Walgesang Comments http://Neoprene.blogsport.de Sie rufen weit ins Meer, aber wer hört ihnen zu? (außer Walen) Sun, 22 Jul 2018 13:04:58 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124287 Sun, 22 Jul 2018 13:03:18 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124287 Kommunistischer Aufbau: <a href="http://komaufbau.org/die-kunst-der-kritik-uber-die-form-der-politischen-auseinandersetzung/">Die Kunst der Kritik – Über die Form der politischen Auseinandersetzung</a> Kommunistischer Aufbau:

Die Kunst der Kritik – Über die Form der politischen Auseinandersetzung

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2007/05/07/zur-chavez-euphorie/#comment-124274 Tue, 10 Jul 2018 19:29:45 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2007/05/07/zur-chavez-euphorie/#comment-124274 [Und noch ein weiteres aktuelles Jourfixe-Protokoll zu Venezuela!] Protokoll des jour fixe vom 02.07.2018: Venezuela 2 - Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe (GS 2-2018) https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180702-venezuela_2.pdf ----------------- siehe auch den aktuellen GSP-Artikel dazu: Venezuela – Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe (GS 2-18) Venezuela hat einen nationalen Aufbruch eigener Art hinter sich. Der Artikel über den Niedergang des bolivarischen Sozialismus erhebt Einspruch gegen die westliche Hetze, gemäß der ausgerechnet der chavistische Versuch, Venezuela aus der Rolle des Öllieferanten für den amerikanisch dominierten Weltmarkt zu befreien, das Volk verarmt und dem Land die „Zukunft“ geraubt habe. Der dummen Allerweltsformel, dass da – wieder einmal! – ein „eigentlich reiches Land“ wegen falscher Politik ganz arm sei, setzen wir die Einsicht entgegen, dass „Öl“ kein Reichtum ist, sondern allenfalls in den kapitalistischen Metropolen zu einem solchen wird, nur dafür und für nichts anderes da ist und darum jeder Versuch der Umwidmung nicht nur in sich widersprüchlich ist, sondern von den kapitalistischen Weltmarktmächten als Verbrechen definiert wird, das sie zum Scheitern verurteilen. https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela [Und noch ein weiteres aktuelles Jourfixe-Protokoll zu Venezuela!]

Protokoll des jour fixe vom 02.07.2018:

Venezuela 2 – Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘
und seine Gründe (GS 2-2018)

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180702-venezuela_2.pdf

-----------------

siehe auch den aktuellen GSP-Artikel dazu:

Venezuela – Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe (GS 2-18)

Venezuela hat einen nationalen Aufbruch eigener Art hinter sich. Der Artikel über den Niedergang des bolivarischen Sozialismus erhebt Einspruch gegen die westliche Hetze, gemäß der ausgerechnet der chavistische Versuch, Venezuela aus der Rolle des Öllieferanten für den amerikanisch dominierten Weltmarkt zu befreien, das Volk verarmt und dem Land die „Zukunft“ geraubt habe. Der dummen Allerweltsformel, dass da – wieder einmal! – ein „eigentlich reiches Land“ wegen falscher Politik ganz arm sei, setzen wir die Einsicht entgegen, dass „Öl“ kein Reichtum ist, sondern allenfalls in den kapitalistischen Metropolen zu einem solchen wird, nur dafür und für nichts anderes da ist und darum jeder Versuch der Umwidmung nicht nur in sich widersprüchlich ist, sondern von den kapitalistischen Weltmarktmächten als Verbrechen definiert wird, das sie zum Scheitern verurteilen.

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela

]]>
by: Arbeit_und_Reichtum http://Neoprene.blogsport.de/2015/08/25/johannes-schillo-hrsg-zurueck-zum-original-zur-aktualitaet-der-marxschen-theorie/#comment-124268 Mon, 02 Jul 2018 19:51:43 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/08/25/johannes-schillo-hrsg-zurueck-zum-original-zur-aktualitaet-der-marxschen-theorie/#comment-124268 Arbeit und Reichtum Alles Nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus Eine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie Warum wird das Privateigentum eigentlich staatlich geschützt, wenn doch die meisten Leute ohnehin nicht sehr viel davon haben? Warum gilt eigentlich bei der Aneignung von Lebensmitteln aller Art, die Schaufenster und Lager zum Bersten füllen, das Bedürfnis der Menschheit einen Dreck? Warum ist alle Welt hinter Geld her, obwohl es doch nicht satt macht? Diese und weitere Fragen sollen auf einem Termin erörtert und geklärt werden, der einmal im Monat an einem Wochenende, also Samstag und Sonntag in Bremen von 12h bis 18h stattfindet. Wer daran teilnehmen will, soll sich melden unter: arbeitreichtum@argudiss.de. Wer einen Schlafplatz braucht, soll das angeben. Ort: Bremen Beginn: Samstag, 25. August 2018 Ende: Sonntag, 26. August 2018 https://www.argudiss.de/content/alles-noetige-ueber-arbeit-reichtum-im-kapitalismus Lektüre: Wirth/Möhl, „Arbeit und Reichtum“, München 2014 (bitte Seite 9 bis 23 vorbereiten). Das Heft ist unter Anderem direkt beim Verlag erhältlich: https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/arbeit-reichtum Arbeit und Reichtum

Alles Nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus

Eine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

Warum wird das Privateigentum eigentlich staatlich geschützt, wenn doch die meisten Leute ohnehin nicht sehr viel davon haben?

Warum gilt eigentlich bei der Aneignung von Lebensmitteln aller Art, die Schaufenster und Lager zum Bersten füllen, das Bedürfnis der Menschheit einen Dreck?

Warum ist alle Welt hinter Geld her, obwohl es doch nicht satt macht?

Diese und weitere Fragen sollen auf einem Termin erörtert und geklärt werden, der einmal im Monat an einem Wochenende, also Samstag und Sonntag in Bremen von 12h bis 18h stattfindet.

Wer daran teilnehmen will, soll sich melden unter: arbeitreichtum@argudiss.de. Wer einen Schlafplatz braucht, soll das angeben.

Ort: Bremen
Beginn: Samstag, 25. August 2018
Ende: Sonntag, 26. August 2018

https://www.argudiss.de/content/alles-noetige-ueber-arbeit-reichtum-im-kapitalismus

Lektüre: Wirth/Möhl, „Arbeit und Reichtum“, München 2014 (bitte Seite 9 bis 23 vorbereiten).

Das Heft ist unter Anderem direkt beim Verlag erhältlich:
https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/arbeit-reichtum

]]>
by: Greml http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124264 Thu, 28 Jun 2018 13:49:39 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124264 <a href="https://www.facebook.com/ConneIslandBoycott/photos/a.348699362323855.1073741828.348691332324658/348698478990610/?type=3&#38;theater">Keine Bühne für Querfront und Neue Rechte – Conne Island boykottieren!</a> Das Conne Island im Süden Leipzigs ist bekannt als alternatives Jugend- und Kulturzentrum, Treffpunkt linker Aktivisten und traditionsreicher Veranstaltungsort. Hier finden professionell organisierte Konzerte statt, für die HipHop-, Punk- oder Hardcore-Szene ist das Projekt ein wichtiger Anlaufpunkt. Dazu werden Diskussions- und Vortragsveranstaltungen der linken und alternativen Szene organisiert. Das Zentrum wirbt außerdem mit einer klaren Haltung zu Rassismus, Antisemitismus und Sexismus. Eine wichtige zivilgesellschaftliche Institution in einer Region Deutschlands, die seit Jahren mit neonazistischen und rechtspopulistischen Kräften zu kämpfen hat, würde man meinen. Doch der Schein trügt: Das Conne Island gibt Referenten eine Bühne, die dort die AfD abfeiern, gegen »Linkskartelle« wettern und im Jargon der Neuen Rechten gegen den Islam hetzen. Während die moderne Rechte auf der Straße und ideologisch auf dem Vormarsch ist, wird im vorgeblich »antifaschistischen« Conne Island mitgewirkt, ihre Positionen von »links« salonfähig zu machen. Als Antifaschistinnen und Antifaschisten sind wir nicht länger bereit, den Rechtskurs des Conne Islands stillschweigend hinzunehmen. Wir rufen zum Boykott des Zentrums auf! Bühne frei für AfD-Fans Am 24. Mai durfte der »Islamkritiker« und Publizist Thomas Maul seine Thesen im Conne Island ausbreiten. Dass Maul, der sich gerne als kompromissloser Kritiker politischer Korrektheiten inszeniert, aus seinen Sympathien für die Neue Rechte keinen Hehl macht, war da bereits bekannt. Rund zwei Wochen vorher hatte er via Facebook eine Rede des AfD-Chefs Alexander Gauland verbreitet und geschrieben, die AfD erscheine »immer wieder« und »objektiv als EINZIGE Stimme der Restvernunft im Deutschen Bundestag«. Er prangerte die »Unvernunft des herrschenden Linkskartells« und »Dämonisierung der AfD« an. Im Conne Island ging er noch weiter: Die AfD sei »die einzige israelsolidarische, antisemitismuskritische und – zumindest, was das muslimische Patriarchat betrifft – patriarchatskritische Partei« in Deutschland. Dazu zitierte er zustimmend Pro-Israel-Reden von Beatrix von Storch und behauptete, vor dem Einzug der AfD habe es solche »proisraelischen und antisemitismuskritischen Reden im Deutschen Bundestag nicht gegeben, schon gar nicht von der jeweiligen ganzen Fraktion geteilt«. Keinen Zweifel ließ er daran, wo für ihn das eigentliche Problem liegt: Im »Linkskartell«, dessen »Proislamismus und Antiisraelismus ja in erster Linie anzuprangern wäre«. Kurz darauf erklärte der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt dann im BILD-Interview, die Sächsische CDU müsse mit der AfD koalieren, »um sich nicht von den Parteien links von der CDU erpressbar zu machen«. So funktioniert die Normalisierung neurechter Ideologie, zu der das Conne Island bereitwillig seinen Beitrag leistet: Die einen trommeln für AfD-Koalitionen, um nicht von links »erpressbar« zu werden, die anderen sekundieren im Conne Island mit Pöbeleien gegen »Linkskartelle« und die »Dämonisierung der AfD«. Das Plenum klatscht Beifall In jedem antifaschistischen Zentrum hätten allein Mauls Anleihen an den Jargon der Rechten für Empörung und eine offizielle Distanzierung sorgen müssen. Ganz anders das Conne Island: Im wöchentlichen Plenum, dem wichtigsten Treffen des Ladens, werden Mauls Ausfälle verteidigt und als polemische, aber wichtige Intervention bejubelt – und zwar vor allem von Festangestellten, die etwa für das Booking verantwortlich zeichnen. Bis heute weigert sich der Laden, sich klar von der Veranstaltung und Mauls kruden Thesen zu distanzieren. Auch Geschäftsführer Hannes Schneider schweigt beharrlich und drückt sich vor einer eindeutigen Position. Offenbar will man sich vorbehalten, weitere AfD-Werbeveranstaltungen zu organisieren. Von klarer Kante gegen rechts fehlt hier jede Spur. Für linke und kapitalismuskritische Künstler gelten stattdessen ganz andere Maßstäbe. Wer sich etwa gegen westliche Kriege ausspricht, die israelische Rechtsregierung kritisiert oder die Macht transnationaler Konzerne anprangert, wird im Conne Island schnell des Antiamerikanismus oder Antisemitismus bezichtigt und bekommt Auftrittsverbot. Kriegsgegnern, Globalisierungs- und Kapitalismuskritikern wird gerne die Bühne verwehrt, ihre Texte werden akribisch geprüft – wer aber die AfD zur »Stimme der Restvernunft« adelt und verschwörungstheoretisch von »Linkskartellen« phantasiert, hat im Conne Island Narrenfreiheit und wird als »Ideologiekritiker« gefeiert. Jahrelange Rechtsentwicklung Ein »linkes« Kulturzentrum, das der Verharmlosung der AfD eine Bühne bietet? Was auf Außenstehende reichlich irritierend wirkt, ist leider keine Überraschung. Es ist der traurige Höhepunkt einer jahrelangen Rechtsentwicklung. Denn im sich »antideutsch« oder »ideologiekritisch« nennenden Spektrum, zu dem sowohl Thomas Maul als auch das Conne Island zählen, sind Lobeshymnen auf Rechtspopulisten an der Tagesordnung. Wichtigster Vorreiter ist dabei die »ideologiekritische« Zeitschrift Bahamas, in der auch Maul publiziert und die im Conne Island zur Pflichtlektüre gehört. Die hatte bereits 2002 die italienische Journalistin Oriana Fallaci für ihre Aussage gefeiert, Muslime würden sich »wie Ratten« vermehren. Im Jahr 2010 promotete der Stammautor und ehemalige Conne-Island-Geschäftsführer Sören Pünjer dort die rechtsextreme Hooligan-Gruppe English Defence League und spielte die Beteiligung von Neonazis herunter. In einem Vortrag in Leipzig begrüßte Pünjer 2011 die »Jerusalemer Erklärung«, die von europäischen Rechtspopulisten – u.a. FPÖ-Chef Strache, der belgischen Vlaams Belang und der Partei Die Freiheit – initiiert worden war. Der Hass auf »Islamfaschismus« und antirassistische Linke sowie die fanatische Unterstützung der israelischen Regierungspolitik sind die Grundlage einer aggressiven Rechtsentwicklung, die bereits zu zahlreichen personellen Überschneidungen des »antideutschen« Spektrums mit genuin rechten Medien geführt hat: Die Wochenzeitung Jungle World beispielsweise gibt regelmäßig Autoren der Bahamas wie Thomas Maul – sie ist nach dem Original die Zeitschrift mit den zweitmeisten Beiträgen von Bahamas-Autoren – als auch jenen des rechtskonservativen Portals Die Achse des Guten eine Plattform. Alex Feuerherdt zum Beispiel, Autor für Jungle World und Die Achse des Guten, durfte knapp zwei Wochen nach Thomas Maul im Conne Island referieren. Querfront für Israel Immer öfter kommt es jetzt zu Schulterschlüssen mit originär rechten Kräften: Die Frankfurter Publizistin Jutta Ditfurth organisierte im vergangenen Jahr gemeinsam mit der CDU eine proisraelische Kundgebung, auf der Slogans wie »Palästina, halt’s Maul!« toleriert wurden. Bahamas-Redakteur Justus Wertmüller sprach im Dezember 2017 auf einer »islamkritischen« Kundgebung in Berlin, an der neben AfD-Mitgliedern auch Aktivisten der »Identitären Bewegung« teilnahmen. Thomas Mauls Lobgesänge auf die AfD sind daher nur Konsequenz und vorläufiger Höhepunkt einer ideologischen Rechtswende, die sich jahrelang abgezeichnet hat. Die Neue Rechte verfolgt diese Entwicklung übrigens mit Begeisterung: Martin Sellner, Chefideologe der »Identitären Bewegung« und laut eigener Aussage Bahamas-Abonnent, feiert das Magazin als »hochinteressantes Blatt« und träumt von gemeinsamen Bündnissen. Er hat begriffen, dass es zwar noch Unterschiede, aber auch zunehmend ideologische Gemeinsamkeiten gibt. Von jenen in Leipzig, die sich jetzt überrascht geben und Mauls Ausfälle empört als »rechtsantideutsch« von sich weisen, ist diese Entwicklung über Jahre hinweg geduldet worden. Man kennt sich schließlich und hat in der Vergangenheit bestens kooperiert: Beim Leipziger »Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus« oder diversen Pro-Israel-Veranstaltungen etwa geben sich linXXnet-Chefin Juliane Nagel, die Leipziger Linksjugend, Szenegänger des Techno-Clubs Institut für Zukunft und die AfD-Versteher aus dem Conne Island seit jeher die Klinke in die Hand. Der »Antifaschistische Frauenblock Leipzig« führt »Islamkritik« sogar als eigenen Menüpunkt auf seiner Homepage. Mauls Lobreden auf die AfD mögen hier manchen (noch) zu viel sein – von der ideologischen Agenda, die ihnen zu Grunde liegt, will sich aber keiner verabschieden. Kein Wunder also, dass niemand von ihnen das Problem beim Namen nennen kann. Genug ist genug – Conne Island boykottieren! Wir sind nicht länger bereit, diese Entwicklung unbeantwortet zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund des dramatischen gesellschaftlichen Rechtsrucks und der fortschreitenden Enttabuisierung radikal rechter Positionen in der öffentlichen Debatte muss das Conne Island als das bezeichnet werden, was es ist: Ein Querfront-Projekt, das unter »linken« Vorzeichen neurechte Positionen salonfähig macht! Wir rufen darum Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Labels, Booking-Agenturen ebenso wie Referentinnen und Referenten, politische Gruppen und Initiativen auf, ein klares antifaschistisches Zeichen zu setzen: Boykottiert das Conne Island und seine Räumlichkeiten! Sagt eure Auftritte und Veranstaltungen ab oder verlegt sie in andere Locations! Keine Unterstützung für das Conne Island! Das Kulturamt der Stadt Leipzig fordern wir auf, die Förderung des Projekts unverzüglich einzustellen. Keine Fördergelder für Projekte, die rechten Positionen eine Plattform bieten! Keine Bühne für die Verharmlosung der Neuen Rechten in »linken« Zentren! Juni 2018, Initiative für eine linke Gegenkultur // Kontakt: conneislandboycott@riseup.net Keine Bühne für Querfront und Neue Rechte – Conne Island boykottieren!

