Walgesang Comments http://Neoprene.blogsport.de Sie rufen weit ins Meer, aber wer hört ihnen zu? (außer Walen) Tue, 21 May 2019 10:33:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Europa_Ideologien http://Neoprene.blogsport.de/2019/05/20/europawahl-war-da-was/#comment-125924 Mon, 20 May 2019 17:01:33 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/05/20/europawahl-war-da-was/#comment-125924 Womit Europa für sich wirbt - kein Grund zur Dankbarkeit!: "Europa ist ein Friedensprojekt", "Europa ist die Überwindung des Nationalismus" und "Europa ist eine Wertegemeinschaft" http://www.gegenargumente.at/radiosend/radiosend_19/Europaideologien_Sendung_28.05.19.htm Womit Europa für sich wirbt – kein Grund zur Dankbarkeit!:

„Europa ist ein Friedensprojekt“, „Europa ist die Überwindung des Nationalismus“ und „Europa ist eine Wertegemeinschaft“

http://www.gegenargumente.at/radiosend/radiosend_19/Europaideologien_Sendung_28.05.19.htm

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by: Klimastreiks http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125923 Mon, 20 May 2019 13:37:28 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125923 Die Kritik an den politischen Einschätzungen der aktuellen Jugendbewegung „Fridays for Future“ bezüglich deren Interpretation, die herrschende Politik würde sich 'am Menschheitsproblem Klima fundamentalst' vergehen, schließt ja eigentlich die Aufforderung ein, im Interesse des Protestanliegens mal genauer zu betrachten, was sie tatsächlich tut und anrichtet. Das ist den öffentlichen Medien zwar durchaus zu entnehmen, unterliegt aber meist einer verfremdenden Interpretation. Zum richtigen Verständnis der Sache will der zweite Teil des Aufsatzes von Georg Schuster einen Beitrag leisten. Die freitäglichen ‚Klimastreiks‘ und was dazu nicht im Schulbuch steht – Teil 2 https://www.magazin-auswege.de/data/2019/05/Schuster_Die_freitaeglichen_Klimastreiks_2.pdf Der erste Teil des Aufsatzes wurde bereits hier verlinkt: http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125840 Die Kritik an den politischen Einschätzungen der aktuellen Jugendbewegung „Fridays for Future“ bezüglich deren Interpretation, die herrschende Politik würde sich ‚am Menschheitsproblem Klima fundamentalst‘ vergehen, schließt ja eigentlich die Aufforderung ein, im Interesse des Protestanliegens mal genauer zu betrachten, was sie tatsächlich tut und anrichtet. Das ist den öffentlichen Medien zwar durchaus zu entnehmen, unterliegt aber meist einer verfremdenden Interpretation. Zum richtigen Verständnis der Sache will der zweite Teil des Aufsatzes von Georg Schuster einen Beitrag leisten.

Die freitäglichen ‚Klimastreiks‘ und was dazu nicht im Schulbuch steht – Teil 2

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/05/Schuster_Die_freitaeglichen_Klimastreiks_2.pdf

Der erste Teil des Aufsatzes wurde bereits hier verlinkt:
http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125840

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by: Neoprene http://Neoprene.blogsport.de/2019/05/20/europawahl-war-da-was/#comment-125922 Mon, 20 May 2019 10:07:31 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/05/20/europawahl-war-da-was/#comment-125922 Aus dem heutigen TAGESSPIEGEL - CHECKPOINT: "Wir kommen zu unserem Europaquiz – die erste Aufgabe: Ordnen Sie folgende Wahlslogans den Parteien zu (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, AfD und Die Partei. Mehrfachnennung möglich. Auflösung weiter unten in der Rubrik „Encore“): a) „Freiheit ist nicht selbstverständlich!“ b) „Für ein Europa der Freiheit“ c) „Europa ist die Antwort“ d) „Kommt, wir bauen das neue Europa!“ e) „Kommt zusammen und macht Europa stark!“ f) „Unser Europa macht stark“ g) „Für ein solidarisches Europa!“ h) „Europas Chancen nutzen“ i) „Für Europa reicht’s“" Aus dem heutigen TAGESSPIEGEL – CHECKPOINT:

„Wir kommen zu unserem Europaquiz – die erste Aufgabe: Ordnen Sie folgende Wahlslogans den Parteien zu (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, AfD und Die Partei. Mehrfachnennung möglich. Auflösung weiter unten in der Rubrik „Encore“):
a) „Freiheit ist nicht selbstverständlich!“
b) „Für ein Europa der Freiheit“
c) „Europa ist die Antwort“
d) „Kommt, wir bauen das neue Europa!“
e) „Kommt zusammen und macht Europa stark!“
f) „Unser Europa macht stark“
g) „Für ein solidarisches Europa!“
h) „Europas Chancen nutzen“
i) „Für Europa reicht’s““

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by: Mattis http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125921 Sun, 19 May 2019 11:48:44 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125921 @Hulk: Du meinst also, dass die Abi-Schüler bereits selbstkritisch ihren Konkurrenzstandpunkt reflektieren? Dass sie das bescheuert finden, wenn man sich gegen andere durchsetzen muss, um seine Existenz zu sichern? @Hulk:

Du meinst also, dass die Abi-Schüler bereits selbstkritisch ihren Konkurrenzstandpunkt reflektieren? Dass sie das bescheuert finden, wenn man sich gegen andere durchsetzen muss, um seine Existenz zu sichern?

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by: Hulk http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125917 Sun, 19 May 2019 01:20:15 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125917 "Was mir fehlt ist der eindeutige Schwerpunkt, denen mal zu sagen, dass und wie die Selektion über das bessere oder schlechtere Leben im Kapitalismus entscheidet, zumindest dafür eine gravierende Vorentscheidung ist." Ja genau, denn das weiß ja niemand von den Prüflingen, dass man sich mit besseren Noten für die höheren Ausbildungsgänge qualifiziert und sich mit dem Durchlaufen der höheren Ausbildungsgänge die Chancen für die besser bezahlten Positionen in der Konkurrenz ums Geld erobert. Die wollen einfach so die Besten sein. "Wenn du deinen Abschluss versaust, versaust du dir dein Leben" haben die noch nie von jemandem gehört, also ist es wichtig, dass du ihnen das mitteilst. „Was mir fehlt ist der eindeutige Schwerpunkt, denen mal zu sagen, dass und wie die Selektion über das bessere oder schlechtere Leben im Kapitalismus entscheidet, zumindest dafür eine gravierende Vorentscheidung ist.“
Ja genau, denn das weiß ja niemand von den Prüflingen, dass man sich mit besseren Noten für die höheren Ausbildungsgänge qualifiziert und sich mit dem Durchlaufen der höheren Ausbildungsgänge die Chancen für die besser bezahlten Positionen in der Konkurrenz ums Geld erobert. Die wollen einfach so die Besten sein. „Wenn du deinen Abschluss versaust, versaust du dir dein Leben“ haben die noch nie von jemandem gehört, also ist es wichtig, dass du ihnen das mitteilst.

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by: Mattis http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125916 Sat, 18 May 2019 16:28:48 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125916 Der Prüfungs-Artikel geht mir viel zu sehr auf die Selektionsweise selber ein, also Aufgaben zu schwer, zu kurze Zeit dafür und dass damit der Grad der Begabung definiert würde etc. Ja das sind Aspekte, über die vor allem die Schüler selber sich aufregen. Die wollen ja in der Selektion bestehen, wollen nur dass diese irgendwie „gerecht“ abläuft. Und wenn jemand 8 Stunden braucht statt 4, und er 8 Stunden kriegt, nützt ihm das auch nix. Dann wird eben geschaut, wer am schnellsten die Lösungen abgibt … Was mir fehlt ist der eindeutige Schwerpunkt, denen mal zu sagen, <i>dass und wie</i> die Selektion über das bessere oder schlechtere Leben im Kapitalismus entscheidet, zumindest dafür eine gravierende Vorentscheidung ist. Nicht dass man feststellt, wie fit jemand ist - dazu gehört in gewissem Umfang auch Schnelligkeit - ist doch ein Skandal, sondern <i>was damit festgelegt wird</i>. Haben die Schüler eine Kritik an der Lohnhierarchie? Wird deren Affirmation der Hierarchie angegriffen? Und umgekehrt möchte ich mal dran erinnern: in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft würde auch sowas wie Selektion und Klassifizierung stattfinden, denn dass es da keine Art von Prüfung oder Vergleich geben würde, ist immer so eine stillschweigende Unterstellung, die nicht haltbar ist. Wenn man in einer rational geplanten Ökonomie Leute z.B. für die Spitzenforschung sucht, sei es fürs Recycling oder die Erforschung ungeklärter Krankheiten, dann wird man die jeweils Besten dafür zum Einsatz bringen wollen und nicht gerade den ersten Bewerber, den die Aufgabe interessiert. Das ist eine Frage der Effizienz, welche man als Planer zu beachten hat. Da spielt durchaus eine Rolle, wie schnell und sicher jemand in der Materie ist, und das ist nie absolut, sondern immer relativ zu anderen. Der Prüfungs-Artikel geht mir viel zu sehr auf die Selektionsweise selber ein, also Aufgaben zu schwer, zu kurze Zeit dafür und dass damit der Grad der Begabung definiert würde etc. Ja das sind Aspekte, über die vor allem die Schüler selber sich aufregen. Die wollen ja in der Selektion bestehen, wollen nur dass diese irgendwie „gerecht“ abläuft. Und wenn jemand 8 Stunden braucht statt 4, und er 8 Stunden kriegt, nützt ihm das auch nix. Dann wird eben geschaut, wer am schnellsten die Lösungen abgibt …

Was mir fehlt ist der eindeutige Schwerpunkt, denen mal zu sagen, dass und wie die Selektion über das bessere oder schlechtere Leben im Kapitalismus entscheidet, zumindest dafür eine gravierende Vorentscheidung ist. Nicht dass man feststellt, wie fit jemand ist – dazu gehört in gewissem Umfang auch Schnelligkeit – ist doch ein Skandal, sondern was damit festgelegt wird.

Haben die Schüler eine Kritik an der Lohnhierarchie? Wird deren Affirmation der Hierarchie angegriffen?

Und umgekehrt möchte ich mal dran erinnern: in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft würde auch sowas wie Selektion und Klassifizierung stattfinden, denn dass es da keine Art von Prüfung oder Vergleich geben würde, ist immer so eine stillschweigende Unterstellung, die nicht haltbar ist. Wenn man in einer rational geplanten Ökonomie Leute z.B. für die Spitzenforschung sucht, sei es fürs Recycling oder die Erforschung ungeklärter Krankheiten, dann wird man die jeweils Besten dafür zum Einsatz bringen wollen und nicht gerade den ersten Bewerber, den die Aufgabe interessiert. Das ist eine Frage der Effizienz, welche man als Planer zu beachten hat. Da spielt durchaus eine Rolle, wie schnell und sicher jemand in der Materie ist, und das ist nie absolut, sondern immer relativ zu anderen.

