Walgesang Comments http://Neoprene.blogsport.de Sie rufen weit ins Meer, aber wer hört ihnen zu? (außer Walen) Wed, 23 Apr 2014 11:29:23 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Felix http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-103008 Tue, 22 Apr 2014 18:14:00 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-103008 tagesschau.de: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/krise-in-der-ostukraine100.html">Kiew will neue "Anti-Terror-Einsätze"</a> (22.04.2014) tagesschau.de: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/ruestungsausgaben-ukraine-krise100.html">Schweden will Rüstungsetat erhöhen</a> (22.04.2014) jW: <a href="http://www.jungewelt.de/2014/04-23/058.php">Biden erzählt Geschichten</a> (23.04.2014) US-Vizepräsident sagt Kiew Finanz- und Militärhilfe zu und legt »Fotobeweise« für russische Einmischung vor. Aufständische im Donbass bauen Positionen aus jW: <a href="http://www.jungewelt.de/2014/04-23/038.php">Westintegration in Schokolade</a> (23.04.2014) Warum Petro Poroschenko der aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat in der Ukraine ist tagesschau.de: Kiew will neue „Anti-Terror-Einsätze“ (22.04.2014)

tagesschau.de: Schweden will Rüstungsetat erhöhen (22.04.2014)

jW: Biden erzählt Geschichten (23.04.2014)

US-Vizepräsident sagt Kiew Finanz- und Militärhilfe zu und legt »Fotobeweise« für russische Einmischung vor. Aufständische im Donbass bauen Positionen aus

jW: Westintegration in Schokolade (23.04.2014)

Warum Petro Poroschenko der aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat in der Ukraine ist

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by: Felix http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102992 Tue, 22 Apr 2014 12:55:05 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102992 jW: <a href="http://www.jungewelt.de/2014/04-22/053.php">Angriff auf Slowjansk</a> (22.04.2014) Mehrere Tote bei Schußwechsel an Kontrollpunkt in Ostukraine. Aufständische präsentieren Hinweise auf »Rechten Sektor« als Täter TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41562/1.html">"Eine recht originelle Demonstration"</a> (22.04.2014) Propaganda at its best: Russischer Kampfbomber soll AEGIS-Raketenabwehrsystem auf US-Zerstörer im Schwarzen Meer lahmgelegt haben Als am 9. April klar war, dass der US-Zerstörer Donald Cook am Tag darauf unangekündigt ins Schwarze Meer einfahren würde, empfand man dies in Russland als Provokation, es war auch als Demonstration der US-Truppenpräsenz für Russland und die osteuropäischen Länder gedacht. In Russland nahm man dies so wahr, dass die USA dem Land "auf den Zahn fühlen" wolle, weswegen man auch schnell eine entsprechende Reaktion entwickelte. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41545/1.html">Dr. Strangelove ist zurück</a> (22.04.2014) Die Ukraine-Krise bringt die Atomwaffen wieder ins Spiel Separatisten schüren Unruhe im Osten, Putin erhält angeblich Hilferufe, Übergangs-Präsident Turtschinow bittet um die Stationierung von UN-Friedenstruppen - die Ukraine kommt auch vier Wochen nach der Annexion der Krim durch Russland nicht zur Ruhe. Die Propaganda-Rhetorik vom "neuen kalten Krieg" schaukelt sich hoch, und so wird in den USA auch die eigene militärische Verteidigungsstrategie neu diskutiert. Rufe werden laut, die eine weitreichende Erneuerung der in die Jahre gekommenen Atomwaffenflotte fordern. Kritisiert wird ebenso Obamas Traum einer nuklearfreien Welt. In Russland scheinen sie derweil die neuen alten Spannungen zwischen West und Ost zu begrüßen. Die scheinbare Lektion für die Welt: mehr Atomwaffen. Aber die Krise produziert auch Gewinner. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41558/1.html">Die Schießerei in Slawjansk und die Propagandamaschine</a> (21.04.2014) Nach einer Umfrage sind auch die Menschen in der Süd- und Ostukraine nicht separatistisch gestimmt, aber sie sehen auch die Interimsregierung in Kiew nicht als legitim an Was ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Straßensperre der Separatisten in einem Vorort der Stadt Slawjansk im Oblast Donezk passiert. Es kam zu einer Schießerei, angeblich wurden 3 Mitglieder der "Bürgerwehr" getötet, die hier wie anderswo in der Ostukraine ihre Waffen nicht niederlegen und die besetzten Gebäude, Plätze und Straßen nicht räumen wollen, wie das von der Genfer Abmachung eigentlich vorgesehen war. Auch unter den Angreifern soll es Tote gegeben haben. Diese seien mit vier Autos vorgefahren und hätten das Feuer eröffnet. Zwei der Autos wurden von den Männern an der Straßensperre verbrannt. jW: Angriff auf Slowjansk (22.04.2014)

Mehrere Tote bei Schußwechsel an Kontrollpunkt in Ostukraine. Aufständische präsentieren Hinweise auf »Rechten Sektor« als Täter

TELEPOLIS: „Eine recht originelle Demonstration“ (22.04.2014)

Propaganda at its best: Russischer Kampfbomber soll AEGIS-Raketenabwehrsystem auf US-Zerstörer im Schwarzen Meer lahmgelegt haben

Als am 9. April klar war, dass der US-Zerstörer Donald Cook am Tag darauf unangekündigt ins Schwarze Meer einfahren würde, empfand man dies in Russland als Provokation, es war auch als Demonstration der US-Truppenpräsenz für Russland und die osteuropäischen Länder gedacht. In Russland nahm man dies so wahr, dass die USA dem Land „auf den Zahn fühlen“ wolle, weswegen man auch schnell eine entsprechende Reaktion entwickelte.

TELEPOLIS: Dr. Strangelove ist zurück (22.04.2014)

Die Ukraine-Krise bringt die Atomwaffen wieder ins Spiel

Separatisten schüren Unruhe im Osten, Putin erhält angeblich Hilferufe, Übergangs-Präsident Turtschinow bittet um die Stationierung von UN-Friedenstruppen – die Ukraine kommt auch vier Wochen nach der Annexion der Krim durch Russland nicht zur Ruhe. Die Propaganda-Rhetorik vom „neuen kalten Krieg“ schaukelt sich hoch, und so wird in den USA auch die eigene militärische Verteidigungsstrategie neu diskutiert. Rufe werden laut, die eine weitreichende Erneuerung der in die Jahre gekommenen Atomwaffenflotte fordern. Kritisiert wird ebenso Obamas Traum einer nuklearfreien Welt. In Russland scheinen sie derweil die neuen alten Spannungen zwischen West und Ost zu begrüßen. Die scheinbare Lektion für die Welt: mehr Atomwaffen. Aber die Krise produziert auch Gewinner.

TELEPOLIS: Die Schießerei in Slawjansk und die Propagandamaschine (21.04.2014)

Nach einer Umfrage sind auch die Menschen in der Süd- und Ostukraine nicht separatistisch gestimmt, aber sie sehen auch die Interimsregierung in Kiew nicht als legitim an

Was ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Straßensperre der Separatisten in einem Vorort der Stadt Slawjansk im Oblast Donezk passiert. Es kam zu einer Schießerei, angeblich wurden 3 Mitglieder der „Bürgerwehr“ getötet, die hier wie anderswo in der Ostukraine ihre Waffen nicht niederlegen und die besetzten Gebäude, Plätze und Straßen nicht räumen wollen, wie das von der Genfer Abmachung eigentlich vorgesehen war. Auch unter den Angreifern soll es Tote gegeben haben. Diese seien mit vier Autos vorgefahren und hätten das Feuer eröffnet. Zwei der Autos wurden von den Männern an der Straßensperre verbrannt.

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by: Kowalski http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102904 Sun, 20 Apr 2014 18:25:00 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102904 Für diejenigen, die wie alle anderen Themen auch dieses mit dem einzigen Maßstab beurteilen, den sie kennen wollen: Antisemitismus Guardian: <a href="http://www.theguardian.com/world/2014/apr/18/antisemitic-donetsk-peoples-republic-ukraine-hoax">Antisemitic flyer 'by Donetsk People's Republic' in Ukraine a hoax</a> (18 April 2014) City's chief rabbi states pamphlet is fake, claiming it is meant to discredit pro-Russian protesters or Jewish community "US secretary of state John Kerry soon waded into the media storm over the piece of paper, describing it as "grotesque" and "beyond unacceptable". But on Friday the chairman of the Donetsk People's Republic and the city's chief rabbi both stated that the flyer was a fake meant to discredit the so-called republic or the Jewish community. (...) "I think it's someone trying to use the Jewish community in Donetsk as an instrument in this conflict. That's why we're upset," the chief rabbi, Pinchas Vishedski, told journalists on Friday." Für diejenigen, die wie alle anderen Themen auch dieses mit dem einzigen Maßstab beurteilen, den sie kennen wollen: Antisemitismus

Guardian: Antisemitic flyer ‚by Donetsk People’s Republic‘ in Ukraine a hoax (18 April 2014)

City’s chief rabbi states pamphlet is fake, claiming it is meant to discredit pro-Russian protesters or Jewish community

„US secretary of state John Kerry soon waded into the media storm over the piece of paper, describing it as „grotesque“ and „beyond unacceptable“. But on Friday the chairman of the Donetsk People’s Republic and the city’s chief rabbi both stated that the flyer was a fake meant to discredit the so-called republic or the Jewish community. (…)

„I think it’s someone trying to use the Jewish community in Donetsk as an instrument in this conflict. That’s why we‘re upset,“ the chief rabbi, Pinchas Vishedski, told journalists on Friday.“