Das Conne Island im Süden Leipzigs ist bekannt als alternatives Jugend- und Kulturzentrum, Treffpunkt linker Aktivisten und traditionsreicher Veranstaltungsort. Hier finden professionell organisierte Konzerte statt, für die HipHop-, Punk- oder Hardcore-Szene ist das Projekt ein wichtiger Anlaufpunkt. Dazu werden Diskussions- und Vortragsveranstaltungen der linken und alternativen Szene organisiert. Das Zentrum wirbt außerdem mit einer klaren Haltung zu Rassismus, Antisemitismus und Sexismus.

Eine wichtige zivilgesellschaftliche Institution in einer Region Deutschlands, die seit Jahren mit neonazistischen und rechtspopulistischen Kräften zu kämpfen hat, würde man meinen.

Doch der Schein trügt: Das Conne Island gibt Referenten eine Bühne, die dort die AfD abfeiern, gegen »Linkskartelle« wettern und im Jargon der Neuen Rechten gegen den Islam hetzen. Während die moderne Rechte auf der Straße und ideologisch auf dem Vormarsch ist, wird im vorgeblich »antifaschistischen« Conne Island mitgewirkt, ihre Positionen von »links« salonfähig zu machen.

Als Antifaschistinnen und Antifaschisten sind wir nicht länger bereit, den Rechtskurs des Conne Islands stillschweigend hinzunehmen. Wir rufen zum Boykott des Zentrums auf!

Bühne frei für AfD-Fans

Am 24. Mai durfte der »Islamkritiker« und Publizist Thomas Maul seine Thesen im Conne Island ausbreiten. Dass Maul, der sich gerne als kompromissloser Kritiker politischer Korrektheiten inszeniert, aus seinen Sympathien für die Neue Rechte keinen Hehl macht, war da bereits bekannt. Rund zwei Wochen vorher hatte er via Facebook eine Rede des AfD-Chefs Alexander Gauland verbreitet und geschrieben, die AfD erscheine »immer wieder« und »objektiv als EINZIGE Stimme der Restvernunft im Deutschen Bundestag«. Er prangerte die »Unvernunft des herrschenden Linkskartells« und »Dämonisierung der AfD« an.

Im Conne Island ging er noch weiter: Die AfD sei »die einzige israelsolidarische, antisemitismuskritische und – zumindest, was das muslimische Patriarchat betrifft – patriarchatskritische Partei« in Deutschland. Dazu zitierte er zustimmend Pro-Israel-Reden von Beatrix von Storch und behauptete, vor dem Einzug der AfD habe es solche »proisraelischen und antisemitismuskritischen Reden im Deutschen Bundestag nicht gegeben, schon gar nicht von der jeweiligen ganzen Fraktion geteilt«. Keinen Zweifel ließ er daran, wo für ihn das eigentliche Problem liegt: Im »Linkskartell«, dessen »Proislamismus und Antiisraelismus ja in erster Linie anzuprangern wäre«.

Kurz darauf erklärte der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt dann im BILD-Interview, die Sächsische CDU müsse mit der AfD koalieren, »um sich nicht von den Parteien links von der CDU erpressbar zu machen«. So funktioniert die Normalisierung neurechter Ideologie, zu der das Conne Island bereitwillig seinen Beitrag leistet: Die einen trommeln für AfD-Koalitionen, um nicht von links »erpressbar« zu werden, die anderen sekundieren im Conne Island mit Pöbeleien gegen »Linkskartelle« und die »Dämonisierung der AfD«.

Das Plenum klatscht Beifall

In jedem antifaschistischen Zentrum hätten allein Mauls Anleihen an den Jargon der Rechten für Empörung und eine offizielle Distanzierung sorgen müssen.

Ganz anders das Conne Island: Im wöchentlichen Plenum, dem wichtigsten Treffen des Ladens, werden Mauls Ausfälle verteidigt und als polemische, aber wichtige Intervention bejubelt – und zwar vor allem von Festangestellten, die etwa für das Booking verantwortlich zeichnen. Bis heute weigert sich der Laden, sich klar von der Veranstaltung und Mauls kruden Thesen zu distanzieren. Auch Geschäftsführer Hannes Schneider schweigt beharrlich und drückt sich vor einer eindeutigen Position. Offenbar will man sich vorbehalten, weitere AfD-Werbeveranstaltungen zu organisieren. Von klarer Kante gegen rechts fehlt hier jede Spur.

Für linke und kapitalismuskritische Künstler gelten stattdessen ganz andere Maßstäbe. Wer sich etwa gegen westliche Kriege ausspricht, die israelische Rechtsregierung kritisiert oder die Macht transnationaler Konzerne anprangert, wird im Conne Island schnell des Antiamerikanismus oder Antisemitismus bezichtigt und bekommt Auftrittsverbot. Kriegsgegnern, Globalisierungs- und Kapitalismuskritikern wird gerne die Bühne verwehrt, ihre Texte werden akribisch geprüft – wer aber die AfD zur »Stimme der Restvernunft« adelt und verschwörungstheoretisch von »Linkskartellen« phantasiert, hat im Conne Island Narrenfreiheit und wird als »Ideologiekritiker« gefeiert.
Jahrelange Rechtsentwicklung

Ein »linkes« Kulturzentrum, das der Verharmlosung der AfD eine Bühne bietet? Was auf Außenstehende reichlich irritierend wirkt, ist leider keine Überraschung. Es ist der traurige Höhepunkt einer jahrelangen Rechtsentwicklung. Denn im sich »antideutsch« oder »ideologiekritisch« nennenden Spektrum, zu dem sowohl Thomas Maul als auch das Conne Island zählen, sind Lobeshymnen auf Rechtspopulisten an der Tagesordnung.

Wichtigster Vorreiter ist dabei die »ideologiekritische« Zeitschrift Bahamas, in der auch Maul publiziert und die im Conne Island zur Pflichtlektüre gehört. Die hatte bereits 2002 die italienische Journalistin Oriana Fallaci für ihre Aussage gefeiert, Muslime würden sich »wie Ratten« vermehren. Im Jahr 2010 promotete der Stammautor und ehemalige Conne-Island-Geschäftsführer Sören Pünjer dort die rechtsextreme Hooligan-Gruppe English Defence League und spielte die Beteiligung von Neonazis herunter. In einem Vortrag in Leipzig begrüßte Pünjer 2011 die »Jerusalemer Erklärung«, die von europäischen Rechtspopulisten – u.a. FPÖ-Chef Strache, der belgischen Vlaams Belang und der Partei Die Freiheit – initiiert worden war.

Der Hass auf »Islamfaschismus« und antirassistische Linke sowie die fanatische Unterstützung der israelischen Regierungspolitik sind die Grundlage einer aggressiven Rechtsentwicklung, die bereits zu zahlreichen personellen Überschneidungen des »antideutschen« Spektrums mit genuin rechten Medien geführt hat: Die Wochenzeitung Jungle World beispielsweise gibt regelmäßig Autoren der Bahamas wie Thomas Maul – sie ist nach dem Original die Zeitschrift mit den zweitmeisten Beiträgen von Bahamas-Autoren – als auch jenen des rechtskonservativen Portals Die Achse des Guten eine Plattform. Alex Feuerherdt zum Beispiel, Autor für Jungle World und Die Achse des Guten, durfte knapp zwei Wochen nach Thomas Maul im Conne Island referieren.

