkurrenz-industrie-als-waffe.html?sstr=

]]>
by: Cilly http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126952 Thu, 28 Nov 2019 06:50:41 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126952 Anlässlich des „Global Day of Climate Action“ am 29. November Unzufrieden mit der Klimapolitik? „Die Bundesregierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht!“ Dann akzeptiert es nicht! Und stellt euch darauf ein, dass dann noch ein bisschen was anderes fällig ist, wenn ihr an dieser Verweigerung wirklich festhalten wollt. https://de.gegenstandpunkt.com/dossier/klima --- http://tages-politik.de/Energiepolitik-Umweltpolitik/Fridays_for-Future-Bewegung-2019.html http://neoprene.blogsport.de/2019/06/09/klimawandel-fridays-for-future-gsp-und-kritik/#comment-126027 http://NestorMachno.blogsport.de/2019/09/24/debatte-zum-klimawandel/#comment-37692 http://NestorMachno.blogsport.de/2019/09/24/debatte-zum-klimawandel/#comment-37620 Anlässlich des „Global Day of Climate Action“ am 29. November

Unzufrieden mit der Klimapolitik?

„Die Bundesregierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht!“
Dann akzeptiert es nicht!
Und stellt euch darauf ein, dass dann noch ein bisschen was anderes fällig ist, wenn ihr an dieser Verweigerung wirklich festhalten wollt.

https://de.gegenstandpunkt.com/dossier/klima

---

http://tages-politik.de/Energiepolitik-Umweltpolitik/Fridays_for-Future-Bewegung-2019.html

http://neoprene.blogsport.de/2019/06/09/klimawandel-fridays-for-future-gsp-und-kritik/#comment-126027

http://NestorMachno.blogsport.de/2019/09/24/debatte-zum-klimawandel/#comment-37692

http://NestorMachno.blogsport.de/2019/09/24/debatte-zum-klimawandel/#comment-37620

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126951 Tue, 26 Nov 2019 12:11:24 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126951 Neues Protokoll des Jour Fixe vom 18.11.2019: Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs (GS 3-19) [Fortsetzung II] III. Der Kapitalvorschuss und seine Rendite Das vorherrschende Selbstbild von IT-lern aus dem Silicon Valley und anderswo lautet: Ihr Erfolgsrezept setze sich aus zwei Elementen zusammen. Der rasante Erfolg sei Resultat davon, dass hier die „besten Köpfe“ am Werk seien in Kombination mit potenten Mäzenen, die diese Arbeit finanzieren. Dieses Selbstbild will der Artikel in den folgenden Punkten polit-ökonomisch zurechtrücken. 1. Staatliche Vorleistungen: Schutz des geistigen Eigentums und eine Menge Infrastruktur — Dieser Erfolg unterstellt etwas ganz Anderes als nur ein paar geniale Köpfe, eine Garage und Einsatz von Wagniskapital: nämlich einen erheblichen Einsatz von Staatsgewalt, der in diesen Vorstellungen wie selbstverständlich unterstellt ist und zugleich überhaupt nicht angesprochen wird. Der Staat stellt eine elementare Voraussetzung dieses Geschäftserfolgs dar. (…) 2. Spekulative Finanzblasen als Geburtshelfer Was für ein Bedarf ergibt sich aus der Eigenart des IT-Geschäfts in Bezug auf dessen Finanzierung? (…) v: Der Gebrauch des Faktors Arbeit. Wie gibt es das Ideal der Fabrik ohne Arbeiter? (…) Exkurs, ob der Kapitalismus demnächst vollautomatisch funktioniert (…) https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191118-digitalisierung-kapitalkreislauf-3.pdf --- vgl.: http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891 sowie: https://www.contradictio.de/blog/archives/8320 Neues Protokoll des Jour Fixe vom 18.11.2019:

Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs (GS 3-19)
[Fortsetzung II]

III. Der Kapitalvorschuss und seine Rendite

Das vorherrschende Selbstbild von IT-lern aus dem Silicon Valley und anderswo lautet: Ihr Erfolgsrezept setze sich aus zwei Elementen zusammen. Der rasante Erfolg sei Resultat davon, dass hier die „besten Köpfe“ am Werk seien in Kombination mit potenten Mäzenen, die diese Arbeit finanzieren. Dieses Selbstbild will der Artikel in den folgenden Punkten polit-ökonomisch zurechtrücken.

1. Staatliche Vorleistungen: Schutz des geistigen Eigentums und eine Menge Infrastruktur
— Dieser Erfolg unterstellt etwas ganz Anderes als nur ein paar geniale Köpfe, eine Garage und Einsatz von Wagniskapital: nämlich einen erheblichen Einsatz von Staatsgewalt, der in diesen Vorstellungen wie selbstverständlich unterstellt ist und zugleich überhaupt nicht angesprochen wird. Der Staat stellt eine elementare Voraussetzung dieses Geschäftserfolgs dar. (…)

2. Spekulative Finanzblasen als Geburtshelfer
Was für ein Bedarf ergibt sich aus der Eigenart des IT-Geschäfts in Bezug auf dessen Finanzierung? (…)

v: Der Gebrauch des Faktors Arbeit.
Wie gibt es das Ideal der Fabrik ohne Arbeiter? (…)

Exkurs, ob der Kapitalismus demnächst vollautomatisch funktioniert (…)

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191118-digitalisierung-kapitalkreislauf-3.pdf

---

vgl.: http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891

sowie: https://www.contradictio.de/blog/archives/8320

]]>
by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126944 Mon, 25 Nov 2019 11:48:48 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126944 Gut, ein "erst" oder "in erster Linie" hat gefehlt. Denn absurd ist das doch auch, dass Arbeit nicht mehr stattfindet, wenn sie nicht mehr rentabel ist. Ist ja schließlich dasselbe Kriterium, das zum Einrichten eines Arbeitsplatzes und zur Streichung des Arbeitsplatzes führt. Die Absicht finde ich schon richtig darauf hinzuweisen, dass man sich erst über Rentabilität beklagt, wenn man rausfliegt, aber nicht wenn man eingestellt wird. Obwohl der Maßstab Rentabilität, sowohl über Einstellung wie Entlassung entscheidet. Gut, ein „erst“ oder „in erster Linie“ hat gefehlt. Denn absurd ist das doch auch, dass Arbeit nicht mehr stattfindet, wenn sie nicht mehr rentabel ist. Ist ja schließlich dasselbe Kriterium, das zum Einrichten eines Arbeitsplatzes und zur Streichung des Arbeitsplatzes führt. Die Absicht finde ich schon richtig darauf hinzuweisen, dass man sich erst über Rentabilität beklagt, wenn man rausfliegt, aber nicht wenn man eingestellt wird. Obwohl der Maßstab Rentabilität, sowohl über Einstellung wie Entlassung entscheidet.

]]>
by: Paco http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126942 Sun, 24 Nov 2019 17:24:25 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126942 Wenn Lohnarbeit deswegen stattfindet, weil das Kapital damit seinen Reichtum vermehren will, dann heißt das, dass die innerhalb des Kapitalismus liegenden Notwendigkeiten beinhalten, dass meine (kapitalistischen) Lebenspläne nur dann funktionieren, wenn ich mich zum Mittel der kapitalistischen Verwertungsambitionen mache. Obiger Satz... „Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht.“ ... soll nämlich eine Spitze dagegen sein, dass Arbeitslose hierzulande anscheinend meistens nur dringend einen neuen Arbeitsplatz haben wollen. Und nichts von Systemkritik wissen wollen. Den Satz könnte man also auch so formulieren: „Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht erst darin, dass Arbeit für den einen oder andern nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie überhaupt prinzipiell nur deswegen stattfindet, weil es um Rentabilität geht.“ Nicht erst, dass man ohne Lohnarbeit dasteht, bedeutet Armut für die Leute. Proletarische Lohnarbeit ist sowieso eine Form der Armut. Dazu passt auch obiges Beispiel von Stephan Kaufmann. Selbst wenn Arbeitsschutzgesetze existieren, werden auch diese so weit wie irgend möglich ausgereizt, denn der Zweck ist die Verwertung des Wertes. Und daher gibt es alle naselang Unfälle, Vergiftungen etc - mal abgesehen davon, dass auch bei betrieblichen Vergiftungen a) Vergiftung erlaubt ist, weil also nur ein Grenzwert für das Ausmaß an Vergiftung existiert, b) dieser im Betrieb obendrein von vornherein 'flexibler' gehandhabt werden darf, btw. ein anderer Wert existiert, wenn es um die Sphäre der Produktion geht. Da gibt es dann für Lärm und Staub einen gesonderten "Arbeitsplatzgrenzwert". Die Überschrift über den FR-Artikel von Stephan Kaufmann "Je besser die Geschäftslage, desto schlechter der Arbeitsschutz" - d a s gilt übrigens zwar in den von Kaufmann dargestellten Fällen. Ansonsten gibt es nur ein einziges Prinzip: möglichst viel Gewinn soll erwirtschaftt werden. "Kosten" und Aufwand müssen sich d a f ü r rechnen. Dass Arbeitsschutz keine Selbstverständlichkeit, sondern, weil Kosten verursachend, im Regelfall überhaupt erst noch durchgesetzt werden muss(te), d a s ist typisch. Wenn Lohnarbeit deswegen stattfindet, weil das Kapital damit seinen Reichtum vermehren will, dann heißt das, dass die innerhalb des Kapitalismus liegenden Notwendigkeiten beinhalten, dass meine (kapitalistischen) Lebenspläne nur dann funktionieren, wenn ich mich zum Mittel der kapitalistischen Verwertungsambitionen mache.

Obiger Satz… „Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht.“ … soll nämlich eine Spitze dagegen sein, dass Arbeitslose hierzulande anscheinend meistens nur dringend einen neuen Arbeitsplatz haben wollen. Und nichts von Systemkritik wissen wollen.

Den Satz könnte man also auch so formulieren: „Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht erst darin, dass Arbeit für den einen oder andern nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie überhaupt prinzipiell nur deswegen stattfindet, weil es um Rentabilität geht.“ Nicht erst, dass man ohne Lohnarbeit dasteht, bedeutet Armut für die Leute. Proletarische Lohnarbeit ist sowieso eine Form der Armut.

Dazu passt auch obiges Beispiel von Stephan Kaufmann. Selbst wenn Arbeitsschutzgesetze existieren, werden auch diese so weit wie irgend möglich ausgereizt, denn der Zweck ist die Verwertung des Wertes.

Und daher gibt es alle naselang Unfälle, Vergiftungen etc – mal abgesehen davon, dass auch bei betrieblichen Vergiftungen a) Vergiftung erlaubt ist, weil also nur ein Grenzwert für das Ausmaß an Vergiftung existiert, b) dieser im Betrieb obendrein von vornherein ‚flexibler‘ gehandhabt werden darf, btw. ein anderer Wert existiert, wenn es um die Sphäre der Produktion geht. Da gibt es dann für Lärm und Staub einen gesonderten „Arbeitsplatzgrenzwert“.

Die Überschrift über den FR-Artikel von Stephan Kaufmann „Je besser die Geschäftslage, desto schlechter der Arbeitsschutz“ – d a s gilt übrigens zwar in den von Kaufmann dargestellten Fällen. Ansonsten gibt es nur ein einziges Prinzip: möglichst viel Gewinn soll erwirtschaftt werden. „Kosten“ und Aufwand müssen sich d a f ü r rechnen. Dass Arbeitsschutz keine Selbstverständlichkeit, sondern, weil Kosten verursachend, im Regelfall überhaupt erst noch durchgesetzt werden muss(te), d a s ist typisch.