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by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2009/05/19/wagenknecht-ich-nenne-es-sozialismus/#comment-125915 Fri, 17 May 2019 23:17:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2009/05/19/wagenknecht-ich-nenne-es-sozialismus/#comment-125915 <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/355013.sahra-wagenknecht-eine-lanze-f%C3%BCr-den-markt.html">Eine Lanze für den Markt</a> Debatte. Sahra Wagenknecht ist für viele Linke noch immer eine Identifikationsfigur. Die einstige Sprecherin der Kommunistischen Plattform der PDS steht inzwischen aber nur noch für die Wiederbelebung sozialdemokratischer Positionen Von Nico Popp Eine Lanze für den Markt

Debatte. Sahra Wagenknecht ist für viele Linke noch immer eine Identifikationsfigur. Die einstige Sprecherin der Kommunistischen Plattform der PDS steht inzwischen aber nur noch für die Wiederbelebung sozialdemokratischer Positionen
Von Nico Popp

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125910 Thu, 16 May 2019 00:05:19 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125910 "Wie ich lese, sind Sie Präsident des Brandenburger Pädagogen Verbandes. Viele Aufgaben sind in der Tat etwas Anderes als zu schwere Aufgaben. Aber was ist das Ergebnis - oder besser gesagt - vorher die Selektionsmesslatte: Wissen pro Zeit." Ein bisschen durcheinander. Was hat denn das Präsidentenamt in dem Zusammenhang verloren, zumal das weiter oben schon erwähnt wurde. Er muss doch jetzt ausführen, was "Wissen pro Zeit" für Mathe bedeutet. Es bedeutet, dass es egal ist, ob die Aufgaben zu schwer sind oder ob es zu viele Aufgaben sind. Resultat ist in der vorgegebenen Zeit, wurden gestellte Aufgaben nicht gelöst. Der Maßstab macht beides ununterscheidbar. Spielt es denn eine Rolle, ob zu viele oder zu schwer. In beiden Fällen ist doch die Aufgabenstellung mangelhaft oder kann die KMK nur reagieren, wenn die Anklage richtig lautet. Der Artikel kommt mir vor wie mit heißer Nadel gestrickt. „Wie ich lese, sind Sie Präsident des Brandenburger Pädagogen Verbandes. Viele Aufgaben sind in der Tat etwas Anderes als zu schwere Aufgaben. Aber was ist das Ergebnis – oder
besser gesagt – vorher die Selektionsmesslatte: Wissen pro Zeit.“

Ein bisschen durcheinander. Was hat denn das Präsidentenamt in dem Zusammenhang verloren, zumal das weiter oben schon erwähnt wurde. Er muss doch jetzt ausführen, was „Wissen pro Zeit“ für Mathe bedeutet. Es bedeutet, dass es egal ist, ob die Aufgaben zu schwer sind oder ob es zu viele Aufgaben sind. Resultat ist in der vorgegebenen Zeit, wurden gestellte Aufgaben nicht gelöst. Der Maßstab macht beides ununterscheidbar. Spielt es denn eine Rolle, ob zu viele oder zu schwer. In beiden Fällen ist doch die Aufgabenstellung mangelhaft oder kann die KMK nur reagieren, wenn die Anklage richtig lautet. Der Artikel kommt mir vor wie mit heißer Nadel gestrickt.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125909 Wed, 15 May 2019 21:38:07 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125909 Ja tatsächlich. Solche Kritik will Charakterschwäche öffentlichkeitswirksam bloßstellen und so abstrafen. Wobei es bei der Frau Bahlsen wohl nicht die Gier ist, sondern die mangelnde Leistung ist, die ihren Reichtum als unverdient erscheinen lässt. 1. alles nur geerbt 2. Reichtum als Resultat der Ausbeutung von Zwangsarbeit,(statt von Lohnarbeit) 3. Reichtum auf dem Rücken der Opferbereitschaft der Belegschaft 4. Reichtum ohne Expertise eines abgeschlossenen Studiums Als sei Reichtum die Belohnung der Gesellschaft für Verdienste am Volk und nicht das Resultat von Ausbeutung. Und ja die Frau Wagenknecht kann z.B. Erben gar nicht leiden, weil da kein Talent und echte Leistung dahinter steht. Als sei Reichtum der gerechte Lohn für Talent und Leistung. Als wären die Rockefellers dieser Welt so zu Reichtum gekommen. Von dieser Position ist auch die Umkehrung nicht weit. Wer ein Vermögen hat, der muss wohl durch Talent und Leistung zu ihm gekommen sein, denn Vermögen ist ja das Resultat davon. Und was ist eigentlich verwerflich daran, wenn Leute die es durch Talent und Leistung zu Wohlstand gebracht haben, wollen das ihre Kinder versorgt sind und es ihren Kindern ersparen wollen, sich in einer Welt der Konkurrenz durchzuboxen. Wenn man sich auf dieser Ebene bewegt, wird dann doch auch diese Haltung moralisch verständlich und akzeptabel. Oder was ist, wenn die Frau Bahlsen mit ihrer Tochterfirma Hermann's, die nach dem "Essen der Zukunft" sucht, dieses tatsächlich findet. Das spricht dann ja wohl für Talent und Leistung der Frau Bahlsen und dafür, dass sie zurecht so ein Vermögen hat und es zurecht geerbt hat. Dann ist wohl linkes Maulhalten angesagt, weil die Argumente ausgehen. Ja tatsächlich. Solche Kritik will Charakterschwäche öffentlichkeitswirksam bloßstellen und so abstrafen. Wobei es bei der Frau Bahlsen wohl nicht die Gier ist, sondern die mangelnde Leistung ist, die ihren Reichtum als unverdient erscheinen lässt.
1. alles nur geerbt 2. Reichtum als Resultat der Ausbeutung von Zwangsarbeit,(statt von Lohnarbeit) 3. Reichtum auf dem Rücken der Opferbereitschaft der Belegschaft 4. Reichtum ohne Expertise eines abgeschlossenen Studiums

Als sei Reichtum die Belohnung der Gesellschaft für Verdienste am Volk und nicht das Resultat von Ausbeutung. Und ja die Frau Wagenknecht kann z.B. Erben gar nicht leiden, weil da kein Talent und echte Leistung dahinter steht. Als sei Reichtum der gerechte Lohn für Talent und Leistung. Als wären die Rockefellers dieser Welt so zu Reichtum gekommen.

Von dieser Position ist auch die Umkehrung nicht weit. Wer ein Vermögen hat, der muss wohl durch Talent und Leistung zu ihm gekommen sein, denn Vermögen ist ja das Resultat davon. Und was ist eigentlich verwerflich daran, wenn Leute die es durch Talent und Leistung zu Wohlstand gebracht haben, wollen das ihre Kinder versorgt sind und es ihren Kindern ersparen wollen, sich in einer Welt der Konkurrenz durchzuboxen. Wenn man sich auf dieser Ebene bewegt, wird dann doch auch diese Haltung moralisch verständlich und akzeptabel. Oder was ist, wenn die Frau Bahlsen mit ihrer Tochterfirma Hermann’s, die nach dem „Essen der Zukunft“ sucht, dieses tatsächlich findet. Das spricht dann ja wohl für Talent und Leistung der Frau Bahlsen und dafür, dass sie zurecht so ein Vermögen hat und es zurecht geerbt hat. Dann ist wohl linkes Maulhalten angesagt, weil die Argumente ausgehen.

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by: Mattis http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125908 Wed, 15 May 2019 15:56:40 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125908 Naja, diese Empörungstour ist ja vor allem bei solchen Linken in Mode, die von ihrem Konzept her gerade NICHT den Kapitalismus abschaffen, sondern nur die Gierigsten unter den Kapitalisten in die Schranken verweisen wollen. Für dieses Konzept taugt der billigste Moralismus sehr gut, da hetzt man dann gegen als Parasiten dargestellte Kapitaleigner. Da kann sogar die AfD mitklatschen, für ein volksdienliches Unternehmertum. <i>"Es ist Zeit, den Kapitalismus zu überwinden (...) Wir müssen Talent und echte Leistung belohnen und Gründer mit guten Ideen fördern, sagt Sahra Wagenknecht." (Klappentext zu "Reichtum ohne Gier" 2016)</i> Das Kapital soll endlich wieder schaffen statt raffen ... Naja, diese Empörungstour ist ja vor allem bei solchen Linken in Mode, die von ihrem Konzept her gerade NICHT den Kapitalismus abschaffen, sondern nur die Gierigsten unter den Kapitalisten in die Schranken verweisen wollen.

Für dieses Konzept taugt der billigste Moralismus sehr gut, da hetzt man dann gegen als Parasiten dargestellte Kapitaleigner. Da kann sogar die AfD mitklatschen, für ein volksdienliches Unternehmertum.