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102891 Sun, 20 Apr 2014 14:08:15 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102891 Apropo Schmierentheater: "Napoloni: Nun, wir kommen zur Lage an der Grenze. Hynkel: Natürlich, natürlich, gar kein Problem. N: Die Grenzen von Osterlich DR. Garbitsch: Pschscht!!! N: Was gibt's denn? G: Moment. - Häring zu den Gästen: Hinaus, raus, schnell, raus, raus, raus. Das gilt auch für euch beide - hinaus. Hynkel zu Häring: Hönaus! Häring: Ich - äh - hinaus? H: Hinaus! Häring: Hinaus? H: Mhm. Hinaus, Häring! Napoloni: Was also die Lage an der Grenze anbetrifft. Hynkel: Ja, ja, ja, ja. N: Das hat nichts weiter auf sich. Reine Formsache, weißt du. H: Erdbeer N: Habt ihr englischen Mostrich. Diener: Selbstverständlich, Sir. N: Der Mostrich ist scharf. Ah, das ist mein Fall. H: Schlagrahm Diener: Schlagrahm, euer Exzellenz. N: Um nochmal auf Grenzproblem zurückzukommen. Der Fall ist ganz einfach. Schlag ich vor. Wir verpflichten uns vertraglich, dass ihr nicht nach Osterlich gehn und dass wir nicht nach Osterlich gehn. Wenn wir Vertag unterzeichnet haben, wir nehmen Truppen aus Grenzgebiet zurück. H: Sehr gut. Wenn du deine Truppen abgezogen hast, unterzeichne ich. N: So wird gemacht! H: Jawohl. N: So schnell schießt Borussia nicht. Du hast mich nicht verstanden. Du unterzeichnest Vertrag und dann erst ich ziehe meine Truppen zurück. H: Eben, das sag ich ja. Ich unterschreibe, wenn deine Truppen fort sind. N: Uno Momento. (...) Nochmal von vorn. Zuerst du unterzeichnest hier Vertrag. Und danach werden dann meine Soldaten abziehen. H: Verstehe genau was du meinst. N: Wieso willst du erst unterschreiben wenn sie fort sind? H: Hälst du mich für so blöd, dass ich unterschreibe solange deine Truppen an der Grenze stehen? N: Hältst du mich für so blöd, dass ich meine Truppen abziehe ohne Unterzeichnung. H: Weiß ich auch nicht. N: Warum sollte ich das? H: Warum solltest du nicht? Osterlich ist ein freies Land. N: So? H: Deine Soldaten haben an der Grenze von Osterlich nichts zu suchen. N: Dann bleib ich dort stehen bis du diesen Vertrag unterschrieben hast. H: Du wirst sie abziehen, oder ich werde sie weg-blasen! Gorbitsch: Verzeihung, meine Herren aber das führt uns ja nicht weiter. N: Dr. Gorbitsch. Sagen sie ihm er soll vernünftig sein. H: Erdbeer N: Wer hat meine Stulle aufgegessen. Geben Sie mir ne andere. G: Wollen wir uns nicht in Ruhe hinsetzen. Ganz ohne Leidenschaft besprechen die Sache. N: Jetzt hören sie mal zu, ohne Leidenschaft. Ich will nur Gerechtigkeit. Erst wird der Vertrag unterzeichnet, dann ziehe ich meine Truppen zurück. G: Aber... H: Ich könnte meinen Untertanen nicht mehr in die Augen gucken, wenn ich diesen Vertrag unterzeichne, solange deine Soldaten noch die Grenze von Osterlich besetzen. N: Und ich werde nicht abziehen, bevor du nicht unterzeichnet hast. H: Und ich werde nicht unterschreiben, bevor du sie nicht zurückgezogen hast, verdammt. N: Dann werden sie eben bleiben, verstanden. H: Dann, werd ich sie wegblasen. N: Wenn du das wagen solltest, Hinki, dann wird meine Artellerie euch niedermähen wie Grashalme. H: Dann wird meine unbesiegare Luftwaffen kommen und deine Artellerie ausradieren. N: Wenn du einen Weltkrieg vom Zaun brechen willst, mir soll's recht sein. H: Ich werde die ganze Welt und dich auch im Ozean versenken. Gorbitsch: Nicht doch. Ich flehe sie an. [Alles schreit unverständlich durcheinander. Hynkel und Napoloni führen ihr Machtgehabe vor.] H: Erdbeeren Gorbitsch: Euer Exzellenz. Ich bitte sie, sich nicht zu erregen. Ich gebe in aller Bescheidenheit zu bedenken. H: Ünstück seinr Underpütz. (Schiebt sich einen Löffel Mostrich in den Mund, den er sich in der Erregung statt Schlagsahne auf den Teller getan hat. - Macht ein komisches Gesicht als er merkt, dass es Senf ist und krümmt sich darauf am Boden.) Gorbitsch: Ist was euer Excellenz? N: Ich denke nicht daran nachzugeben. Wenn er frech werden sollte werde ich ihn...diesen Zwerg. Dass ich nicht lache. (Schaufelt sich in der Erregung ebenfalls viel zuviel Mostrich auf die Stulle.) Gorbitsch: Euer Excellenz? Was ist denn nur geschehen? So kenn ich euer Excellenz ja gar nicht. (Hynkel hüpft vor Schmerz auf dem Sofa hin und her.) N: Hey, was ist passiert. Gorbitsch, kommen sie mal her. Was hat er denn plötzlich, hä? Gorbitsch: Er hat statt Schlagsahne Mostrich genommen. N: Mostrich, sowas kann auch nur Hinki passieren. (Napoloni beißt in die Stulle. - Verzerrt das Gesicht.) N: Ehh, ähh, oh, ohh, oh, ah, iih. (wankt rückwärts uns setzt sich zu Hinki auf das Sofa, beide Jammern und Winseln um die Wette. Stecken sich ein Taschentuch in den Mund. Beide streiten mit Taschentuch im Mund wild gestikulierend weiter.) N: Das Bakterianische Volk... H: Tomanien... N: Das Bakterianische Volk lässt sich auf diese Weise nicht einschüchtern H: Ich werden das Bakterianische Volk in Stücke reißen wie diese langweilige Spaghetti hier. (Versucht die Spaghetti zu zerreißen. Da sie aus Gummi sind geht das nicht) N: Das ist eine Beleidigung unseres Volkes, unsere Spaghetti. Gorbitsch zu Hynkel: Exzellenz das können sie nicht machen. Spaghetti sind keine Expander. N: Wenn ich nur was hätte. Geb mir sofort eine...(Hynkel greift sich eine Wurscht als Waffe, Napolonie einen Teller. Gorbitsch verläßt den Raum.) Draußen ein Reporter: Wie läuft die internationale Konferenz? Gorbitsch: Sie läuft sehr erfolgreich. Entschuldigen Sie mich. Reporter öffnet die Türe und bekommt Essen ins Gesicht. Gorbitsch zu einem Wachmann: Es darf heute Nacht unter keinen Umständen ein Fremder den Palast betreten. Klar? Wachmann: Jawohl. Gorbitsch zu dem Reporter: Selbstverständlich gibt es noch einige unbedeutende Abweichungen in den Auffassungen, aber wir ... (Stutzt, weil er erst jetzt das verschmierte Gesicht des Reporters bemerkt) ... Entschuldigung, ich werde gebraucht. (Geht wieder zu den Streithähnen) Gorbitsch: Aber meine Herren ich bitte sie, die Presse ist draußen. Sollen die denn ihre Unstimmigkeiten erfahren? N: Na und? Minister: Es muss doch ein Übereinkommen möglich sein. N: Nur wenn er den Vertrag unterzeichnet. H: Ich unterzeichne nicht, basta. Gorbitsch: Exzellenz, darf ich sie einen Augenblick allein sprechen. zu Napolonie: Sie erlauben doch? N: Machen Sie was sie wollen. H: Was ist? Gorbitsch zu Hynkel: Unterzeichnen sie ruhig. H: Warum sollte er einen Vorsprung haben? Gorbitsch: Was macht das schon. Das ist doch nur ein Fetzen Papier. Wenn sie unterzeichnen, zieht er seine Truppen zurück. Dann können wir ohne einen Mann zu verlieren einmarschieren. Hynkel zu Napoloni: Ich unterzeichne! N: Was? Hinki, mein kleiner Hinki. (Beide umarmen sich.) Hab ich's doch gewusst. Freunde wie wir machen sich doch keine Schwierigkeiten. (Abblende)" [Aus: Der große Diktator] Apropo Schmierentheater:

„Napoloni: Nun, wir kommen zur Lage an der Grenze. Hynkel: Natürlich, natürlich, gar kein Problem. N: Die Grenzen von Osterlich DR. Garbitsch: Pschscht!!! N: Was gibt’s denn? G: Moment. – Häring zu den Gästen: Hinaus, raus, schnell, raus, raus, raus. Das gilt auch für euch beide – hinaus. Hynkel zu Häring: Hönaus! Häring: Ich – äh – hinaus? H: Hinaus! Häring: Hinaus? H: Mhm. Hinaus, Häring!

Napoloni: Was also die Lage an der Grenze anbetrifft. Hynkel: Ja, ja, ja, ja. N: Das hat nichts weiter auf sich. Reine Formsache, weißt du. H: Erdbeer N: Habt ihr englischen Mostrich. Diener: Selbstverständlich, Sir. N: Der Mostrich ist scharf. Ah, das ist mein Fall. H: Schlagrahm Diener: Schlagrahm, euer Exzellenz. N: Um nochmal auf Grenzproblem zurückzukommen. Der Fall ist ganz einfach. Schlag ich vor. Wir verpflichten uns vertraglich, dass ihr nicht nach Osterlich gehn und dass wir nicht nach Osterlich gehn. Wenn wir Vertag unterzeichnet haben, wir nehmen Truppen aus Grenzgebiet zurück. H: Sehr gut. Wenn du deine Truppen abgezogen hast, unterzeichne ich. N: So wird gemacht! H: Jawohl. N: So schnell schießt Borussia nicht. Du hast mich nicht verstanden. Du unterzeichnest Vertrag und dann erst ich ziehe meine Truppen zurück. H: Eben, das sag ich ja. Ich unterschreibe, wenn deine Truppen fort sind. N: Uno Momento. (…) Nochmal von vorn. Zuerst du unterzeichnest hier Vertrag. Und danach werden dann meine Soldaten abziehen. H: Verstehe genau was du meinst. N: Wieso willst du erst unterschreiben wenn sie fort sind? H: Hälst du mich für so blöd, dass ich unterschreibe solange deine Truppen an der Grenze stehen? N: Hältst du mich für so blöd, dass ich meine Truppen abziehe ohne Unterzeichnung. H: Weiß ich auch nicht. N: Warum sollte ich das? H: Warum solltest du nicht? Osterlich ist ein freies Land. N: So? H: Deine Soldaten haben an der Grenze von Osterlich nichts zu suchen. N: Dann bleib ich dort stehen bis du diesen Vertrag unterschrieben hast. H: Du wirst sie abziehen, oder ich werde sie weg-blasen!

Gorbitsch: Verzeihung, meine Herren aber das führt uns ja nicht weiter. N: Dr. Gorbitsch. Sagen sie ihm er soll vernünftig sein. H: Erdbeer N: Wer hat meine Stulle aufgegessen. Geben Sie mir ne andere. G: Wollen wir uns nicht in Ruhe hinsetzen. Ganz ohne Leidenschaft besprechen die Sache. N: Jetzt hören sie mal zu, ohne Leidenschaft. Ich will nur Gerechtigkeit. Erst wird der Vertrag unterzeichnet, dann ziehe ich meine Truppen zurück. G: Aber… H: Ich könnte meinen Untertanen nicht mehr in die Augen gucken, wenn ich diesen Vertrag unterzeichne, solange deine Soldaten noch die Grenze von Osterlich besetzen. N: Und ich werde nicht abziehen, bevor du nicht unterzeichnet hast. H: Und ich werde nicht unterschreiben, bevor du sie nicht zurückgezogen hast, verdammt. N: Dann werden sie eben bleiben, verstanden. H: Dann, werd ich sie wegblasen. N: Wenn du das wagen solltest, Hinki, dann wird meine Artellerie euch niedermähen wie Grashalme. H: Dann wird meine unbesiegare Luftwaffen kommen und deine Artellerie ausradieren. N: Wenn du einen Weltkrieg vom Zaun brechen willst, mir soll’s recht sein. H: Ich werde die ganze Welt und dich auch im Ozean versenken. Gorbitsch: Nicht doch. Ich flehe sie an. [Alles schreit unverständlich durcheinander. Hynkel und Napoloni führen ihr Machtgehabe vor.]

H: Erdbeeren Gorbitsch: Euer Exzellenz. Ich bitte sie, sich nicht zu erregen. Ich gebe in aller Bescheidenheit zu bedenken. H: Ünstück seinr Underpütz. (Schiebt sich einen Löffel Mostrich in den Mund, den er sich in der Erregung statt Schlagsahne auf den Teller getan hat. – Macht ein komisches Gesicht als er merkt, dass es Senf ist und krümmt sich darauf am Boden.) Gorbitsch: Ist was euer Excellenz? N: Ich denke nicht daran nachzugeben. Wenn er frech werden sollte werde ich ihn…diesen Zwerg. Dass ich nicht lache. (Schaufelt sich in der Erregung ebenfalls viel zuviel Mostrich auf die Stulle.) Gorbitsch: Euer Excellenz? Was ist denn nur geschehen? So kenn ich euer Excellenz ja gar nicht. (Hynkel hüpft vor Schmerz auf dem Sofa hin und her.) N: Hey, was ist passiert. Gorbitsch, kommen sie mal her. Was hat er denn plötzlich, hä? Gorbitsch: Er hat statt Schlagsahne Mostrich genommen. N: Mostrich, sowas kann auch nur Hinki passieren. (Napoloni beißt in die Stulle. – Verzerrt das Gesicht.) N: Ehh, ähh, oh, ohh, oh, ah, iih. (wankt rückwärts uns setzt sich zu Hinki auf das Sofa, beide Jammern und Winseln um die Wette. Stecken sich ein Taschentuch in den Mund. Beide streiten mit Taschentuch im Mund wild gestikulierend weiter.) N: Das Bakterianische Volk… H: Tomanien… N: Das Bakterianische Volk lässt sich auf diese Weise nicht einschüchtern H: Ich werden das Bakterianische Volk in Stücke reißen wie diese langweilige Spaghetti hier. (Versucht die Spaghetti zu zerreißen. Da sie aus Gummi sind geht das nicht) N: Das ist eine Beleidigung unseres Volkes, unsere Spaghetti. Gorbitsch zu Hynkel: Exzellenz das können sie nicht machen. Spaghetti sind keine Expander. N: Wenn ich nur was hätte. Geb mir sofort eine…(Hynkel greift sich eine Wurscht als Waffe, Napolonie einen Teller. Gorbitsch verläßt den Raum.)