]]>
by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126941 Sun, 24 Nov 2019 14:15:22 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126941 "Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht." Na ja. Positiv hat du recht, Die Absurdität der Lohnarbeit und ihre Schädlichkeit hat ihren Grund darin, dass die Bedingung ihres Einsatzes ihre Rentabilität ist. Und daraus folgt im Umkehrschluss, dass sie nicht angewendet wird, wenn sie unrentabel ist. Das ist aber mindestens genauso absurd. Insofern bin ich mit deiner Negation "liegt nicht darin" nicht einverstanden. „Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht.“

Na ja. Positiv hat du recht, Die Absurdität der Lohnarbeit und ihre Schädlichkeit hat ihren Grund darin, dass die Bedingung ihres Einsatzes ihre Rentabilität ist. Und daraus folgt im Umkehrschluss, dass sie nicht angewendet wird, wenn sie unrentabel ist. Das ist aber mindestens genauso absurd. Insofern bin ich mit deiner Negation „liegt nicht darin“ nicht einverstanden.

]]>
by: Paco http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126928 Thu, 21 Nov 2019 13:36:11 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126928 Die meisten Leute gehen irgendwie davon aus, dass ihr eigenes privates Vorankommen und Befinden positiv mit dem Wohlergehen der Firma, für deren Wohlergehen sie arbeiten, verknüpft sei. Stephan Kaufmann zeigt (21.11.19) anhand von US-Studien über Unfallhäufigkeiten am Arbeitsplatz, dass diese Rechnung aber anders aufgeht ... "Je besser die Geschäftslage, desto schlechter der Arbeitsschutz. (...) Steigen die Metallpreise an den Rohstoffbörsen, lohnt sich der Abbau mehr. Das Unternehmen erhöht die Produktion, um die Gunst der Stunde zu nutzen – und vernachlässigt den Arbeitsschutz, der Produktionszeit kostet, etwa durch den Austausch von altem Equipment, durch Kontrollen oder das Training der Beschäftigten. All das verzögert den Abbau, wodurch dem Unternehmen Einnahmen entgehen. Diese entgangenen Einnahmen sind Opportunitätskosten. Sie steigen, je rentabler die Arbeit ist. Die US-Ökonomen haben zudem herausgefunden, dass in Rohstoffkonzernen der Arbeitsschutz in jenen Minen sinkt, deren Produkt sich an den Börsen verteuert. Umgekehrt steigt er in jenen Minen, die andere Metalle abbauen – für den Schutz der Arbeiter dort ist Geld da. Für die betriebliche Rendite zählen also nicht nur Ausgaben als Kosten, sondern ebenso entgangene Einnahmen. Diese radikale Umsetzung des Spruchs „Zeit ist Geld“ bezahlen viele Beschäftigte mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit." https://www.fr.de/wirtschaft/umso-besser-geschaeftslage-umso-schlechter-arbeitsschutz-13237601.html --- Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht. Seine soziale Gemeinheit beginnt nicht damit, dass die Leute, die Arbeit brauchen, oft keine finden, sondern besteht schon darin, dass sie Arbeit brauchen; dass sie dann noch nicht einmal sicher sein können, eine zu finden, folgt daraus von ganz allein. Die Bedingungen, denen die Marktwirtschaft die Arbeit unterwirft, enthalten die wesentlichen Bestimmungen dieses Produktionsverhältnisses. Sie sich klarzumachen, schafft garantiert keine Arbeitsplätze. Deswegen hier ein paar Ermunterungen dazu. https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/arbeit-reichtum Die meisten Leute gehen irgendwie davon aus, dass ihr eigenes privates Vorankommen und Befinden positiv mit dem Wohlergehen der Firma, für deren Wohlergehen sie arbeiten, verknüpft sei.

Stephan Kaufmann zeigt (21.11.19) anhand von US-Studien über Unfallhäufigkeiten am Arbeitsplatz, dass diese Rechnung aber anders aufgeht …

„Je besser die Geschäftslage, desto schlechter der Arbeitsschutz.

(…) Steigen die Metallpreise an den Rohstoffbörsen, lohnt sich der Abbau mehr. Das Unternehmen erhöht die Produktion, um die Gunst der Stunde zu nutzen – und vernachlässigt den Arbeitsschutz, der Produktionszeit kostet, etwa durch den Austausch von altem Equipment, durch Kontrollen oder das Training der Beschäftigten. All das verzögert den Abbau, wodurch dem Unternehmen Einnahmen entgehen. Diese entgangenen Einnahmen sind Opportunitätskosten. Sie steigen, je rentabler die Arbeit ist.

Die US-Ökonomen haben zudem herausgefunden, dass in Rohstoffkonzernen der Arbeitsschutz in jenen Minen sinkt, deren Produkt sich an den Börsen verteuert. Umgekehrt steigt er in jenen Minen, die andere Metalle abbauen – für den Schutz der Arbeiter dort ist Geld da.

Für die betriebliche Rendite zählen also nicht nur Ausgaben als Kosten, sondern ebenso entgangene Einnahmen. Diese radikale Umsetzung des Spruchs „Zeit ist Geld“ bezahlen viele Beschäftigte mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit.“

https://www.fr.de/wirtschaft/umso-besser-geschaeftslage-umso-schlechter-arbeitsschutz-13237601.html

---

Die Absurdität des Systems, der Grund seiner Schädlichkeit für die Masse seiner Insassen, liegt nicht darin, dass Arbeit nicht stattfindet, wenn sie nicht rentabel ist, sondern dass sie stattfindet, weil es um Rentabilität geht. Seine soziale Gemeinheit beginnt nicht damit, dass die Leute, die Arbeit brauchen, oft keine finden, sondern besteht schon darin, dass sie Arbeit brauchen; dass sie dann noch nicht einmal sicher sein können, eine zu finden, folgt daraus von ganz allein.

Die Bedingungen, denen die Marktwirtschaft die Arbeit unterwirft, enthalten die wesentlichen Bestimmungen dieses Produktionsverhältnisses. Sie sich klarzumachen, schafft garantiert keine Arbeitsplätze. Deswegen hier ein paar Ermunterungen dazu.

https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/arbeit-reichtum

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126917 Tue, 12 Nov 2019 12:22:29 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126917 Protokoll zum Jour Fixe vom 04.11.2019: Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs [GS 3-19] - Fortsetzung Die IT-Firmen stehen beispielhaft für ein Moment der Logik des Zirkulationsprozesses der Waren. Der erste Schritt (am Beispiel Facebook) ist, ein Interesse für die zum Verkauf anstehenden Waren zu wecken. Das bedeutet, man muss den potentiellen Kunden die Waren präsentieren und ihnen einen Zugang zu dieser Warenwelt schaffen. Im nächsten Schritt (Google) muss man dann dafür sorgen, dass er die Waren auch kaufen kann. Und schlussendlich müssen die Waren auch beim Käufer landen und die Zahlung abgewickelt werde (Amazon). In diesem Sinne ist der Zirkulationsprozess eine Abfolge von einzelnen Schritten. Die einzelnen Dienstleistungen neuer Art werden an den einzelnen Stellen des Kapitalkreislaufs verortet. "Der GS-Artikel erklärt, inwiefern diese Dienstleister dies als Geschäft organisieren. Die IT-Firmen machen den Handels- oder produktiven Kapitalisten an den verschiedenen Stellen das Angebot, die dafür notwendigen Funktionen kostengünstiger für sie zu erledigen. Die Reihenfolge der Dienstleistungen der einzelnen Firmen ist eine, die der GS-Artikel vornimmt, und verdankt sich keiner Überlegung der IT-Branche, wo sie im Kapitalkreislauf ansetzen müsste, um ein Geschäft zu machen." Kap II: Die Unkosten des Regimes des Kapitals über die Produktion 1. Kapitalistische Qualitätskontrolle Das Kapitel steigt damit ein, dass das produktive Kapital die Dienste der IT- Branche zur Rationalisierung der Produktion an der alten Grundrechnungsart des Kapitalismus – ein Vorschuss muss einen Überschuss erzeugen – bemisst. Das ist als eine Extraaufgabe der „Qualitätskontrolle“ gekennzeichnet… (Forts.) https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191104-digitalisierung-kapitalkreislauf-2.pdf --- vgl. auch http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891 Protokoll zum Jour Fixe vom 04.11.2019:
Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs [GS 3-19] – Fortsetzung

Die IT-Firmen stehen beispielhaft für ein Moment der Logik des Zirkulationsprozesses der Waren. Der erste Schritt (am Beispiel Facebook) ist, ein Interesse für die zum Verkauf anstehenden Waren zu wecken. Das bedeutet, man muss den potentiellen Kunden die Waren präsentieren und ihnen einen Zugang zu dieser Warenwelt schaffen. Im nächsten Schritt (Google) muss man dann dafür sorgen, dass er die Waren auch kaufen kann. Und schlussendlich müssen die Waren auch beim Käufer landen und die Zahlung abgewickelt werde (Amazon). In diesem Sinne ist der Zirkulationsprozess eine Abfolge von einzelnen Schritten. Die einzelnen Dienstleistungen neuer Art werden an den einzelnen Stellen des Kapitalkreislaufs verortet.

„Der GS-Artikel erklärt, inwiefern diese Dienstleister dies als Geschäft organisieren. Die IT-Firmen machen den Handels- oder produktiven Kapitalisten an den verschiedenen Stellen das Angebot, die dafür notwendigen Funktionen kostengünstiger für sie zu erledigen. Die Reihenfolge der Dienstleistungen der einzelnen Firmen ist eine, die der GS-Artikel vornimmt, und verdankt sich keiner Überlegung der IT-Branche, wo sie im Kapitalkreislauf ansetzen müsste, um ein Geschäft zu machen.“

Kap II: Die Unkosten des Regimes des Kapitals über die Produktion
1. Kapitalistische Qualitätskontrolle

Das Kapitel steigt damit ein, dass das produktive Kapital die Dienste der IT- Branche zur Rationalisierung der Produktion an der alten Grundrechnungsart des Kapitalismus – ein Vorschuss muss einen Überschuss erzeugen – bemisst. Das ist als eine Extraaufgabe der „Qualitätskontrolle“ gekennzeichnet… (Forts.)

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191104-digitalisierung-kapitalkreislauf-2.pdf

---

vgl. auch

http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891

]]>
by: Greet http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126914 Mon, 11 Nov 2019 17:53:04 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126914 Herbert Auinger: Die politische Rechte und die soziale Frage (11.11.19) Tun rechte Parteien, wenn sie an die Macht kommen, wirklich etwas für den legendären kleinen Mann („der stets verlor und nie gewann“, wie der Dichter weiß)? Im Fall Österreich, wo das „Ibiza-Video“ 2019 die so genannte türkis-blaue Regierung (aus ÖVP und FPÖ) nach anderthalb Jahren vorzeitig aus dem Amt katapultierte, kann man in dieser Frage Bilanz ziehen… https://www.magazin-auswege.de/data/2019/11/Auinger_Rechte_und_soziale_Frage.pdf Herbert Auinger: Die politische Rechte und die soziale Frage (11.11.19)

Tun rechte Parteien, wenn sie an die Macht kommen, wirklich etwas für den legendären kleinen Mann („der stets verlor und nie gewann“, wie der Dichter weiß)?