„Es ist Zeit, den Kapitalismus zu überwinden (…) Wir müssen Talent und echte Leistung belohnen und Gründer mit guten Ideen fördern, sagt Sahra Wagenknecht.“
(Klappentext zu „Reichtum ohne Gier“ 2016)

Das Kapital soll endlich wieder schaffen statt raffen …

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by: Fliegenschiss http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125905 Wed, 15 May 2019 12:50:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125905 Ein alternativer Versuch, von einer etwas anderen Ecke aus SchülerInnen über Konkurrenz, Schule, Matheabitur und Klima aufzuklären, ist z.B. dieser hier ... https://www.magazin-auswege.de/data/2019/05/Hecker_Matheaufgaben_Abi_2019.pdf Ein alternativer Versuch, von einer etwas anderen Ecke aus SchülerInnen über Konkurrenz, Schule, Matheabitur und Klima aufzuklären, ist z.B. dieser hier …

https://www.magazin-auswege.de/data/2019/05/Hecker_Matheaufgaben_Abi_2019.pdf

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by: Max http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-125904 Wed, 15 May 2019 10:30:41 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-125904 Veranstaltung im Rahmen der Linken Buchtage Berlin. Samstag &#166; 18. Mai 2019 &#166; 16:00 – Mehringhof &#166; SFE 1 &#166; Gneisenaustr. 2A &#166; Berlin <a href="https://linkebuchtage.de/events/event/renate-dillmann-und-arian-schiffer-nasserie-der-soziale-staat-ueber-nuetzliche-armut-und-ihre-verwaltung-oekonomische-grundlagen-politische-massnahmen-historische-etappen/">"Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung – Ökonomische Grundlagen, Politische Maßnahmen, Historische Etappen"</a> Lesung und Diskussion mit Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie - bestimmen die politökonomischen Ursachen, die zuverlässig und massenhaft immer neue Fälle sozialer Bedürftigkeit hervorbringen, - erklären das sozial verstaatlichte Leben »von der Wiege bis zur Bahre«, d.h. vom Kindergeld bis zur Pflegeversicherung, -und erläutern zentrale historische Etappen deutscher Sozialstaatlichkeit von der Armenfürsorge bis zur Agenda 2010. Die Autor*innen halten Sozialpolitik nicht für eine unhinterfragbar gute Errungenschaft moderner Staatlichkeit, nur weil die »sozial Schwachen« in der »freien Marktwirtschaft« ohne sie kein Auskommen haben. Sie feiern den Sozialstaat nicht dafür, dass er der Garant für den »sozialen Frieden« und die »Nachhaltigkeit« der staatlich etablierten Konkurrenzgesellschaft ist. Weder verurteilen sie die sozialpolitischen Maßnahmen aus der Warte der Betroffenen und Sozialverbände als »unterfinanziert« und »unzureichend«, noch kritisieren sie die aktuelle Sozialpolitik vom Standpunkt der »Leistungs- und Verantwortungsträger« aus Wirtschaft und Politik als »überzogen« und »unbezahlbar«. Dieses Buch ist kein Beitrag zu einer Sozialwissenschaft, die den ideologischen Dauerdiskurs empirisch mit immer neuen Daten unterfüttert oder moralisch mit Gerechtigkeitstheorien überhöht. Ihre Darstellung zielt auf eine grundsätzliche Kritik: Sozial­politik in Deutschland ist ein Armutszeugnis über die materielle Lebenslage der Lohnabhängigen, ein notwendig umstrittenes Funktionserfordernis im entwickelten Kapitalismus und zugleich ein Quell für ebenso viele wie falsche Erwartungen an den sozialen Staat. Veranstaltung im Rahmen der Linken Buchtage Berlin.

Samstag | 18. Mai 2019 | 16:00 – Mehringhof | SFE 1 | Gneisenaustr. 2A | Berlin

„Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung – Ökonomische Grundlagen, Politische Maßnahmen, Historische Etappen“

Lesung und Diskussion mit Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie

Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie

- bestimmen die politökonomischen Ursachen, die zuverlässig und massenhaft immer neue Fälle sozialer Bedürftigkeit hervorbringen,

- erklären das sozial verstaatlichte Leben »von der Wiege bis zur Bahre«, d.h. vom Kindergeld bis zur Pflegeversicherung,

-und erläutern zentrale historische Etappen deutscher Sozialstaatlichkeit von der Armenfürsorge bis zur Agenda 2010.

Die Autor*innen halten Sozialpolitik nicht für eine unhinterfragbar gute Errungenschaft moderner Staatlichkeit, nur weil die »sozial Schwachen« in der »freien Marktwirtschaft« ohne sie kein Auskommen haben. Sie feiern den Sozialstaat nicht dafür, dass er der Garant für den »sozialen Frieden« und die »Nachhaltigkeit« der staatlich etablierten Konkurrenzgesellschaft ist. Weder verurteilen sie die sozialpolitischen Maßnahmen aus der Warte der Betroffenen und Sozialverbände als »unterfinanziert« und »unzureichend«, noch kritisieren sie die aktuelle Sozialpolitik vom Standpunkt der »Leistungs- und Verantwortungsträger« aus Wirtschaft und Politik als »überzogen« und »unbezahlbar«.

Dieses Buch ist kein Beitrag zu einer Sozialwissenschaft, die den ideologischen Dauerdiskurs empirisch mit immer neuen Daten unterfüttert oder moralisch mit Gerechtigkeitstheorien überhöht. Ihre Darstellung zielt auf eine grundsätzliche Kritik: Sozial­politik in Deutschland ist ein Armutszeugnis über die materielle Lebenslage der Lohnabhängigen, ein notwendig umstrittenes Funktionserfordernis im entwickelten Kapitalismus und zugleich ein Quell für ebenso viele wie falsche Erwartungen an den sozialen Staat.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125903 Mon, 13 May 2019 12:10:39 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125903 Könnte auch ein Blogbeitrag sein. So kurz wie der Artikel ist. Aber was soll dieser Artikel: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118473.verena-bahlsen-klassenkaempferin.html Ist das Ironie oder Sarkasmus. Klassenkämpfer gibt es noch. Bloß für die falsche Klasse. Soll es die Verena diskreditieren, dass sie sich eine Segel-Yacht kaufen will. Ich versteh das Argument nicht, was gegen die Verena spricht. Ich interpretiere mal, was der Artikel eigentlich sagen will: Verwöhntes Kapitalistengör kriegt Geld in den Arsch geblasen und stellt sich daraufhin dummdreist in die Medien und gibt mit ihrem Reichtum an, obwohl: 1. Bahlsen im WKII Zwangsarbeiter ausgebeutet hat, Wer moralisch nicht über jeden Zweifel erhaben ist, hat das Maul zu halten 2. Wenn der Konzern einen drohenden Bankrott auf dem Rücken seiner Beschäftigten ausgetragen hat 3. sie ihr Studium nicht abgeschlossen hat. Was will uns der Artikel sagen. Liebe Beschäftigten, rettet keine Konzerne auf eure Kosten, sonst werdet ihr von den Erben verhöhnt? Kapitalist sein geht nur mit Studienabschluss? Könnte auch ein Blogbeitrag sein. So kurz wie der Artikel ist.
Aber was soll dieser Artikel: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118473.verena-bahlsen-klassenkaempferin.html

Ist das Ironie oder Sarkasmus. Klassenkämpfer gibt es noch. Bloß für die falsche Klasse. Soll es die Verena diskreditieren, dass sie sich eine Segel-Yacht kaufen will. Ich versteh das Argument nicht, was gegen die Verena spricht.
Ich interpretiere mal, was der Artikel eigentlich sagen will:

Verwöhntes Kapitalistengör kriegt Geld in den Arsch geblasen und stellt sich daraufhin dummdreist in die Medien und gibt mit ihrem Reichtum an, obwohl:
1. Bahlsen im WKII Zwangsarbeiter ausgebeutet hat, Wer moralisch nicht über jeden Zweifel erhaben ist, hat das Maul zu halten
2. Wenn der Konzern einen drohenden Bankrott auf dem Rücken seiner Beschäftigten ausgetragen hat
3. sie ihr Studium nicht abgeschlossen hat.

Was will uns der Artikel sagen. Liebe Beschäftigten, rettet keine Konzerne auf eure Kosten, sonst werdet ihr von den Erben verhöhnt? Kapitalist sein geht nur mit Studienabschluss?

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by: Stefanie http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125899 Sun, 12 May 2019 12:41:38 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125899 Stephan Kaufmann resümiert zum Streit mit China: Der Handelskrieg ist der Kampf der Produzentenländer darum, wer aus seinen Gütern Profit schlagen kann und wer Waren vernichten und Fabriken stilllegen muss. Allein das widerlegt eindrucksvoll das oft geäußerte Lob des Marktes, er diene letztlich der Versorgung der Menschen mit nützlichen Güter… https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118471.handelskrieg-die-schlacht-der-verkaeufer.html Stephan Kaufmann resümiert zum Streit mit China:

Der Handelskrieg ist der Kampf der Produzentenländer darum, wer aus seinen Gütern Profit schlagen kann und wer Waren vernichten und Fabriken stilllegen muss.

Allein das widerlegt eindrucksvoll das oft geäußerte Lob des Marktes, er diene letztlich der Versorgung der Menschen mit nützlichen Güter…

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118471.handelskrieg-die-schlacht-der-verkaeufer.html