Draußen ein Reporter: Wie läuft die internationale Konferenz? Gorbitsch: Sie läuft sehr erfolgreich. Entschuldigen Sie mich. Reporter öffnet die Türe und bekommt Essen ins Gesicht. Gorbitsch zu einem Wachmann: Es darf heute Nacht unter keinen Umständen ein Fremder den Palast betreten. Klar? Wachmann: Jawohl. Gorbitsch zu dem Reporter: Selbstverständlich gibt es noch einige unbedeutende Abweichungen in den Auffassungen, aber wir … (Stutzt, weil er erst jetzt das verschmierte Gesicht des Reporters bemerkt) … Entschuldigung, ich werde gebraucht. (Geht wieder zu den Streithähnen) Gorbitsch: Aber meine Herren ich bitte sie, die Presse ist draußen. Sollen die denn ihre Unstimmigkeiten erfahren? N: Na und? Minister: Es muss doch ein Übereinkommen möglich sein. N: Nur wenn er den Vertrag unterzeichnet. H: Ich unterzeichne nicht, basta. Gorbitsch: Exzellenz, darf ich sie einen Augenblick allein sprechen. zu Napolonie: Sie erlauben doch? N: Machen Sie was sie wollen. H: Was ist? Gorbitsch zu Hynkel: Unterzeichnen sie ruhig. H: Warum sollte er einen Vorsprung haben? Gorbitsch: Was macht das schon. Das ist doch nur ein Fetzen Papier. Wenn sie unterzeichnen, zieht er seine Truppen zurück. Dann können wir ohne einen Mann zu verlieren einmarschieren. Hynkel zu Napoloni: Ich unterzeichne! N: Was? Hinki, mein kleiner Hinki. (Beide umarmen sich.) Hab ich’s doch gewusst. Freunde wie wir machen sich doch keine Schwierigkeiten. (Abblende)“ [Aus: Der große Diktator]

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by: Xaver http://Neoprene.blogsport.de/2012/02/11/peter-decker-bei-sechs-jahrzehnte-dgb-kooperation-oder-klassenkampf/#comment-102887 Sun, 20 Apr 2014 12:49:20 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2012/02/11/peter-decker-bei-sechs-jahrzehnte-dgb-kooperation-oder-klassenkampf/#comment-102887 Ankündigung einer GS-Veranstaltung zum 1. Mai 2014 in Stuttgart: <a href="http://www.gegenstandpunkt-s.de/veranstalt-s.htm">Warum werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher?</a> Am 1. Mai feiert und fordert der DGB „Gute Arbeit“. Aber was meint er damit? Meint er die Arbeit, die den Reichtum schafft – den Reichtum, der nicht den Leuten gehört, die die Arbeit machen? Wer „gute Arbeit“ macht, wird nicht reich, und die Reichen, die immer reicher werden, arbeiten nicht. Nicht-Arbeit scheint reich zu machen, Arbeit nicht. Warum ist das hierzulande so? Von der „guten Arbeit“, die stattfindet, weil sie rentabel ist und den Reichtum schafft, können die Unternehmer nie genug bekommen. Wachstum ist die Parole der Wirtschaft: Aber wie und wo wächst der Reichtum? Wenn immer mehr Leute immer länger „gut“ und rentabel arbeiten, wächst der Reichtum. Und doch: Von der „guten Arbeit“, die den Reichtum schafft, gibt es längst zu viel. Millionenfach werden Arbeitskräfte in der EU und weltweit entlassen und Jugendliche, die Geld verdienen müssen, um leben zu können, gar nicht erst eingestellt. Warum wird ihre Arbeit nicht mehr gebraucht, obwohl viele Menschen nicht einmal satt werden und obwohl viele Bedürfnisse bei den meisten Menschen unbefriedigt bleiben? Warum ist die Arbeit der einen überflüssig, während andere sich kaputt arbeiten müssen? Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit, und auch noch so viele vollgepackte Arbeitsstunden, Überstunden und Sonderschichten, um leben zu können? Dass weniger Arbeit ersparte Mühe bedeutet: Warum gilt diese Gleichung nicht? Widersprüchlich ist das alles schon – Erklärung, Aufklärung und Änderung tun not! Zur Debatte steht: - Warum verdient man mit „guter Arbeit“ so wenig Geld, dass man ein Leben lang schuften muss, und am Ende hat man nicht einmal eine gescheite Rente? - Warum stellen Arbeiter Produkte her, die sie sich dann nicht einmal leisten können? - Warum wird die Arbeit immer produktiver und warum bleibt das Einkommen der Arbeitenden prekär? - Warum bedeutet ein Überfluss an Produkten für Unternehmer eine Krise und warum bekämpfen sie die, indem sie Produkte, die Menschen brauchen, für die sie aber nicht genug Kaufkraft haben, lieber vernichten, als sie herzuschenken? - Warum werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher? Ankündigung einer GS-Veranstaltung zum 1. Mai 2014 in Stuttgart: Warum werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher?

Am 1. Mai feiert und fordert der DGB „Gute Arbeit“. Aber was meint er damit?

Meint er die Arbeit, die den Reichtum schafft – den Reichtum, der nicht den Leuten gehört, die die Arbeit machen? Wer „gute Arbeit“ macht, wird nicht reich, und die Reichen, die immer reicher werden, arbeiten nicht. Nicht-Arbeit scheint reich zu machen, Arbeit nicht. Warum ist das hierzulande so?

Von der „guten Arbeit“, die stattfindet, weil sie rentabel ist und den Reichtum schafft, können die Unternehmer nie genug bekommen. Wachstum ist die Parole der Wirtschaft: Aber wie und wo wächst der Reichtum? Wenn immer mehr Leute immer länger „gut“ und rentabel arbeiten, wächst der Reichtum. Und doch: Von der „guten Arbeit“, die den Reichtum schafft, gibt es längst zu viel. Millionenfach werden Arbeitskräfte in der EU und weltweit entlassen und Jugendliche, die Geld verdienen müssen, um leben zu können, gar nicht erst eingestellt.

Warum wird ihre Arbeit nicht mehr gebraucht, obwohl viele Menschen nicht einmal satt werden und obwohl viele Bedürfnisse bei den meisten Menschen unbefriedigt bleiben? Warum ist die Arbeit der einen überflüssig, während andere sich kaputt arbeiten müssen?

Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit, und auch noch so viele vollgepackte Arbeitsstunden, Überstunden und Sonderschichten, um leben zu können? Dass weniger Arbeit ersparte Mühe bedeutet: Warum gilt diese Gleichung nicht?

Widersprüchlich ist das alles schon – Erklärung, Aufklärung und Änderung tun not!

Zur Debatte steht:

- Warum verdient man mit „guter Arbeit“ so wenig Geld, dass man ein Leben lang schuften muss, und am Ende hat man nicht einmal eine gescheite Rente?

- Warum stellen Arbeiter Produkte her, die sie sich dann nicht einmal leisten können?

- Warum wird die Arbeit immer produktiver und warum bleibt das Einkommen der Arbeitenden prekär?

- Warum bedeutet ein Überfluss an Produkten für Unternehmer eine Krise und warum bekämpfen sie die, indem sie Produkte, die Menschen brauchen, für die sie aber nicht genug Kaufkraft haben, lieber vernichten, als sie herzuschenken?

- Warum werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher?

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by: Mr. Spock http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102880 Sun, 20 Apr 2014 07:44:26 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102880 Ganz okay.Fehlt aber, was die Radikalisierung ist und warum die keinen Erfolg haben und womit sie immer gedisst werden, wo sie doch so viele Gemeinsamkeiten mit den Demokraten haben. Hätte aufkommende Fragen jedenfalls erledigt. Aber als kurzes Flugi okay. Ganz okay.Fehlt aber, was die Radikalisierung ist und warum die keinen Erfolg haben und womit sie immer gedisst werden, wo sie doch so viele Gemeinsamkeiten mit den Demokraten haben. Hätte aufkommende Fragen jedenfalls erledigt. Aber als kurzes Flugi okay.

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by: Maxim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102846 Sat, 19 Apr 2014 16:41:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102846 Das TELEPOLIS-Dossier zur <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41193/1.html">Ukraine</a>. Das TELEPOLIS-Dossier zur Ukraine.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102843 Sat, 19 Apr 2014 16:25:21 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102843 Hinweise auf einige Presseberichte finden sich <a href="http://kombinat-fortschritt.com/2014/04/19/heroismus-war-gestern-warum-antifa-sich-neu-erfinden-muss/">hier</a>. Hinweise auf einige Presseberichte finden sich hier.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102840 Sat, 19 Apr 2014 15:10:49 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102840 Mit wem hat die Frau Timoschenko wohl telefoniert, um ihre Haltung so zu ändern? Ich seh das so, dass die Großmächte sich nicht auf ein direktes Kräftemessen gegeneinander einlassen wollen. Obama hat sich so geäußert und Putin hat ebenfalls gesagt, dass er nicht gezwungen sein will einzumarschieren. (Putin denkt sich wahrscheinlich irgendwelche Blutbäder an Russen.) Damit müssen sich die Parteien in der Ukraine eine Einigung finden. Was natürlich nicht heißt, dass die Großmächte sich raushalten. Mit wem hat die Frau Timoschenko wohl telefoniert, um ihre Haltung so zu ändern?

Ich seh das so, dass die Großmächte sich nicht auf ein direktes Kräftemessen gegeneinander einlassen wollen. Obama hat sich so geäußert und Putin hat ebenfalls gesagt, dass er nicht gezwungen sein will einzumarschieren. (Putin denkt sich wahrscheinlich irgendwelche Blutbäder an Russen.) Damit müssen sich die Parteien in der Ukraine eine Einigung finden. Was natürlich nicht heißt, dass die Großmächte sich raushalten.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102839 Sat, 19 Apr 2014 14:29:43 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102839 Gibt's Berichte zu dieser Konferenz? Gibt’s Berichte zu dieser Konferenz?