Im Fall Österreich, wo das „Ibiza-Video“ 2019 die so genannte türkis-blaue Regierung (aus ÖVP und FPÖ) nach anderthalb Jahren vorzeitig aus dem Amt katapultierte, kann man in dieser Frage Bilanz ziehen…

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/11/Auinger_Rechte_und_soziale_Frage.pdf

]]>
by: Greet http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126902 Sun, 03 Nov 2019 16:30:36 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126902 http://NestorMachno.blogsport.de/2019/10/08/verrat-der-usa/#comment-37603 http://NestorMachno.blogsport.de/2019/10/08/verrat-der-usa/#comment-37603

]]>
by: Neoprene http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126901 Sun, 03 Nov 2019 14:59:40 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126901 <blockquote>"wobei sich Deutschland als Aufsichtsmacht zur Befriedung des Konflikts präsentiert."</blockquote> Wie immer in solchen Fragen: Nein, Deutschland ist keine "Aufsichtsmacht". AKK will vielleicht, daß aus Deutschland sowas wird, aber außer diesem großmäuligen "Vorschlag" hat sie, hat die BRD, hat die Bundeswehr insbesondere ja kaum was zu bieten. Insofern paßt AKK als Kriegsministerin wie die Faust aufs Auge zum genauso großmäuligen Außenminister der SPD (auch wenn der diesmal merklich pikiert reagiert hat, aber wahrscheinlich auch nur, weil wieder mal niemand, auch AKK nicht, auch nur in Betracht gezogen hat, mal mit ihm über solch einen Vorschlag zu reden).

„wobei sich Deutschland als Aufsichtsmacht zur Befriedung des Konflikts präsentiert.“

Wie immer in solchen Fragen: Nein, Deutschland ist keine „Aufsichtsmacht“. AKK will vielleicht, daß aus Deutschland sowas wird, aber außer diesem großmäuligen „Vorschlag“ hat sie, hat die BRD, hat die Bundeswehr insbesondere ja kaum was zu bieten. Insofern paßt AKK als Kriegsministerin wie die Faust aufs Auge zum genauso großmäuligen Außenminister der SPD (auch wenn der diesmal merklich pikiert reagiert hat, aber wahrscheinlich auch nur, weil wieder mal niemand, auch AKK nicht, auch nur in Betracht gezogen hat, mal mit ihm über solch einen Vorschlag zu reden).

]]>
by: Greet http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126900 Sun, 03 Nov 2019 14:48:22 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126900 Angriff ist die beste Verteidigung von Suitbert Cechura, 03. November 2019 Am 21. Oktober, dem Montag nach der Koalitionsrunde, überraschte die CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin nicht nur ihren Koalitionspartner, sondern auch die Öffentlichkeit mit dem Vorstoß, in Syrien eine international überwachte Sicherheitszone unter Einbeziehung der Türkei und Russlands einzurichten. Die Details ließ sie offen, aber keinen Zweifel daran, dass Deutschland darin eine bedeutende militärische Rolle spielen würde. Ein Vorschlag, der es in sich hat und der ja auch allgemein als eine Zäsur in der neueren deutschen Sicherheitspolitik bewertet wurde. Der Vorschlag der Verteidigungsministerin stellt sich über die Konfliktparteien, wobei sich Deutschland als Aufsichtsmacht zur Befriedung des Konflikts präsentiert. Das kann aber nur, wie allen klar ist, militärisch durchgesetzt werden. Das Thema beschäftigt seitdem die deutsche Öffentlichkeit. Schon vorher hatte die christliche Politikerin ihre Unzufriedenheit mit dem Bild Deutschlands in der Welt zum Ausdruck gebracht (Forts.) ... https://www.magazin-auswege.de/data/2019/11/Cechura_AKK_setzt_Massstaebe.pdf Angriff ist die beste Verteidigung

von Suitbert Cechura, 03. November 2019

Am 21. Oktober, dem Montag nach der Koalitionsrunde, überraschte die CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin nicht nur ihren Koalitionspartner, sondern auch die Öffentlichkeit mit dem Vorstoß, in Syrien eine international überwachte Sicherheitszone unter Einbeziehung der Türkei und Russlands einzurichten.

Die Details ließ sie offen, aber keinen Zweifel daran, dass Deutschland darin eine bedeutende militärische Rolle spielen würde. Ein Vorschlag, der es in sich hat und der ja auch allgemein als eine Zäsur in der neueren deutschen Sicherheitspolitik bewertet wurde.

Der Vorschlag der Verteidigungsministerin stellt sich über die Konfliktparteien, wobei sich Deutschland als Aufsichtsmacht zur Befriedung des Konflikts präsentiert. Das kann aber nur, wie allen klar ist, militärisch durchgesetzt werden.
Das Thema beschäftigt seitdem die deutsche Öffentlichkeit. Schon vorher hatte die christliche Politikerin ihre Unzufriedenheit mit dem Bild Deutschlands in der Welt zum Ausdruck gebracht (Forts.) …

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/11/Cechura_AKK_setzt_Massstaebe.pdf

]]>
by: Paco http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126898 Sun, 27 Oct 2019 19:34:47 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126898 Zur militärischen Gesamtstrategie der USA Bereits 2002 fasste der GSP die damalige Nationale Sicherheitsstrategie der USA so zusammen; „Die sogenannte bedrohungsorientierte Strategie wird durch eine fähigkeitsorientierte Strategie ersetzt; d.h. es geht weniger darum, jemanden ins Visier zu nehmen, der uns bedrohen könnte, sondern mehr darum, wie wir möglicherweise angegriffen werden könnten und was wir tun müssen, um abzuschrecken.“ (D. Rumsfeld, 2001) – Und was heißt das? Die USA halten es grundsätzlich für verfehlt, die eigene Sicherheitspolitik an real-existierenden Bedrohungen auszurichten. Sie wollen sich auf jede mögliche, jede denkbare Herausforderung einstellen – auch und gerade auf noch unbekannte. Und zwar unabhängig davon, ob sie überhaupt schon irgendwo US-feindliche Absichten erkannt haben. Die Sortierung der Staatenwelt nach der Verlässlichkeit fremder Regierungen ist ihnen zu unsicher geworden; fortan misstrauen sie jedem unamerikanischen Souverän und nehmen dabei allein Maß an deren Macht-Mitteln. Die USA gehen fest davon aus, dass es Staaten, Terroristen oder sonstige Schurken gibt oder geben wird, die ihrerseits Gründe haben, ihre Waffen auf US-amerikanische Ziele zu richten. Genau deshalb müssen diese wirklichen wie potentiellen Feinde zur Ohnmacht verdammt werden. Und weil das für den jetzigen Zeitpunkt und alle Zukunft so bleiben soll, ist es in den Augen der USA auch falsch, Maß zu nehmen an wirklich-verfügbaren Kriegsfähigkeiten anderswo. Es gilt vielmehr, alle zukünftigen Entwicklungen zu antizipieren…“ https://www.contradictio.de/nss.pdf https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/ideologie-neuen-nationalen-sicherheitsstrategie https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Sicherheitsstrategie_der_Vereinigten_Staaten Nachdem unter Trump der Anti-Terror-Kampf nicht mehr die dominante Strategie der USA ist, greift man wieder auf die Konzepte von 2001 zurück – und radikalisiert sie. Näheres zur US-Strategie ist dem Artikel im neuen GSP 3/2019 zu entnehmen: „Nicht erst unter Trump, unter Trump aber in neuer Entschiedenheit: Die amerikanische Weltmacht treibt die Entmachtung ihres russischen Rivalen voran.“ https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/usa-treiben-entmachtung-ihres-russischen-rivalen-voran Das Heft muss man sich zwar kaufen. Ein Großteil dieses Artikels wurde aber vorab bereits vor einiger Zeit in der jw veröffentlicht: https://www.jungewelt.de/artikel/362140.usa-russland-offensive-abwehr.html Zur militärischen Gesamtstrategie der USA

Bereits 2002 fasste der GSP die damalige Nationale Sicherheitsstrategie der USA so zusammen;

„Die sogenannte bedrohungsorientierte Strategie wird durch eine fähigkeitsorientierte Strategie ersetzt; d.h. es geht weniger darum, jemanden ins Visier zu nehmen, der uns bedrohen könnte, sondern mehr darum, wie wir möglicherweise angegriffen werden könnten und was wir tun müssen, um abzuschrecken.“ (D. Rumsfeld, 2001) – Und was heißt das?

Die USA halten es grundsätzlich für verfehlt, die eigene Sicherheitspolitik an real-existierenden Bedrohungen auszurichten. Sie wollen sich auf jede mögliche, jede denkbare Herausforderung einstellen – auch und gerade auf noch unbekannte.

Und zwar unabhängig davon, ob sie überhaupt schon irgendwo US-feindliche Absichten erkannt haben. Die Sortierung der Staatenwelt nach der Verlässlichkeit fremder Regierungen ist ihnen zu unsicher geworden; fortan misstrauen sie jedem unamerikanischen Souverän und nehmen dabei allein Maß an deren Macht-Mitteln. Die USA gehen fest davon aus, dass es Staaten, Terroristen oder sonstige Schurken gibt oder geben wird, die ihrerseits Gründe haben, ihre Waffen auf US-amerikanische Ziele zu richten. Genau deshalb müssen diese wirklichen wie potentiellen Feinde zur Ohnmacht verdammt werden. Und weil das für den jetzigen Zeitpunkt und alle Zukunft so bleiben soll, ist es in den Augen der USA auch falsch, Maß zu nehmen an wirklich-verfügbaren Kriegsfähigkeiten anderswo. Es gilt vielmehr, alle zukünftigen Entwicklungen zu antizipieren…“ https://www.contradictio.de/nss.pdf
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/ideologie-neuen-nationalen-sicherheitsstrategie

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Sicherheitsstrategie_der_Vereinigten_Staaten

Nachdem unter Trump der Anti-Terror-Kampf nicht mehr die dominante Strategie der USA ist, greift man wieder auf die Konzepte von 2001 zurück – und radikalisiert sie.