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125894 Sat, 11 May 2019 09:46:09 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125894 "Und warum geht das. Weil die Fliegenschisser das selber so sehen. „Wir“ in den Industrieländern, Konsumenten, Verbraucher, denen es so gut geht, sollen schuld sein, sind die Sünder, die der Staat bestrafen muss." Andererseits ist das eine gerechte Retourkutsche gegen die Schüler. Wenn die sagen: Ihr handelt nicht, ihr macht zu wenig, also ihr seid Schuld. Dann machen sie halt was: Nämlich sie machen eine Steuer, die sich durch eine gegenteilige Schuldzuweisung rechtfertigt: wir alle sind Schuld. Wir alle müssen zahlen. „Und warum geht das. Weil die Fliegenschisser das selber so sehen. „Wir“ in den Industrieländern, Konsumenten, Verbraucher, denen es so gut geht, sollen schuld sein, sind die Sünder, die der Staat bestrafen muss.“ Andererseits ist das eine gerechte Retourkutsche gegen die Schüler. Wenn die sagen: Ihr handelt nicht, ihr macht zu wenig, also ihr seid Schuld. Dann machen sie halt was: Nämlich sie machen eine Steuer, die sich durch eine gegenteilige Schuldzuweisung rechtfertigt: wir alle sind Schuld. Wir alle müssen zahlen.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125888 Fri, 10 May 2019 20:39:39 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125888 Gerade kam in den Nachrichten: Die Umweltminister der Länder hätten die Bundesregierung aufgefordert die CO2-Steuer zu prüfen. Sowas musste ja rauskommen wenn die dummen Schüler die Politik auffordern "was" zu tun? Die nehmen das glatt als Auftrag und tun was. Eigentlich nehmen sie es als Gelegenheit, den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und es staatsnützlich zu verwenden. Diese Wichser. Denn wenn man es nur zurückzahlen will, braucht man es gar nicht erst erheben. Deshalb wird auch gleich dazugesagt, die Wirtschaft und die Pendler sollen nicht draufzahlen. Dann wird auch gleich angekündigt, dass die Butter teurer wird. Also zahlen nicht die Verursacher, z.B. Landwirtschaft, Wirtschaft, sondern mal wieder die Armen pardon Verbraucher. Flugreisen - Geschäftsflüge werden wahrscheinlich nicht weniger, denn was muss das muss. Wer Geld hat dem ist es eh wurscht, was ein Flug kostet. Nur die armen Massentouristen, die kein Geld haben überlegen sich dann schon, ob sie sich das Reisen noch leisten können. Eine Unverschämtheit dem einzelnen Menschen seinen CO2 Fußabdruck vorzurechnen als hätte er ne Wahl und als könnte man auch anders. Sowas nervt mich. Der letzte Fliegenschiss soll am "Klima" schuld sein. Und warum geht das. Weil die Fliegenschisser das selber so sehen. "Wir" in den Industrieländern, Konsumenten, Verbraucher, denen es so gut geht, sollen schuld sein, sind die Sünder, die der Staat bestrafen muss. "Denn: Der CO2-Ausstoß wird zwar vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursacht, das ist Naturwissenschaft. Dass dieser langfristig verheerende Prozess aber bis heute nicht gestoppt wird, ist ein soziales Phänomen. Denn viele Maßnahmen entwickeln nur dann Wirkung, wenn die breite Bevölkerung ihr tägliches Verhalten ändern. Wenn Millionen Menschen gleichzeitig aufhören, zur Arbeit mit dem Auto zu pendeln, häufiger mit Bus oder Rad fahren, mehr Geld in die Wärmedämmung ihrer Häuser stecken. Nur: Warum sollten sie es tun?" Spiegel online. Genau jeden Tag mit dem Fahrrad 25km hin und zurück, wenn man Glück hat. Wie Hirntod muss man eigentlich sein. Mehr Geld in die Wärmedämmung "ihrer" Häuser - wo leben die? Das macht die deutsche Wohnen mit dem Resultat, dass durch Mordernisierung, die Miete um 50% steigt. In Denkmalhäusern geht Wärmedämmung eh schlecht, zumindest von außen. Die Neubaubuten kriegen alle zwei Jahre eine neue Energieeinsparverordnung verpasst. Außerdem sind die Grenzen, wo sich Energieeinsparung gegen Wärmedämmung rechnet längst erreicht. Noch mehr Dämmung bringt immer weniger Wärmegewinn. Neubauten sind nicht das Problem. "Bei der Rücküberweisung würde das Steueraufkommen aber unter allen Bürgern aufgeteilt. Die Familie bekommt also - am Jahresende oder aufgeteilt pro Quartal - einen Scheck. Sie kann dann entscheiden, ob sie das Geld ausgeben will, um das durch die Steuer teurere Benzin zu zahlen. Wenn sie aber mehr Rad fährt oder beim nächsten Umzug darauf achtet, näher an die Arbeitsstelle zu ziehen, dann bliebe ihr unter dem Strich sogar etwas mehr Geld übrig." Ich bin unentschieden. Ist das Zynismus oder pure Dummheit. Na klar. Die Leute wohnen so weit vom Arbeitsplatz entfernt, weil sie nicht drauf geachtet haben "näher an die Arbeitsstelle zu ziehen." Wie wär es denn, wenn das Kapital mal dorthin geht, wo die Leute wohnen, oder wo wohnen billig ist. Im Osten vergammeln ganze Städte. Wie wäre es denn, wenn man das Kapital besteuert, weil es seine Arbeitsplätze immer in die Innenstädte baut. Unverantwortlich ist das, dass sich das Kapital von seiner Arbeitsmannschaft entfernt und diese dazu zwingt jeden Tag weite Strecken für den Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen. Gerade kam in den Nachrichten: Die Umweltminister der Länder hätten die Bundesregierung aufgefordert die CO2-Steuer zu prüfen.

Sowas musste ja rauskommen wenn die dummen Schüler die Politik auffordern „was“ zu tun? Die nehmen das glatt als Auftrag und tun was. Eigentlich nehmen sie es als Gelegenheit, den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und es staatsnützlich zu verwenden. Diese Wichser. Denn wenn man es nur zurückzahlen will, braucht man es gar nicht erst erheben. Deshalb wird auch gleich dazugesagt, die Wirtschaft und die Pendler sollen nicht draufzahlen. Dann wird auch gleich angekündigt, dass die Butter teurer wird. Also zahlen nicht die Verursacher, z.B. Landwirtschaft, Wirtschaft, sondern mal wieder die Armen pardon Verbraucher. Flugreisen – Geschäftsflüge werden wahrscheinlich nicht weniger, denn was muss das muss. Wer Geld hat dem ist es eh wurscht, was ein Flug kostet. Nur die armen Massentouristen, die kein Geld haben überlegen sich dann schon, ob sie sich das Reisen noch leisten können.

Eine Unverschämtheit dem einzelnen Menschen seinen CO2 Fußabdruck vorzurechnen als hätte er ne Wahl und als könnte man auch anders. Sowas nervt mich. Der letzte Fliegenschiss soll am „Klima“ schuld sein. Und warum geht das. Weil die Fliegenschisser das selber so sehen. „Wir“ in den Industrieländern, Konsumenten, Verbraucher, denen es so gut geht, sollen schuld sein, sind die Sünder, die der Staat bestrafen muss.

„Denn: Der CO2-Ausstoß wird zwar vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursacht, das ist Naturwissenschaft. Dass dieser langfristig verheerende Prozess aber bis heute nicht gestoppt wird, ist ein soziales Phänomen. Denn viele Maßnahmen entwickeln nur dann Wirkung, wenn die breite Bevölkerung ihr tägliches Verhalten ändern. Wenn Millionen Menschen gleichzeitig aufhören, zur Arbeit mit dem Auto zu pendeln, häufiger mit Bus oder Rad fahren, mehr Geld in die Wärmedämmung ihrer Häuser stecken. Nur: Warum sollten sie es tun?“ Spiegel online.

Genau jeden Tag mit dem Fahrrad 25km hin und zurück, wenn man Glück hat. Wie Hirntod muss man eigentlich sein. Mehr Geld in die Wärmedämmung „ihrer“ Häuser – wo leben die? Das macht die deutsche Wohnen mit dem Resultat, dass durch Mordernisierung, die Miete um 50% steigt. In Denkmalhäusern geht Wärmedämmung eh schlecht, zumindest von außen. Die Neubaubuten kriegen alle zwei Jahre eine neue Energieeinsparverordnung verpasst. Außerdem sind die Grenzen, wo sich Energieeinsparung gegen Wärmedämmung rechnet längst erreicht. Noch mehr Dämmung bringt immer weniger Wärmegewinn. Neubauten sind nicht das Problem.

„Bei der Rücküberweisung würde das Steueraufkommen aber unter allen Bürgern aufgeteilt. Die Familie bekommt also – am Jahresende oder aufgeteilt pro Quartal – einen Scheck. Sie kann dann entscheiden, ob sie das Geld ausgeben will, um das durch die Steuer teurere Benzin zu zahlen. Wenn sie aber mehr Rad fährt oder beim nächsten Umzug darauf achtet, näher an die Arbeitsstelle zu ziehen, dann bliebe ihr unter dem Strich sogar etwas mehr Geld übrig.“ Ich bin unentschieden. Ist das Zynismus oder pure Dummheit. Na klar. Die Leute wohnen so weit vom Arbeitsplatz entfernt, weil sie nicht drauf geachtet haben „näher an die Arbeitsstelle zu ziehen.“ Wie wär es denn, wenn das Kapital mal dorthin geht, wo die Leute wohnen, oder wo wohnen billig ist. Im Osten vergammeln ganze Städte. Wie wäre es denn, wenn man das Kapital besteuert, weil es seine Arbeitsplätze immer in die Innenstädte baut. Unverantwortlich ist das, dass sich das Kapital von seiner Arbeitsmannschaft entfernt und diese dazu zwingt jeden Tag weite Strecken für den Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen.

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by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-125883 Tue, 07 May 2019 16:49:11 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-125883 Neues Protokoll zum Jour Fixe vom 29.04.2019: Trumps Venezuela-Politik https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190429-venezuela-2.pdf Das Protokoll dokumentiert die Fortsetzung einer Diskussion, deren Verlauf hier dokumentiert wurde: https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190325-1.schuelerproteste_2.venezuela_1.pdf --- Die Darstellung der Politökonomie Venezuelas erfolgte im GSP 2/18 https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela#section2 Neues Protokoll zum Jour Fixe vom 29.04.2019:

Trumps Venezuela-Politik

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190429-venezuela-2.pdf

Das Protokoll dokumentiert die Fortsetzung einer Diskussion,
deren Verlauf hier dokumentiert wurde:

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190325-1.schuelerproteste_2.venezuela_1.pdf

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Die Darstellung der Politökonomie Venezuelas
erfolgte im GSP 2/18

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela#section2

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by: Mattis http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125875 Fri, 03 May 2019 11:03:35 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125875 Guter Hinweis. Sehr anschaulich auch ein Beitrag im Deutschlandfunk zu Ghana. <i>„Mit dem Import von Geflügel ging es hier in Ghana nach der großen Dürre von 1983 los. Erst waren es nur Hühnerbeine und -füße, dann erschienen bald die ersten verarbeiteten und tiefgefrorenen Produkte auf dem Markt. In den Neunzigern kam es dann zu einem Boom von US-amerikanischen Importen, besonders Hähnchenschenkel und -flügel sind seitdem sehr beliebt. Das sind die Produkte, die man mittlerweile überall auf unseren Märkten findet und die alles andere fast verdrängt haben.“</i> zitiert in https://www.deutschlandfunk.de/folgen-des-welthandels-ghana-und-das-globale-huhn.724.de.html?dram:article_id=433492 Das Prinzip wiederholt sich täglich an eigentlich allen Artikeln des täglichen Bedarfs, neben Nahrungsmitteln auch auch bei Textilien etc. Guter Hinweis. Sehr anschaulich auch ein Beitrag im Deutschlandfunk zu Ghana.