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by: Max http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102838 Sat, 19 Apr 2014 14:26:50 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/10/antifa-in-der-krise-kongress-in-berlin-11-13-04-2014/#comment-102838 Dieser GKN-Text wurde als Flugblatt auf der Konferenz „Antifa in der Krise?“ an der TU Berlin im April 2014 verteilt: <a href="https://gegen-kapital-und-nation.org/thesen-zum-rechtsruck-europa">Thesen zum Rechtsruck in Europa</a> In jeder bürgerlichen Nation gibt es faschistische Parteien. Manchmal sind sie über lange Perioden bedeutungslos, aber es gibt sie immer. Politisch organisierte Leute, die die eigene Nation durch die Regierung ausverkauft sehen, weil diese das Volk in ihren Augen falsch bewirtschafte, also die „Falschen“ zulässt, die „Eigenen“ zu lasch regiert und so Leistungswille und Anstand untergräbt. Und wo Regierungen sich mit Wirtschaftsverträgen und Bündnissen vom Ausland abhängig machen, weil sie genau darin eine Stärkung der eigenen Nation sehen, entdecken Faschisten einen Ausverkauf des Vaterlandes. (...) Dieser GKN-Text wurde als Flugblatt auf der Konferenz „Antifa in der Krise?“ an der TU Berlin im April 2014 verteilt:

Thesen zum Rechtsruck in Europa

In jeder bürgerlichen Nation gibt es faschistische Parteien. Manchmal sind sie über lange Perioden bedeutungslos, aber es gibt sie immer. Politisch organisierte Leute, die die eigene Nation durch die Regierung ausverkauft sehen, weil diese das Volk in ihren Augen falsch bewirtschafte, also die „Falschen“ zulässt, die „Eigenen“ zu lasch regiert und so Leistungswille und Anstand untergräbt. Und wo Regierungen sich mit Wirtschaftsverträgen und Bündnissen vom Ausland abhängig machen, weil sie genau darin eine Stärkung der eigenen Nation sehen, entdecken Faschisten einen Ausverkauf des Vaterlandes. (…)

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by: Felix http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102836 Sat, 19 Apr 2014 14:06:01 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102836 dpa: <a href="https://de.nachrichten.yahoo.com/timoschenko-krise-mit-rundem-tisch-l-sen-074628927.html">Timoschenko will Krise mit Rundem Tisch lösen</a> (19.04.2014) Nach dem Genfer Friedenstreffen tut sich in der Ukraine wenig für eine Umsetzung der Beschlüsse. Nun schlägt Ex-Premierministerin Julia Timoschenko einen Runden Tisch vor. Auch Russland fordert einen innerukrainischen Dialog. Eine echte Entspannung gibt es bisher nicht. Das ist insofern interessant, weil von eben jener (offenbar durch eine Wunderheilung wieder genesenen) <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41514/1.html">Timoschenko</a> vor wenigen Tagen noch folgendes zu hören war: "Offenbar traf der Rechte Sektor mit der Mobilisierung außerhalb der staatlichen Strukturen eine Stimmung in der Westukraine. Das kann man zumindest daraus schließen, dass nun auch die Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko ebenfalls eine Widerstandsbewegung aufbauen will, die allerdings unter ihrer Leitung stehen soll, also ein Konkurrenzprojekt zu den Kampfgruppen des Rechten Sektors. (...) Timoschenko erklärte gestern Nacht nach der Protestkundgebung auf dem Maidan in einem Fernsehinterview, sie sei entschlossen, alles zu tun, um eine Widerstandsbewegung zu unterstützen, in die Freiwillige eintreten sollen, die die Ukraine verteidigen wollen. Primär sollte es sich aber um Soldaten mit Kampferfahrung, Ex-Mitglieder von Polizeisondereinheiten und Menschen handeln, die sich in militärischen Strategien auskennen. Das Hauptquartier sein bereits gegründet worden, heute würde es ein ersten Treffen geben, um die nächsten Schritte zu planen: "Ich rufe alles, die bereit sind, die Ukraine zu verteidigen, auf, sich zu melden." In einer weiteren Rede erklärte sie, dass die Ukraine sich nun im Krieg befinde. Sie rief die Regierungen der Welt zum Handeln auf. Man könne die Krise nicht mehr friedlich lösen." dpa: Timoschenko will Krise mit Rundem Tisch lösen (19.04.2014)

Nach dem Genfer Friedenstreffen tut sich in der Ukraine wenig für eine Umsetzung der Beschlüsse. Nun schlägt Ex-Premierministerin Julia Timoschenko einen Runden Tisch vor. Auch Russland fordert einen innerukrainischen Dialog. Eine echte Entspannung gibt es bisher nicht.

Das ist insofern interessant, weil von eben jener (offenbar durch eine Wunderheilung wieder genesenen) Timoschenko vor wenigen Tagen noch folgendes zu hören war:

„Offenbar traf der Rechte Sektor mit der Mobilisierung außerhalb der staatlichen Strukturen eine Stimmung in der Westukraine. Das kann man zumindest daraus schließen, dass nun auch die Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko ebenfalls eine Widerstandsbewegung aufbauen will, die allerdings unter ihrer Leitung stehen soll, also ein Konkurrenzprojekt zu den Kampfgruppen des Rechten Sektors. (…)

Timoschenko erklärte gestern Nacht nach der Protestkundgebung auf dem Maidan in einem Fernsehinterview, sie sei entschlossen, alles zu tun, um eine Widerstandsbewegung zu unterstützen, in die Freiwillige eintreten sollen, die die Ukraine verteidigen wollen. Primär sollte es sich aber um Soldaten mit Kampferfahrung, Ex-Mitglieder von Polizeisondereinheiten und Menschen handeln, die sich in militärischen Strategien auskennen. Das Hauptquartier sein bereits gegründet worden, heute würde es ein ersten Treffen geben, um die nächsten Schritte zu planen: „Ich rufe alles, die bereit sind, die Ukraine zu verteidigen, auf, sich zu melden.“

In einer weiteren Rede erklärte sie, dass die Ukraine sich nun im Krieg befinde. Sie rief die Regierungen der Welt zum Handeln auf. Man könne die Krise nicht mehr friedlich lösen.“

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by: Felix http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102834 Sat, 19 Apr 2014 13:46:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102834 TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41547/1.html">Streit um Auslegung des Genfer Abkommens</a> (19.04.2014) Der Rechte Sektor mobilisiert munter weiter für seine Miliz, die Aufständischen in der Ostukraine sehen sich nicht gebunden Kaum war das Abkommen bei den Vierergesprächen in Genf geschlossen worden, gibt es auch schon Streit über dessen Auslegung. Vor allem die Forderung nach der Entwaffnung der Milizen und der Räumung der besetzten Häuser und Plätze sorgt für Unruhe. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41548/1.html">"Erneuerung" mit "Patrioten"</a> (19.04.2014) Macht Turtschinow aus Freischärlern Polizisten? In Genf einigten sich der amerikanische Außenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow am Gründonnerstag auf eine gemeinsame Erklärung, die vorsieht, dass alle Freischärler in der Ukraine ihre Waffen niederlegen und besetzte Gebäude und Plätze verlassen sollen. TELEPOLIS: Streit um Auslegung des Genfer Abkommens (19.04.2014)

Der Rechte Sektor mobilisiert munter weiter für seine Miliz, die Aufständischen in der Ostukraine sehen sich nicht gebunden

Kaum war das Abkommen bei den Vierergesprächen in Genf geschlossen worden, gibt es auch schon Streit über dessen Auslegung. Vor allem die Forderung nach der Entwaffnung der Milizen und der Räumung der besetzten Häuser und Plätze sorgt für Unruhe.

TELEPOLIS: „Erneuerung“ mit „Patrioten“ (19.04.2014)

Macht Turtschinow aus Freischärlern Polizisten?

In Genf einigten sich der amerikanische Außenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow am Gründonnerstag auf eine gemeinsame Erklärung, die vorsieht, dass alle Freischärler in der Ukraine ihre Waffen niederlegen und besetzte Gebäude und Plätze verlassen sollen.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102792 Fri, 18 Apr 2014 20:53:08 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102792 <i>"Das mutet an wie ein pubertärer Komplex."</i> Meine Fresse, die spuken ja Gift und Galle, dass ihre nationalistische Einpeitscherei nicht so verfängt wie sie es gern hätten. <i>"Teile der deutschen Bevölkerung, die Jungen nicht weniger als die Alten, haben eine Art pubertären Komplex, wenn es um Amerika geht. Zugleich lebt der größere Teil des Landes seit bald 70 Jahren fröhlich und in Wohlstand [LOL, Wohlstand ist bei mir noch nicht angekommen, die Fröhlichkeit liegt wohl auch am Schutzschirm. Zuviel Friede, Freude, Eierkuchen macht wohl leicht übermütig] unterm US-Schutzschirm. Wie rebellische Teenager lehnen sie sich auf, stur und bockig. Es wird relativiert und umgedeutet:"Die Russen sollen das Völkerrecht gebrochen haben? Haben die USA doch auch schon gemacht! [Stimmt das nicht?] Sanktionen gegen Russland? Was geht uns denn die Ukraine an? [Genau! Warum meldet die EU eigentlich überall Zuständigkeit an] Russland unterstützt die Separatisten im Osten des Landes? Ja ja,[Nix. Ja,ja. Russland unterstützt die Separatisten nicht, außer mit Worten] aber der CIA-Chef war doch gerade in Kiew! [War er das nicht?] Putin, ein autokratischer Herrscher? [Blödsinn!] Immer noch besser als ein Demokrat vom Schlage eines Obama!"</i> Nicht ein Argument wird widerlegt, sondern nur gesagt: Das gehört sich nicht, so zu denken. Denn wer sich auflehnt, kann dafür ja keine guten Gründe haben, also ist er bockig. <i>"Die USA sind ein demokratischer Staat und kein Dämon. Schönen Gruß in die Nische."</i> Wer ist denn jetzt pubertär eingeschnappt? Gruß zurück in die Meinungsdiktatur. <i>"„Die »Kröte«, die Moskau dafür schlucken mußte, ist, daß es durch seine Unterschrift unter das Dokument indirekt den Einfluß auf die Bewegung in der Ostukraine einräumte, den ihm die Kiewer Machthaber, USA und EU immer unterstellt, bisher aber keine entsprechenden Beweise vorgelegt haben."</i> Das ist natürlich Schwachsinn. Dann hätten die USA ja auch ihren Einfluss auf die Ostukraine eingeräumt, denn die haben der Genfer Erklärung ja auch zugestimmt. „Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.“ Meine Fresse, die spuken ja Gift und Galle, dass ihre nationalistische Einpeitscherei nicht so verfängt wie sie es gern hätten.

„Teile der deutschen Bevölkerung, die Jungen nicht weniger als die Alten, haben eine Art pubertären Komplex, wenn es um Amerika geht. Zugleich lebt der größere Teil des Landes seit bald 70 Jahren fröhlich und in Wohlstand [LOL, Wohlstand ist bei mir noch nicht angekommen, die Fröhlichkeit liegt wohl auch am Schutzschirm. Zuviel Friede, Freude, Eierkuchen macht wohl leicht übermütig] unterm US-Schutzschirm. Wie rebellische Teenager lehnen sie sich auf, stur und bockig.

Es wird relativiert und umgedeutet:“Die Russen sollen das Völkerrecht gebrochen haben? Haben die USA doch auch schon gemacht! [Stimmt das nicht?] Sanktionen gegen Russland? Was geht uns denn die Ukraine an? [Genau! Warum meldet die EU eigentlich überall Zuständigkeit an] Russland unterstützt die Separatisten im Osten des Landes? Ja ja,[Nix. Ja,ja. Russland unterstützt die Separatisten nicht, außer mit Worten] aber der CIA-Chef war doch gerade in Kiew! [War er das nicht?] Putin, ein autokratischer Herrscher? [Blödsinn!] Immer noch besser als ein Demokrat vom Schlage eines Obama!“ Nicht ein Argument wird widerlegt, sondern nur gesagt: Das gehört sich nicht, so zu denken. Denn wer sich auflehnt, kann dafür ja keine guten Gründe haben, also ist er bockig.

„Die USA sind ein demokratischer Staat und kein Dämon. Schönen Gruß in die Nische.“ Wer ist denn jetzt pubertär eingeschnappt? Gruß zurück in die Meinungsdiktatur.

„„Die »Kröte«, die Moskau dafür schlucken mußte, ist, daß es durch seine Unterschrift unter das Dokument indirekt den Einfluß auf die Bewegung in der Ostukraine einräumte, den ihm die Kiewer Machthaber, USA und EU immer unterstellt, bisher aber keine entsprechenden Beweise vorgelegt haben.“

Das ist natürlich Schwachsinn. Dann hätten die USA ja auch ihren Einfluss auf die Ostukraine eingeräumt, denn die haben der Genfer Erklärung ja auch zugestimmt.