Querfront für Israel

Immer öfter kommt es jetzt zu Schulterschlüssen mit originär rechten Kräften: Die Frankfurter Publizistin Jutta Ditfurth organisierte im vergangenen Jahr gemeinsam mit der CDU eine proisraelische Kundgebung, auf der Slogans wie »Palästina, halt’s Maul!« toleriert wurden. Bahamas-Redakteur Justus Wertmüller sprach im Dezember 2017 auf einer »islamkritischen« Kundgebung in Berlin, an der neben AfD-Mitgliedern auch Aktivisten der »Identitären Bewegung« teilnahmen. Thomas Mauls Lobgesänge auf die AfD sind daher nur Konsequenz und vorläufiger Höhepunkt einer ideologischen Rechtswende, die sich jahrelang abgezeichnet hat.

Die Neue Rechte verfolgt diese Entwicklung übrigens mit Begeisterung: Martin Sellner, Chefideologe der »Identitären Bewegung« und laut eigener Aussage Bahamas-Abonnent, feiert das Magazin als »hochinteressantes Blatt« und träumt von gemeinsamen Bündnissen. Er hat begriffen, dass es zwar noch Unterschiede, aber auch zunehmend ideologische Gemeinsamkeiten gibt.

Von jenen in Leipzig, die sich jetzt überrascht geben und Mauls Ausfälle empört als »rechtsantideutsch« von sich weisen, ist diese Entwicklung über Jahre hinweg geduldet worden. Man kennt sich schließlich und hat in der Vergangenheit bestens kooperiert: Beim Leipziger »Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus« oder diversen Pro-Israel-Veranstaltungen etwa geben sich linXXnet-Chefin Juliane Nagel, die Leipziger Linksjugend, Szenegänger des Techno-Clubs Institut für Zukunft und die AfD-Versteher aus dem Conne Island seit jeher die Klinke in die Hand. Der »Antifaschistische Frauenblock Leipzig« führt »Islamkritik« sogar als eigenen Menüpunkt auf seiner Homepage. Mauls Lobreden auf die AfD mögen hier manchen (noch) zu viel sein – von der ideologischen Agenda, die ihnen zu Grunde liegt, will sich aber keiner verabschieden. Kein Wunder also, dass niemand von ihnen das Problem beim Namen nennen kann.

Genug ist genug – Conne Island boykottieren!

Wir sind nicht länger bereit, diese Entwicklung unbeantwortet zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund des dramatischen gesellschaftlichen Rechtsrucks und der fortschreitenden Enttabuisierung radikal rechter Positionen in der öffentlichen Debatte muss das Conne Island als das bezeichnet werden, was es ist: Ein Querfront-Projekt, das unter »linken« Vorzeichen neurechte Positionen salonfähig macht!

Wir rufen darum Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Labels, Booking-Agenturen ebenso wie Referentinnen und Referenten, politische Gruppen und Initiativen auf, ein klares antifaschistisches Zeichen zu setzen:

Boykottiert das Conne Island und seine Räumlichkeiten! Sagt eure Auftritte und Veranstaltungen ab oder verlegt sie in andere Locations! Keine Unterstützung für das Conne Island!

Das Kulturamt der Stadt Leipzig fordern wir auf, die Förderung des Projekts unverzüglich einzustellen. Keine Fördergelder für Projekte, die rechten Positionen eine Plattform bieten!

Keine Bühne für die Verharmlosung der Neuen Rechten in »linken« Zentren!

Juni 2018,
Initiative für eine linke Gegenkultur // Kontakt: conneislandboycott@riseup.net

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2007/05/07/zur-chavez-euphorie/#comment-124263 Wed, 27 Jun 2018 05:24:55 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2007/05/07/zur-chavez-euphorie/#comment-124263 [Noch ein neues Jourfixe-Protokoll zu Venezuela!] Protokoll zum Jour fixe vom 18.06.2018 Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe (GS 2-18) https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela#section2 „Venezuela“: Das Land war in der letzten Zeit öfter Thema in der öffentlichen Berichterstattung. Dort herrschen katastrophale Zustände, man hört Schilderungen über fehlendes Klopapier, keine Medikamente, Einkauf lebensnotwendiger Waren findet im Nachbarland Kolumbien statt, oder die Massen fliehen gleich dahin. Die politischen Auseinandersetzungen finden auf der Straße statt, Straßenschlachten mit Toten. Die ganze Wirtschaft liegt darnieder und es wird von ominösen Inflationsraten von 1000 % und mehr berichtet. Das ist in der Regel die eine Seite der Berichterstattung. Die andere Seite ist die standardmäßige Fortsetzung: 'und das, obwohl Venezuela ein reicher Ölstaat ist'. Welchen Schluss kann man aus der Art der politischen Kommentierung ziehen darauf, was in dem Land los ist?… https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180618-venezuela_1.pdf [Noch ein neues Jourfixe-Protokoll zu Venezuela!]
Protokoll zum Jour fixe vom 18.06.2018

Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe (GS 2-18)
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/venezuela#section2

„Venezuela“:
Das Land war in der letzten Zeit öfter Thema in der öffentlichen Berichterstattung. Dort herrschen katastrophale Zustände, man hört Schilderungen über fehlendes Klopapier, keine Medikamente, Einkauf lebensnotwendiger Waren findet im Nachbarland Kolumbien statt, oder die Massen fliehen gleich dahin. Die politischen Auseinandersetzungen finden auf der Straße statt, Straßenschlachten mit Toten. Die ganze Wirtschaft liegt darnieder und es wird von ominösen Inflationsraten von 1000 % und mehr berichtet. Das ist in der Regel die eine Seite der Berichterstattung. Die andere Seite ist die standardmäßige Fortsetzung: ‚und das, obwohl Venezuela ein reicher Ölstaat ist‘. Welchen Schluss kann man aus der Art der politischen Kommentierung ziehen darauf, was in dem Land los ist?…

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180618-venezuela_1.pdf

]]>
by: Hinweis http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124262 Wed, 27 Jun 2018 05:01:04 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124262 Die Frage: wie hängt bei Marx Analyse und Darstellung der Ware mit der Analyse des Kredits und des Finanzkapitals zusammen??? … … die wird hier, aufbauend auf der Darstellung des kommerziellen Kredites (des Wechsels) ab Seite 10 des 1. Protokolls zum Buch „Das Finanzkapital“ erläutert: http://www.contradictio.de/blog/wp-content/uploads/Protokoll-Jour-fixe-M%C3%BCnchen_2016-04-04.pdf Weitere systematische Darlegungungen über Marx' Kritik der politischen Ökonomie insgesamt finden sich auch in den weiteren Protokollen zum Buch „Das Finanzkapital“ (und in jenem Buch selber natürlich auch): http://www.contradictio.de/blog/archives/7685 https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/finanzkapital Die Frage: wie hängt bei Marx Analyse und Darstellung der Ware mit der Analyse des Kredits und des Finanzkapitals zusammen??? …

… die wird hier, aufbauend auf der Darstellung des kommerziellen Kredites (des Wechsels) ab Seite 10 des 1. Protokolls zum Buch „Das Finanzkapital“ erläutert:

http://www.contradictio.de/blog/wp-content/uploads/Protokoll-Jour-fixe-M%C3%BCnchen_2016-04-04.pdf

Weitere systematische Darlegungungen über Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie insgesamt finden sich auch in den weiteren Protokollen zum Buch „Das Finanzkapital“ (und in jenem Buch selber natürlich auch):

http://www.contradictio.de/blog/archives/7685

https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/finanzkapital

]]>
by: Hinweis http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124261 Tue, 26 Jun 2018 18:30:10 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124261 "Der Tauschwert hat bei Marx somit null Grundlage in der realen Welt, sondern gehört ausschließlich der irrational wahnhaften Sphäre des ideologischen Überbaus an." Das ist ein falsches Verständnis dessen, wie die Kritik des Kapitalismus bei Marx funktioniert. Nämlich so: http://NestorMachno.blogsport.de/2018/06/06/italien-ein-paar-nummern-zu-gross/#comment-34907 „Der Tauschwert hat bei Marx somit null Grundlage in der realen Welt, sondern gehört ausschließlich der irrational wahnhaften Sphäre des ideologischen Überbaus an.“

Das ist ein falsches Verständnis dessen, wie die Kritik des Kapitalismus bei Marx funktioniert.

Nämlich so:

http://NestorMachno.blogsport.de/2018/06/06/italien-ein-paar-nummern-zu-gross/#comment-34907

]]>
by: Benjamin Dietze http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124259 Tue, 19 Jun 2018 08:59:24 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2016/06/06/kapitalismus-gibt-es-zumeist-nur-als-bindestrich-wort/#comment-124259 Da mspr0 hier dazu aufgeordert hat, seinen Schmarrn über die Arbeitswerttheorie zu kommentieren, dort aber feige die Kommentare geschlossen hat, mach' ich das eben hier: Was für ein unglaublicher Blödsinn. Die Arbeitswerttheorie ist nicht marxistisch, sondern erzbürgerlich und kommt von Adam Smith und David Ricardo. Genau deshalb funktioniert sie ja auch so gut mit dem wirtschaftlichen (Neo-)Liberalismus, da sie ursprünglich aus ihm folgte. Marx zerlegt sie wiederholt gekonnt, u. a. im: "Kritik am Gothaer Programm", und auch Robert Kurz' Werttheorie legt hier so manches an Marx frei, was ein großer Teil der Linken hundert Jahre lang nicht an ihm begriffen hat. Was damit immer wieder verwechselt wird, ist Marx' Ableitung des Tauschwerts (dessen Existenz du hoffentlich nicht bestreiten willst) aus dem irrationalen kapitalistischen Arbitsfetisch und der abstrakten Arbeit, letzteres das aus dem kapitalistischen Arbeitsfetisch abgeleitete Arbeitssoll (der Tauschwert ergibt sich im Kapitalismus daraus, wie ein vollkommen fiktiver, d. h. rein im ideologischen Wahn erfundener, durchschnittlicher Normarbeiter angeblich braucht, um es herzustellen, und hat somit null mit realer Arbeit von realen Menschen zu tun), wie es als Arbeitssoll ebenfalls im nicht nur deshalb vollkommen unmarxistischen Ostblock praktiziert wurde, nur eben nicht als als allgemeine soziale, sondern im östlichen Staatskapitalismus allein vom Staat geforderte Norm. Der Tauschwert hat bei Marx somit null Grundlage in der realen Welt, sondern gehört ausschließlich der irrational wahnhaften Sphäre des ideologischen Überbaus an, während bürgerliche Ideologen eben der Arbeitswerttheorie von Smith und Ricardo anhängen. Daran, daß du behauptest, Marx würde: "soziale Konstruktion nichtmal in Erwägung ziehen", merkt man, daß du Marx nie im Leben gelesen haben kannst. Du referierst hier ja auch nur Smith und Ricardo, wie Marx sie u. a. im: "Kritik am Gothaer Programm" zerlegt, weil die frühe SPD damals denselben Denkfehler wie du gemacht hat. Der einzige reale Wert jenseits einer Realabstraktion (Dinge, die dadurch wahr werden, daß zuviele Verrückte dran glauben und sich so benehmen, als gäbe es sie) liegt bei Marx im Nutzwert, und dieser wiederum ergibt sich aus den natürlichen physikalischen Eigenschaften der Gegenstände und wie diese mit dem menschlichen Körper auf naturwissenschaftlicher Ebene wechselwirken. Ach, du bestreitest, daß es überhaupt Wert gibt, selbst Nutzwert? Damit: "kritisierst" du aber nicht Marx, sondern jegliche Wirtschaftswissenschaft überhaupt. Du denkst bloß, daß du über Marx reden würdest, weil du ihn eben mit Smith und Ricardo verwechselst. "Das Problem ist nur: ein Naturrecht gibt es nicht. Recht ist etwas menschliches. Es wird von Menschen gemacht, verhandelt und durchgesetzt. Bei all dem spielen Macht, Interessen und Gewalt eine Rolle und der Ausgang ist immer kontingent. Sorry, liebe Marxisten, die Natur hat kein Konzept von Gerechtigkeit, das müssen wir schon selbst aufstellen, nötigenfalls erkämpfen." Dazu würde ich dir Hegel über die für Marx fundamentale Unterscheidung zwischen erster und zweiter Natur und Marx' darauf aufbauenden dialektischen Materialismus empfehlen. Und selbst auf völlig platt-undialektisch materialistischer Ebene a la Feuerbach kann man argumentieren, daß Moral, Mitleid und Kooperation sehr wohl als evolutiver Selektionsvorteil schon im Tierreich vorkommen. Nun kommt es bei Primaten und vor allem dem Menschen zu einer immer stärkeren Instinkreduktion und Neuroplastizität, so daß das soziale Lernen eine immer größere Rolle einnimmt, aber auch das soziale Lernen vollzieht sich allein auf der Grundlage des Spielraums, den uns materialistische bzw. biologische, biochemische usw. Voraussetzungen ermöglichen. So kommt es zu Hegels phänomenologisch beschriebenem Unterschied zwischen erster und zweiter Natur und der Notwendigkeit, die guten Anlagen des Menschen durch entsprechende soziale, ökonomische usw. Verhältnisse zu stützen und zu fördern. Ansonsten ist es lustig, daß du Marx gerade mit dem Argument angreifst, daß er zu harmonistisch und teleologisch Kämpfen und Konflikten aus dem Wege gehen würde. Erstens kam die Teleologie erst mit Kautsky und Lenin in die Linke und wurde von Marx ebenso abgelehnt wie die bürgerliche Arbeitswerttheorie, und zweitens wird Marx gerade heute imme rwieder genau daraus ein Strick gedreht, daß seine Theorie eine angeblich so aggressive Konflikttheorie ist, die sich nicht einfach naiv auf bloßen guten Willen oder ähnliche frome Aberglaubensformen beschränkt. Und ja, die SPD hat Marx verraten. Aber nicht unter Gerhard Schröder, sondern seit 1914, und schon vorher hat sie ihn, von rühmlichen Ausnahmen wie Rosa Luxemburg abgesehen, kaum ansatzweise verstanden (so kam's ja auch zum von Marx aus dem Londoner Exil zerfetzten Gothaer Programm). In der Weimarer Republik durften die Intellektuellen in der Partei noch allgemein unverständliche Bücher über den Marxismus schreiben, solange bloß nicht dazu aufgerufen wurde, irgendein Handeln damit zu begründen (die SPD hätte sowieso zu keinem Zeitpunkt gewußt, welches eigentlich), da die Weimarer SPD praktisch zur Wiedergängerin der (1848 auch einmal äußerst revolutionär gewesenen) nationalliberalen Partei des Kaiserreiches geworden war und folglich behauptete, daß die Revolution doch schon ganz allein durch den ihr 1914 allein schon schrecklich verhaßten Austausch an der Staatsspitze, durch das Ende der Hohenzollerndynastie erledigt wäre. Und knapp nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte die SPD dann sogar die bloßen Lippenbekenntnisse zu Marx ab und wollte nun als in der Volksgemeinschaft aufgehende: "Volkspartei" auch offiziell nichts mehr mit ihm zu tun haben. Um höhere Löhne wurde dann in der BRD auch nicht mit Berufung auf Marx, sondern auf Erhard und Keynes gestritten. Da mspr0 hier dazu aufgeordert hat, seinen Schmarrn über die Arbeitswerttheorie zu kommentieren, dort aber feige die Kommentare geschlossen hat, mach‘ ich das eben hier:

Was für ein unglaublicher Blödsinn. Die Arbeitswerttheorie ist nicht marxistisch, sondern erzbürgerlich und kommt von Adam Smith und David Ricardo. Genau deshalb funktioniert sie ja auch so gut mit dem wirtschaftlichen (Neo-)Liberalismus, da sie ursprünglich aus ihm folgte. Marx zerlegt sie wiederholt gekonnt, u. a. im: „Kritik am Gothaer Programm“, und auch Robert Kurz‘ Werttheorie legt hier so manches an Marx frei, was ein großer Teil der Linken hundert Jahre lang nicht an ihm begriffen hat.

Was damit immer wieder verwechselt wird, ist Marx‘ Ableitung des Tauschwerts (dessen Existenz du hoffentlich nicht bestreiten willst) aus dem irrationalen kapitalistischen Arbitsfetisch und der abstrakten Arbeit, letzteres das aus dem kapitalistischen Arbeitsfetisch abgeleitete Arbeitssoll (der Tauschwert ergibt sich im Kapitalismus daraus, wie ein vollkommen fiktiver, d. h. rein im ideologischen Wahn erfundener, durchschnittlicher Normarbeiter angeblich braucht, um es herzustellen, und hat somit null mit realer Arbeit von realen Menschen zu tun), wie es als Arbeitssoll ebenfalls im nicht nur deshalb vollkommen unmarxistischen Ostblock praktiziert wurde, nur eben nicht als als allgemeine soziale, sondern im östlichen Staatskapitalismus allein vom Staat geforderte Norm.

Der Tauschwert hat bei Marx somit null Grundlage in der realen Welt, sondern gehört ausschließlich der irrational wahnhaften Sphäre des ideologischen Überbaus an, während bürgerliche Ideologen eben der Arbeitswerttheorie von Smith und Ricardo anhängen. Daran, daß du behauptest, Marx würde: „soziale Konstruktion nichtmal in Erwägung ziehen“, merkt man, daß du Marx nie im Leben gelesen haben kannst. Du referierst hier ja auch nur Smith und Ricardo, wie Marx sie u. a. im: „Kritik am Gothaer Programm“ zerlegt, weil die frühe SPD damals denselben Denkfehler wie du gemacht hat. Der einzige reale Wert jenseits einer Realabstraktion (Dinge, die dadurch wahr werden, daß zuviele Verrückte dran glauben und sich so benehmen, als gäbe es sie) liegt bei Marx im Nutzwert, und dieser wiederum ergibt sich aus den natürlichen physikalischen Eigenschaften der Gegenstände und wie diese mit dem menschlichen Körper auf naturwissenschaftlicher Ebene wechselwirken.

Ach, du bestreitest, daß es überhaupt Wert gibt, selbst Nutzwert? Damit: „kritisierst“ du aber nicht Marx, sondern jegliche Wirtschaftswissenschaft überhaupt. Du denkst bloß, daß du über Marx reden würdest, weil du ihn eben mit Smith und Ricardo verwechselst.

„Das Problem ist nur: ein Naturrecht gibt es nicht. Recht ist etwas menschliches. Es wird von Menschen gemacht, verhandelt und durchgesetzt. Bei all dem spielen Macht, Interessen und Gewalt eine Rolle und der Ausgang ist immer kontingent. Sorry, liebe Marxisten, die Natur hat kein Konzept von Gerechtigkeit, das müssen wir schon selbst aufstellen, nötigenfalls erkämpfen.“

Dazu würde ich dir Hegel über die für Marx fundamentale Unterscheidung zwischen erster und zweiter Natur und Marx‘ darauf aufbauenden dialektischen Materialismus empfehlen. Und selbst auf völlig platt-undialektisch materialistischer Ebene a la Feuerbach kann man argumentieren, daß Moral, Mitleid und Kooperation sehr wohl als evolutiver Selektionsvorteil schon im Tierreich vorkommen. Nun kommt es bei Primaten und vor allem dem Menschen zu einer immer stärkeren Instinkreduktion und Neuroplastizität, so daß das soziale Lernen eine immer größere Rolle einnimmt, aber auch das soziale Lernen vollzieht sich allein auf der Grundlage des Spielraums, den uns materialistische bzw. biologische, biochemische usw. Voraussetzungen ermöglichen. So kommt es zu Hegels phänomenologisch beschriebenem Unterschied zwischen erster und zweiter Natur und der Notwendigkeit, die guten Anlagen des Menschen durch entsprechende soziale, ökonomische usw. Verhältnisse zu stützen und zu fördern.

Ansonsten ist es lustig, daß du Marx gerade mit dem Argument angreifst, daß er zu harmonistisch und teleologisch Kämpfen und Konflikten aus dem Wege gehen würde. Erstens kam die Teleologie erst mit Kautsky und Lenin in die Linke und wurde von Marx ebenso abgelehnt wie die bürgerliche Arbeitswerttheorie, und zweitens wird Marx gerade heute imme rwieder genau daraus ein Strick gedreht, daß seine Theorie eine angeblich so aggressive Konflikttheorie ist, die sich nicht einfach naiv auf bloßen guten Willen oder ähnliche frome Aberglaubensformen beschränkt.

Und ja, die SPD hat Marx verraten. Aber nicht unter Gerhard Schröder, sondern seit 1914, und schon vorher hat sie ihn, von rühmlichen Ausnahmen wie Rosa Luxemburg abgesehen, kaum ansatzweise verstanden (so kam’s ja auch zum von Marx aus dem Londoner Exil zerfetzten Gothaer Programm). In der Weimarer Republik durften die Intellektuellen in der Partei noch allgemein unverständliche Bücher über den Marxismus schreiben, solange bloß nicht dazu aufgerufen wurde, irgendein Handeln damit zu begründen (die SPD hätte sowieso zu keinem Zeitpunkt gewußt, welches eigentlich), da die Weimarer SPD praktisch zur Wiedergängerin der (1848 auch einmal äußerst revolutionär gewesenen) nationalliberalen Partei des Kaiserreiches geworden war und folglich behauptete, daß die Revolution doch schon ganz allein durch den ihr 1914 allein schon schrecklich verhaßten Austausch an der Staatsspitze, durch das Ende der Hohenzollerndynastie erledigt wäre. Und knapp nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte die SPD dann sogar die bloßen Lippenbekenntnisse zu Marx ab und wollte nun als in der Volksgemeinschaft aufgehende: „Volkspartei“ auch offiziell nichts mehr mit ihm zu tun haben. Um höhere Löhne wurde dann in der BRD auch nicht mit Berufung auf Marx, sondern auf Erhard und Keynes gestritten.

]]>
by: Grete http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124254 Fri, 15 Jun 2018 09:54:29 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124254 "Und was willst du mit einer Partei, was soll die leisten?" "Libelle, leider kann ich mich gerade nicht konzentrieren, da ich es bis morgen 6:30 von einem Kaff nahe Stuttgart in eine Kaff nahe Hannover schaffen soll. Eines habe ich schon abgecheckt: Da gibt es kein Parteibüro, dass ich anlaufen könnte." Der Antwort auf die Frage von Libelle bist du dain ausgewichen, dass du gesagt hast, für die Antwort habest du keine Zeit, könnest dich nicht konzentrieren, des Stresses wegen. Entweder du hast immer nur Stress und keine Zeit zum Überlegen, warum du dir das antust bzw. antun musst. Dann wäre der Tipp: Verschaff dir eine Aus-Zeit, damit du deine Gedanken sortieren kannst. Oft sind dabei Freunde nützlich. Oder du hast zwischendurch mal Zeit. Dann versuch dann doch mal, Libelles Frage zu beantworten: Wozu genau soll dir "eine Partei" nützen? Oder du bist, wie komm ich nur darauf, ein Troll, der Freude daran hat, dass andere Menschen sich mit Überlegungen abgeben, die dir sowieso wurschtegal sind. (Wobei mir dann wurschtegal wäre, ob du dich stankovc, Michael Hübner, oder sonstwie nennst...) „Und was willst du mit einer Partei, was soll die leisten?“

„Libelle, leider kann ich mich gerade nicht konzentrieren, da ich es bis morgen 6:30 von einem Kaff nahe Stuttgart in eine Kaff nahe Hannover schaffen soll. Eines habe ich schon abgecheckt: Da gibt es kein Parteibüro, dass ich anlaufen könnte.“

Der Antwort auf die Frage von Libelle bist du dain ausgewichen, dass du gesagt hast, für die Antwort habest du keine Zeit, könnest dich nicht konzentrieren, des Stresses wegen.

Entweder du hast immer nur Stress und keine Zeit zum Überlegen, warum du dir das antust bzw. antun musst.
Dann wäre der Tipp: Verschaff dir eine Aus-Zeit, damit du deine Gedanken sortieren kannst. Oft sind dabei Freunde nützlich.

Oder du hast zwischendurch mal Zeit.
Dann versuch dann doch mal, Libelles Frage zu beantworten:

Wozu genau soll dir „eine Partei“ nützen?