„Mit dem Import von Geflügel ging es hier in Ghana nach der großen Dürre von 1983 los. Erst waren es nur Hühnerbeine und -füße, dann erschienen bald die ersten verarbeiteten und tiefgefrorenen Produkte auf dem Markt. In den Neunzigern kam es dann zu einem Boom von US-amerikanischen Importen, besonders Hähnchenschenkel und -flügel sind seitdem sehr beliebt. Das sind die Produkte, die man mittlerweile überall auf unseren Märkten findet und die alles andere fast verdrängt haben.“

zitiert in
https://www.deutschlandfunk.de/folgen-des-welthandels-ghana-und-das-globale-huhn.724.de.html?dram:article_id=433492

Das Prinzip wiederholt sich täglich an eigentlich allen Artikeln des täglichen Bedarfs, neben Nahrungsmitteln auch auch bei Textilien etc.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125873 Thu, 02 May 2019 13:35:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125873 Was ist Imperialismus? Ein Beispiel, das neulich in einer Doku auf Arte "Armes Huhn - armer Mensch" kam. Nächste Ausstrahlung am Freitag, 10. Mai um 09:40 "In der Kurzmast werden die Hühner schon nach 28 bis 30 Lebenstagen mit etwa 1,5 kg Körpergewicht geschlachtet und in der Mittellangmast nach etwa 35 Tagen mit einem Mastendgewicht von 2 bis 2,2 kg. Bei der Langmast leben die Hühner etwa 42 Tage und erreichen ein Endgewicht von 2,7 kg." Die männlichen Tiere von Legehühnerrassen werden schon als Küken geschreddert. Legehennen werden nach 1,5 Jahren geschlachtet. Bloß wohin mit dem Fleisch, denn Suppenhühner braucht niemand mehr, seit es dafür Masthühner gibt. Das heißt eigentlich ist das Fleisch Abfall und müsste entsorgt werden. Was macht man damit? Man verkauft es nach Afrika. z.B. nach Ghana. Dort könnte man es praktisch unendlich günstig verkaufen, denn die Legehennen haben sich schon rentiert und die Entsorgung des Fleisches würde sogar noch Geld kosten. Es wird aber nicht unendlich günstig verkauft, sondern für etwa 1,50 € das Kilo. Was aber immer noch unter dem Preis für Hühnerfleisch liegt, das in Ghana produziert wurde. Das heißt in Ghana ist die gesamte lokale Hühnerfleischbranche bankrott gegangen, weil sie sich nicht gegen die Billigimporte aus der EU behaupten konnte. Dank Freihandelsabkommen, "Globalisierung" dürften auch keine Zölle auf Hühnerfleisch aus der EU erhoben werden. Das ist Imperialismus. Mit der Erpressungsmacht der Gewalt und und des Geldes dafür sorgen, dass die Ausplünderung der Zahlungskraft der Nation und die Zerstörung von Teilen der heimischen Wirtschaft hingenommen werden müssen. Also von wegen die "Industrienationen" müssten den "unterentwickelten" Staaten in Afrika "helfen". Umgekehrt. Die Zerstörung der heimischen Wirtschaft wird von der EU bzw. den Hühnerfleischkapitalisten in der EU betrieben. Ihre Abhängigkeit ist eine imperialistisch hergestellte. Soviel auch dazu, dass es in einem kommunistischen Weltstaat ein Problem wäre, alle auf die selbe Entwicklungsstufe zu heben. Als würden die sich nicht selbst erheben, wenn sie vom Imperialismus nicht mehr in Abhängigkeit gehalten werden. Was ist Imperialismus? Ein Beispiel, das neulich in einer Doku auf Arte „Armes Huhn – armer Mensch“ kam. Nächste Ausstrahlung am Freitag, 10. Mai um 09:40

„In der Kurzmast werden die Hühner schon nach 28 bis 30 Lebenstagen mit etwa 1,5 kg Körpergewicht geschlachtet und in der Mittellangmast nach etwa 35 Tagen mit einem Mastendgewicht von 2 bis 2,2 kg. Bei der Langmast leben die Hühner etwa 42 Tage und erreichen ein Endgewicht von 2,7 kg.“

Die männlichen Tiere von Legehühnerrassen werden schon als Küken geschreddert. Legehennen werden nach 1,5 Jahren geschlachtet. Bloß wohin mit dem Fleisch, denn Suppenhühner braucht niemand mehr, seit es dafür Masthühner gibt. Das heißt eigentlich ist das Fleisch Abfall und müsste entsorgt werden. Was macht man damit? Man verkauft es nach Afrika. z.B. nach Ghana. Dort könnte man es praktisch unendlich günstig verkaufen, denn die Legehennen haben sich schon rentiert und die Entsorgung des Fleisches würde sogar noch Geld kosten. Es wird aber nicht unendlich günstig verkauft, sondern für etwa 1,50 € das Kilo. Was aber immer noch unter dem Preis für Hühnerfleisch liegt, das in Ghana produziert wurde. Das heißt in Ghana ist die gesamte lokale Hühnerfleischbranche bankrott gegangen, weil sie sich nicht gegen die Billigimporte aus der EU behaupten konnte. Dank Freihandelsabkommen, „Globalisierung“ dürften auch keine Zölle auf Hühnerfleisch aus der EU erhoben werden.

Das ist Imperialismus. Mit der Erpressungsmacht der Gewalt und und des Geldes dafür sorgen, dass die Ausplünderung der Zahlungskraft der Nation und die Zerstörung von Teilen der heimischen Wirtschaft hingenommen werden müssen. Also von wegen die „Industrienationen“ müssten den „unterentwickelten“ Staaten in Afrika „helfen“. Umgekehrt. Die Zerstörung der heimischen Wirtschaft wird von der EU bzw. den Hühnerfleischkapitalisten in der EU betrieben. Ihre Abhängigkeit ist eine imperialistisch hergestellte.

Soviel auch dazu, dass es in einem kommunistischen Weltstaat ein Problem wäre, alle auf die selbe Entwicklungsstufe zu heben. Als würden die sich nicht selbst erheben, wenn sie vom Imperialismus nicht mehr in Abhängigkeit gehalten werden.

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by: Flodder http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125872 Thu, 02 May 2019 06:29:04 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2019/01/17/peter-decker-imperialismus-ist-kein-notbehelf-fuer-wachstumsunfaehiges-kapital/#comment-125872 Der Text "Was ist Imperialismus" der Gruppen gegen Kapital und Nation ... Imperialismus, so lernt man es in der Schule, das war die Politik von Staaten vor 100 Jahren. Da gab es noch richtige Imperien, die Kolonialreiche, wie z.B. das British Empire. Diese Zeit ist vorbei und daher gäbe es heute keinen Imperialismus mehr. Andererseits sind es ja nicht nur linke Leute, die heute von Weltmächten, Regionalmächten, Führungsmächten, Einflusssphären, Hinterhöfen usw. reden, das kann man alles in den Zeitungen lesen oder von Politikern hören. Einmischungen in andere Länder, Aggressionen und Kriege rühren – wenn man den Zeitungen und Politikern glauben darf – immer nur von anderen Ländern her. So sehen es alle Politiker der Welt und ihre national gesinnten Zeitungen schreiben das so auf. Das eigene Land dagegen suche nur friedliche Beziehungen, die allen Seiten nützen würden und verteidige sich ggf. nur gegen die unfairen Ansprüche der anderen Staaten oder deren Aggressionen. So steht es dann in allen Zeitungen der Welt. Jedes Land behauptet also von sich, dass immer alle anderen die Aggressoren sind. Das ist natürlich nicht die Wahrheit. (…) Wie sieht es damit heute aus? Was sind diese Welthandelsregeln? Staaten schaffen die Bedingungen des Welthandel, die Kapitale nutzen sie Was ist der nationale Standpunkt – was ist nationales Kapital? IWF – Verliererstaaten Exkurs: Was ist der Grund von Armut? Die Gewinnerstaaten Trump kündigt diese Ordnung Und bringt das deutsche Erfolgsmodell in Verlegenheit Zusammenhang Wirtschaft und Gewalt Trumps Wende in der Sicherheitspolitik Fazit Gewalthaushalt --- … enthält u.a. im letzten Teil auch eine summarische Auflistung von "Fehlern des Antiimperialismus". (Es werden 5 gängige Fehlervarianten dargestellt und kurz kritisiert): Fehler 1: Die mächtigen Unternehmen sind der Motor der Außenpolitik, sei es bei Verträgen, sei es bei Kriegen Fehler 2: Spiegelbild: Kapital als Selbstzweck ist das Subjekt Fehler 3: Chauvinismus und übertriebener Nationalismus ist der Mangel in der Welt, es fehlt an solidarischen Völkern. Fehler 4: Kampf um Selbstbestimmung der Völker Fehler 5: Kampf gegen die westlichen Sitten und für ein moralisch anständiges Volk und eine anständige Regierung https://gegen-kapital-und-nation.org/media/pdfs/de/was-ist-imperialismus.pdf https://gegen-kapital-und-nation.org/was-ist-imperialismus/ Der Text „Was ist Imperialismus“
der Gruppen gegen Kapital und Nation …

Imperialismus, so lernt man es in der Schule, das war die Politik von Staaten vor 100 Jahren. Da gab es noch richtige Imperien, die Kolonialreiche, wie z.B. das British Empire. Diese Zeit ist vorbei und daher gäbe es heute keinen Imperialismus mehr.

Andererseits sind es ja nicht nur linke Leute, die heute von Weltmächten, Regionalmächten, Führungsmächten, Einflusssphären, Hinterhöfen usw. reden, das kann man alles in den Zeitungen lesen oder von Politikern hören.

Einmischungen in andere Länder, Aggressionen und Kriege rühren – wenn man den Zeitungen und Politikern glauben darf – immer nur von anderen Ländern her. So sehen es alle Politiker der Welt und ihre national gesinnten Zeitungen schreiben das so auf. Das eigene Land dagegen suche nur friedliche Beziehungen, die allen Seiten nützen würden und verteidige sich ggf. nur gegen die unfairen Ansprüche der anderen Staaten oder deren Aggressionen. So steht es dann in allen Zeitungen der Welt. Jedes Land behauptet also von sich, dass immer alle anderen die Aggressoren sind. Das ist natürlich nicht die Wahrheit. (…)

Wie sieht es damit heute aus?

Was sind diese Welthandelsregeln?

Staaten schaffen die Bedingungen des Welthandel, die Kapitale nutzen sie

Was ist der nationale Standpunkt – was ist nationales Kapital?

IWF – Verliererstaaten

Exkurs: Was ist der Grund von Armut?

Die Gewinnerstaaten

Trump kündigt diese Ordnung

Und bringt das deutsche Erfolgsmodell in Verlegenheit

Zusammenhang Wirtschaft und Gewalt

Trumps Wende in der Sicherheitspolitik

Fazit Gewalthaushalt

---

… enthält u.a. im letzten Teil auch eine summarische Auflistung von
„Fehlern des Antiimperialismus“. (Es werden 5 gängige Fehlervarianten dargestellt und kurz kritisiert):

Fehler 1: Die mächtigen Unternehmen sind der Motor der Außenpolitik,
sei es bei Verträgen, sei es bei Kriegen

Fehler 2: Spiegelbild: Kapital als Selbstzweck ist das Subjekt

Fehler 3: Chauvinismus und übertriebener Nationalismus ist der Mangel in der Welt, es fehlt an solidarischen Völkern.