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by: Kowalski http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102784 Fri, 18 Apr 2014 17:41:21 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102784 tagesschau.de: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-konflikt154.html">Kiew geht auf Separatisten zu</a> (18.04.2014) "US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel fassten weitere Sanktionen gegen Russland ins Auge, "falls sich diese Deeskalation nicht in kurzer Zeit vollzieht", teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat der beiden mit. Die russische Regierung kritisierte die Drohgebärde. Die Drohung mit Sanktionen und das Setzen von Ultimaten sei völlig inakzeptabel, erklärte das Außenministerium laut Interfax. Die Regierung in Washington versuche, den Einsatz von Gewalt gegen russisch-sprachige Demonstranten durch die ukrainische Regierung reinzuwaschen. Zudem sei zunächst die Regierung in Kiew am Zug. "Selbstverständlich haben wir, wenn wir über Entwaffnung sprechen, als erstes die Abgabe von Waffen der Milizen des Rechten Sektors und anderer faschistischer Gruppen im Auge, die an dem Februar-Umsturz in Kiew teilgenommen haben", erklärte das Außenministerium. Diese Unterstützer der prowestlichen Proteste müssten zudem besetzte Regierungsgebäude und andere Objekte in der Ex-Sowjetrepublik räumen." SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-und-russland-anti-amerikanismus-in-deutschland-a-965217.html">In der antiamerikanischen Nische</a> (18.04.2014) In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung antiamerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41543/1.html">Die gemeinsame Erklärung – ein Durchbruch?</a> (18.04.2014) Die grundlegenden Differenzen bleiben, fraglich ist vor allem, wie "alle" Milizen in der West- und Ostukraine entwaffnet werden können Schließlich haben sich John Kerry, der Außenministern der USA, Sergeh Lawrow, der russische Außenminister, Andrii Deshchytsia, der ukrainische Außenminister, und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Genf nach stundenlangen Verhandlungen auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Man kann das, nachdem lange keine der Seiten einlenken wollte, als einen ersten Schritt hin auf eine friedliche und einvernehmliche Lösung verbuchen, zumal erstmals auch wieder die Ukraine und Russland direkt miteinander sprachen. Allerdings gab es keine gemeinsame Pressekonferenz, was belegt, dass entscheidende Differenzen weiter bestehen. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41542/1.html">Ist das Ukraine-Drama bald zu Ende?</a> (18.04.2014) Putin rechtfertigte in seiner TV-Bürgersprechstunde das militärische Eingreifen Russlands auf der Krim und schließt eine Intervention in der Ostukraine nicht aus. Auch Edward Snowden durfte in Putins TV-Sprechstunde eine Frage stellen Die mit Spannung erwarteten Verhandlungen in Genf zwischen Vertretern der EU, Russlands, der USA und der Ukraine endeten überraschend mit einem Konsens-Papier, das die ukrainischen Konfliktparteien aufruft, ungesetzliche Einheiten zu entwaffnen, alle besetzten Gebäude zu räumen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen (Die gemeinsame Erklärung – ein Durchbruch?). Moskau sieht es positiv, dass die USA und die EU an einer Kooperation mit Russland bei der Überwindung der Ukraine-Krise aufrichtig interessiert seien. jW: <a href="http://www.jungewelt.de/2014/04-19/008.php">Verhärtete Fronten</a> (19.04.2014) Militär setzt Angriffe im Donbass fort. Aufständische stellen Bedingungen, Kiew lehnt ab und schürt Separatistenhysterie. Oligarchen bieten Kopfgelder jW: <a href="http://www.jungewelt.de/2014/04-19/019.php">Symbolische Einigung</a> (19.04.2014) USA, Rußland, EU und Kiewer Machthaber vereinbaren »Deeskalationsfahrplan«. Wladimir Putin übt sich in harter Rhetorik "Die »Kröte«, die Moskau dafür schlucken mußte, ist, daß es durch seine Unterschrift unter das Dokument indirekt den Einfluß auf die Bewegung in der Ostukraine einräumte, den ihm die Kiewer Machthaber, USA und EU immer unterstellt, bisher aber keine entsprechenden Beweise vorgelegt haben. Das ist mehr als eine formale Kleinigkeit; wenn das Genfer Papier ernstgenommen wird, verpflichtet sich Rußland dazu, die Bewegung im Donbass zu befrieden und den Kiewer Machthabern behilflich zu sein, ihre Kontrolle über die Region wiederherzustellen. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel karteten in einem Telefongespräch in diesem Sinne nach. Nur durch »sofortige, konkrete Schritte« zur Deeskalation in der Ostukraine könne Rußland neue Sanktionen vermeiden." tagesschau.de: Kiew geht auf Separatisten zu (18.04.2014)

„US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel fassten weitere Sanktionen gegen Russland ins Auge, „falls sich diese Deeskalation nicht in kurzer Zeit vollzieht“, teilte das Weiße Haus nach einem Telefonat der beiden mit. Die russische Regierung kritisierte die Drohgebärde. Die Drohung mit Sanktionen und das Setzen von Ultimaten sei völlig inakzeptabel, erklärte das Außenministerium laut Interfax. Die Regierung in Washington versuche, den Einsatz von Gewalt gegen russisch-sprachige Demonstranten durch die ukrainische Regierung reinzuwaschen.

Zudem sei zunächst die Regierung in Kiew am Zug. „Selbstverständlich haben wir, wenn wir über Entwaffnung sprechen, als erstes die Abgabe von Waffen der Milizen des Rechten Sektors und anderer faschistischer Gruppen im Auge, die an dem Februar-Umsturz in Kiew teilgenommen haben“, erklärte das Außenministerium. Diese Unterstützer der prowestlichen Proteste müssten zudem besetzte Regierungsgebäude und andere Objekte in der Ex-Sowjetrepublik räumen.“

SPON: In der antiamerikanischen Nische (18.04.2014)

In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung antiamerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.

TELEPOLIS: Die gemeinsame Erklärung – ein Durchbruch? (18.04.2014)

Die grundlegenden Differenzen bleiben, fraglich ist vor allem, wie „alle“ Milizen in der West- und Ostukraine entwaffnet werden können

Schließlich haben sich John Kerry, der Außenministern der USA, Sergeh Lawrow, der russische Außenminister, Andrii Deshchytsia, der ukrainische Außenminister, und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Genf nach stundenlangen Verhandlungen auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Man kann das, nachdem lange keine der Seiten einlenken wollte, als einen ersten Schritt hin auf eine friedliche und einvernehmliche Lösung verbuchen, zumal erstmals auch wieder die Ukraine und Russland direkt miteinander sprachen. Allerdings gab es keine gemeinsame Pressekonferenz, was belegt, dass entscheidende Differenzen weiter bestehen.

TELEPOLIS: Ist das Ukraine-Drama bald zu Ende? (18.04.2014)

Putin rechtfertigte in seiner TV-Bürgersprechstunde das militärische Eingreifen Russlands auf der Krim und schließt eine Intervention in der Ostukraine nicht aus. Auch Edward Snowden durfte in Putins TV-Sprechstunde eine Frage stellen

Die mit Spannung erwarteten Verhandlungen in Genf zwischen Vertretern der EU, Russlands, der USA und der Ukraine endeten überraschend mit einem Konsens-Papier, das die ukrainischen Konfliktparteien aufruft, ungesetzliche Einheiten zu entwaffnen, alle besetzten Gebäude zu räumen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen (Die gemeinsame Erklärung – ein Durchbruch?). Moskau sieht es positiv, dass die USA und die EU an einer Kooperation mit Russland bei der Überwindung der Ukraine-Krise aufrichtig interessiert seien.

jW: Verhärtete Fronten (19.04.2014)

Militär setzt Angriffe im Donbass fort. Aufständische stellen Bedingungen, Kiew lehnt ab und schürt Separatistenhysterie. Oligarchen bieten Kopfgelder

jW: Symbolische Einigung (19.04.2014)

USA, Rußland, EU und Kiewer Machthaber vereinbaren »Deeskalationsfahrplan«. Wladimir Putin übt sich in harter Rhetorik

„Die »Kröte«, die Moskau dafür schlucken mußte, ist, daß es durch seine Unterschrift unter das Dokument indirekt den Einfluß auf die Bewegung in der Ostukraine einräumte, den ihm die Kiewer Machthaber, USA und EU immer unterstellt, bisher aber keine entsprechenden Beweise vorgelegt haben. Das ist mehr als eine formale Kleinigkeit; wenn das Genfer Papier ernstgenommen wird, verpflichtet sich Rußland dazu, die Bewegung im Donbass zu befrieden und den Kiewer Machthabern behilflich zu sein, ihre Kontrolle über die Region wiederherzustellen. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel karteten in einem Telefongespräch in diesem Sinne nach. Nur durch »sofortige, konkrete Schritte« zur Deeskalation in der Ostukraine könne Rußland neue Sanktionen vermeiden.“

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102779 Fri, 18 Apr 2014 13:12:32 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102779 AFP: <a href="https://de.nachrichten.yahoo.com/k%C3%A4mpfer-ostukraine-widersetzen-genfer-einigung-104933805.html">Kämpfer in Ostukraine widersetzen sich Genfer Einigung</a> (18.04.2014) Aktivisten verlangen Rücktritt der Regierung in Kiew Die prorussischen Aktivisten im Osten der Ukraine widersetzen sich der Einigung des Genfer Vierer-Gipfels: Ein Anführer der selbsternannten "Republik Donezk" verlangte den Rücktritt der Regierung in Kiew als Voraussetzung dafür, dass die Milizionäre ihre Waffen niederlegen und besetzte Gebäude räumen. US-Präsident Barack Obama drohte Russland mit schärferen Sanktionen, sollte Moskau dem diplomatischen Durchbruch von Genf keine Taten folgen lassen. "Wir sind einverstanden, dass die Gebäude geräumt werden müssen", sagte Denis Puschilin, ein "Minister" der selbsternannten "Republik Donezk". "Aber zuerst müssen (Ministerpräsident Arseni) Jazenjuk und (der amtierende Präsident Oleksander) Turtschinow die Gebäude verlassen, die sie seit ihrem Staatsstreich illegal besetzen." (...) Die prorussischen Aktivisten fühlen sich jedoch nicht an die Genfer Beschlüsse gebunden. "Lawrow hat nicht in unserem Namen unterzeichnet, sondern im Namen Russlands", sagte Puschilin in Donezk. Deswegen werde weiter ein Referendum über eine regionale Autonomie der Donezk-Region für den 11. Mai vorbereitet. Ein anderer Anführer der Moskau-treuen Milizionäre in Donezk forderte, vor der eigenen Entwaffnung müssten die ukrainische Nationalgarde sowie die bewaffneten Gruppen aufgelöst werden, die an den proeuropäischen Massendemonstrationen auf dem Maidan in Kiew beteiligt waren. "Danach geben wir womöglich unsere Waffen ab", sagte Kirill Rudenko. Auch in Slawjansk hielten dutzende Bewaffnete eine Polizeistation weiter besetzt und beließen ihre Posten an Barrikaden. Sechs Panzerfahrzeuge, die die Aktivisten von den ukrainischen Streitkräften gekapert hatten, waren demonstrativ in den Straßen geparkt." SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-separatisten-widersetzen-sich-genfer-einigung-a-965206.html">Separatisten widersetzen sich Genfer Einigung</a> (18.04.2014) "Wir werden hier nichts räumen": Die bewaffneten Separatisten in der Ostukraine wollen trotz der Beschlüsse von Genf nicht weichen. Im Gegenteil, die prorussischen Kämpfer stellen Bedingungen - allerdings spricht jeder für sich. AFP: Kämpfer in Ostukraine widersetzen sich Genfer Einigung (18.04.2014)
Aktivisten verlangen Rücktritt der Regierung in Kiew

Die prorussischen Aktivisten im Osten der Ukraine widersetzen sich der Einigung des Genfer Vierer-Gipfels: Ein Anführer der selbsternannten „Republik Donezk“ verlangte den Rücktritt der Regierung in Kiew als Voraussetzung dafür, dass die Milizionäre ihre Waffen niederlegen und besetzte Gebäude räumen. US-Präsident Barack Obama drohte Russland mit schärferen Sanktionen, sollte Moskau dem diplomatischen Durchbruch von Genf keine Taten folgen lassen.