Oder du bist, wie komm ich nur darauf, ein Troll, der Freude daran hat, dass andere Menschen sich mit Überlegungen abgeben, die dir sowieso wurschtegal sind.
(Wobei mir dann wurschtegal wäre, ob du dich stankovc, Michael Hübner, oder sonstwie nennst…)

]]>
by: libelle http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124251 Fri, 15 Jun 2018 05:54:50 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124251 Du brauchst kein Parteibüro, sondern ein bisschen politische Ökonomie. Lies dich einfach in das Kapital und die Tonnen Sekundärliteratur dazu ein und hör' auf in den Katergorien bürgerlicher Machtkonkurrenz zu denken. edit: und nicht nur das. Wenn es in dir ein Interesse an der Erklärung der Gesellschaft gibt, dann findest du aus dem Kapital (und der Sekundärliteratur) heraus die anderen Gegenstände und die entsprechenden Literaturverweise. editII: Und mach' Marxens "Fehler" mit, die ihm je nach politischem Interesse aus der einen oder anderen Richtung vorgeworfen werden. Das sind nämlich keine Fehler im wissenschaftlichen Sinn, sondern nur Aussagen die den politischen Interessen an seinem Werk widersprechen. Du brauchst kein Parteibüro, sondern ein bisschen politische Ökonomie. Lies dich einfach in das Kapital und die Tonnen Sekundärliteratur dazu ein und hör‘ auf in den Katergorien bürgerlicher Machtkonkurrenz zu denken.

edit: und nicht nur das. Wenn es in dir ein Interesse an der Erklärung der Gesellschaft gibt, dann findest du aus dem Kapital (und der Sekundärliteratur) heraus die anderen Gegenstände und die entsprechenden Literaturverweise.

editII: Und mach‘ Marxens „Fehler“ mit, die ihm je nach politischem Interesse aus der einen oder anderen Richtung vorgeworfen werden. Das sind nämlich keine Fehler im wissenschaftlichen Sinn, sondern nur Aussagen die den politischen Interessen an seinem Werk widersprechen.

]]>
by: Off topic http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124250 Thu, 14 Jun 2018 18:42:30 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124250 Libelle, leider kann ich mich gerade nicht konzentrieren, da ich es bis morgen 6:30 von einem Kaff nahe Stuttgart in eine Kaff nahe Hannover schaffen soll. Eines habe ich schon abgecheckt: Da gibt es kein Parteibüro, dass ich anlaufen könnte. Libelle, leider kann ich mich gerade nicht konzentrieren, da ich es bis morgen 6:30 von einem Kaff nahe Stuttgart in eine Kaff nahe Hannover schaffen soll. Eines habe ich schon abgecheckt: Da gibt es kein Parteibüro, dass ich anlaufen könnte.

]]>
by: libelle http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124248 Thu, 14 Jun 2018 14:59:42 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124248 Und was willst du mit einer Partei, was soll die leisten? Und was willst du mit einer Partei, was soll die leisten?

]]>
by: Off topic http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124247 Thu, 14 Jun 2018 14:05:26 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124247 Watt sull datt? Da schrief isch implicite hin, datt, sobald isch ens enne Kollech jet verklickert han, suh dat deh sisch fräscht, wie mir het wuppe sulle, isch em sare muß, datt et ohne jrößere Orjanisation besser zu unterlassen sei, irjendjet ze donn - da kütt Libelle ah, und mahnt misch, hem nisch mit dä Breschstang zu kümme. Libelle, isch jlöv, du häs´ens ett mal selbst mit dä Breschstang versucht und ett ess schief jejange. Siehste, Jong, mit enne Partei wär Disch datt net passiert! Watt sull datt? Da schrief isch implicite hin, datt, sobald isch ens enne Kollech jet verklickert han, suh dat deh sisch fräscht, wie mir het wuppe sulle, isch em sare muß, datt et ohne jrößere Orjanisation besser zu unterlassen sei, irjendjet ze donn – da kütt Libelle ah, und mahnt misch, hem nisch mit dä Breschstang zu kümme.

Libelle, isch jlöv, du häs´ens ett mal selbst mit dä Breschstang versucht und ett ess schief jejange. Siehste, Jong, mit enne Partei wär Disch datt net passiert!

]]>
by: libelle http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124246 Thu, 14 Jun 2018 11:54:41 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124246 Und wenn nichts folgt, was dann? Ist es dann ein Fehler sich richtige Gedanken über die Welt zu machen? (wobei ich nicht der Auffassung bin, dass der GSP sich richtige Gedanken macht - was aber der fälligen Kritik deiner Frage keinen Abbruch tut) Dein Fehler ist die Vorstellung eines Hebels zu pflegen, mit dem man Kosequenzen aus der Kritik des Kapitalismus erzwingen kann. Nein, kann man nicht und man kann immer nur das tun, wovon man auch Subjekt ist - was sich im Augenblick darauf beschränkt mit denen, die Interesse haben zu reden. Das kann man mit richtigen oder falschen Vorstellungen darüber, was man treibt tun. Mehr geht nicht und praktische Konsequenzen haben Urteile über die Gesellschaft erst, wenn eine durchsetzungsfähige Anzahl von Leuten sie teilt. Was diese Durchsetzungsfähigkeit bedeutet, hängt ganz an der Art von Konsequenz, die das jeweilige Urteil hat. Da benötigen z.B. Faschisten oder Demokraten wesentlich weniger Zustimmung, um aus ihrer Sicht der Dinge prakische Konsequenzen ziehen zu können. Und wenn nichts folgt, was dann? Ist es dann ein Fehler sich richtige Gedanken über die Welt zu machen? (wobei ich nicht der Auffassung bin, dass der GSP sich richtige Gedanken macht – was aber der fälligen Kritik deiner Frage keinen Abbruch tut)

Dein Fehler ist die Vorstellung eines Hebels zu pflegen, mit dem man Kosequenzen aus der Kritik des Kapitalismus erzwingen kann. Nein, kann man nicht und man kann immer nur das tun, wovon man auch Subjekt ist – was sich im Augenblick darauf beschränkt mit denen, die Interesse haben zu reden. Das kann man mit richtigen oder falschen Vorstellungen darüber, was man treibt tun. Mehr geht nicht und praktische Konsequenzen haben Urteile über die Gesellschaft erst, wenn eine durchsetzungsfähige Anzahl von Leuten sie teilt. Was diese Durchsetzungsfähigkeit bedeutet, hängt ganz an der Art von Konsequenz, die das jeweilige Urteil hat. Da benötigen z.B. Faschisten oder Demokraten wesentlich weniger Zustimmung, um aus ihrer Sicht der Dinge prakische Konsequenzen ziehen zu können.

]]>
by: Off Topic http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124244 Wed, 13 Jun 2018 23:46:53 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124244 Trotzkistische Gruppen außerhalb der PDL, trotzkistische Gruppen in der PDL; eine DKP-Abspaltung, die 2017 entdeckt, dass die Partei, der ihre Mitglieder lange angehörten, von Beginn an ein opportunistisches linkes Projekt gewesen ist; maoistische Widergänger, die einen mit ihrer Volkskriegspropaganda ebenso sprachlos machen wie der ungeheuerliche politische Veganismus; der antideutsche Snobismus und seine "linkskommunistischen" und anarchokonservativen Blüten; die Jugendarbeit der RLS und ihr UG-Bündniss; Feministinnen, die eine gute Ausbildung und Erziehung ihrer Töchter als non-plus-ultra revolutionärer Politik empfehlen... ... vorgestern las ich in der Seminarankündigung einer Gruppe, die wohl ursprünglich als operaistischer Ersatz für die wegen einer gegen den Ignatz Bubis gerichteten Polemik in den frühen 90gern unter Antisemitismusverdacht geratene Wildcatredaktion fungieren sollte, dass die Verwüstung der Welt durch den Kapitalismus durchaus als ein Grund gegen deren kommunistische Aneignung gelten könne... Meine Frage: Warum gelingt es nicht, eine Partei ins Leben zu rufen, in der man sich nicht verarscht vorkommt oder selbst andere verarschen muss. Die Art Agitation, die der GSP lehrt, ist zwar im Gegensatz zu so recht allem, was sonst so empfohlen wird und auch gängig ist, auch am Arbeitsplatz brauchbar, aber nur bis zu dem Punkt, an dem die individuelle Überzeugungsarbeit erfolgreich gewesen ist. Denn: was soll folgen? Soll ich den Kollegen dann sagen: Seht her, lest den Gegenstandpunkt? Wäre n schöner Blödsinn. Trotzkistische Gruppen außerhalb der PDL, trotzkistische Gruppen in der PDL; eine DKP-Abspaltung, die 2017 entdeckt, dass die Partei, der ihre Mitglieder lange angehörten, von Beginn an ein opportunistisches linkes Projekt gewesen ist; maoistische Widergänger, die einen mit ihrer Volkskriegspropaganda ebenso sprachlos machen wie der ungeheuerliche politische Veganismus; der antideutsche Snobismus und seine „linkskommunistischen“ und anarchokonservativen Blüten; die Jugendarbeit der RLS und ihr UG-Bündniss; Feministinnen, die eine gute Ausbildung und Erziehung ihrer Töchter als non-plus-ultra revolutionärer Politik empfehlen…

… vorgestern las ich in der Seminarankündigung einer Gruppe, die wohl ursprünglich als operaistischer Ersatz für die wegen einer gegen den Ignatz Bubis gerichteten Polemik in den frühen 90gern unter Antisemitismusverdacht geratene Wildcatredaktion fungieren sollte, dass die Verwüstung der Welt durch den Kapitalismus durchaus als ein Grund gegen deren kommunistische Aneignung gelten könne…

Meine Frage: Warum gelingt es nicht, eine Partei ins Leben zu rufen, in der man sich nicht verarscht vorkommt oder selbst andere verarschen muss.
Die Art Agitation, die der GSP lehrt, ist zwar im Gegensatz zu so recht allem, was sonst so empfohlen wird und auch gängig ist, auch am Arbeitsplatz brauchbar, aber nur bis zu dem Punkt, an dem die individuelle Überzeugungsarbeit erfolgreich gewesen ist. Denn: was soll folgen? Soll ich den Kollegen dann sagen: Seht her, lest den Gegenstandpunkt? Wäre n schöner Blödsinn.