Fehler 4: Kampf um Selbstbestimmung der Völker

Fehler 5: Kampf gegen die westlichen Sitten und für ein moralisch anständiges Volk und eine anständige Regierung

https://gegen-kapital-und-nation.org/media/pdfs/de/was-ist-imperialismus.pdf

https://gegen-kapital-und-nation.org/was-ist-imperialismus/

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by: Flodder http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125867 Mon, 29 Apr 2019 20:36:35 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125867 "Klimarettung" als marktwirtschaftliches Extra-Geschäft. Oder: Wie der europäische "Emissionshandel" entstanden ist... https://www.euractiv.de/section/klimawandel/linksdossier/das-emissionshandelssystem-der-eu-de/ https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/emissionshandel-europaeische-unternehmen-schlagen-milliardenprofite-aus-kostenlosen-co2-zertifikaten/ … und wie die „gute Idee“, durch Ökonomisierung der Ökologie mehr Klimaschutz zu stimulieren und die Allokation als nationales Konkurrenzmittel zu organisieren. im Detail und marktwirtschaftlich also funktioniert, erläutert der GSP-Artiikel. Deutschland wollte den Dreck bewirtschaften, indem rin globaler Handel mit Emissionsrechten aufzubauen sei. (Dass beispielsweise Polen seine Erlöse aus dem Emissionshandel zum Ausbau seiner Kohleindustrie nutzte, war nur einer der Treppewitze…) Ein umweltschützerischer Irrsinn der besonderen Art – Emissionshandel: Das Recht auf Luftverschmutzung wird vermarktet, um die Emission von Klimaschutz zu stimulieren https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/klimaschutz-durch-emissionshandel „Klimarettung“ als marktwirtschaftliches Extra-Geschäft.
Oder: Wie der europäische „Emissionshandel“ entstanden ist…

https://www.euractiv.de/section/klimawandel/linksdossier/das-emissionshandelssystem-der-eu-de/

https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/emissionshandel-europaeische-unternehmen-schlagen-milliardenprofite-aus-kostenlosen-co2-zertifikaten/

… und wie die „gute Idee“, durch Ökonomisierung der Ökologie mehr Klimaschutz zu stimulieren und die Allokation als nationales Konkurrenzmittel zu organisieren. im Detail und marktwirtschaftlich also funktioniert, erläutert der GSP-Artiikel. Deutschland wollte den Dreck bewirtschaften, indem rin globaler Handel mit Emissionsrechten aufzubauen sei. (Dass beispielsweise Polen seine Erlöse aus dem Emissionshandel zum Ausbau seiner Kohleindustrie nutzte, war nur einer der Treppewitze…)

Ein umweltschützerischer Irrsinn der besonderen Art – Emissionshandel:

Das Recht auf Luftverschmutzung wird vermarktet, um die Emission von Klimaschutz zu stimulieren

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/klimaschutz-durch-emissionshandel

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by: Dreckfresse http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125861 Sat, 27 Apr 2019 16:22:52 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125861 Der FDP-Parteitag hat gerade beschlossen, dass die Klimapolitik aus Sicht der FDP in den propagandistischen Vordergrund gerückt werden soll. Mittel dafür soll eine Ausweitung des Emissionshandels sein, demzufolge dieser nicht nur als Handelssphäre zwischen den Staaten für CO2-Emissionen ausgebaut werden soll, sondern auch mit sonstigem Dreck soll man - als zertifiziertes Papier darüber - so frei handeln können, dass man die freie Wahl hat: entweder man kann sich Zertifikate über Dreck kaufen, dann darf man weiteren Dreck legal machen, (die FDP wird meinen: "verkaufen"...) oder man bekommt ebensolche zugeteilt, weil man Dreck vermindert hat. Wie das im Eionzelnen funktionieren soll, wer da die Ausgangswerte bestimmt, obendrein beim privaten Konsum, das ist natürlich eine abstruse Vorstellung. Hauptsache für die FDP ist aber ja, dass auch das Thema Klimapolitik prima dafür taugt, die Freiheit des Marktes abzufeiern, denn der Kapitalismus sei gar nicht der Grund, sondern, obacht, - die Lösung des Klimaproblems ... Zum Thema "Emissionshandel" gab es übrigens vor ca. 5 Jahren mal einen super Artikel im GSP, den ich hier gerade aber leider nicht verlinken kann (denn ich sitze im Job). Der FDP-Parteitag hat gerade beschlossen, dass die Klimapolitik aus Sicht der FDP in den propagandistischen Vordergrund gerückt werden soll. Mittel dafür soll eine Ausweitung des Emissionshandels sein, demzufolge dieser nicht nur als Handelssphäre zwischen den Staaten für CO2-Emissionen ausgebaut werden soll, sondern auch mit sonstigem Dreck soll man – als zertifiziertes Papier darüber – so frei handeln können, dass man die freie Wahl hat: entweder man kann sich Zertifikate über Dreck kaufen, dann darf man weiteren Dreck legal machen, (die FDP wird meinen: „verkaufen“…) oder man bekommt ebensolche zugeteilt, weil man Dreck vermindert hat. Wie das im Eionzelnen funktionieren soll, wer da die Ausgangswerte bestimmt, obendrein beim privaten Konsum, das ist natürlich eine abstruse Vorstellung. Hauptsache für die FDP ist aber ja, dass auch das Thema Klimapolitik prima dafür taugt, die Freiheit des Marktes abzufeiern, denn der Kapitalismus sei gar nicht der Grund, sondern, obacht, – die Lösung des Klimaproblems …

Zum Thema „Emissionshandel“ gab es übrigens vor ca. 5 Jahren mal einen super Artikel im GSP, den ich hier gerade aber leider nicht verlinken kann (denn ich sitze im Job).

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125857 Fri, 26 Apr 2019 07:46:03 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125857 Ich dachte an den Journalisten Ingolf Bauer, bei Abwiegelei. "Geht das überhaupt mit dem Fußabdruck?" fragt der ja. Ich habs jetzt nicht gesehen, aber es kommt wahrscheinlich raus: Geht zwar, aber mit Mühe und wollen "wir" das dann noch? Antwort: Die meisten wohl nicht. Also macht mal halblang mit dem Radikalismus eures Anliegens. (Auch wenn Bauer das nicht so sagt, ist das die Konsequenz.) Aber so wie du das bei den Politikern herleitest, geht es auch. Da sagen die Schüler natürlich. Ja, ja komplex. Aber erstens sind wir auch nicht blöd und zweitens ist das nicht das Problem, sondern dass ihr nicht tut, was ihr tun solltet, nämlich ernsthaft das Gemeinwesen aufs Klima ausrichten. Dass ihr die Profis seid ist eine Ausrede dafür nichts tun zu müssen. Also eigentlich ist, diese Radikalität ein guter Ansatz für die Agitation, weil sie ernsthaft die Realität mit dem Anspruch vergleichen, dem sie angeblich dient. Da kann auch rauskommen, ja stimmt den Politikern geht es nicht ums Klima. Das festgehalten wäre schonmal eine Erkenntnis. (Das verkehrte ist bloß, dass sie meinen, dass das Klima der Dreh- und Angelpunkt der Welt sein sollte.) Von diesem Ausgangspunkt aus kann man ihnen erzählen worum es wirklich geht. Vielleicht leuchtet es manchen ja ein und sie lassen ihren Staatsbürgerklimamoralismus fallen. Ich dachte an den Journalisten Ingolf Bauer, bei Abwiegelei. „Geht das überhaupt mit dem Fußabdruck?“ fragt der ja. Ich habs jetzt nicht gesehen, aber es kommt wahrscheinlich raus: Geht zwar, aber mit Mühe und wollen „wir“ das dann noch? Antwort: Die meisten wohl nicht. Also macht mal halblang mit dem Radikalismus eures Anliegens. (Auch wenn Bauer das nicht so sagt, ist das die Konsequenz.) Aber so wie du das bei den Politikern herleitest, geht es auch. Da sagen die Schüler natürlich. Ja, ja komplex. Aber erstens sind wir auch nicht blöd und zweitens ist das nicht das Problem, sondern dass ihr nicht tut, was ihr tun solltet, nämlich ernsthaft das Gemeinwesen aufs Klima ausrichten. Dass ihr die Profis seid ist eine Ausrede dafür nichts tun zu müssen. Also eigentlich ist, diese Radikalität ein guter Ansatz für die Agitation, weil sie ernsthaft die Realität mit dem Anspruch vergleichen, dem sie angeblich dient. Da kann auch rauskommen, ja stimmt den Politikern geht es nicht ums Klima. Das festgehalten wäre schonmal eine Erkenntnis. (Das verkehrte ist bloß, dass sie meinen, dass das Klima der Dreh- und Angelpunkt der Welt sein sollte.) Von diesem Ausgangspunkt aus kann man ihnen erzählen worum es wirklich geht. Vielleicht leuchtet es manchen ja ein und sie lassen ihren Staatsbürgerklimamoralismus fallen.

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by: Cityrat http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125855 Fri, 26 Apr 2019 04:47:14 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125855 Was meint hier "Abwiegelei?" Dass das Individuum (...) sein Leben gemäß ökologischem Fußabdruck einrichtet. Letzteres ist natürlich eine Abwiegelei, die gegen die hohen moralischen Ansprüche der Klimaproteste sich richtet. „Was steinigt ihr die Politik, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, ihr sitzt doch selbst im Glashaus und solltet deshalb nicht den ersten Stein werfen.“ Dass die selbst im Glashaus sä0en, das ist ja die Retourkutsche, die ihnen die Lindners und Altmaiers dieser Welt mit verteilten Rollen hinservieren. Lindner unterstreicht, dass moralische Werte nur dafür taugen, dass daraus ein Abstandnehmen von den eigenen Vorstellungen folgere, denn diese müsse man den Fachleuten überlassen, und Realpolitik sei eben sehr komplexest... Das mag so ähnlich auch von Nixon zu den protestierenden Studenten gesagt worden sein: Das Vietnamproblem ist viel zu komplex. Überlasst die Moral lieber den Fachleuten. - Ja, so geht die moralische Abwiegelei von oben. Was meint hier „Abwiegelei?“

Dass das Individuum (…) sein Leben gemäß ökologischem Fußabdruck einrichtet.
Letzteres ist natürlich eine Abwiegelei, die gegen die hohen moralischen Ansprüche der Klimaproteste sich richtet. „Was steinigt ihr die Politik, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, ihr sitzt doch selbst im Glashaus und solltet deshalb nicht den ersten Stein werfen.“

Dass die selbst im Glashaus sä0en, das ist ja die Retourkutsche, die ihnen die Lindners und Altmaiers dieser Welt mit verteilten Rollen hinservieren. Lindner unterstreicht, dass moralische Werte nur dafür taugen, dass daraus ein Abstandnehmen von den eigenen Vorstellungen folgere, denn diese müsse man den Fachleuten überlassen, und Realpolitik sei eben sehr komplexest…

Das mag so ähnlich auch von Nixon zu den protestierenden Studenten gesagt worden sein: Das Vietnamproblem ist viel zu komplex. Überlasst die Moral lieber den Fachleuten. – Ja, so geht die moralische Abwiegelei von oben.