Näheres zur US-Strategie ist dem Artikel im neuen GSP 3/2019 zu entnehmen:
„Nicht erst unter Trump, unter Trump aber in neuer Entschiedenheit: Die amerikanische Weltmacht treibt die Entmachtung ihres russischen Rivalen voran.“

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/usa-treiben-entmachtung-ihres-russischen-rivalen-voran

Das Heft muss man sich zwar kaufen. Ein Großteil dieses Artikels wurde aber vorab bereits vor einiger Zeit in der jw veröffentlicht:
https://www.jungewelt.de/artikel/362140.usa-russland-offensive-abwehr.html

]]>
by: Pauker http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126895 Fri, 25 Oct 2019 12:34:13 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126895 Unterrichtsmaterial: Deutschland und der Türkeikrieg Das Nato-Land Türkei führt Krieg gegen die syrischen Kurden, die Bundesrepublik hat die Waffen geliefert – Teil 1 Renate Dillmanns beschreibt in ihren Arbeitsmaterialien nicht nur Hintergründe und Merkmale dieses Krieges. Die Autorin hat ihren Aufsatz auch für den Einsatz in der Schule aufbereitet. Das U-Material ist in erster Linie für den Unterricht in der Sek II vorgesehen. Bei der massenhaften Vertreibung der Kurden – inzwischen sind 195.000 auf der Flucht! – handelt es sich zwar nach den UN-Kriterien um einen ziemlich eindeutigen Fall von ethnischer Säuberung. Aber auch das gilt deutschen Politikern und der deutschen Mainstream- Presse eher von dem Standpunkt aus als bedenklich, dass nun schon wieder eine Menge Flüchtlinge auf der Welt dazukommen. Kein Vergleich mit der Empörung samt praktischen Konsequenzen (Embargo, Intervention, Bombardierung) in den noch nicht allzu lange zurückliegenden Fällen Kosovo („Massenmörder Milosevic“!) und Syrien („Massenmörder Assad“!). Und die klare Verletzung der syrischen Souveränität und die offen geplante Eroberung syrischen Territoriums wird eher unter dem Aspekt betrachtet, ob Erdogan damit nicht noch mehr Unruhe in eine Krisenregion bringt, die „uns“ sprich: der deutschen Außenpolitik nicht gefällt. Von einer nicht hinnehmbaren Verletzung des Völkerrechts wie im Fall des Iraks bei seinem Überfall auf Kuwait 1990, der den 1. Golfkrieg nach sich zog, ist nirgends die Rede. https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Dillmann_Tuerkeikrieg_Nordsyrien.pdf Unterrichtsmaterial: Deutschland und der Türkeikrieg

Das Nato-Land Türkei führt Krieg gegen die syrischen Kurden,
die Bundesrepublik hat die Waffen geliefert – Teil 1

Renate Dillmanns beschreibt in ihren Arbeitsmaterialien nicht nur Hintergründe und Merkmale dieses Krieges. Die Autorin hat ihren Aufsatz auch für den Einsatz in der Schule aufbereitet. Das U-Material ist in erster Linie für den Unterricht in der Sek II vorgesehen.

Bei der massenhaften Vertreibung der Kurden – inzwischen sind 195.000 auf der Flucht! – handelt es sich zwar nach den UN-Kriterien um einen ziemlich eindeutigen Fall von ethnischer Säuberung. Aber auch das gilt deutschen Politikern und der deutschen Mainstream- Presse eher von dem Standpunkt aus als bedenklich, dass nun schon wieder eine Menge Flüchtlinge auf der Welt dazukommen. Kein Vergleich mit der Empörung samt praktischen Konsequenzen (Embargo, Intervention, Bombardierung) in den noch nicht allzu lange zurückliegenden Fällen Kosovo („Massenmörder Milosevic“!) und Syrien („Massenmörder Assad“!).
Und die klare Verletzung der syrischen Souveränität und die offen geplante Eroberung syrischen Territoriums wird eher unter dem Aspekt betrachtet, ob Erdogan damit nicht noch mehr Unruhe in eine Krisenregion bringt, die „uns“ sprich: der deutschen Außenpolitik nicht gefällt. Von einer nicht hinnehmbaren Verletzung des Völkerrechts wie im Fall des Iraks bei seinem Überfall auf Kuwait 1990, der den 1. Golfkrieg nach sich zog, ist nirgends die Rede.

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Dillmann_Tuerkeikrieg_Nordsyrien.pdf

]]>
by: Wolf http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126892 Thu, 24 Oct 2019 10:15:17 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/10/19/gruppe-k-kein-frieden-unter-dieser-nummer-2/#comment-126892 Aus dem Flugblatt: „Wir teilen mit unseren kurdischen Kolleg_innen und Nachbarn, mit unseren pazifistischen und linken Freunden die Empörung über diesen Krieg und seine Opfer. … Der Kampf gegen die endlosen Kriege richtet sich deshalb gegen die hiesigen Elitenund ihren ökonomischen Daseinszweck, den deutschen Kapitalismus.“ Empörung gegen die Zwecke, welche Staatsgewalten verfolgen, ist das eine. Mag man sich nicht gegen die Zwecke der anderen Seite empören? Was wollen kurdische Aktivisten, wofür riskieren sie ihr Leben? Ein Beispiel. „Sozialismus und Staat sind miteinander unvereinbar.“ (Duran Kalkan, Mitbegründer der PKK und heute im PKK-Zentralkomitee, siehe Verlinkung) Abgesehen von dem Irrtum, Sozialismus bräuchte keine Staatsgewalt, was erwarten sich Kurden, wenn viele Aktivisten von Sozialismus träumen? Ist es da sinnvoll, Mächte wie die USA als Beschützer anzurufen, um ein „Freies Kurdistan“ aufbauen zu können und sich bald folgerichtig „verraten“ zu fühlen? http://www.kurdistan-report.de/index.php/archiv/2018/57-kr-195-januar-februar-2018/669-sozialismus-und-staat-sind-miteinander-unvereinbarW Aus dem Flugblatt: „Wir teilen mit unseren kurdischen Kolleg_innen und Nachbarn, mit unseren pazifistischen und linken Freunden die Empörung über diesen Krieg und seine Opfer. … Der Kampf gegen die endlosen Kriege richtet sich deshalb gegen die hiesigen Elitenund ihren ökonomischen Daseinszweck, den deutschen Kapitalismus.“

Empörung gegen die Zwecke, welche Staatsgewalten verfolgen, ist das eine. Mag man sich nicht gegen die Zwecke der anderen Seite empören? Was wollen kurdische Aktivisten, wofür riskieren sie ihr Leben? Ein Beispiel.

„Sozialismus und Staat sind miteinander unvereinbar.“ (Duran Kalkan, Mitbegründer der PKK und heute im PKK-Zentralkomitee, siehe Verlinkung)

Abgesehen von dem Irrtum, Sozialismus bräuchte keine Staatsgewalt, was erwarten sich Kurden, wenn viele Aktivisten von Sozialismus träumen? Ist es da sinnvoll, Mächte wie die USA als Beschützer anzurufen, um ein „Freies Kurdistan“ aufbauen zu können und sich bald folgerichtig „verraten“ zu fühlen?

http://www.kurdistan-report.de/index.php/archiv/2018/57-kr-195-januar-februar-2018/669-sozialismus-und-staat-sind-miteinander-unvereinbarW

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891 Wed, 23 Oct 2019 15:01:04 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126891 Neues Protokoll zum Jour Fixe vom 14.10.2019: Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs (GS 3-19) 1.) W ́– G ́: Die Nahtstelle zwischen Kapital und Endverbraucher A. Facebook Immer wieder hört man: Der Kapitalismus ist im Silicon Valley neu erfunden worden, die Digitalisierung revolutioniert die Wirtschaft, sie läutet ein neues Zeitalter ein, das Digitalzeitalter, Daten sind der neue Rohstoff usw. Statt der neuen Technologie die eigene Vorstellung von ihr zuzuschreiben, geht der Artikel Folgendem nach: Was digitalisiert wird, ist die herrschende Art von Wirtschaft, der Kapitalismus. Wie kommt es dem auf Digitalisierung an? Wie wird diese Technologie – wie jede neue Erfindung im Kapitalismus – vom Kapital nach seinen Berechnungen eingespannt und verwendet? (...) https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191014-digitalisierung-kapitalkreislauf.pdf --- Vgl. dazu auch: Theo Wentzke: Digitalisierung und Dollar Die USA versuchen mit ihren IT-Konzernen und ihrem Geld der restlichen Welt ihren Willen aufzuherrschen. Zu einigen neueren Fortschritten in der Konkurrenz der Staaten in: junge Welt – Ausgabe vom 14.10.2019 / Seite 12 / Thema: Weltmacht und Weltmarkt https://www.jungewelt.de/artikel/364686.weltmacht-und-weltmarkt-digitalisierung-und-dollar.html und vgl. https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/digitalisierung-kapitalkreislaufs --- -- In der Jungen Welt gab es übrigens einen kritischen Leserbrief zum Artikel: (…) Für ihn scheinen die Staaten die Akteure zu sein, die sich bemühen, weltweit agierende Konzerne als Global Player »hochzuzüchten«. Bei Marx, Lenin und vielen anderen haben wir gelernt, dass es sich genau umgekehrt verhält: Der Staat ist das Instrument der herrschenden Klasse, und die Monopole benutzen Staaten in ihrem Kampf um die Aufteilung und Neuaufteilung der Welt. Es wäre notwendig, diese Grundgedanken auf die aktuelle Entwicklung anzuwenden, dann könnte man verstehen, dass ein Kapitalismus ziemlich am Ende sein muss, der sich Figuren wie Trump und Johnson, aber auch Merkel und Kramp-Karrenbauer an die Spitze setzt, und dass es keine andere Lösung gibt, als die Produktivkräfte, die ganze Maschinerie einschließlich der digitalen Netze dem Kapital zu entreißen und in den Besitz der Gesellschaft zu überführen, um mit ihnen etwas Nützliches zu machen. (…) https://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=44654 sowie noch ein weiterer, leicht anders gestrickter: [Die USA dehnten] “ (…) ihre seit 1973/74 auf dem Petro- statt dem Golddollar basierende wirtschaftliche, politische und militärische Macht weltweit aus. Diese Ausdehnung nahm immer mehr imperialistischen Charakter an. Als katastrophalen Wendepunkt in der US-Geschichte betrachte ich den 11. September 2001. Danach ging es sowohl in den USA als auch auf internationale Ebene eindeutig bergab. Seit der Finanzkrise 2008 haben Phänomene wie Obdachlosigkeit und Rauschgiftsucht schreckliche Ausmaße angenommen. Die seelische Verarmung übertrifft offenbar noch das Materielle. Doch nicht nur im Sozialbereich fallen die USA in sich zusammen. Sogar im Militärbereich verkommen sie zu einem Papiertiger, wie in Afghanistan und Syrien zu sehen ist. Der NATO-Partner Türkei kauft russische Abwehrsysteme. Es könnte ja sein, dass Länder wie Russland und China mit ihrem starken Staat mittlerweile in Rüstungsfragen dem übertrieben privatisierten, aber subventionierten militärisch-Industriellen Komplex der USA bereits überlegen sind. Ohne kulturelle, wirtschaftliche (horrende Staatsschulden) und militärische Akzeptanz ist die US-Hegemonie nicht mehr haltbar.“ https://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=44641 Neues Protokoll zum Jour Fixe vom 14.10.2019:

Die Digitalisierung des Kapitalkreislaufs (GS 3-19)

1.) W ́– G ́: Die Nahtstelle zwischen Kapital und Endverbraucher
A. Facebook

Immer wieder hört man: Der Kapitalismus ist im Silicon Valley neu erfunden worden, die Digitalisierung revolutioniert die Wirtschaft, sie läutet ein neues Zeitalter ein, das Digitalzeitalter, Daten sind der neue Rohstoff usw. Statt der neuen Technologie die eigene Vorstellung von ihr zuzuschreiben, geht der Artikel Folgendem nach: Was digitalisiert wird, ist die herrschende Art von Wirtschaft, der Kapitalismus. Wie kommt es dem auf Digitalisierung an? Wie wird diese Technologie – wie jede neue Erfindung im Kapitalismus – vom Kapital nach seinen Berechnungen eingespannt und verwendet? (…)

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf191014-digitalisierung-kapitalkreislauf.pdf

---

Vgl. dazu auch:

Theo Wentzke: Digitalisierung und Dollar

Die USA versuchen mit ihren IT-Konzernen und ihrem Geld der restlichen Welt ihren Willen aufzuherrschen. Zu einigen neueren Fortschritten in der Konkurrenz der Staaten

in: junge Welt – Ausgabe vom 14.10.2019 / Seite 12 / Thema: Weltmacht und Weltmarkt

https://www.jungewelt.de/artikel/364686.weltmacht-und-weltmarkt-digitalisierung-und-dollar.html

und vgl.
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/digitalisierung-kapitalkreislaufs

---

--

In der Jungen Welt gab es übrigens einen kritischen Leserbrief zum Artikel:

(…) Für ihn scheinen die Staaten die Akteure zu sein, die sich bemühen, weltweit agierende Konzerne als Global Player »hochzuzüchten«.