„Wir sind einverstanden, dass die Gebäude geräumt werden müssen“, sagte Denis Puschilin, ein „Minister“ der selbsternannten „Republik Donezk“. „Aber zuerst müssen (Ministerpräsident Arseni) Jazenjuk und (der amtierende Präsident Oleksander) Turtschinow die Gebäude verlassen, die sie seit ihrem Staatsstreich illegal besetzen.“ (…)

Die prorussischen Aktivisten fühlen sich jedoch nicht an die Genfer Beschlüsse gebunden. „Lawrow hat nicht in unserem Namen unterzeichnet, sondern im Namen Russlands“, sagte Puschilin in Donezk. Deswegen werde weiter ein Referendum über eine regionale Autonomie der Donezk-Region für den 11. Mai vorbereitet.

Ein anderer Anführer der Moskau-treuen Milizionäre in Donezk forderte, vor der eigenen Entwaffnung müssten die ukrainische Nationalgarde sowie die bewaffneten Gruppen aufgelöst werden, die an den proeuropäischen Massendemonstrationen auf dem Maidan in Kiew beteiligt waren. „Danach geben wir womöglich unsere Waffen ab“, sagte Kirill Rudenko.

Auch in Slawjansk hielten dutzende Bewaffnete eine Polizeistation weiter besetzt und beließen ihre Posten an Barrikaden. Sechs Panzerfahrzeuge, die die Aktivisten von den ukrainischen Streitkräften gekapert hatten, waren demonstrativ in den Straßen geparkt.“

SPON: Separatisten widersetzen sich Genfer Einigung (18.04.2014)

„Wir werden hier nichts räumen“: Die bewaffneten Separatisten in der Ostukraine wollen trotz der Beschlüsse von Genf nicht weichen. Im Gegenteil, die prorussischen Kämpfer stellen Bedingungen – allerdings spricht jeder für sich.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102778 Fri, 18 Apr 2014 12:55:33 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102778 Absurd ist das schon und hat gleichzeitig auch was von einem Schmierentheater. Da werden doch die westlichen Politiker und ihre demokratische Journaille von ihrer eigenen Propaganda eingeholt und auf dem falschen Fuß erwischt. Die sind doch der felsenfesten Überzeugung, dass die "Separatisten" der Ukraine (übrigens der westlichen Berichterstattung zufolge eine verschwindende Minderheit der Beteiligten!) eine durch Russland steuerbare und gesteuerte Bewegung sind. Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Behauptung vielleicht doch nicht so ganz den Tatsachen entspricht, so dass jetzt als aktuelle Aufgabe ansteht, auch das wieder in die antirussische Hetze einzubauen. Denn eines steht ja von Anfang an unwiderruflich fest: die Feindschaft gegenüber Russland, die sich von ein paar Ungereimtheiten bis Widersprüchen nicht irre machen lässt. Ein Lehrstück über die Absurditäten und Dummheiten parteilichen Denkens halt. Absurd ist das schon und hat gleichzeitig auch was von einem Schmierentheater. Da werden doch die westlichen Politiker und ihre demokratische Journaille von ihrer eigenen Propaganda eingeholt und auf dem falschen Fuß erwischt. Die sind doch der felsenfesten Überzeugung, dass die „Separatisten“ der Ukraine (übrigens der westlichen Berichterstattung zufolge eine verschwindende Minderheit der Beteiligten!) eine durch Russland steuerbare und gesteuerte Bewegung sind.

Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Behauptung vielleicht doch nicht so ganz den Tatsachen entspricht, so dass jetzt als aktuelle Aufgabe ansteht, auch das wieder in die antirussische Hetze einzubauen. Denn eines steht ja von Anfang an unwiderruflich fest: die Feindschaft gegenüber Russland, die sich von ein paar Ungereimtheiten bis Widersprüchen nicht irre machen lässt. Ein Lehrstück über die Absurditäten und Dummheiten parteilichen Denkens halt.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102774 Fri, 18 Apr 2014 12:00:24 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102774 <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/krisentreffenukraine110.html">USA: Sanktionen, wenn Beschlüsse nicht umgesetzt werden</a> Was denn? Soll Russland jetzt doch einmarschieren und die besetzten Gebäude räumen? Oder wie sollen sie sonst dafür sorgen, dass dass die Beschlüsse umgesetzt werden? Genau umgekehrt könnte sich Lawrov hinstellen und mit irgendwas drohen falls die Usa nicht für die Entwaffnung der Nationalisten sorgt. Total absurd ist das. USA: Sanktionen, wenn Beschlüsse nicht umgesetzt werden

Was denn? Soll Russland jetzt doch einmarschieren und die besetzten Gebäude räumen? Oder wie sollen sie sonst dafür sorgen, dass dass die Beschlüsse umgesetzt werden? Genau umgekehrt könnte sich Lawrov hinstellen und mit irgendwas drohen falls die Usa nicht für die Entwaffnung der Nationalisten sorgt. Total absurd ist das.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102769 Fri, 18 Apr 2014 10:15:38 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102769 tagesschau.de: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-konflikt152.html">Keine Räumungen, keine Entwaffnung</a> (18.04.2014) "Zudem weigern sich die pro-russischen Separatisten in mehreren Städten, besetzte Regierungsgebäude zu verlassen. Sie zögen erst ab, wenn die Unterstützer der neuen Regierung ihr Lager auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew aufgegeben hätten, sagte einer der Anführer in Donezk zu Reuters. "Wir warten ab, was sie tun, bevor wir hier Entscheidungen fällen." Einigung sieht Räumung aller besetzten Flächen vor Auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, halten sich noch immer Nationalisten und andere Gruppen auf, die am Sturz der Regierung von Viktor Janukowitsch vor zwei Monaten beteiligt waren. Viele der Demonstranten hatten erklärt, sie wollten ausharren, bis sie ihre Forderungen nach der Präsidentenwahl am 25. Mai erfüllt sähen. "Niemand baut hier Zelte oder Barrikaden ab", so ein 34-jähriger Aktivist in Kiew. Der Rechte Sektor, eine rechtsradikale Gruppierung, gab bekannt, dass sich die Genfer Erklärung nur auf die Städte im Osten des Landes beziehe. Man habe keine illegalen Waffen, so dass man auch nicht entwaffnet werden müsse, sagte der Sprecher des Rechten Sektors. Bei ihrem Krisengipfel in Genf hatten sich Russland, die Ukraine, die USA und die EU darauf verständigt, dass alle illegalen Gruppen entwaffnet und alle illegal besetzten Gebäude, Plätze und öffentliche Flächen geräumt werden müssen. Diese Vereinbarung bezieht sich nicht nur auf die Ostukraine, sondern auf das ganze Land." tagesschau.de: Keine Räumungen, keine Entwaffnung (18.04.2014)

„Zudem weigern sich die pro-russischen Separatisten in mehreren Städten, besetzte Regierungsgebäude zu verlassen. Sie zögen erst ab, wenn die Unterstützer der neuen Regierung ihr Lager auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew aufgegeben hätten, sagte einer der Anführer in Donezk zu Reuters. „Wir warten ab, was sie tun, bevor wir hier Entscheidungen fällen.“

Einigung sieht Räumung aller besetzten Flächen vor

Auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, halten sich noch immer Nationalisten und andere Gruppen auf, die am Sturz der Regierung von Viktor Janukowitsch vor zwei Monaten beteiligt waren. Viele der Demonstranten hatten erklärt, sie wollten ausharren, bis sie ihre Forderungen nach der Präsidentenwahl am 25. Mai erfüllt sähen. „Niemand baut hier Zelte oder Barrikaden ab“, so ein 34-jähriger Aktivist in Kiew. Der Rechte Sektor, eine rechtsradikale Gruppierung, gab bekannt, dass sich die Genfer Erklärung nur auf die Städte im Osten des Landes beziehe. Man habe keine illegalen Waffen, so dass man auch nicht entwaffnet werden müsse, sagte der Sprecher des Rechten Sektors.

Bei ihrem Krisengipfel in Genf hatten sich Russland, die Ukraine, die USA und die EU darauf verständigt, dass alle illegalen Gruppen entwaffnet und alle illegal besetzten Gebäude, Plätze und öffentliche Flächen geräumt werden müssen. Diese Vereinbarung bezieht sich nicht nur auf die Ostukraine, sondern auf das ganze Land.“

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102765 Fri, 18 Apr 2014 09:34:24 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102765 SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-separatisten-in-der-ostukraine-was-taugt-der-genfer-beschluss-a-965182.html">Ein Land stürzt ab</a> (18.04.2014) Was taugt das Ergebnis der Diplomaten? In Genf haben sich Russland, die Ukraine und der Westen auf eine Entwaffnung der Separatisten geeinigt. Ein unrealistischer Beschluss: Die Situation in der Ostukraine wird von Tag zu Tag schwieriger. SPON: Ein Land stürzt ab (18.04.2014)

Was taugt das Ergebnis der Diplomaten? In Genf haben sich Russland, die Ukraine und der Westen auf eine Entwaffnung der Separatisten geeinigt. Ein unrealistischer Beschluss: Die Situation in der Ostukraine wird von Tag zu Tag schwieriger.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102744 Fri, 18 Apr 2014 00:27:45 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102744 Jede Seite denkt bei Entwaffnung also an die gegnerische Seite, die entwaffnet werden soll. Russland denkt an die nationalistischen Milizen der Westen an die prorussischen Besetzer. Die Frage ist, wer die Entwaffnung durchsetzen bzw. bewerkstelligen soll. Die Beobachter sollen ja bloß beobachten. Die Großmächte könnten es, aber sie wollen nicht die gegnerische Seite im Land. Auch die ukrainische Armee könnte es, aber die braucht politische Vorgaben, die zwar von Kiew aus eindeutig wären, dann aber nicht vom Osten anerkannt wird. Die Armee müsste sich für eine Staatsraison entschieden haben, um eindeutig Position zu beziehen. Sie könnte auch eine unentschiedene Position einnehmen, sodass die Frage EU/Russland nicht entschieden, sondern bloß gedeckelt wird. Das Problem sind ja nicht die Waffen auf beiden Seiten, sondern die Gegensätze, die sie zu den Waffen greifen lassen. Die Gegensätze kann man aber nicht entwaffnen. Ziemlich vertrackt das Ganze. Jede Seite denkt bei Entwaffnung also an die gegnerische Seite, die entwaffnet werden soll. Russland denkt an die nationalistischen Milizen der Westen an die prorussischen Besetzer. Die Frage ist, wer die Entwaffnung durchsetzen bzw. bewerkstelligen soll. Die Beobachter sollen ja bloß beobachten. Die Großmächte könnten es, aber sie wollen nicht die gegnerische Seite im Land. Auch die ukrainische Armee könnte es, aber die braucht politische Vorgaben, die zwar von Kiew aus eindeutig wären, dann aber nicht vom Osten anerkannt wird. Die Armee müsste sich für eine Staatsraison entschieden haben, um eindeutig Position zu beziehen. Sie könnte auch eine unentschiedene Position einnehmen, sodass die Frage EU/Russland nicht entschieden, sondern bloß gedeckelt wird. Das Problem sind ja nicht die Waffen auf beiden Seiten, sondern die Gegensätze, die sie zu den Waffen greifen lassen. Die Gegensätze kann man aber nicht entwaffnen. Ziemlich vertrackt das Ganze.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102736 Thu, 17 Apr 2014 21:38:55 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102736 SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-demonstranten-in-donzek-stellen-sich-auf-die-seite-von-kiew-a-965167.html">"Wir wollen, dass das Donezkbecken ukrainisch bleibt"</a> (17.04.2014) <blockquote>"Sie haben Angst, dass ihr Land auseinanderbrechen könnte: In Donzek in der Ostukraine versammeln sich Tausende, um sich mit Kiew zu solidarisieren - bei einer Annäherung an Europa wären sie die Gewinner."</blockquote> SPON: „Wir wollen, dass das Donezkbecken ukrainisch bleibt“ (17.04.2014)