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125854 Thu, 25 Apr 2019 22:08:28 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125854 "Hört sich für mich merkwürdig an: als müsse man erst den schwierigsten Punkt an den Mann bringen als methodische Voraussetzung dafür, „Energiepolitik“ kritisieren zu können." Ja das stimmt. Für Energiepolitik für sich, interessieren sich die Schüler doch sowieso keinen Meter. Wenn dann doch eh überhaupt nur vor dem Hintergrund der Zukunft und des Klimas, das es zu retten gilt. Die Energiepolitik interessiert als Teil eines eingebildeten Menschheitsproblems, bei dem die Menschheit Täter und Opfer zugleich ist. Insofern hat man gar kein Reihenfolgeproblem. Man muss erstmal den Blödsinn mit der Verantwortung für die Zukunft der Menschheit kritisieren, bevor man zum eigentlichen Thema, der Energiepolitik kommen kann. Ihre dämliche Verantwortlichkeit für die Menschheit ist das eigentliche Thema! Das sollte der Hauptangriffspunkt der Kritik an den Schülern sein. Energiepolitik ist sozusagen bloß das rationelle GSP-Problem, bzw. GSP-Erklärungsproblem. Was hat es mit den Klimakonferenzen auf sich? Was ist der reale Kern, um den es dabei geht? <blockquote>"Schwerpunkt der Kritik sollte zunächst mal sein, dass dgl. Verwandlung von Schäden in ein ausgestaltetes ökologisches Weltanschauungsprogramm sich unsachgemäß zu den Schäden stellt."</blockquote> Dabei bin ich mir nicht sicher, ob tatsächlich die Schäden der Ausgangspunkt dieses Protestes sind. Wer von den Schülern hat denn tatsächlich einen Schaden. Es ist ein Schaden der teilweise noch gar nicht eingetreten ist. Die Zukunft der Menschheit, die verunmöglicht wird. Die Menschheit wird geschädigt, als deren verantwortlicher Teil man sich aufführen will. Also ist das geschädigte Subjekt ein genauso fiktives, wie das schädigende Subjekt, das ja in den Teilen der Menschheit erblickt wird, das auf zu großem ökologischen Fuß lebt. Also eigentlich handelt es sich um stinknormalen staatsbürgerlichen Moralismus, der hier zum Ausdruck kommt. Nämlich die Frage, wie muss das ideelle Gemeinwesen beschaffen sein, damit das Individuum darin mit seinen Interessen widerspruchslos aufgehoben ist. (Also d a s parteiliche Grundbedürfnis von Staatsbürgern schlechthin.) Antwort: Das Gemeinwesen muss sich den Schutz des Klimas und der Umwelt als allerhöchste Werte auf die Fahne schreiben. Das Individuum muss sich, damit es in dieses ideale Gemeinwesen reinpasst, ebenfalls ändern, indem es sich ebenfalls diesen Umweltwerten verschreibt und sein Leben gemäß ökologischem Fußabdruck einrichtet. Letzteres ist natürlich eine Abwiegelei, die gegen die hohen moralischen Ansprüche der Klimaproteste sich richtet. "Was steinigt ihr die Politik, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, ihr sitzt doch selbst im Glashaus und solltet deshalb nicht den ersten Stein werfen." „Hört sich für mich merkwürdig an: als müsse man erst den schwierigsten Punkt an den Mann bringen als methodische Voraussetzung dafür, „Energiepolitik“ kritisieren zu können.“
Ja das stimmt. Für Energiepolitik für sich, interessieren sich die Schüler doch sowieso keinen Meter. Wenn dann doch eh überhaupt nur vor dem Hintergrund der Zukunft und des Klimas, das es zu retten gilt. Die Energiepolitik interessiert als Teil eines eingebildeten Menschheitsproblems, bei dem die Menschheit Täter und Opfer zugleich ist.

Insofern hat man gar kein Reihenfolgeproblem. Man muss erstmal den Blödsinn mit der Verantwortung für die Zukunft der Menschheit kritisieren, bevor man zum eigentlichen Thema, der Energiepolitik kommen kann. Ihre dämliche Verantwortlichkeit für die Menschheit ist das eigentliche Thema! Das sollte der Hauptangriffspunkt der Kritik an den Schülern sein. Energiepolitik ist sozusagen bloß das rationelle GSP-Problem, bzw. GSP-Erklärungsproblem. Was hat es mit den Klimakonferenzen auf sich? Was ist der reale Kern, um den es dabei geht?

„Schwerpunkt der Kritik sollte zunächst mal sein, dass dgl. Verwandlung von Schäden in ein ausgestaltetes ökologisches Weltanschauungsprogramm sich unsachgemäß zu den Schäden stellt.“

Dabei bin ich mir nicht sicher, ob tatsächlich die Schäden der Ausgangspunkt dieses Protestes sind. Wer von den Schülern hat denn tatsächlich einen Schaden. Es ist ein Schaden der teilweise noch gar nicht eingetreten ist. Die Zukunft der Menschheit, die verunmöglicht wird. Die Menschheit wird geschädigt, als deren verantwortlicher Teil man sich aufführen will. Also ist das geschädigte Subjekt ein genauso fiktives, wie das schädigende Subjekt, das ja in den Teilen der Menschheit erblickt wird, das auf zu großem ökologischen Fuß lebt.

Also eigentlich handelt es sich um stinknormalen staatsbürgerlichen Moralismus, der hier zum Ausdruck kommt. Nämlich die Frage, wie muss das ideelle Gemeinwesen beschaffen sein, damit das Individuum darin mit seinen Interessen widerspruchslos aufgehoben ist. (Also d a s parteiliche Grundbedürfnis von Staatsbürgern schlechthin.) Antwort: Das Gemeinwesen muss sich den Schutz des Klimas und der Umwelt als allerhöchste Werte auf die Fahne schreiben. Das Individuum muss sich, damit es in dieses ideale Gemeinwesen reinpasst, ebenfalls ändern, indem es sich ebenfalls diesen Umweltwerten verschreibt und sein Leben gemäß ökologischem Fußabdruck einrichtet.

Letzteres ist natürlich eine Abwiegelei, die gegen die hohen moralischen Ansprüche der Klimaproteste sich richtet. „Was steinigt ihr die Politik, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, ihr sitzt doch selbst im Glashaus und solltet deshalb nicht den ersten Stein werfen.“

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by: Cityrat http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125851 Thu, 25 Apr 2019 19:23:50 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125851 Nur als Hinweis, womit man es oft zu tun hat. (Ein) gängiges Bewusstsein in der Scene ist folgendes Szenario: Die Erde ist überstrapaziert. Klima und Biodiversität stehen vor riskanten Umbrüchen. Was muss dringend passieren, damit die Menschheit noch die Kurve kriegt? (…) Ingolf Baur macht den Selbstversuch: Kann er seinen eigenen ökologischen Fußabdruck halbieren? Wie schwer fällt es ihm, seine Gewohnheiten zu ändern und auf Urlaubsflüge, Autofahrten und Schnitzel zu verzichten? Hier wird's persönlich. https://programm.ard.de/?sendung=280071441946515 Wenn ich drei Bioanlagen in Afrika finanziell unterstütze, und einige hundert Euros als Ökopsteuer meines CO2-Verbrauches abdrücke - dann darf ich alle paar Jahre mal ein Flugzeug benutzen. Brauche ich aber ja gar nicht, Hauptsache, ich habe meinen Lebensstil auf Minimalismus, Nachhaltigkeit und Messen meines ökologischen Fußabdrucks radikal umgestellt. Das Anliegen, diese Gesellschaft so ökologisch verbessern zu wollen, gerät hier ratzfatz zu einem neuen Sinnsuche-Programm. Heilig ist mir alles, was meinen ökologischen Fußabdruck vermindert. Dagegen: https://msz.gegenstandpunkt.com/sites/msz.gegenstandpunkt.com/files/artikel/pdf/87_10_oekolog.pdf Gemeint ist hier m.E. vermutlich, dass die Hauptsache bei den 'Klimarettern' deren Bewusstsein von ökologischer Verantwortung vor der Menschheit ist. [Um die bloße Reihenfolge, wann man was sagt, geht es hier nicht.] Schwerpunkt der Kritik sollte zunächst mal sein, dass dgl. Verwandlung von Schäden in ein ausgestaltetes ökologisches Weltanschauungsprogramm sich unsachgemäß zu den Schäden stellt. Und dass solche Unsachgemäßheit ja selber von den regierenden Politikern als Ideologien über ihrer Maßnahmen permanent im Munde geführt werden, wenn z.B. das deutsche Bestreben, Avantgarde und ökonomischer Marktführer bei neuen Technologien bleiben zu wollen, weltweit als deutsche 'Umweltpolitik' dargestelt wird. Nur als Hinweis, womit man es oft zu tun hat.

(Ein) gängiges Bewusstsein in der Scene ist folgendes Szenario:

Die Erde ist überstrapaziert. Klima und Biodiversität stehen vor riskanten Umbrüchen. Was muss dringend passieren, damit die Menschheit noch die Kurve kriegt? (…) Ingolf Baur macht den Selbstversuch: Kann er seinen eigenen ökologischen Fußabdruck halbieren? Wie schwer fällt es ihm, seine Gewohnheiten zu ändern und auf Urlaubsflüge, Autofahrten und Schnitzel zu verzichten? Hier wird’s persönlich.
https://programm.ard.de/?sendung=280071441946515

Wenn ich drei Bioanlagen in Afrika finanziell unterstütze, und einige hundert Euros als Ökopsteuer meines CO2-Verbrauches abdrücke – dann darf ich alle paar Jahre mal ein Flugzeug benutzen. Brauche ich aber ja gar nicht, Hauptsache, ich habe meinen Lebensstil auf Minimalismus, Nachhaltigkeit und Messen meines ökologischen Fußabdrucks radikal umgestellt.

Das Anliegen, diese Gesellschaft so ökologisch verbessern zu wollen, gerät hier ratzfatz zu einem neuen Sinnsuche-Programm. Heilig ist mir alles, was meinen ökologischen Fußabdruck vermindert.

Dagegen:

https://msz.gegenstandpunkt.com/sites/msz.gegenstandpunkt.com/files/artikel/pdf/87_10_oekolog.pdf

Gemeint ist hier m.E. vermutlich, dass die Hauptsache bei den ‚Klimarettern‘ deren Bewusstsein von ökologischer Verantwortung vor der Menschheit ist. [Um die bloße Reihenfolge, wann man was sagt, geht es hier nicht.]