Bei Marx, Lenin und vielen anderen haben wir gelernt, dass es sich genau umgekehrt verhält: Der Staat ist das Instrument der herrschenden Klasse, und die Monopole benutzen Staaten in ihrem Kampf um die Aufteilung und Neuaufteilung der Welt. Es wäre notwendig, diese Grundgedanken auf die aktuelle Entwicklung anzuwenden, dann könnte man verstehen, dass ein Kapitalismus ziemlich am Ende sein muss, der sich Figuren wie Trump und Johnson, aber auch Merkel und Kramp-Karrenbauer an die Spitze setzt, und dass es keine andere Lösung gibt, als die Produktivkräfte, die ganze Maschinerie einschließlich der digitalen Netze dem Kapital zu entreißen und in den Besitz der Gesellschaft zu überführen, um mit ihnen etwas Nützliches zu machen. (…)

https://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=44654

sowie noch ein weiterer, leicht anders gestrickter:

[Die USA dehnten] “ (…) ihre seit 1973/74 auf dem Petro- statt dem Golddollar basierende wirtschaftliche, politische und militärische Macht weltweit aus. Diese Ausdehnung nahm immer mehr imperialistischen Charakter an.

Als katastrophalen Wendepunkt in der US-Geschichte betrachte ich den 11. September 2001. Danach ging es sowohl in den USA als auch auf internationale Ebene eindeutig bergab. Seit der Finanzkrise 2008 haben Phänomene wie Obdachlosigkeit und Rauschgiftsucht schreckliche Ausmaße angenommen. Die seelische Verarmung übertrifft offenbar noch das Materielle. Doch nicht nur im Sozialbereich fallen die USA in sich zusammen. Sogar im Militärbereich verkommen sie zu einem Papiertiger, wie in Afghanistan und Syrien zu sehen ist. Der NATO-Partner Türkei kauft russische Abwehrsysteme. Es könnte ja sein, dass Länder wie Russland und China mit ihrem starken Staat mittlerweile in Rüstungsfragen dem übertrieben privatisierten, aber subventionierten militärisch-Industriellen Komplex der USA bereits überlegen sind. Ohne kulturelle, wirtschaftliche (horrende Staatsschulden) und militärische Akzeptanz ist die US-Hegemonie nicht mehr haltbar.“

https://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=44641

]]>
by: Flugi_Entwurf http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126887 Thu, 17 Oct 2019 14:57:00 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126887 Liebe ZeitgenossInnen, allüberall finden derzeit Demos, Aktionen, Diskussionsveranstaltungen zu dem Überfall der Türkei auf Rojava ein. Warum gegen den Krieg demonstrieren, wenn doch sowieso alle dagegen sind? Ob im Fernsehen oder in der Zeitung, gegen den Krieg der Türkei in Syrien sind alle, von Amerika über die EU bis hin zu den Kurden. Einen Unterschied macht es allerdings, aus welchem Grund die verschiedenen Parteien gegen diesen Krieg sind. • Wir demonstrieren gegen den Krieg der Türkei gegen die Kurden und gegen ihren Bündnispartner Deutschland. • Wir kritisieren die Bundesregierung nicht deshalb, weil diese nur halbherzig einen Waffenboykott verkündet hat, sondern weil dieser Boykott zeigt, wie die Regierung zu diesem Krieg steht. Wenn sie der Türkei in Zukunft keine Waffen mehr liefern will, dann liefert sie die vereinbarten Waffen erst einmal weiter, weil die Türkei ein Bündnispartner in der Nato ist und auch bleiben soll. Deutschland hat die Türkei mit allen möglichen Waffen aus deutscher Produktion ausgestattet, weil für sie die Türkei im Rahmen der Nato ein strategisches Land ist in der Front gegenüber Russland, und um in Asien und dem Nahen Osten Einfluss auf die Politik der dortigen Länder ausüben zu können. Zwar rechnet aktuell niemand der Regierenden mit einem Krieg gegenüber Russland, aber im Prinzip schon und dafür hat man die Türkei mit allem notwendigen ausgestattet. Von wegen der Krieg sei kein Mittel deutscher Politik. Wie die Rüstung der Türkei zeigt, kalkuliert man ständig damit und will dafür nichts anbrennen lassen. Dass die Türkei gegen die Kurden vorgeht, auch dagegen hat man in Deutschland nichts, denn der Türkei gesteht man zu, dass sie ein berechtigtes Sicherheitsinteresse gegenüber den Kurden hat, die einen eigenen Staat anstreben und damit die Souveränität der Türkei in Frage stellen. In der Beziehung ist man mit der Türkei einig, dass jede Form derartiger Aktivitäten zu unterbinden ist, deshalb verfolgt Deutschland auch die kurdische Partei der PKK. Wenn Deutschland kritisiert, dass deutsche Waffen jetzt in Syrien zum Einsatz kommen, weil dieser Krieg die Region destabilisiere, dann kann das einen eigentlich nur verwundern. Für die Menschen in der Region ist die Situation alles andere als stabil, schließlich herrscht dort seit Jahren Krieg. Nur mit der jetzigen Kriegssituation kann Deutschland offenbar gut leben, ist es doch mit seinen Tornados dort eingemischt und kann Einfluss nehmen. Mit dem Abzug der Amerikaner ist dieser Einsatz überflüssig und Deutschland ausgemischt. Das gefällt den Regierenden gar nicht. Wenn dann auch noch die Türkei in Syrien einmarschiert und damit die syrische Regierung und die Russen mit auf den Plan ruft, dann hat Deutschland diesen Krieg nicht bestellt und kritisiert die Türkei dafür, dass sie für diesen Einsatz deutscher Waffen das Herkunftsland nicht um Erlaubnis gefragt hat. Also steht Erdogan in der Kritik für zu viel Eigenmächtigkeit, dafür hat man ihn nicht hochgerüstet. Wenn der dann auch noch hingeht, und mit der Öffnung der Grenzen für die Flüchtlinge droht, ist jedes Maß für die deutsche Regierung überschritten. Da wird Mitleid mit den Opfern geheuchelt, an denen nur eins interessiert: Dass sie möglichst nie die Grenzen zu Europa überschreiten. Denn dafür hat man die Türkei immer geschätzt: Dass sie diese Elendsfiguren daran hindert, Europa zu erreichen. W i e er das gemacht hat, dass er sie eingesperrt hat, das alles hat solange nichtinteressiert, wie die Flüchtlinge daran gehindert wurden, nach Europa zu gelangen. Dass er diesen Auftrag aufkündigen will, das ist eines 'seiner größten Vergehen', die aber das gemeinsame Bündnis nicht in Frage stellen soll. Keine deutschen Waffenlieferungen - auch nicht die bereits vertraglich vereinbarten, und noch nicht gelieferten Waffenlieferungen - an die Türkei! Aufklärung über die strategische Funktion der Türkei im Nato-Konzept und dem deutschen Interesse daran! Raus mit deutschen Tornados in der Region! Beendigung des schmutzigen Flüchtlingsdeals zwischen Deutschland und der Türkei! Hände weg von Rojava! https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Hecker_Flugblatt_Warum_gegen_den_Krieg_demonstrieren.pdf Liebe ZeitgenossInnen,

allüberall finden derzeit Demos, Aktionen, Diskussionsveranstaltungen zu dem Überfall der Türkei auf Rojava ein. Warum gegen den Krieg demonstrieren, wenn doch sowieso alle dagegen sind?

Ob im Fernsehen oder in der Zeitung, gegen den Krieg der Türkei in Syrien sind alle, von Amerika über die EU bis hin zu den Kurden.

Einen Unterschied macht es allerdings, aus welchem Grund die verschiedenen Parteien gegen diesen Krieg sind.

• Wir demonstrieren gegen den Krieg der Türkei gegen die Kurden und gegen ihren Bündnispartner Deutschland.

• Wir kritisieren die Bundesregierung nicht deshalb, weil diese nur halbherzig einen Waffenboykott verkündet hat, sondern weil dieser Boykott zeigt, wie die Regierung zu diesem Krieg steht.

Wenn sie der Türkei in Zukunft keine Waffen mehr liefern will, dann liefert sie die vereinbarten Waffen erst einmal weiter, weil die Türkei ein Bündnispartner in der Nato ist und auch bleiben soll. Deutschland hat die Türkei mit allen möglichen Waffen aus deutscher Produktion ausgestattet, weil für sie die Türkei im Rahmen der Nato ein strategisches Land ist in der Front gegenüber Russland, und um in Asien und dem Nahen Osten Einfluss auf die Politik der dortigen Länder ausüben zu können.

Zwar rechnet aktuell niemand der Regierenden mit einem Krieg gegenüber Russland, aber im Prinzip schon und dafür hat man die Türkei mit allem notwendigen ausgestattet. Von wegen der Krieg sei kein Mittel deutscher Politik. Wie die Rüstung der Türkei zeigt, kalkuliert man ständig damit und will dafür nichts anbrennen lassen.

Dass die Türkei gegen die Kurden vorgeht, auch dagegen hat man in Deutschland nichts, denn der Türkei gesteht man zu, dass sie ein berechtigtes Sicherheitsinteresse gegenüber den Kurden hat, die einen eigenen Staat anstreben und damit die Souveränität der Türkei in Frage stellen. In der Beziehung ist man mit der Türkei einig, dass jede Form derartiger Aktivitäten zu unterbinden ist, deshalb verfolgt Deutschland auch die kurdische Partei der PKK. Wenn Deutschland kritisiert, dass deutsche Waffen jetzt in Syrien zum Einsatz kommen, weil dieser Krieg die Region destabilisiere, dann kann das einen eigentlich nur verwundern. Für die Menschen in der Region ist die Situation alles andere als stabil, schließlich herrscht dort seit Jahren Krieg. Nur mit der jetzigen Kriegssituation kann Deutschland offenbar gut leben, ist es doch mit seinen Tornados dort eingemischt und kann Einfluss nehmen.

Mit dem Abzug der Amerikaner ist dieser Einsatz überflüssig und Deutschland ausgemischt. Das gefällt den Regierenden gar nicht. Wenn dann auch noch die Türkei in Syrien einmarschiert und damit die syrische Regierung und die Russen mit auf den Plan ruft, dann hat Deutschland diesen Krieg nicht bestellt und kritisiert die Türkei dafür, dass sie für diesen Einsatz deutscher Waffen das Herkunftsland nicht um Erlaubnis gefragt hat.

Also steht Erdogan in der Kritik für zu viel Eigenmächtigkeit, dafür hat man ihn nicht hochgerüstet. Wenn der dann auch noch hingeht, und mit der Öffnung der Grenzen für die Flüchtlinge droht, ist jedes Maß für die deutsche Regierung überschritten. Da wird Mitleid mit den Opfern geheuchelt, an denen nur eins interessiert: Dass sie möglichst nie die Grenzen zu Europa überschreiten. Denn dafür hat man die Türkei immer geschätzt: Dass sie diese Elendsfiguren daran hindert, Europa zu erreichen.
W i e er das gemacht hat, dass er sie eingesperrt hat, das alles hat solange nichtinteressiert, wie die Flüchtlinge daran gehindert wurden, nach Europa zu gelangen. Dass er diesen Auftrag aufkündigen will, das ist eines ’seiner größten Vergehen‘, die aber das gemeinsame Bündnis nicht in Frage stellen soll.