]]>
by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2018/02/05/die-revisionistische-ideologie-der-gegenstandpunkt-gruppe/#comment-124243 Wed, 13 Jun 2018 13:11:32 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2018/02/05/die-revisionistische-ideologie-der-gegenstandpunkt-gruppe/#comment-124243 Kommunistische Organisation gegründet – Programmatische Thesen auf kommunistische.org Veröffentlicht am Juni 12, 2018 von wieweiter Der kommunistische Klärung- und Aufbauprozess ist in die nächste Phase getreten: Wir haben die Kommunistische Organisation gegründet. Die Erklärung zur Konstituierung und die beschlossenen programmatischen Thesen sowie in Zukunft alle Informationen und Texte findet ihr unter: kommunistische.org Wir würden uns freuen, wenn ihr die Gründung und die Thesen diskutiert und verbreitet. Über Kritik, Anregungen und Ergänzungen würden wir uns freuen. Die Webseite <a href="http://wieweiter.net/kommunistische-organisation-gegruendet-programmatische-thesen-auf-kommunistische-org/">wieweiter.net</a> hat damit ihren Zweck erfüllt und wird eingestellt. Wenn ihr Informationen von der Kommunistischen Organisation bekommen wollt, müsst ihr aktiv werden und eine Email schreiben an: info@kommunistische.org Hier die Erklärung zur Konstituierung: „<a href="https://kommunistische.org/stellungnahmen/die-kommunistische-organisation-gegruendet/">Die Kommunistische Organisation (KO) gegründet!</a>“ Die Zeichen sind unübersehbar: Täglich spitzen sich die Widersprüche zwischen den führenden imperialistischen Staaten zu. Der beginnende Handelskrieg zwischen der USA und den EU-Staaten, der andauernde Krieg in Syrien, die Aufrüstung der NATO und die militärischen Drohgebärden im Südchinesischen Meer sind dafür nur einzelne Beispiele. Gleichzeitig werden die Stimmen lauter, die eine erneute ökonomische Krise kommen sehen. Die bürgerlichen Parteien, von der Alternative für Deutschland bis zur Partei die Linke, haben keinerlei Lösungen im Interesse der Arbeiterklasse für die sich zuspitzenden Widersprüche zu bieten. Es ist aktuell in Deutschland keine gesellschaftliche Kraft vorhanden, die eine ernsthafte Opposition gegen die Bourgeoisie und ihre politischen Handlanger darstellt. Auch die kommunistische Bewegung in Deutschland ist von Unklarheit und Zersplitterung geprägt. In dieser Situation trafen wir, die Genossinnen und Genossen des „Wie weiter?“-Zusammenhangs, uns vom 01.06. bis zum 03.06. um uns nach einem dreiviertel Jahr der Vorbereitung schließlich eine Struktur zu geben: Wir haben die Kommunistische Organisation (KO) gegründet und damit die nächste Etappe im Kommunistischen Klärungs- und Aufbauprozess begonnen. Der gemeinsame Wille zum Wiederaufbau der Arbeiterbewegung und der Kommunistischen Partei in Deutschland war in allen Diskussionen erkennbar. Wir haben solidarisch diskutiert, mit dem Ziel im Hintergrund, unseren Zusammenhang zu festigen und ihn ernsthaft handlungsfähig zu machen. Unter uns gab es dabei keine Zweifel: Die Einbeziehung und Verallgemeinerung aller Erfahrungen und schlagkräftiges Handeln ist nur auf der Grundlage der Prinzipien des Demokratischen Zentralismus möglich. Nach fruchtbarer Diskussion haben wir die Programmatischen Grundlagen der KO, die Programmatischen Thesen, beschlossen. Offene Fragen des wissenschaftlichen Sozialismus und der Analyse der aktuellen imperialistischen Verhältnisse wurden als solche festgehalten und bilden somit gemeinsam mit Thesen selbst die Arbeits- und Diskussionsgrundlage der gesamten Organisation. Die Klärung der offenen Fragen und die weitere wissenschaftliche Fundierung unserer Thesen wird in Zukunft von den sieben Arbeitsgruppen übernommen werden: 1.Wissenschaft: Dialektischer und Historischer Materialismus 2.Revolutionäre Arbeiterbewegung und Kommunistische Partei 3.Politische Ökonomie des Imperialismus 4.Bürgerlicher Staat, Sozialdemokratie und Faschismus 5.Sozialistische Gesellschaft 6.Klassenanalyse 7.Deutscher Imperialismus Dabei wird es nicht um eine akademische Forschung gehen, losgelöst von der Praxis der Ortsgruppen und der Lebensrealität der Arbeiterklasse.Vielmehr geht es um eine reale Klärung der Fragen durch die Analyse der Verhältnisse und der Anwendung und Prüfung der Ergebnisse in der Praxis selbst. Für uns steht dabei fest: Die Klärung der offen Fragen der Kommunistischen Bewegung ist kein Selbstzweck und wird nicht in der Isolation stattfinden. Die Arbeitsgruppen sollen Sammelpunkte für Kommunisten werden und die Diskussion all jene auch außerhalb unserer Reihen einbeziehen, die ein ernsthaftes Interesse am wissenschaftlichen Sozialismus haben. Die Ortsgruppen werden in Zukunft mit aller Kraft den Wiederaufbau der Arbeiterbewegung in Deutschland angehen: Auf Basis der Programmatischen Thesen und der Unterstützung der Arbeitsgruppen geht es konkret darum, Formen der unabhängigen Organisierung der Arbeiterklasse zu entwickeln und explizit nicht darum, uns in fruchtlosen Organisationsbündnissen zu verstricken. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den wissenschaftlichen Sozialismus und die Arbeiterbewegung wieder zusammenzuführen und damit die Grundlagen für den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei in Deutschland zu schaffen. Es kann daher nur ein Klärungsprozess sein, in dem die wissenschaftliche Analyse und die praktische Anwendung Hand in Hand gehen. Ohne revolutionäre Theorie kann es keine revolutionäre Bewegung geben. Ohne revolutionäre Bewegung kann es keinen Sozialismus geben. Die Flamme des Kommunismus brennt weiter! 12.06.2018 &#166; Kommunistische Organisation Kommunistische Organisation gegründet – Programmatische Thesen auf kommunistische.org

Veröffentlicht am Juni 12, 2018 von wieweiter

Der kommunistische Klärung- und Aufbauprozess ist in die nächste Phase getreten: Wir haben die Kommunistische Organisation gegründet. Die Erklärung zur Konstituierung und die beschlossenen programmatischen Thesen sowie in Zukunft alle Informationen und Texte findet ihr unter: kommunistische.org

Wir würden uns freuen, wenn ihr die Gründung und die Thesen diskutiert und verbreitet. Über Kritik, Anregungen und Ergänzungen würden wir uns freuen.

Die Webseite wieweiter.net hat damit ihren Zweck erfüllt und wird eingestellt.

Wenn ihr Informationen von der Kommunistischen Organisation bekommen wollt, müsst ihr aktiv werden und eine Email schreiben an:
info@kommunistische.org

Hier die Erklärung zur Konstituierung:

Die Kommunistische Organisation (KO) gegründet!

Die Zeichen sind unübersehbar: Täglich spitzen sich die Widersprüche zwischen den führenden imperialistischen Staaten zu. Der beginnende Handelskrieg zwischen der USA und den EU-Staaten, der andauernde Krieg in Syrien, die Aufrüstung der NATO und die militärischen Drohgebärden im Südchinesischen Meer sind dafür nur einzelne Beispiele. Gleichzeitig werden die Stimmen lauter, die eine erneute ökonomische Krise kommen sehen. Die bürgerlichen Parteien, von der Alternative für Deutschland bis zur Partei die Linke, haben keinerlei Lösungen im Interesse der Arbeiterklasse für die sich zuspitzenden Widersprüche zu bieten. Es ist aktuell in Deutschland keine gesellschaftliche Kraft vorhanden, die eine ernsthafte Opposition gegen die Bourgeoisie und ihre politischen Handlanger darstellt.

Auch die kommunistische Bewegung in Deutschland ist von Unklarheit und Zersplitterung geprägt. In dieser Situation trafen wir, die Genossinnen und Genossen des „Wie weiter?“-Zusammenhangs, uns vom 01.06. bis zum 03.06. um uns nach einem dreiviertel Jahr der Vorbereitung schließlich eine Struktur zu geben: Wir haben die Kommunistische Organisation (KO) gegründet und damit die nächste Etappe im Kommunistischen Klärungs- und Aufbauprozess begonnen.

Der gemeinsame Wille zum Wiederaufbau der Arbeiterbewegung und der Kommunistischen Partei in Deutschland war in allen Diskussionen erkennbar. Wir haben solidarisch diskutiert, mit dem Ziel im Hintergrund, unseren Zusammenhang zu festigen und ihn ernsthaft handlungsfähig zu machen. Unter uns gab es dabei keine Zweifel: Die Einbeziehung und Verallgemeinerung aller Erfahrungen und schlagkräftiges Handeln ist nur auf der Grundlage der Prinzipien des Demokratischen Zentralismus möglich.

Nach fruchtbarer Diskussion haben wir die Programmatischen Grundlagen der KO, die Programmatischen Thesen, beschlossen. Offene Fragen des wissenschaftlichen Sozialismus und der Analyse der aktuellen imperialistischen Verhältnisse wurden als solche festgehalten und bilden somit gemeinsam mit Thesen selbst die Arbeits- und Diskussionsgrundlage der gesamten Organisation.

Die Klärung der offenen Fragen und die weitere wissenschaftliche Fundierung unserer Thesen wird in Zukunft von den sieben Arbeitsgruppen übernommen werden:

1.Wissenschaft: Dialektischer und Historischer Materialismus

2.Revolutionäre Arbeiterbewegung und Kommunistische Partei

3.Politische Ökonomie des Imperialismus

4.Bürgerlicher Staat, Sozialdemokratie und Faschismus

5.Sozialistische Gesellschaft

6.Klassenanalyse

7.Deutscher Imperialismus

Dabei wird es nicht um eine akademische Forschung gehen, losgelöst von der Praxis der Ortsgruppen und der Lebensrealität der Arbeiterklasse.Vielmehr geht es um eine reale Klärung der Fragen durch die Analyse der Verhältnisse und der Anwendung und Prüfung der Ergebnisse in der Praxis selbst. Für uns steht dabei fest: Die Klärung der offen Fragen der Kommunistischen Bewegung ist kein Selbstzweck und wird nicht in der Isolation stattfinden. Die Arbeitsgruppen sollen Sammelpunkte für Kommunisten werden und die Diskussion all jene auch außerhalb unserer Reihen einbeziehen, die ein ernsthaftes Interesse am wissenschaftlichen Sozialismus haben.

Die Ortsgruppen werden in Zukunft mit aller Kraft den Wiederaufbau der Arbeiterbewegung in Deutschland angehen: Auf Basis der Programmatischen Thesen und der Unterstützung der Arbeitsgruppen geht es konkret darum, Formen der unabhängigen Organisierung der Arbeiterklasse zu entwickeln und explizit nicht darum, uns in fruchtlosen Organisationsbündnissen zu verstricken.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den wissenschaftlichen Sozialismus und die Arbeiterbewegung wieder zusammenzuführen und damit die Grundlagen für den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei in Deutschland zu schaffen. Es kann daher nur ein Klärungsprozess sein, in dem die wissenschaftliche Analyse und die praktische Anwendung Hand in Hand gehen. Ohne revolutionäre Theorie kann es keine revolutionäre Bewegung geben. Ohne revolutionäre Bewegung kann es keinen Sozialismus geben.

Die Flamme des Kommunismus brennt weiter!

12.06.2018 | Kommunistische Organisation

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124241 Tue, 12 Jun 2018 10:47:40 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124241 Protokoll zut Jour fixe vom 04.06.2018 Kündigung des Atomabkommens mit Iran durch Trump (GS 2-18) Man muss sich klar machen, was dieser vor zwei Jahren abgeschlossene Vertrag für ein Abkommen ist. Es ist schon eigentümlich, dass ein Staat über Mittel seiner Souveränität verhandelt. (…) Bevor man in den Artikel einsteigt, sollte man sich klar machen, wie eigentlich in der Öffentlichkeit über den Vertrag geredet wird. Da ist die Stellungnahme der Presse ziemlich ähnlich dem, wie auch deutsche Politiker darüber reden. Der Vertrag habe die Welt doch ein bisschen sicherer gemacht, insofern eine Macht, die Atomwaffen anstrebte, daran gehindert wird, das zu machen… https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180604-kuendigungatomabkommeniran.pdf Protokoll zut Jour fixe vom 04.06.2018

Kündigung des Atomabkommens mit Iran durch Trump (GS 2-18)

Man muss sich klar machen, was dieser vor zwei Jahren abgeschlossene Vertrag für ein Abkommen ist. Es ist schon eigentümlich, dass ein Staat über Mittel seiner Souveränität verhandelt. (…)

Bevor man in den Artikel einsteigt, sollte man sich klar machen, wie eigentlich in der Öffentlichkeit über den Vertrag geredet wird. Da ist die Stellungnahme der Presse ziemlich ähnlich dem, wie auch deutsche Politiker darüber reden. Der Vertrag habe die Welt doch ein bisschen sicherer gemacht, insofern eine Macht, die Atomwaffen anstrebte, daran gehindert wird, das zu machen…

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180604-kuendigungatomabkommeniran.pdf