Schwerpunkt der Kritik sollte zunächst mal sein, dass dgl. Verwandlung von Schäden in ein ausgestaltetes ökologisches Weltanschauungsprogramm sich unsachgemäß zu den Schäden stellt.

Und dass solche Unsachgemäßheit ja selber von den regierenden Politikern als Ideologien über ihrer Maßnahmen permanent im Munde geführt werden, wenn z.B. das deutsche Bestreben, Avantgarde und ökonomischer Marktführer bei neuen Technologien bleiben zu wollen, weltweit als deutsche ‚Umweltpolitik‘ dargestelt wird.

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by: Mattis http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125850 Thu, 25 Apr 2019 14:26:45 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125850 <blockquote>"Es ist nicht so einfach mit Schülern über Energiepolitik zu reden, wenn man nicht vorher ein rationales, unbefangenes Interesse dafür geweckt hat. Man muss vorher erklären, warum und wofür es den Titel „Menschheit“ gibt und was sie sich mit diesem Titel leisten. Erst wenn der Angesprochene dann sagt, stimmt, das will ich mir nicht mehr leisten" (Klimastreiks)</blockquote> Hört sich für mich merkwürdig an: als müsse man erst den schwierigsten Punkt an den Mann bringen als methodische Voraussetzung dafür, "Energiepolitik" kritisieren zu können. Wie weckt man bei einem Befangenen ein "unbefangenes Interesse" als Bedingung für weitere Aufklärung?

„Es ist nicht so einfach mit Schülern über Energiepolitik zu reden, wenn man nicht vorher ein rationales, unbefangenes Interesse dafür geweckt hat.
Man muss vorher erklären, warum und wofür es den Titel „Menschheit“ gibt und was sie sich mit diesem Titel leisten. Erst wenn der Angesprochene dann sagt, stimmt, das will ich mir nicht mehr leisten“ (Klimastreiks)

Hört sich für mich merkwürdig an: als müsse man erst den schwierigsten Punkt an den Mann bringen als methodische Voraussetzung dafür, „Energiepolitik“ kritisieren zu können.

Wie weckt man bei einem Befangenen ein „unbefangenes Interesse“ als Bedingung für weitere Aufklärung?

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by: Klimastreiks http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125847 Tue, 23 Apr 2019 17:28:21 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125847 Es ist nicht so einfach mit Schülern über Energiepolitik zu reden, wenn man nicht vorher ein rationales, unbefangenes Interesse dafür geweckt hat. Man muss vorher erklären, warum und wofür es den Titel „Menschheit“ gibt und was sie sich mit diesem Titel leisten. Erst wenn der Angesprochene dann sagt, stimmt, das will ich mir nicht mehr leisten, kann man mit ihm darüber reden, was in der Energiepolitik wirklich los ist, was das für eine Veranstaltung ist und welche Art Verantwortung von der Politik wahrgenommen wird. (So lautet ein Auszug aus dem o.g. jourfixe-Protokoll, das zischenzeitlich anscheinend neu formatiert worden ist - und die o.g. Adresse stimmt daher nicht mehr! - Stattdessen:) https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190325-1.schuelerproteste_2.venezuela_1.pdf Es ist nicht so einfach mit Schülern über Energiepolitik zu reden, wenn man nicht vorher ein rationales, unbefangenes Interesse dafür geweckt hat.
Man muss vorher erklären, warum und wofür es den Titel „Menschheit“ gibt und was sie sich mit diesem Titel leisten. Erst wenn der Angesprochene dann sagt, stimmt, das will ich mir nicht mehr leisten, kann man mit ihm darüber reden, was in der Energiepolitik wirklich los ist, was das für eine Veranstaltung ist und welche Art Verantwortung von der Politik wahrgenommen wird.

(So lautet ein Auszug aus dem o.g. jourfixe-Protokoll,
das zischenzeitlich anscheinend neu formatiert worden ist – und die o.g. Adresse stimmt daher nicht mehr! – Stattdessen:)

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf190325-1.schuelerproteste_2.venezuela_1.pdf

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by: Klimastreiks http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125844 Mon, 22 Apr 2019 21:57:15 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/08/25/ein-bericht-vom-ams-sommercamp-2018/#comment-125844 Der wirkliche Gehalt der "Energiewende" sieht anders aus, als der Streit um die "Erderwärmung" glauben macht. Da dieser Gehalt als imperialistisches Projekt eine kapitalistische "Sachnotwendigkeit" beinhaltet, nutzt es nichts, sich diese mittels moralischen Geschimpfes auf die Erwachsenen wegzulügen. Dadurch wird der Imperialismus kein bisschen angekratzt - oder gar bekämpft. (Sondern stattdessen darf man sich als irgendwie auf dem richtigen Weg sogar noch von Seehofer und Altmaier für deren Politik propagandistisch belobigen und so benutzen lassen.) https://www.argudiss.de/sites/default/files/doku/ankuendigung%28pdf%29/energiewende_ms_0513_gl.pdf Der wirkliche Gehalt der „Energiewende“ sieht anders aus, als der Streit um die „Erderwärmung“ glauben macht.

Da dieser Gehalt als imperialistisches Projekt eine kapitalistische „Sachnotwendigkeit“ beinhaltet, nutzt es nichts, sich diese mittels moralischen Geschimpfes auf die Erwachsenen wegzulügen.

Dadurch wird der Imperialismus kein bisschen angekratzt – oder gar bekämpft. (Sondern stattdessen darf man sich als irgendwie auf dem richtigen Weg sogar noch von Seehofer und Altmaier für deren Politik propagandistisch belobigen und so benutzen lassen.)

https://www.argudiss.de/sites/default/files/doku/ankuendigung%28pdf%29/energiewende_ms_0513_gl.pdf

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by: Krim http://Neoprene.blogsport.de/2012/06/13/herrschaftszeiten-geschichten-von-herrn-keiner/#comment-125843 Mon, 22 Apr 2019 18:19:47 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2012/06/13/herrschaftszeiten-geschichten-von-herrn-keiner/#comment-125843 Zum Thema Wohnen: <a href="https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvZG9rdS8yMDE5LTAyLTEyVDIxOjAwOjAwX2ExY2EyODRlLTBhOWMtNDczYS1iNjYwLTk5NDAwNTg4MjUwNi9taWV0ZS1tYWNodC1yZW5kaXRl/"> Miete Macht Rendite - Deutsche Wohnen in Berlin </a> Der ganz legale Mieten-Wahnsinn Die "deutsche Wohnen" würde ich übrigens nicht mehr als Wohnungsbaugesellschaft bezeichnen, sondern als Immobilienunternehmen, Immobilienkapital. Bei Wohnungsbaugesellschaft könnte man immer noch denken, das Unternehmen sei zum Bau von Wohnungen da. Bauen wäre also ihr Geschäft. Das eigentliche Geschäft ist verwerten, vermieten und teilweise wird dann auch gebaut, modernisiert oder auch nicht. "Fast 200.000 Wohnungen der städtischen Gesellschaften verkaufte der Senat (von Berlin) seit der Wende bis in die Mitte der Nuller Jahre. Von 482.000 Wohnungen in Ost- und West-Berlin waren 2005 nur noch 273.000 Wohnungen übrig, hat der Berliner Sozialwissenschaftler Andrej Holm berechnet. Größter Brocken war 2004 der Verkauf der GSW mit 65.000 Wohnungen an ein Konsortium von internationalen Fondsgesellschaften." Die Politik hat quasi für n Appel und n Ei ihren Wohnungsbestand verscherbelt und privatisiert, indem sie an Immobilien Konzerne wie die "Deutsche Wohnen" verkaufte. Es sollte quasi ein Bereich der öffentlichen Hand zu einer Geschäftssphäre gemacht werden, in der Gewinne gemacht werden. Und genau das ist es jetzt und die Resultate, wenn mit Wohnungen Rendite gemacht wird, kann man in der DOKU besichtigen. Das Problem mit den hohen Mieten ist also hausgemacht, von der Politik so gewollt und ins Werk gesetzt. Interessant vielleicht auch die Artikel von RT: https://deutsch.rt.com/inland/76862-blackrock-co-groessten-eigentumer-von-mietwohnungen/ Friedrich Merz ist Aufsichtsrat bei der Blackrock. Und das ist nicht ungehörig, sondern eher naheliegend und konsquent, wenn von der Politik der Wohnungsmarkt zur Geschäftssphäre gemacht wird. Zum Thema Wohnen:
Miete Macht Rendite – Deutsche Wohnen in Berlin
Der ganz legale Mieten-Wahnsinn

Die „deutsche Wohnen“ würde ich übrigens nicht mehr als Wohnungsbaugesellschaft bezeichnen, sondern als Immobilienunternehmen, Immobilienkapital. Bei Wohnungsbaugesellschaft könnte man immer noch denken, das Unternehmen sei zum Bau von Wohnungen da. Bauen wäre also ihr Geschäft. Das eigentliche Geschäft ist verwerten, vermieten und teilweise wird dann auch gebaut, modernisiert oder auch nicht.

„Fast 200.000 Wohnungen der städtischen Gesellschaften verkaufte der Senat (von Berlin) seit der Wende bis in die Mitte der Nuller Jahre. Von 482.000 Wohnungen in Ost- und West-Berlin waren 2005 nur noch 273.000 Wohnungen übrig, hat der Berliner Sozialwissenschaftler Andrej Holm berechnet. Größter Brocken war 2004 der Verkauf der GSW mit 65.000 Wohnungen an ein Konsortium von internationalen Fondsgesellschaften.“

Die Politik hat quasi für n Appel und n Ei ihren Wohnungsbestand verscherbelt und privatisiert, indem sie an Immobilien Konzerne wie die „Deutsche Wohnen“ verkaufte. Es sollte quasi ein Bereich der öffentlichen Hand zu einer Geschäftssphäre gemacht werden, in der Gewinne gemacht werden. Und genau das ist es jetzt und die Resultate, wenn mit Wohnungen Rendite gemacht wird, kann man in der DOKU besichtigen. Das Problem mit den hohen Mieten ist also hausgemacht, von der Politik so gewollt und ins Werk gesetzt.

Interessant vielleicht auch die Artikel von RT:
https://deutsch.rt.com/inland/76862-blackrock-co-groessten-eigentumer-von-mietwohnungen/

Friedrich Merz ist Aufsichtsrat bei der Blackrock. Und das ist nicht ungehörig, sondern eher naheliegend und konsquent, wenn von der Politik der Wohnungsmarkt zur Geschäftssphäre gemacht wird.

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