Keine deutschen Waffenlieferungen – auch nicht die bereits vertraglich vereinbarten, und noch nicht gelieferten Waffenlieferungen – an die Türkei!

Aufklärung über die strategische Funktion der Türkei im Nato-Konzept und dem deutschen Interesse daran!

Raus mit deutschen Tornados in der Region! Beendigung des schmutzigen Flüchtlingsdeals zwischen Deutschland und der Türkei! Hände weg von Rojava!

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Hecker_Flugblatt_Warum_gegen_den_Krieg_demonstrieren.pdf

]]>
by: Serge http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126886 Wed, 16 Oct 2019 13:28:39 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126886 Schillo präzisiert in einem Kommentar seine Kritik daran, dass z.B. hierzulande Antisemitismus anscheinend ganz prinzipiell und von vornherein bereits in so was wie unser aller angeblichem 'Deutschsein' [irgendwo latent] wuchern würde ... https://www.magazin-auswege.de/2019/10/staerker-auf-die-persoenlichkeit-von-taetern-schauen/#comment-1453 Schillo präzisiert in einem Kommentar seine Kritik daran, dass z.B. hierzulande Antisemitismus anscheinend ganz prinzipiell und von vornherein bereits in so was wie unser aller angeblichem ‚Deutschsein‘ [irgendwo latent] wuchern würde …

https://www.magazin-auswege.de/2019/10/staerker-auf-die-persoenlichkeit-von-taetern-schauen/#comment-1453

]]>
by: Gurd http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126885 Tue, 15 Oct 2019 14:59:56 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-126885 Krieg in Nordsyrien Bundesaußenminister Heiko Maas versichert, dass die Türkei auch weiterhin deutsches Kriegsgerät geliefert bekommt Ein Kommentar von Klaus Hecker Nein, das stimmt doch gar nicht. Haben nicht gerade Deutschland und zwei weitere EU Staaten dekrediert, dass Waffenlieferungen an die Türkei gestoppt werden. Genau, das haben sie. Aber bitte genau lesen. Es heißt künftige Waffenlieferungen, aber doch nicht die bereits vertraglich vereinbarten, aber noch nicht gelieferten. Zudem heißt es, dass künftig nur solche Waffen nicht geliefert werden, welche in Syrien eingesetzt werden könnten. Ironisch gesprochen wird den Waffen hier Subjektcharakter angedichtet. Die ballern nicht einfach von selbst, wenn man draufdrückt, sondern haben einen inneren Kompass: nichts auszuspucken, wenn sie ahnen, sich in Nordsyrien zu befinden... (Forts.): https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Hecker_Nordsyrien.pdf Krieg in Nordsyrien
Bundesaußenminister Heiko Maas versichert, dass die Türkei auch weiterhin deutsches Kriegsgerät geliefert bekommt

Ein Kommentar von Klaus Hecker

Nein, das stimmt doch gar nicht. Haben nicht gerade Deutschland und zwei weitere EU Staaten dekrediert, dass Waffenlieferungen an die Türkei gestoppt werden. Genau, das haben sie. Aber bitte genau lesen. Es heißt künftige Waffenlieferungen, aber doch nicht die bereits vertraglich vereinbarten, aber noch nicht gelieferten. Zudem heißt es, dass künftig nur solche Waffen nicht geliefert werden, welche in Syrien eingesetzt werden könnten.
Ironisch gesprochen wird den Waffen hier Subjektcharakter angedichtet. Die ballern nicht einfach von selbst, wenn man draufdrückt, sondern haben einen inneren Kompass: nichts auszuspucken, wenn sie ahnen, sich in Nordsyrien zu befinden…
(Forts.):

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Hecker_Nordsyrien.pdf

]]>
by: Gurd http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-126884 Tue, 15 Oct 2019 12:37:34 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-126884 Digitalisierung und Dollar Die USA versuchen mit ihren IT-Konzernen und ihrem Geld der restlichen Welt ihren Willen aufzuherrschen. Zu einigen neueren Fortschritten in der Konkurrenz der Staaten Von Theo Wentzke Im Prinzip jedem Staat ist daran gelegen, dass die Urheber und Macher internetbasierter Dienstleistungen nicht nur an ihrem jeweiligen Standort produktiv werden, sondern vielmehr von dort ihr globales Geschäft betreiben. Tatsächlich ist dieses Anliegen von Anfang an der Grund eines zunehmend rücksichtslos geführten Kampfes der wenigen Weltwirtschaftsmächte, die die betreffenden Konzerne beheimaten, hüten und fördern. Eines Kampfes, den mit einem entscheidenden Vorsprung die USA führen, die das Internet geschaffen, zu kommerzieller allgemeiner Nutzung freigegeben und von Beginn an die Konzerne hochgezüchtet haben, die es für ihr Geschäft benutzen, darüber immer weiter wachsen und kraft ihrer Kapitalgröße und ihres technischen Vorsprungs den Weltmarkt in dieser Sphäre zu großen Teilen dominieren. Aus: junge Welt – Ausgabe vom 14.10.2019 / Seite 12 / Thema: Weltmacht und Weltmarkt https://www.jungewelt.de/artikel/364686.weltmacht-und-weltmarkt-digitalisierung-und-dollar.html vgl. https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/digitalisierung-kapitalkreislaufs Digitalisierung und Dollar

Die USA versuchen mit ihren IT-Konzernen und ihrem Geld der restlichen Welt ihren Willen aufzuherrschen. Zu einigen neueren Fortschritten in der Konkurrenz der Staaten

Von Theo Wentzke

Im Prinzip jedem Staat ist daran gelegen, dass die Urheber und Macher internetbasierter Dienstleistungen nicht nur an ihrem jeweiligen Standort produktiv werden, sondern vielmehr von dort ihr globales Geschäft betreiben. Tatsächlich ist dieses Anliegen von Anfang an der Grund eines zunehmend rücksichtslos geführten Kampfes der wenigen Weltwirtschaftsmächte, die die betreffenden Konzerne beheimaten, hüten und fördern. Eines Kampfes, den mit einem entscheidenden Vorsprung die USA führen, die das Internet geschaffen, zu kommerzieller allgemeiner Nutzung freigegeben und von Beginn an die Konzerne hochgezüchtet haben, die es für ihr Geschäft benutzen, darüber immer weiter wachsen und kraft ihrer Kapitalgröße und ihres technischen Vorsprungs den Weltmarkt in dieser Sphäre zu großen Teilen dominieren.

Aus: junge Welt – Ausgabe vom 14.10.2019 / Seite 12 / Thema: Weltmacht und Weltmarkt

https://www.jungewelt.de/artikel/364686.weltmacht-und-weltmarkt-digitalisierung-und-dollar.html

vgl.
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/digitalisierung-kapitalkreislaufs

]]>
by: Serge http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126882 Sat, 12 Oct 2019 06:17:27 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126882 Arbeit und Reichtum in der BRD sind permanent auch Gegenstand der öffentliche Debatte. Wie im Detail die Sendung "Arm trotz Arbeit" am 17.9. funktioniert hat, das ist hier Thema: http://tages-politik.de/Hartzreform/Hartzreform-Akt.-3-Sat-Sendung_2018.html Ein grundsätzlicher Artikel und einige Überlegungen aus Marx‘ Studienheften, die unter dem Titel 'Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie' als Band 42 der MEW-Ausgabe erschienen sind, sind hier zusammengefasst und kommentiert worden: Exkurs zu „Arbeit und Reichtum“: Zum Verhältnis zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen im Kapitalismus https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/exkurs-zu-arbeit-reichtum Arbeit und Reichtum in der BRD sind permanent auch Gegenstand der öffentliche Debatte.
Wie im Detail die Sendung „Arm trotz Arbeit“ am 17.9. funktioniert hat, das ist hier Thema:

http://tages-politik.de/Hartzreform/Hartzreform-Akt.-3-Sat-Sendung_2018.html

Ein grundsätzlicher Artikel und einige Überlegungen aus Marx‘ Studienheften, die unter dem Titel ‚Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie‘ als Band 42 der MEW-Ausgabe erschienen sind, sind hier zusammengefasst und kommentiert worden:

Exkurs zu „Arbeit und Reichtum“:
Zum Verhältnis zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen im Kapitalismus

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/exkurs-zu-arbeit-reichtum

]]>
by: Serge http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126879 Thu, 10 Oct 2019 22:09:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126879 Der Rassist: ein autoritärer Charakter? von Johannes Schillo Bei Rassisten, die einem staatlichen Programm folgen, aber auch bei „Einzeltätern“, die mal als Terroristen, mal als Amokläufer eingestuft werden, soll es sich bei den Tätern um Menschen mit gestörter Psyche handeln. Dass sich die Psychologie des Rassismus, die diesen aus devianten Persönlichkeitsmerkmalen ableitet, breiter Anerkennung, im Blick auf zeitgenössische Fälle, aber auch bei der Bewältigung des historischen Faschismus, erfreut, war anlässlich der Auseinandersetzung um das Mass Shooting von El Paso Thema. Dazu weitere Überlegungen anlässlich des aktuellen Anschlags in Halle am 9. Oktober 2019. https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Schillo_Der_autoritaere_Charakter.pdf Der Rassist: ein autoritärer Charakter?
von Johannes Schillo

Bei Rassisten, die einem staatlichen Programm folgen, aber auch bei „Einzeltätern“, die mal als Terroristen, mal als Amokläufer eingestuft werden, soll es sich bei den Tätern um Menschen mit gestörter Psyche handeln.

Dass sich die Psychologie des Rassismus, die diesen aus devianten Persönlichkeitsmerkmalen ableitet, breiter Anerkennung, im Blick auf zeitgenössische Fälle, aber auch bei der Bewältigung des historischen Faschismus, erfreut, war anlässlich der Auseinandersetzung um das Mass Shooting von El Paso Thema.

Dazu weitere Überlegungen anlässlich des aktuellen Anschlags in Halle am 9. Oktober 2019.