„Sie haben Angst, dass ihr Land auseinanderbrechen könnte: In Donzek in der Ostukraine versammeln sich Tausende, um sich mit Kiew zu solidarisieren – bei einer Annäherung an Europa wären sie die Gewinner.“

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by: Kowalski http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102733 Thu, 17 Apr 2014 20:52:37 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102733 Genfer Erklärung: "Alle illegalen bewaffneten Gruppen müssen entwaffnet werden. Alle illegal besetzen Gebäude müssen ihren legitimen Eigentümern zurückgegeben werden. Alle illegal besetzten Straßen, Plätze oder andere öffentliche Flächen in den ukrainischen Städten und Gemeinden müssen geräumt werden." SPON: "Der Genfer Krisengipfel zur Ukraine hat einen Friedensfahrplan beschlossen, der die Entwaffnung aller illegalen Kräfte in dem Land vorsieht. Demnach (!) müssen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude verlassen." tagesschau.de: "Der russische Minister trat als Erster an die Öffentlichkeit und verkündete am frühen Abend eine Einigung auf eine schrittweise Deeskalation. Die vier Parteien würden sich dafür einsetzen, dass ein breiter nationaler Dialog in der Ukraine in Gang komme und dass die Rechte der Bürger geschützt werden. Dazu gehört Lawrow zufolge die "Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen" in allen Regionen der Ukraine. Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. (...) Ob die pro-russischen Aktivisten im Osten des Landes ihre Waffen nun niederlegen, wie Kerry es noch einmal ausdrücklich forderte, ist allerdings offen. Einige von ihnen beriefen sich in einer ersten Reaktion darauf, dass die Forderung zur Räumung besetzter Gebäude ausdrücklich für alle in der Ukraine gelte. Die Gruppe der Separatisten in Donezk, die dort seit Tagen ein Regierungsgebäude unter ihrer Kontrolle haben, forderte daher, dass auch der Maidan in Kiew geräumt werden müsse. Solange die Unterstützer der neuen Regierung ihr Lager auf dem Unabhängigkeitsplatz nicht aufgegeben hätten, werde man das Gebäude in Donezk besetzt gehalten. Auch Lawrow betonte die Gültigkeit der Beschlüsse für alle Ukrainer. Er erwähnte in Genf ausdrücklich die ultranationalistische Gruppe Rechter Sektor, die an dem Umsturz auf dem Maidan beteiligt war." Genfer Erklärung:

„Alle illegalen bewaffneten Gruppen müssen entwaffnet werden. Alle illegal besetzen Gebäude müssen ihren legitimen Eigentümern zurückgegeben werden. Alle illegal besetzten Straßen, Plätze oder andere öffentliche Flächen in den ukrainischen Städten und Gemeinden müssen geräumt werden.“

SPON:

„Der Genfer Krisengipfel zur Ukraine hat einen Friedensfahrplan beschlossen, der die Entwaffnung aller illegalen Kräfte in dem Land vorsieht.

Demnach (!) müssen die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ihre Waffen niederlegen und die besetzten Gebäude verlassen.“

tagesschau.de:

„Der russische Minister trat als Erster an die Öffentlichkeit und verkündete am frühen Abend eine Einigung auf eine schrittweise Deeskalation. Die vier Parteien würden sich dafür einsetzen, dass ein breiter nationaler Dialog in der Ukraine in Gang komme und dass die Rechte der Bürger geschützt werden. Dazu gehört Lawrow zufolge die „Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen“ in allen Regionen der Ukraine. Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. (…)

Ob die pro-russischen Aktivisten im Osten des Landes ihre Waffen nun niederlegen, wie Kerry es noch einmal ausdrücklich forderte, ist allerdings offen. Einige von ihnen beriefen sich in einer ersten Reaktion darauf, dass die Forderung zur Räumung besetzter Gebäude ausdrücklich für alle in der Ukraine gelte. Die Gruppe der Separatisten in Donezk, die dort seit Tagen ein Regierungsgebäude unter ihrer Kontrolle haben, forderte daher, dass auch der Maidan in Kiew geräumt werden müsse. Solange die Unterstützer der neuen Regierung ihr Lager auf dem Unabhängigkeitsplatz nicht aufgegeben hätten, werde man das Gebäude in Donezk besetzt gehalten.

Auch Lawrow betonte die Gültigkeit der Beschlüsse für alle Ukrainer. Er erwähnte in Genf ausdrücklich die ultranationalistische Gruppe Rechter Sektor, die an dem Umsturz auf dem Maidan beteiligt war.“

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102728 Thu, 17 Apr 2014 20:13:25 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102728 TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41532/1.html">Was ist los in der Ostukraine?</a> (17.04.2014) Selbst die Kiew Post berichtet offensichtlich objektiver als viele westliche Medien Auch in der Ukraine gibt es Medien, die versuchen, einigermaßen neutral über die Geschehnisse zu berichten. Die Kiew Post neigt zwar der Haltung in der Westukraine zu und veröffentlicht auch entsprechende Artikel, aber es gibt auch Berichte von Journalisten, die offensichtlich darum bemüht sind, die Ereignisse möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41514/1.html">Auch Timoschenko will eine Volksmiliz gründen</a> (15.04.2014) Nicht nur in der Ostukraine, auch in der Westukraine verliert die Interimsregierung zunehmend die Kontrolle Es ist sicher eine Folge der Bedrohung durch Russland, die nun in der Westukraine zur erhöhten Demonstration von Kampfesentschlossenheit führt. Dazu trägt auch bei, dass sich bei den ukrainischen Nationalisten der Unmut über die für sie zu zögerlichen Reaktionen der Interimsregierung wächst. Zwar wurde das Militär mobilisiert, zwar wurde eine Nationalgarde geschaffen, um die Militanten der Maidanbewegung zu integrieren, aber nachdem die Krim bereits an Russland gefallen ist, drohen jetzt auch Teile der Ostukraine wegzubrechen oder von Russland angeeignet zu werden. TELEPOLIS: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41512/1.html">Israel geht auf Distanz zu den USA</a> (15.04.2014) Netanjahu und Lieberman sprechen sich für Neutralität im Konflikt zwischen den USA und Russland über die Ukraine aus - sehr zum Ärger des Weißen Hauses In Washington ärgert man sich über die Haltung Israels gegenüber Russland. Die US-Regierung hatte vom engen Partner erwartet, dass er bei der UN-Vollversammlung am 27. März auf Linie ist und zusammen mit dem westlichen Block die Angliederung der ukrainischen Halbinsel Krim an Russland verurteilt. Doch Israels Vertreter fehlten bei der Abstimmung. TELEPOLIS: Was ist los in der Ostukraine? (17.04.2014)

Selbst die Kiew Post berichtet offensichtlich objektiver als viele westliche Medien

Auch in der Ukraine gibt es Medien, die versuchen, einigermaßen neutral über die Geschehnisse zu berichten. Die Kiew Post neigt zwar der Haltung in der Westukraine zu und veröffentlicht auch entsprechende Artikel, aber es gibt auch Berichte von Journalisten, die offensichtlich darum bemüht sind, die Ereignisse möglichst wahrheitsgetreu darzustellen.

TELEPOLIS: Auch Timoschenko will eine Volksmiliz gründen (15.04.2014)

Nicht nur in der Ostukraine, auch in der Westukraine verliert die Interimsregierung zunehmend die Kontrolle

Es ist sicher eine Folge der Bedrohung durch Russland, die nun in der Westukraine zur erhöhten Demonstration von Kampfesentschlossenheit führt. Dazu trägt auch bei, dass sich bei den ukrainischen Nationalisten der Unmut über die für sie zu zögerlichen Reaktionen der Interimsregierung wächst. Zwar wurde das Militär mobilisiert, zwar wurde eine Nationalgarde geschaffen, um die Militanten der Maidanbewegung zu integrieren, aber nachdem die Krim bereits an Russland gefallen ist, drohen jetzt auch Teile der Ostukraine wegzubrechen oder von Russland angeeignet zu werden.

TELEPOLIS: Israel geht auf Distanz zu den USA (15.04.2014)

Netanjahu und Lieberman sprechen sich für Neutralität im Konflikt zwischen den USA und Russland über die Ukraine aus – sehr zum Ärger des Weißen Hauses

In Washington ärgert man sich über die Haltung Israels gegenüber Russland. Die US-Regierung hatte vom engen Partner erwartet, dass er bei der UN-Vollversammlung am 27. März auf Linie ist und zusammen mit dem westlichen Block die Angliederung der ukrainischen Halbinsel Krim an Russland verurteilt. Doch Israels Vertreter fehlten bei der Abstimmung.

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by: Kowalski http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102727 Thu, 17 Apr 2014 19:56:08 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102727 tagesschau.de: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/krisentreffenukraine110.html">Erste Schritte zur Deeskalation</a> (17.04.2014) Was bei SPON fehlt: "Der russische Minister trat als Erster an die Öffentlichkeit und verkündete am frühen Abend eine Einigung auf eine schrittweise Deeskalation. Die vier Parteien würden sich dafür einsetzen, dass ein breiter nationaler Dialog in der Ukraine in Gang komme und dass die Rechte der Bürger geschützt werden. Dazu gehört Lawrow zufolge die "Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen" in allen Regionen der Ukraine. Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. (...) Auch Lawrow betonte die Gültigkeit der Beschlüsse für alle Ukrainer. Er erwähnte in Genf ausdrücklich die ultranationalistische Gruppe Rechter Sektor, die an dem Umsturz auf dem Maidan beteiligt war." tagesschau.de: Erste Schritte zur Deeskalation (17.04.2014)

Was bei SPON fehlt:

„Der russische Minister trat als Erster an die Öffentlichkeit und verkündete am frühen Abend eine Einigung auf eine schrittweise Deeskalation. Die vier Parteien würden sich dafür einsetzen, dass ein breiter nationaler Dialog in der Ukraine in Gang komme und dass die Rechte der Bürger geschützt werden. Dazu gehört Lawrow zufolge die „Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen“ in allen Regionen der Ukraine. Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. (…)

Auch Lawrow betonte die Gültigkeit der Beschlüsse für alle Ukrainer. Er erwähnte in Genf ausdrücklich die ultranationalistische Gruppe Rechter Sektor, die an dem Umsturz auf dem Maidan beteiligt war.“

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102726 Thu, 17 Apr 2014 18:37:30 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102726 Ukraine-Gipfel in Genf: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-russland-will-entwaffnung-von-separatisten-a-965162.html"> Ukraine-Gipfel in Genf: Russland stimmt Entwaffnung von Separatisten zu</a> Was bedeutet das? De facto anerkennt der Westen den Anschluss der Krim an Russland, gleichzeitig anerkennt Russland den Einfluss der EU bzw. die Neuorientierung der Ukraine Richtung EU. Russland darf offiziell mitmachen bei der OSZE Beobachtermission, die einen neuen Verfassungsprozess begleiten soll, der ja bloß nötig ist, weil sich die Ukraine exklusiv an den Westen binden soll. Ukraine-Gipfel in Genf: Ukraine-Gipfel in Genf: Russland stimmt Entwaffnung von Separatisten zu

Was bedeutet das? De facto anerkennt der Westen den Anschluss der Krim an Russland, gleichzeitig anerkennt Russland den Einfluss der EU bzw. die Neuorientierung der Ukraine Richtung EU. Russland darf offiziell mitmachen bei der OSZE Beobachtermission, die einen neuen Verfassungsprozess begleiten soll, der ja bloß nötig ist, weil sich die Ukraine exklusiv an den Westen binden soll.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102722 Thu, 17 Apr 2014 16:46:45 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102722 Sehr schön wie hier die Absicht des Westens einfach spiegelbildlich Russland untergeschoben wird. Auf was der Westen einen Anspruch hat, das darf sich Putin eben noch lange nicht rausnehmen. "Putins Ziel: eine geschwächte Ukraine Was Putin sich eher wünscht, ist eine geschwächte Ukraine, möglichst mit einer neuen föderalen Struktur, die sich damit abfindet, dass sie zum Einflussbereich Moskaus gehört. Das bedeutet: keine engere Anbindung an EU oder Nato, dafür aber Mitgliedschaft in einer von Russland geführten eurasischen Zollunion." <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-strategie-wie-putin-asymmetrische-kriegsfuehrung-nutzt-a-964840.html"> Link </a> Sehr schön wie hier die Absicht des Westens einfach spiegelbildlich Russland untergeschoben wird. Auf was der Westen einen Anspruch hat, das darf sich Putin eben noch lange nicht rausnehmen.