]]>
by: Max http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124238 Wed, 06 Jun 2018 16:18:32 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124238 <a href="https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/zeitschrift/gegenstandpunkt-2-18">GegenStandpunkt 2-18</a> erscheint am 15.06.2018. Der US-Präsident kündigt den Atomdeal mit Iran, der auch und gerade in Deutschland als Meisterwerk europäischer Diplomatie und Vermittlungskunst gefeiert wird. Im Artikel klären wir darüber auf, dass dieser Vertrag ein durch und durch imperialistisches Machwerk war, mit dem von Beginn an alle Parteien komplett entgegengesetzte Interessen verfolgt haben. Der Artikel beantwortet außerdem nicht nur, was Trump an diesem Deal so abgrundtief schlecht findet. Er erklärt zugleich, was die europäischen Mächte an Trumps Kündigung so stört: Trump weist – einmal mehr – ihren Anspruch zurück, an der Seite der USA als „der Westen“ den Globus zu ordnen. Dass die Staaten des zerrütteten Westens – immer noch oder wieder – eine gewisse Front kennen, auf deren Gegenseite Russland steht, hat vor kurzem der „Fall Skripal“ bewiesen. In diesem Sinne führt der Artikel vor, zu welchen Meisterleistungen des Schwachsinns eine öffentliche „Meinungsbildung“ aufgelegt ist, wenn von vornherein feststeht, dass alle Spuren nach Moskau führen. Und er reicht die wirklichen Gründe dafür nach, dass sich Großbritannien mit den Hauptmächten des europäischen Clubs, aus dem es neulich ausgetreten ist, und mit der US-Weltmacht auf ein bisschen eskalierte Anti-Russland-Politik einigt; warum und womit nämlich Russland allseitige Unzufriedenheit auf sich zieht. Der Jahrzehnte lang betätigte Anspruch auf eine vom Westen und zu seinem Nutzen geordnete Welt wird seit geraumer Zeit von einer noch weiter östlich gelegenen Macht, von China, immer mehr angegriffen. Der Artikel über den kongenialen chinesischen Widerpart zur amerikanische Weltmacht räumt mit allen ideologisch verdrehten Fehlurteilen auf, China hätte seinen unbestreitbaren Aufstieg zu einer neuen Weltmacht unter Missbrauch und Missachtung der gängigen, guten, erlaubten Methoden des geordneten internationalen Wettbewerbs erreicht. Wir bilanzieren dagegen, dass China das nie vorgesehene Kunststück vollbracht hat, nicht gegen die, sondern mit den Prinzipien und Techniken kapitalistischer Standortkonkurrenz nicht nur sein Land und Volk für westliche Benutzungsinteressen herzurichten, sondern allen damit einhergehenden Gegensätzen und Brutalitäten den erwünschten Nutzen für den Aufstieg der eigenen Nation abzutrotzen. Der ist so groß, dass die USA nun zu dem Schluss kommen, dass er sich mit der bestehenden Konkurrenzordnung, also mit dem Nutzen ihrer amerikanischen Garantiemacht nicht mehr verträgt. Die Artikel über Emmanuel Macron und Japan unter Abe stellen klar, warum entgegen allen Beteuerungen, Trump sei ein aus der Art gefallener Psychopath, sein ‚Politikstil‘ heute so in Mode und die aufgeklärt-demokratische Staatenwelt inzwischen bevölkert ist mit Sonnenkönigen vom Schlage eines Macron und Abe: Weil es eben nicht um einen Stil von Politik geht, sondern um ihren imperialistischen Kern: In der Konkurrenz gegeneinander bestreiten sich die Macher- und Nutznießernationen des globalisierten Kapitalismus wechselseitig die nationalen Erträge, um die es ihnen geht, und stellen sich deshalb reihum die Frage, was sie als nationale Mächte überhaupt noch vermögen und sind. Darum verlangen rund um den Globus Staatsführer ihren Völkern nationale Aufbrüche ab, von denen alle wissen, dass sie mit materiellen „Besitzständen“ der Massen und oft auch mit gewissen demokratischen Umständlichkeiten der staatlichen Herrschaft nicht verträglich sind. Einen nationalen Aufbruch eigener Art hat Venezuela bereits hinter sich. Der Artikel über den Niedergang des bolivarischen Sozialismus erhebt Einspruch gegen die westliche Hetze, gemäß der ausgerechnet der chavistische Versuch, Venezuela aus der Rolle des Öllieferanten für den amerikanisch dominierten Weltmarkt zu befreien, das Volk verarmt und dem Land die „Zukunft“ geraubt habe. Der dummen Allerweltsformel, dass da – wieder einmal! – ein „eigentlich reiches Land“ wegen falscher Politik ganz arm sei, setzen wir die Einsicht entgegen, dass „Öl“ kein Reichtum ist, sondern allenfalls in den kapitalistischen Metropolen zu einem solchen wird, nur dafür und für nichts anderes da ist und darum jeder Versuch der Umwidmung nicht nur in sich widersprüchlich ist, sondern von den kapitalistischen Weltmarktmächten als Verbrechen definiert wird, das sie zum Scheitern verurteilen. GegenStandpunkt 2-18 erscheint am 15.06.2018.

Der US-Präsident kündigt den Atomdeal mit Iran, der auch und gerade in Deutschland als Meisterwerk europäischer Diplomatie und Vermittlungskunst gefeiert wird. Im Artikel klären wir darüber auf, dass dieser Vertrag ein durch und durch imperialistisches Machwerk war, mit dem von Beginn an alle Parteien komplett entgegengesetzte Interessen verfolgt haben. Der Artikel beantwortet außerdem nicht nur, was Trump an diesem Deal so abgrundtief schlecht findet. Er erklärt zugleich, was die europäischen Mächte an Trumps Kündigung so stört: Trump weist – einmal mehr – ihren Anspruch zurück, an der Seite der USA als „der Westen“ den Globus zu ordnen.

Dass die Staaten des zerrütteten Westens – immer noch oder wieder – eine gewisse Front kennen, auf deren Gegenseite Russland steht, hat vor kurzem der „Fall Skripal“ bewiesen. In diesem Sinne führt der Artikel vor, zu welchen Meisterleistungen des Schwachsinns eine öffentliche „Meinungsbildung“ aufgelegt ist, wenn von vornherein feststeht, dass alle Spuren nach Moskau führen. Und er reicht die wirklichen Gründe dafür nach, dass sich Großbritannien mit den Hauptmächten des europäischen Clubs, aus dem es neulich ausgetreten ist, und mit der US-Weltmacht auf ein bisschen eskalierte Anti-Russland-Politik einigt; warum und womit nämlich Russland allseitige Unzufriedenheit auf sich zieht.

Der Jahrzehnte lang betätigte Anspruch auf eine vom Westen und zu seinem Nutzen geordnete Welt wird seit geraumer Zeit von einer noch weiter östlich gelegenen Macht, von China, immer mehr angegriffen. Der Artikel über den kongenialen chinesischen Widerpart zur amerikanische Weltmacht räumt mit allen ideologisch verdrehten Fehlurteilen auf, China hätte seinen unbestreitbaren Aufstieg zu einer neuen Weltmacht unter Missbrauch und Missachtung der gängigen, guten, erlaubten Methoden des geordneten internationalen Wettbewerbs erreicht. Wir bilanzieren dagegen, dass China das nie vorgesehene Kunststück vollbracht hat, nicht gegen die, sondern mit den Prinzipien und Techniken kapitalistischer Standortkonkurrenz nicht nur sein Land und Volk für westliche Benutzungsinteressen herzurichten, sondern allen damit einhergehenden Gegensätzen und Brutalitäten den erwünschten Nutzen für den Aufstieg der eigenen Nation abzutrotzen. Der ist so groß, dass die USA nun zu dem Schluss kommen, dass er sich mit der bestehenden Konkurrenzordnung, also mit dem Nutzen ihrer amerikanischen Garantiemacht nicht mehr verträgt.

Die Artikel über Emmanuel Macron und Japan unter Abe stellen klar, warum entgegen allen Beteuerungen, Trump sei ein aus der Art gefallener Psychopath, sein ‚Politikstil‘ heute so in Mode und die aufgeklärt-demokratische Staatenwelt inzwischen bevölkert ist mit Sonnenkönigen vom Schlage eines Macron und Abe: Weil es eben nicht um einen Stil von Politik geht, sondern um ihren imperialistischen Kern: In der Konkurrenz gegeneinander bestreiten sich die Macher- und Nutznießernationen des globalisierten Kapitalismus wechselseitig die nationalen Erträge, um die es ihnen geht, und stellen sich deshalb reihum die Frage, was sie als nationale Mächte überhaupt noch vermögen und sind. Darum verlangen rund um den Globus Staatsführer ihren Völkern nationale Aufbrüche ab, von denen alle wissen, dass sie mit materiellen „Besitzständen“ der Massen und oft auch mit gewissen demokratischen Umständlichkeiten der staatlichen Herrschaft nicht verträglich sind.

Einen nationalen Aufbruch eigener Art hat Venezuela bereits hinter sich. Der Artikel über den Niedergang des bolivarischen Sozialismus erhebt Einspruch gegen die westliche Hetze, gemäß der ausgerechnet der chavistische Versuch, Venezuela aus der Rolle des Öllieferanten für den amerikanisch dominierten Weltmarkt zu befreien, das Volk verarmt und dem Land die „Zukunft“ geraubt habe. Der dummen Allerweltsformel, dass da – wieder einmal! – ein „eigentlich reiches Land“ wegen falscher Politik ganz arm sei, setzen wir die Einsicht entgegen, dass „Öl“ kein Reichtum ist, sondern allenfalls in den kapitalistischen Metropolen zu einem solchen wird, nur dafür und für nichts anderes da ist und darum jeder Versuch der Umwidmung nicht nur in sich widersprüchlich ist, sondern von den kapitalistischen Weltmarktmächten als Verbrechen definiert wird, das sie zum Scheitern verurteilen.