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Schillo_Der_autoritaere_Charakter.pdf

]]>
by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2016/03/25/der-grabbeltisch-der-erkenntnis-untersuchung-zur-methode-des-gegenstandpunkt/#comment-126876 Tue, 08 Oct 2019 11:32:49 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2016/03/25/der-grabbeltisch-der-erkenntnis-untersuchung-zur-methode-des-gegenstandpunkt/#comment-126876 <a href="https://www.amazon.com/Julian-Bierwirths-Grabbeltisch-Erkenntnis-2016/dp/1793448973">Karla Kritikus: Zu Julian Bierwirths „Der Grabbeltisch der Erkenntnis“ 2016: Polit-moralische Diskreditierung statt sachliche Kritik (German Edition)</a> Diese als Replik angelegte Veröffentlichung bezieht sich auf eine bemerkenswerte Veröffentlichung der Gruppe Krisis, und zwar einer ihrer Autoren, Julian Bierwirth - bemerkenswert in der Hinsicht, dass man an dieser studieren kann, wie eine theoretisch anspruchsvoll sich gebende Gruppierung bzw. einer ihrer Vertreter als leitendes Motiv der Einlassungen schlicht den Vorsatz polit-moralischer Diskreditierung offenbart. Ansonsten wird gebetsmühlenhaft der verkehrte, weil zirkuläre Anwurf wiederholt, dass, wer nicht den theoretischen Ansatz „Kritik der gesellschaftlichen Formbestimmungen“ teilt, der müsse „konservativ“ und „positivistisch“ gestrickt sein - was sich eben die immanente Kritik, Nachweis von Fehlern entlang anders erklärter Sache erspart, sondern per Vergleich mit dem eigenen Theoriegebäude differierende Aussagen an diesem desavouieren will. Karla Kritikus: Zu Julian Bierwirths „Der Grabbeltisch der Erkenntnis“ 2016:
Polit-moralische Diskreditierung statt sachliche Kritik (German Edition)

Diese als Replik angelegte Veröffentlichung bezieht sich auf eine bemerkenswerte Veröffentlichung der Gruppe Krisis, und zwar einer ihrer Autoren, Julian Bierwirth – bemerkenswert in der Hinsicht, dass man an dieser studieren kann, wie eine theoretisch anspruchsvoll sich gebende Gruppierung bzw. einer ihrer Vertreter als leitendes Motiv der Einlassungen schlicht den Vorsatz polit-moralischer Diskreditierung offenbart.

Ansonsten wird gebetsmühlenhaft der verkehrte, weil zirkuläre Anwurf wiederholt, dass, wer nicht den theoretischen Ansatz „Kritik der gesellschaftlichen Formbestimmungen“ teilt, der müsse „konservativ“ und „positivistisch“ gestrickt sein – was sich eben die immanente Kritik, Nachweis von Fehlern entlang anders erklärter Sache erspart, sondern per Vergleich mit dem eigenen Theoriegebäude differierende Aussagen an diesem desavouieren will.

]]>
by: Wohnen_Bremen http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126875 Tue, 08 Oct 2019 06:44:13 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-126875 Es wird in Bremen ein Lesekreis angeboten, der sich der Wohnungsnot in Deutschland widmet unter dem Titel Wohnungsnot im Kapitalismus: Ein unlösbares Dauerproblem Das Referat für kritische Wissenschaft lädt ein zu einem Lesekreis, der sich mit dem ökonomischen Gehalt der Reichtumsquelle Grundeigentum befasst und den modernen Entwicklungen bis hin zur finanzkapitalistischen Spekulation auf Leerstand von Wohnungen nachgeht. Bei Interesse meldet euch gerne bei kriwi@asta.uni-bremen.de, dann bekommt ihr etwas Lesestoff vorab. Ansonsten freuen wir uns auch auf spontan Interessierte: Kommt einfach am morgigen Mittwoch, den 09.10.2019 von 16 bis 18 Uhr in die AStA-Etage der Universität Bremen https://www.asta.uni-bremen.de/kritische-wissenschaft/ Es wird in Bremen ein Lesekreis angeboten, der sich der Wohnungsnot in Deutschland widmet unter dem Titel

Wohnungsnot im Kapitalismus: Ein unlösbares Dauerproblem

Das Referat für kritische Wissenschaft lädt ein zu einem Lesekreis, der sich mit dem ökonomischen Gehalt der Reichtumsquelle Grundeigentum befasst und den modernen Entwicklungen bis hin zur finanzkapitalistischen Spekulation auf Leerstand von Wohnungen nachgeht.

Bei Interesse meldet euch gerne bei kriwi@asta.uni-bremen.de, dann bekommt ihr etwas Lesestoff vorab.

Ansonsten freuen wir uns auch auf spontan Interessierte:
Kommt einfach am morgigen Mittwoch, den 09.10.2019 von 16 bis 18 Uhr in die AStA-Etage der Universität Bremen

https://www.asta.uni-bremen.de/kritische-wissenschaft/

]]>
by: Paco http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126873 Mon, 07 Oct 2019 06:07:08 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126873 Wohlhabende haben mehr, die Ärmsten verlieren real an Einkommen - das zeigt der Verteilungsbericht des gewerkschaftsnahen Instituts WSI. Die Ungleichheit in Deutschland ist seit langem ein zentrales Thema politischer Debatten. Immer wieder wird daher Umverteilung gefordert. Dem wurde in den vergangenen Jahren jedoch entgegengehalten, das Problem löse sich von allein, denn die soziale Schere schließe sich wieder. Das arbeitgebernahe Institut IW stellte 2017 eine „stabile Einkommensverteilung“ fest. Laut dem Münchener Ifo-Institut hat seit 2006 die Ungleichheit sogar „deutlich abgenommen“. Neue Berechnungen zeigen nun aber: Der Rückgang währte nur kurz. Seit 2010 hat sich die Schere wieder geöffnet. Grund ist, dass die Ränder der Verteilung auseinanderstreben – die Armut nimmt zu. (...) Starke Treiber dieser Entwicklung seien erstens die wachsenden Lohnungleichheiten. Die zunehmende Spreizung der Löhne habe bereits Ende der 1990er Jahre eingesetzt. Ein zweiter Grund sei die Tatsache, dass die Kapitaleinkommen – beispielsweise aus Unternehmen oder Finanzanlagen – stark bei den Reichen konzentriert sind. Über solche Einkommensquellen „verfügen in nennenswertem Maße ausschließlich Haushalte an der Spitze der Verteilung“, so das WSI. Und drittens verteile der Staat weniger als früher von oben nach unten um. So seien hohe Einkommen entlastet worden, während gleichzeitig geringe Einkommen durch höhere Verbrauchssteuern belastet wurden. Stephan Kufmann in der FR, 7.10.2019 https://www.fr.de/wirtschaft/kluft-waechst-13072363.html --- Generelleres zu Armut und Reichtum: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/merkels-land http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126851 Wer die Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Produktionsweise ausführlicher und gründlicher sich aneignen will, der ist zu einer mehrtägigen Veranstaltung in Bremen eingeladen! https://www.argudiss.de/content/arbeit-reichtum-im-kapitalismus-einfuehrung-kritik-politischen-oekonomie --- Dass hierzulande die Armen auch früher sterben, - das ist natürlich nichts als Zufall, bzw. vermutlich mangelndes Self-Health-Management-Optimierungs-Insourcing, nämlich: selbst schuld, oder? Nicht aber dürfen Todesfälle in der BRD daran liegen, wie der kapitalistische Staat sein Gesundheitssystem organisiert hat. Und das nicht nur bei Verschreibung, Bezahlung, Zuzahlung von Medikamenten, sondern auch bei Forschung und Entwicklung von Medikamenten: Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Seuchenschutzbehörde warnen vor einer Ära ohne Antibiotika. Ohne neue Wirkstoffe können Infektionen mit resistenten Keimen nicht mehr bekämpft werden. Operationen und Intensivmedizin verlieren ihren Sinn, wenn die Patienten einen Infekt bekommen und sterben. Schon aktuell rechnet man in der EU mit ca. 33.000 Toten jährlich. (…) Mit Novartis und Johnson & Johnson haben die letzten großen Pharmahersteller ihre Forschung im Bereich Antibiotika eingestellt. Nach der Verkündigung und Feier des Konzernergebnisses auf der Hauptversammlung von Novartis in Basel – das kann sich wahrlich sehen lassen – wird zum genannten Thema Stellung genommen: „Es ist richtig, dass wir ein Forschungsprogramm im Rahmen der Antibiotika-Forschung im Laufe des letzten Jahres eingestellt haben. Es war nur zum jetzigen Zeitpunkt unsere Perspektive, dass wir nicht genügend Fortschritte gemacht hätten, um ein Investment in diesem Bereich der Forschung weiter zu rechtfertigen, verglichen mit anderen Investment in anderen Forschungsbereichen, die wir machen.“ Mittel gegen Krebs z.B. sind sehr lukrativ und werden massenhaft eingesetzt und das zu hohen Preisen. Ein neues Antibiotikum dagegen sollte möglichst selten eingesetzt werden. (…) Der Staat müsse eingreifen, wird gefordert. Da ist man an der richtigen Adresse. Der Staat hat seine Wirtschaft so eingerichtet, dass jedes Bedürfnis (Ernährung, Wohnen, Gesundheit…) daran geknüpft ist, dass ein privates Profitinteresse zu seinem Recht kommt. Und entsprechend lautet die Antwort aus berufenem Mund: „Der Staat kann nicht das Geschehen des Marktes bestimmen oder außer Kraft setzen.“ Der Staat als Initiator und Lenker dieses Wirtschaftsgeschehens erklärt sich, so er mit den Schädigungen, die sich in allen Lebensbereichen zeigen, konfrontiert wird, als unzuständig, da ihm leider die Hände gebunden seien. Auch die eher von Unprofessionellen geäußerte Kritik, Gesundheit etc. darf keine Ware sein, blamiert sich an der Realität: Doch, sie ist es! (06.10.2019) https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Homberg_Antibiotika-Forschung.pdf Wohlhabende haben mehr, die Ärmsten verlieren real an Einkommen – das zeigt der Verteilungsbericht des gewerkschaftsnahen Instituts WSI.

Die Ungleichheit in Deutschland ist seit langem ein zentrales Thema politischer Debatten. Immer wieder wird daher Umverteilung gefordert. Dem wurde in den vergangenen Jahren jedoch entgegengehalten, das Problem löse sich von allein, denn die soziale Schere schließe sich wieder. Das arbeitgebernahe Institut IW stellte 2017 eine „stabile Einkommensverteilung“ fest. Laut dem Münchener Ifo-Institut hat seit 2006 die Ungleichheit sogar „deutlich abgenommen“. Neue Berechnungen zeigen nun aber: Der Rückgang währte nur kurz. Seit 2010 hat sich die Schere wieder geöffnet. Grund ist, dass die Ränder der Verteilung auseinanderstreben – die Armut nimmt zu. (…)
Starke Treiber dieser Entwicklung seien erstens die wachsenden Lohnungleichheiten. Die zunehmende Spreizung der Löhne habe bereits Ende der 1990er Jahre eingesetzt. Ein zweiter Grund sei die Tatsache, dass die Kapitaleinkommen – beispielsweise aus Unternehmen oder Finanzanlagen – stark bei den Reichen konzentriert sind. Über solche Einkommensquellen „verfügen in nennenswertem Maße ausschließlich Haushalte an der Spitze der Verteilung“, so das WSI. Und drittens verteile der Staat weniger als früher von oben nach unten um. So seien hohe Einkommen entlastet worden, während gleichzeitig geringe Einkommen durch höhere Verbrauchssteuern belastet wurden.

Stephan Kufmann in der FR, 7.10.2019

https://www.fr.de/wirtschaft/kluft-waechst-13072363.html

---

Generelleres zu Armut und Reichtum:

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/merkels-land

http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126851

Wer die Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen Produktionsweise ausführlicher und gründlicher sich aneignen will, der ist zu einer mehrtägigen Veranstaltung in Bremen eingeladen!

https://www.argudiss.de/content/arbeit-reichtum-im-kapitalismus-einfuehrung-kritik-politischen-oekonomie

---

Dass hierzulande die Armen auch früher sterben,
- das ist natürlich nichts als Zufall, bzw. vermutlich mangelndes Self-Health-Management-Optimierungs-Insourcing, nämlich: selbst schuld, oder?