„Putins Ziel: eine geschwächte Ukraine
Was Putin sich eher wünscht, ist eine geschwächte Ukraine, möglichst mit einer neuen föderalen Struktur, die sich damit abfindet, dass sie zum Einflussbereich Moskaus gehört. Das bedeutet: keine engere Anbindung an EU oder Nato, dafür aber Mitgliedschaft in einer von Russland geführten eurasischen Zollunion.“ Link

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by: Kowalski http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102711 Thu, 17 Apr 2014 12:46:51 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102711 RDL: Interview mit "Direkte Aktion, Studentische Union" (17.04.2014) <a href="http://www.freie-radios.net/63301">Teil 1</a>: "Wie leben und was machen unorthodoxe Linke in Kiew? Von den Problemen mit den Rechten, ihren eigenen Aktionen und warum sie Russland den Antifaschismus nicht abnehmen, berichtet Ilya von der "Direkten Aktion, Studentische Union" im Gespräch mit Radio Dreyeckland." <a href="http://www.freie-radios.net/63306">Teil 2</a>: "Im zweiten Teil des Interviews mit Ilya von der „Direkten Aktion – Studentische Union“ geht es zunächst um die Gruppe Borotba, die eine prorussische Haltung einnimmt und mit ihrer Haltung auch einige Linke in Deutschland beeinflusst. Außerdem erklärt Ilya, warum die Direkte Aktion weder mit der ukrainischen Regierung noch mit der EU, noch mit Russland eine gemeinsame Basis für linke Politik sieht." RDL: Interview mit „Direkte Aktion, Studentische Union“ (17.04.2014)

Teil 1:

„Wie leben und was machen unorthodoxe Linke in Kiew? Von den Problemen mit den Rechten, ihren eigenen Aktionen und warum sie Russland den Antifaschismus nicht abnehmen, berichtet Ilya von der „Direkten Aktion, Studentische Union“ im Gespräch mit Radio Dreyeckland.“

Teil 2:

„Im zweiten Teil des Interviews mit Ilya von der „Direkten Aktion – Studentische Union“ geht es zunächst um die Gruppe Borotba, die eine prorussische Haltung einnimmt und mit ihrer Haltung auch einige Linke in Deutschland beeinflusst. Außerdem erklärt Ilya, warum die Direkte Aktion weder mit der ukrainischen Regierung noch mit der EU, noch mit Russland eine gemeinsame Basis für linke Politik sieht.“

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by: Neoprene http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102707 Thu, 17 Apr 2014 11:30:17 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/02/28/ukraine-aufbruch-in-den-abgrund/#comment-102707 Ich glaube, daß in der Ostukraine, wie sonst zumeist ja auch, eine Mischung vorliegt. Einerseits das Kleinere-Übel-Denken, also in welchem Staat verspricht man sich eine "bessere" Perspektive als Lohnarbeiter. Und natürlich wie immer übergelagert, bei manchen sicher auch vorherrschend, die rein abstrakte nationalistische Sichtweise, daß der Donbass usw. einfach zu Rußland "gehört". Aus den Berichten, die ich bisher gelesen habe, ist da das Erstere wohl noch die vorherrschende Sichtweise, wenn auch nicht bei den Aktivisten, die sind sicherlich zumeist Hardcore-Nationalisten. Z.B. jemand, der im <a href="http://www.theguardian.com/world/2014/apr/16/kiev-eastern-ukraine-pro-russians-army-vehicles">Guardian </a>so zitiert wurde: <blockquote>"I'm not a radical or a separatist. I'm actually more on the left. I didn't much like Viktor Yanukovych. I'm for peaceful coexistence. The problem is that when the nationalists seized power in Kiev they didn't think about the consequences. I have my own prognosis about what will happen next. It's not comforting." </blockquote> Ich glaube, daß in der Ostukraine, wie sonst zumeist ja auch, eine Mischung vorliegt. Einerseits das Kleinere-Übel-Denken, also in welchem Staat verspricht man sich eine „bessere“ Perspektive als Lohnarbeiter. Und natürlich wie immer übergelagert, bei manchen sicher auch vorherrschend, die rein abstrakte nationalistische Sichtweise, daß der Donbass usw. einfach zu Rußland „gehört“. Aus den Berichten, die ich bisher gelesen habe, ist da das Erstere wohl noch die vorherrschende Sichtweise, wenn auch nicht bei den Aktivisten, die sind sicherlich zumeist Hardcore-Nationalisten.
Z.B. jemand, der im Guardian so zitiert wurde:

„I‘m not a radical or a separatist. I‘m actually more on the left. I didn‘t much like Viktor Yanukovych. I‘m for peaceful coexistence. The problem is that when the nationalists seized power in Kiev they didn‘t think about the consequences. I have my own prognosis about what will happen next. It’s not comforting.“

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by: KHM http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/26/berlin-29-04-14-wem-gehoert-die-ukraine/#comment-102705 Thu, 17 Apr 2014 11:10:04 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2014/03/26/berlin-29-04-14-wem-gehoert-die-ukraine/#comment-102705 Die Veranstaltung am 29. April 2014 wird <a href="http://www.kk-gruppe.net/">fortgesetzt</a> im Mai 2014: Zeit: Mittwoch &#166; 07.05.2014 &#166; 19:30 Uhr Ort: Mehringhof (Blauer Salon / 1. Etage) &#166; Gneisenaustr. 2 &#166; Berlin-Kreuzberg AK Ukraine: Deutsche Drangsale nach dem russischen Anschluss der Krim Die offizielle Linie der deutschen Politik will beides: - Mit den USA Russland „isolieren“ und den „Preis“ festsetzen, den Putin für seine Kündigung des Appeasements gegenüber der westlichen Entmachtung Russlands zu „zahlen“ hat - gegen die Definitions- und Eskalationsmacht der USA die ökonomischen Erfolgsmittel aus eigenen Berechnungen gegen Russland einsetzen und eigene Entscheidungsfreiheit bewahren Wegen der Gefährdung der imperialistischen Erfolgsmittel gegenüber Russland und der Gefährdung der angestrebten Emanzipation von den USA gibt es viel Bedenkenträgertum: - Exkanzler (Schmidt, Schröder) und Sicherheitsexperten (Teltschik, Kujat) melden sich zu Wort - ein illustres linkes und rechtes Spektrum von sogenannten „Russlandverstehern“ widersetzt sich dem Russland - Bashing UND Zeit: Freitag &#166; 16.05.2014 &#166; 18.30 Uhr Ort: BAIZ &#166; Schönhauser Allee 26A / Ecke Wörther Str. (Nähe U-Bhf Senefelderplatz) &#166; Berlin Roter Freitag: Wie geht und wozu taugt politische Feindbildpflege? Cäsarenwahn und Machtkomplex, imperiale Gelüste und fragwürdige Kindheit: Was den Herrn Putin in Sachen Ukraine umtreibt, begründet sich unserer freien Medienlandschaft zufolge nie und nimmer aus politischen Interessen und strategischen Berechnungen, vielmehr treibt da ein offensichtlich Irrer sein Unwesen, gegen das man dringend eine – gerne auch gewalttätige – Gegenwehr treffen muß, selbstverständlich aus lauter Werteorientierung. Daß Deutschland, die EU, “Der Westen” mit und an der Ukraine ein Interesse verfolgen, das einem Staatschef nicht egal sein kann, tritt vollständig hinter den Befund über den Charakter des Gegners zurück, diplomatische Noten, Sanktionen und Kriegsdrohungen müssen einfach sein, wo man es mit “so einem” zu tun hat. Oder: - Wie aus einem Staatschef ein Psychomonster wird, das dringend bekämpft gehört, - was das mit der Sache zu tun hat, um die der Streit geht, - und was man sich antun muß, um diese Sicht zu teilen, darum soll es auf diesem Termin gehen. Die Veranstaltung am 29. April 2014 wird fortgesetzt im Mai 2014:

Zeit: Mittwoch | 07.05.2014 | 19:30 Uhr
Ort: Mehringhof (Blauer Salon / 1. Etage) | Gneisenaustr. 2 | Berlin-Kreuzberg
AK Ukraine: Deutsche Drangsale nach dem russischen Anschluss der Krim

Die offizielle Linie der deutschen Politik will beides:

- Mit den USA Russland „isolieren“ und den „Preis“ festsetzen, den Putin für seine Kündigung des Appeasements gegenüber der westlichen Entmachtung Russlands zu „zahlen“ hat

- gegen die Definitions- und Eskalationsmacht der USA die ökonomischen Erfolgsmittel aus eigenen Berechnungen gegen Russland einsetzen und eigene Entscheidungsfreiheit bewahren

Wegen der Gefährdung der imperialistischen Erfolgsmittel gegenüber Russland und der Gefährdung der angestrebten Emanzipation von den USA gibt es viel Bedenkenträgertum:

- Exkanzler (Schmidt, Schröder) und Sicherheitsexperten (Teltschik, Kujat) melden sich zu Wort

- ein illustres linkes und rechtes Spektrum von sogenannten „Russlandverstehern“ widersetzt sich dem Russland – Bashing

UND

Zeit: Freitag | 16.05.2014 | 18.30 Uhr
Ort: BAIZ | Schönhauser Allee 26A / Ecke Wörther Str. (Nähe U-Bhf Senefelderplatz) | Berlin
Roter Freitag: Wie geht und wozu taugt politische Feindbildpflege?

Cäsarenwahn und Machtkomplex, imperiale Gelüste und fragwürdige Kindheit: Was den Herrn Putin in Sachen Ukraine umtreibt, begründet sich unserer freien Medienlandschaft zufolge nie und nimmer aus politischen Interessen und strategischen Berechnungen, vielmehr treibt da ein offensichtlich Irrer sein Unwesen, gegen das man dringend eine – gerne auch gewalttätige – Gegenwehr treffen muß, selbstverständlich aus lauter Werteorientierung.

Daß Deutschland, die EU, “Der Westen” mit und an der Ukraine ein Interesse verfolgen, das einem Staatschef nicht egal sein kann, tritt vollständig hinter den Befund über den Charakter des Gegners zurück, diplomatische Noten, Sanktionen und Kriegsdrohungen müssen einfach sein, wo man es mit “so einem” zu tun hat.

Oder:

- Wie aus einem Staatschef ein Psychomonster wird, das dringend bekämpft gehört,

- was das mit der Sache zu tun hat, um die der Streit geht,

- und was man sich antun muß, um diese Sicht zu teilen,

darum soll es auf diesem Termin gehen.

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