Nicht aber dürfen Todesfälle in der BRD daran liegen, wie der kapitalistische Staat sein Gesundheitssystem organisiert hat.
Und das nicht nur bei Verschreibung, Bezahlung, Zuzahlung von Medikamenten, sondern auch bei Forschung und Entwicklung von Medikamenten:

Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Seuchenschutzbehörde warnen vor einer Ära ohne Antibiotika. Ohne neue Wirkstoffe können Infektionen mit resistenten Keimen nicht mehr bekämpft werden. Operationen und Intensivmedizin verlieren ihren Sinn, wenn die Patienten einen Infekt bekommen und sterben. Schon aktuell rechnet man in der EU mit ca. 33.000 Toten jährlich. (…)
Mit Novartis und Johnson & Johnson haben die letzten großen Pharmahersteller ihre Forschung im Bereich Antibiotika eingestellt. Nach der Verkündigung und Feier des Konzernergebnisses auf der Hauptversammlung von Novartis in Basel – das kann sich wahrlich sehen lassen – wird zum genannten Thema Stellung genommen:
„Es ist richtig, dass wir ein Forschungsprogramm im Rahmen der Antibiotika-Forschung im Laufe des letzten Jahres eingestellt haben. Es war nur zum jetzigen Zeitpunkt unsere Perspektive, dass wir nicht genügend Fortschritte gemacht hätten, um ein Investment in diesem Bereich der Forschung weiter zu rechtfertigen, verglichen mit anderen Investment in anderen Forschungsbereichen, die wir machen.“
Mittel gegen Krebs z.B. sind sehr lukrativ und werden massenhaft eingesetzt und das zu hohen Preisen. Ein neues Antibiotikum dagegen sollte möglichst selten eingesetzt werden. (…)

Der Staat müsse eingreifen, wird gefordert.
Da ist man an der richtigen Adresse. Der Staat hat seine Wirtschaft so eingerichtet, dass jedes Bedürfnis (Ernährung, Wohnen, Gesundheit…) daran geknüpft ist, dass ein privates Profitinteresse zu seinem Recht kommt. Und entsprechend lautet die Antwort aus berufenem Mund: „Der Staat kann nicht das Geschehen des Marktes bestimmen oder außer Kraft setzen.“ Der Staat als Initiator und Lenker dieses Wirtschaftsgeschehens erklärt sich, so er mit den Schädigungen, die sich in allen Lebensbereichen zeigen, konfrontiert wird, als unzuständig, da ihm leider die Hände gebunden seien.
Auch die eher von Unprofessionellen geäußerte Kritik, Gesundheit etc. darf keine Ware sein, blamiert sich an der Realität: Doch, sie ist es! (06.10.2019)

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Homberg_Antibiotika-Forschung.pdf

]]>
by: Boris http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/09/gesundheit-ein-gut-und-sein-preis/#comment-126870 Sun, 06 Oct 2019 10:53:21 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/09/gesundheit-ein-gut-und-sein-preis/#comment-126870 Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Seuchenschutzbehörde warnen vor einer Ära ohne Antibiotika. Ohne neue Wirkstoffe können Infektionen mit resistenten Keimen nicht mehr bekämpft werden. Operationen und Intensivmedizin verlieren ihren Sinn, wenn die Patienten einen Infekt bekommen und sterben. Schon aktuell rechnet man in der EU mit ca. 33.000 Toten jährlich. (...) Mit Novartis und Johnson &#38; Johnson haben die letzten großen Pharmahersteller ihre Forschung im Bereich Antibiotika eingestellt. Nach der Verkündigung und Feier des Konzernergebnisses auf der Hauptversammlung von Novartis in Basel - das kann sich wahrlich sehen lassen - wird zum genannten Thema Stellung genommen: „Es ist richtig, dass wir ein Forschungsprogramm im Rahmen der Antibiotika-Forschung im Laufe des letzten Jahres eingestellt haben. Es war nur zum jetzigen Zeitpunkt unsere Perspektive, dass wir nicht genügend Fortschritte gemacht hätten, um ein Investment in diesem Bereich der Forschung weiter zu rechtfertigen, verglichen mit anderen Investment in anderen Forschungsbereichen, die wir machen.“ Mittel gegen Krebs z.B. sind sehr lukrativ und werden massenhaft eingesetzt und das zu hohen Preisen. Ein neues Antibiotikum dagegen sollte möglichst selten eingesetzt werden. (...) Der Staat müsse eingreifen, wird gefordert. Da ist man an der richtigen Adresse. Der Staat hat seine Wirtschaft so eingerichtet, dass jedes Bedürfnis (Ernährung, Wohnen, Gesundheit...) daran geknüpft ist, dass ein privates Profitinteresse zu seinem Recht kommt. Und entsprechend lautet die Antwort aus berufenem Mund: „Der Staat kann nicht das Geschehen des Marktes bestimmen oder außer Kraft setzen.“ Der Staat als Initiator und Lenker dieses Wirtschaftsgeschehens erklärt sich, so er mit den Schädigungen, die sich in allen Lebensbereichen zeigen, konfrontiert wird, als unzuständig, da ihm leider die Hände gebunden seien. Auch die eher von Unprofessionellen geäußerte Kritik, Gesundheit etc. darf keine Ware sein, blamiert sich an der Realität: Doch, sie ist es! Rüdiger Homberg, am 06.10.2019 https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Homberg_Antibiotika-Forschung.pdf Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Seuchenschutzbehörde warnen vor einer Ära ohne Antibiotika. Ohne neue Wirkstoffe können Infektionen mit resistenten Keimen nicht mehr bekämpft werden. Operationen und Intensivmedizin verlieren ihren Sinn, wenn die Patienten einen Infekt bekommen und sterben. Schon aktuell rechnet man in der EU mit ca. 33.000 Toten jährlich. (…)
Mit Novartis und Johnson & Johnson haben die letzten großen Pharmahersteller ihre Forschung im Bereich Antibiotika eingestellt. Nach der Verkündigung und Feier des Konzernergebnisses auf der Hauptversammlung von Novartis in Basel – das kann sich wahrlich sehen lassen – wird zum genannten Thema Stellung genommen:
„Es ist richtig, dass wir ein Forschungsprogramm im Rahmen der Antibiotika-Forschung im Laufe des letzten Jahres eingestellt haben. Es war nur zum jetzigen Zeitpunkt unsere Perspektive, dass wir nicht genügend Fortschritte gemacht hätten, um ein Investment in diesem Bereich der Forschung weiter zu rechtfertigen, verglichen mit anderen Investment in anderen Forschungsbereichen, die wir machen.“
Mittel gegen Krebs z.B. sind sehr lukrativ und werden massenhaft eingesetzt und das zu hohen Preisen. Ein neues Antibiotikum dagegen sollte möglichst selten eingesetzt werden. (…)

Der Staat müsse eingreifen, wird gefordert.
Da ist man an der richtigen Adresse. Der Staat hat seine Wirtschaft so eingerichtet, dass jedes Bedürfnis (Ernährung, Wohnen, Gesundheit…) daran geknüpft ist, dass ein privates Profitinteresse zu seinem Recht kommt. Und entsprechend lautet die Antwort aus berufenem Mund: „Der Staat kann nicht das Geschehen des Marktes bestimmen oder außer Kraft setzen.“ Der Staat als Initiator und Lenker dieses Wirtschaftsgeschehens erklärt sich, so er mit den Schädigungen, die sich in allen Lebensbereichen zeigen, konfrontiert wird, als unzuständig, da ihm leider die Hände gebunden seien.
Auch die eher von Unprofessionellen geäußerte Kritik, Gesundheit etc. darf keine Ware sein, blamiert sich an der Realität: Doch, sie ist es!

Rüdiger Homberg, am 06.10.2019

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/10/Homberg_Antibiotika-Forschung.pdf

]]>
by: Gurd http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126865 Tue, 01 Oct 2019 20:23:14 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/09/21/deutsche-zustaende-der-geist-der-nation/#comment-126865 Herr Keiner: Der Nationalismus der AfD richtet sich gegen das Bündnis namens „Europa“ Warum die Altparteien die erfolgreiche Rechtspartei nicht in ihre Kreise aufnehmen wollen Bekanntlich hat die AfD mit ihrem Vorzugsthema „Flüchtlingsfrage“ großen Erfolg bei den Wählern in Sachsen und Brandenburg gehabt. Was heißt: sie hat von der weit verbreiteten Dummheit der Bürger profitiert, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit für ein Privileg halten, das auf Leistung und Gegenleistung beruht, ein Privileg also, das man sich als Deutscher verdient habe. Die ins Land strömenden Flüchtlinge haben nichts für dieses Land geleistet, bekommen aber trotzdem Geld vom Staat – das nehmen massenhaft Untertanen ihrer Obrigkeit übel. Und danken es der AfD, dass sie gegen diesen „Skandal“ zu Felde zieht. […] Die AfD hat mit einem eurokritischen Nationalismus bei den Wahlen im Osten Erfolg und damit ähnlich gegen die EU und deren „Arroganz und Zentralismus“ gewettert, wie das die Befürworter des Brexits in England getan haben. Die auch und entscheidend mit dem Schreckensszenario einer „unkontrollierten Einwanderung“ beim Wähler in England gepunktet haben. Dort allerdings geht das Pro und Contra in Sachen EU quer durch alle Parteien, hierzulande sind alle Parteien entschieden europa-treu, bis eben auf die AfD. […] http://www.herrkeiner.com/geschichten/der-nationalismus-der-afd-richtet-sich-gegen-das-buendnis-namens-europa/ Herr Keiner:
Der Nationalismus der AfD richtet sich gegen das Bündnis namens „Europa“

Warum die Altparteien die erfolgreiche Rechtspartei nicht in ihre Kreise aufnehmen wollen

Bekanntlich hat die AfD mit ihrem Vorzugsthema „Flüchtlingsfrage“ großen Erfolg bei den Wählern in Sachsen und Brandenburg gehabt. Was heißt: sie hat von der weit verbreiteten Dummheit der Bürger profitiert, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit für ein Privileg halten, das auf Leistung und Gegenleistung beruht, ein Privileg also, das man sich als Deutscher verdient habe. Die ins Land strömenden Flüchtlinge haben nichts für dieses Land geleistet, bekommen aber trotzdem Geld vom Staat – das nehmen massenhaft Untertanen ihrer Obrigkeit übel. Und danken es der AfD, dass sie gegen diesen „Skandal“ zu Felde zieht. […]

Die AfD hat mit einem eurokritischen Nationalismus bei den Wahlen im Osten Erfolg und damit ähnlich gegen die EU und deren „Arroganz und Zentralismus“ gewettert, wie das die Befürworter des Brexits in England getan haben. Die auch und entscheidend mit dem Schreckensszenario einer „unkontrollierten Einwanderung“ beim Wähler in England gepunktet haben. Dort allerdings geht das Pro und Contra in Sachen EU quer durch alle Parteien, hierzulande sind alle Parteien entschieden europa-treu, bis eben auf die AfD. […]

http://www.herrkeiner.com/geschichten/der-nationalismus-der-afd-richtet-sich-gegen-das-buendnis-namens-europa/

]]>
by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126852 Sat, 28 Sep 2019 14:50:30 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2013/05/03/7-05-13-berlin-decker-zu-arbeit-und-reichtum/#comment-126852 Fragt sich nur warum du nicht das gesamte GegenStandpunktarchiv verlinkst. Fragt sich nur warum du nicht das gesamte GegenStandpunktarchiv verlinkst.

]]>