]]>
by: Greml http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124229 Wed, 30 May 2018 22:37:45 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124229 <a href="https://www.facebook.com/AntiAntideutsch/posts/167008760659923">Unter der Flagge Israels kommt zusammen, was zusammen gehört</a> "Im November 2010 stritt sich die antideutsche Szene im und um das Conne Island ob der Bahamas Redakteur Justus Wertmüller als Referent in den Räumen der Subkultur-Location auftreten dürfe(1). Sein Thema sollte „Integration“ sein und stand im Zeichen der Debatte um Sarrazin, auf dessen antimuslimischen Rassismus sich Wertmüller positiv bezog(2). Während das Conne Island auch damals schon eine lange Tradition im Ausladen von Künstlern wegen ihrer traditionell linken Inhalte pflegte, traf es zum ersten mal einen, der eigentlich selbst aus dem antideutschen Lager stammte. Bisher sind es Mellow Mark(3), Fink(4), Rubberslime(5), Afrob(6), Talib Kweli(7) und viele andere gewesen, die mal wegen Antiamerikanismus, mal wegen vermeintlichem Antisemitismus die politisch korrekte Bühne des Island nicht mehr betreten durften. Das Tragen der Kufiya, dort auch „Terrorwickel“(8) genannt, war schon lange verboten und die „Prolls vom Dorf“(9) hatte man per se als „Weichbirnen“ verhöhnt und verbannt. In einem Flugblatt behauptete das Conne Island auch tatsächlich, dass in Arbeitskämpfen um höhere Löhne gar die für den Faschismus nötige Kollektivierung der „Mehrheitsgesellschaft“ oder besser des „opferbereiten Mobs“ eingeübt werde(10). Wegen sexistischer Aussagen(11) wurde Wertmüller schließlich ausgeladen. Er hatte es mit seinen Anti-Linken Polemisierungen anscheinend selbst für diesen Laden zu weit getrieben. Er bedauerte daraufhin bloß, dass er die „Verkommenheit dieses Menschenschlags“(12) und damit meinte er alle Linken, noch nicht deutlicher betont hatte. Schwer zu rekonstruieren ist, inwieweit das nach Konsensprinzip entscheidende Island-Plenum während der medial aufgeblasenen Debatte um „Kopftuchmädchen“ und „Überfremdung“ tatsächlich auch verunsichert war von seiner unverhohlenen Hetze gegen den Islam. Wertmüllers Agenda war schließlich gegen dessen „rückschrittliche Kultur“ gerichtet und blies damit ins gleiche Horn wie die Oberwasser bekommenden Rechten. Heute, acht Jahre später, ist es Thomas Maul, ebenfalls Redakteur der Zeitschrift Bahamas, der von Leipziger „Linken“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Israel“ eingeladen wurde. Unterstützt und finanziert von unter anderem dem Student_innenRat der Uni Leipzig, dem antideutschen Szene-Club „IfZ“, sowie der sozialistischen Jugend „Die Falken“, soll Maul referieren, wie die „bürgerliche Gesellschaft“ gegen eine „fortschreitende Islamisierung“(13) zu verteidigen sei. Allein die Titel seiner zuletzt im ça ira-Verlag veröffentlichten Bücher, die „Sex, Djihad und Despotie“, oder „Die Macht der Mullahs“ lauten, sprechen Bände. Doch ebenso sehr wie die Hetze der „israelsolidarischen“ Rassisten, erschreckt die Reaktion der Linken: Allein ein Thomas Maul hätte kein kritisches Wort provoziert. Erst als Maul in einem Facebook-Post Alexander Gauland abfeierte und im selben Atemzug gleich die ganze AfD als „objektiv EINZIGE Stimme der Restvernunft im Deutschen Bundestag“(14) identifizierte, rumorte es leise in der Szene. Zuletzt war nämlich die Studierendenschaft gegen den AfD-befürwortenden Professor Rauscher(15) ins Felde gezogen und stellten sich gegen eine Podiumsdiskussion mit dem AfD-Man Zötzsche(16). Mauls Kommentar war da wohl zu viel des Guten und so kündigte auch der StudierendenRat Mauls Vortrag den Raum(17). Doch was für die Uni zu krass ist, beeindruckt ein Conne Island längst nicht mehr: Anders, als noch zu Wertmüllers Zeiten, luden sie nun einen Rassisten aus der Bahamas-Redaktion nicht aus, sondern explizit ein. Sein Vortrag kann somit trotzdem stattfinden. Inhaltlich ist das keine besondere Überraschung. Wer die Veröffentlichungen des Island kennt, weiß von welchem Schlage die vermeintlichen Kultur-Linken sind. Ein Novum ist jedoch die offene Solidarität mit einem AfD-Sympathisanten. Wem antideutsche Ideologie angesichts ihrer Abkehr von Allem, was mal mit der Arbeiterbewegung verbunden war, nicht ohnehin schon als rechts vorkommt, den mag auch die neuerliche Unterscheidung zwischen angeblich linken und rechten Antideutschen überraschen. Sie soll versuchen, diejenigen, die sich weiterhin als linke verstehen wollen, von denen zu unterscheiden, die längst nicht mehr nur inhaltlich die Querfront mit den rechten suchen. Die durchaus optimistisch gemeinte Prognose vom Frontmann der Identitären Bewegung und Vorzeige-Islamhasser Martin Sellner rückt damit in immer größere Nähe. So bemerkte er ausnahmsweise richtig, dass „im deutschen Sprachraum innerhalb der nächsten 5-6 Jahre die ersten Antifa-Demos gegen die Islamisierung entstehen könnten.“ und damit „das was sich dann um Blogs wie Lizas Welt, Zeitungen wie Bahamas und Denker wie Grigat und Werthmüller [sic!] formieren wird, (..) keine „Antifa“ im herkömmlichen Sinne“ mehr sein wird. Nur, dass die Antifa dann nicht weiter „eine Stütze des Status Quo“(18) sei, sieht Sellner grundfalsch. Denn das Gegenteil ist der Fall: Die AfD, genau wie Sellner und Co. sind als neurechte Akteure ins Herz des deutschen Establishments gerückt. Von dort aus wird eine bedingungslose Solidarität mit Israel als zentraler Bestandteil der deutschen Staatsräson gepredigt, die auf antimuslimischem Rassismus und einem zur Unkenntlichkeit verzerrten Begriff des Antisemitismus fußt. Sie sind also alle Stützen des Stauts Quo. Und mit den Mauls, Grigats, Wertmüllers und ihren Unterstützern sind große Teile der „Linken“ ebenfalls auf dem besten Weg dorthin. Im Conne Island kommt mit Thomas Maul und der AfD also zusammen, was zusammengehört." "Dass heutzutage offene inhaltliche Schnittstellen zwischen den sogenannten Antideutschen und der neuen Rechten bestehen, hat auch der Kader der Identitären Bewegung, Martin Sellner, schon 2014 festgestellt. Er sieht gar das Potential für eine Querfront zwischen beiden Fraktionen: "Meine Prognose ist, dass im deutschen Sprachraum innerhalb der nächsten 5-6 Jahre die ersten Antifa-Demos gegen die Islamisierung entstehen könnten. Auslöser werden wohl antisemitische Übergriffe der „kulturellen Bereicherer“ und/oder antisemitische Ausfälle ihrer salafistischen Brüder sein. Eine israelsolidarische Antifa wird sich dann nicht um echte Reaktionen drücken können, bei der sie, zum ersten Mal in ihrem Leben, eine echte Front jenseits des „Gegen Rechts“-Dreiecks erleben. Das was sich dann um Blogs wie Lizas Welt, Zeitungen wie Bahamas und Denker wie Grigat und Werthmüller formieren wird, wird keine „Antifa“ im herkömmlichen Sinne, und damit eine Stütze des Status Quo sein, sondern der ernsthafte Krisenmodus einer radikalen Linken, die erkennt, dass mit dem Untergang der Völker Europas auch ihre Utopie des Kommunismus fürs Erste flöten geht. Das wäre das Ende ihrer „Front gegen Rechts“." Wer hat es gesagt? AfD, Conne Island, Identitäre Bewegung, Bahamas? "Die universelle Kategorie Flüchtling ist heutzutage nichts anderes als Blut- und Boden-Mystifikation, das ideologische Geifern nach der Scholle der Urprungsidentität, nach 'ethnischer Zugehörigkeit'.“ (Conne Island) „Die Kritik der Islamisierung, die niemals von einer Kritik des eigenen Identitätsverlustes und der eigenen Selbstabschaffung getrennt werden darf, ist das Gebot der Stunde und muss klar gegen einen peinlichen, antizionistischen Antiimperialismus, der sich aus dem nationalen wie dem kommunistischen Lager, einer antisemitischen Internationale andient, ins Feld gebracht werden.“ (Identitäre Bewegung) "In einer von Unruhen und Krisen geprägten Region ist der Staat Israel ein Anker der Stabilität, Freiheit und Demokratie und des entschlossenen Kampfes gegen den globalen Terror." (AfD) "Denn, was den Islam unmittelbar gefährlich werden läßt, das ist die in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft sich reproduzierende Bereitschaft, die zentrale Errungenschaft der eigenen Geschichte sowie den jüdisch-christlichen Anteil an ihr zu verraten" (Bahamas) „Vergessen wird dabei allzu schnell, dass linke Israelsolidarität ein Produkt der Kritik an der Linken und damit nicht die Annäherung ihr gegenüber, sondern die Entfernung von ihrer Ideologie ist.“ (Conne Island) "Zwei Jahre später hielten es Linksradikale dann nichtsdestotrotz für eine gute Idee, solche Horden nicht mehr nur aufzusuchen, um selbst herbeigeführte Ausnahmezustände mit ihnen zu leben, sondern sie stattdessen in die eigenen sogenannten Frei- und Schutzräume einzuladen[...]" (Bahamas) Unter der Flagge Israels kommt zusammen, was zusammen gehört

„Im November 2010 stritt sich die antideutsche Szene im und um das Conne Island ob der Bahamas Redakteur Justus Wertmüller als Referent in den Räumen der Subkultur-Location auftreten dürfe(1). Sein Thema sollte „Integration“ sein und stand im Zeichen der Debatte um Sarrazin, auf dessen antimuslimischen Rassismus sich Wertmüller positiv bezog(2). Während das Conne Island auch damals schon eine lange Tradition im Ausladen von Künstlern wegen ihrer traditionell linken Inhalte pflegte, traf es zum ersten mal einen, der eigentlich selbst aus dem antideutschen Lager stammte.

Bisher sind es Mellow Mark(3), Fink(4), Rubberslime(5), Afrob(6), Talib Kweli(7) und viele andere gewesen, die mal wegen Antiamerikanismus, mal wegen vermeintlichem Antisemitismus die politisch korrekte Bühne des Island nicht mehr betreten durften. Das Tragen der Kufiya, dort auch „Terrorwickel“(8) genannt, war schon lange verboten und die „Prolls vom Dorf“(9) hatte man per se als „Weichbirnen“ verhöhnt und verbannt. In einem Flugblatt behauptete das Conne Island auch tatsächlich, dass in Arbeitskämpfen um höhere Löhne gar die für den Faschismus nötige Kollektivierung der „Mehrheitsgesellschaft“ oder besser des „opferbereiten Mobs“ eingeübt werde(10).

Wegen sexistischer Aussagen(11) wurde Wertmüller schließlich ausgeladen. Er hatte es mit seinen Anti-Linken Polemisierungen anscheinend selbst für diesen Laden zu weit getrieben. Er bedauerte daraufhin bloß, dass er die „Verkommenheit dieses Menschenschlags“(12) und damit meinte er alle Linken, noch nicht deutlicher betont hatte. Schwer zu rekonstruieren ist, inwieweit das nach Konsensprinzip entscheidende Island-Plenum während der medial aufgeblasenen Debatte um „Kopftuchmädchen“ und „Überfremdung“ tatsächlich auch verunsichert war von seiner unverhohlenen Hetze gegen den Islam. Wertmüllers Agenda war schließlich gegen dessen „rückschrittliche Kultur“ gerichtet und blies damit ins gleiche Horn wie die Oberwasser bekommenden Rechten.

Heute, acht Jahre später, ist es Thomas Maul, ebenfalls Redakteur der Zeitschrift Bahamas, der von Leipziger „Linken“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Israel“ eingeladen wurde. Unterstützt und finanziert von unter anderem dem Student_innenRat der Uni Leipzig, dem antideutschen Szene-Club „IfZ“, sowie der sozialistischen Jugend „Die Falken“, soll Maul referieren, wie die „bürgerliche Gesellschaft“ gegen eine „fortschreitende Islamisierung“(13) zu verteidigen sei. Allein die Titel seiner zuletzt im ça ira-Verlag veröffentlichten Bücher, die „Sex, Djihad und Despotie“, oder „Die Macht der Mullahs“ lauten, sprechen Bände.

Doch ebenso sehr wie die Hetze der „israelsolidarischen“ Rassisten, erschreckt die Reaktion der Linken: Allein ein Thomas Maul hätte kein kritisches Wort provoziert. Erst als Maul in einem Facebook-Post Alexander Gauland abfeierte und im selben Atemzug gleich die ganze AfD als „objektiv EINZIGE Stimme der Restvernunft im Deutschen Bundestag“(14) identifizierte, rumorte es leise in der Szene.

Zuletzt war nämlich die Studierendenschaft gegen den AfD-befürwortenden Professor Rauscher(15) ins Felde gezogen und stellten sich gegen eine Podiumsdiskussion mit dem AfD-Man Zötzsche(16). Mauls Kommentar war da wohl zu viel des Guten und so kündigte auch der StudierendenRat Mauls Vortrag den Raum(17). Doch was für die Uni zu krass ist, beeindruckt ein Conne Island längst nicht mehr: Anders, als noch zu Wertmüllers Zeiten, luden sie nun einen Rassisten aus der Bahamas-Redaktion nicht aus, sondern explizit ein. Sein Vortrag kann somit trotzdem stattfinden.

Inhaltlich ist das keine besondere Überraschung. Wer die Veröffentlichungen des Island kennt, weiß von welchem Schlage die vermeintlichen Kultur-Linken sind. Ein Novum ist jedoch die offene Solidarität mit einem AfD-Sympathisanten. Wem antideutsche Ideologie angesichts ihrer Abkehr von Allem, was mal mit der Arbeiterbewegung verbunden war, nicht ohnehin schon als rechts vorkommt, den mag auch die neuerliche Unterscheidung zwischen angeblich linken und rechten Antideutschen überraschen. Sie soll versuchen, diejenigen, die sich weiterhin als linke verstehen wollen, von denen zu unterscheiden, die längst nicht mehr nur inhaltlich die Querfront mit den rechten suchen.

Die durchaus optimistisch gemeinte Prognose vom Frontmann der Identitären Bewegung und Vorzeige-Islamhasser Martin Sellner rückt damit in immer größere Nähe. So bemerkte er ausnahmsweise richtig, dass „im deutschen Sprachraum innerhalb der nächsten 5-6 Jahre die ersten Antifa-Demos gegen die Islamisierung entstehen könnten.“ und damit „das was sich dann um Blogs wie Lizas Welt, Zeitungen wie Bahamas und Denker wie Grigat und Werthmüller [sic!] formieren wird, (..) keine „Antifa“ im herkömmlichen Sinne“ mehr sein wird.

Nur, dass die Antifa dann nicht weiter „eine Stütze des Status Quo“(18) sei, sieht Sellner grundfalsch. Denn das Gegenteil ist der Fall: Die AfD, genau wie Sellner und Co. sind als neurechte Akteure ins Herz des deutschen Establishments gerückt. Von dort aus wird eine bedingungslose Solidarität mit Israel als zentraler Bestandteil der deutschen Staatsräson gepredigt, die auf antimuslimischem Rassismus und einem zur Unkenntlichkeit verzerrten Begriff des Antisemitismus fußt. Sie sind also alle Stützen des Stauts Quo. Und mit den Mauls, Grigats, Wertmüllers und ihren Unterstützern sind große Teile der „Linken“ ebenfalls auf dem besten Weg dorthin. Im Conne Island kommt mit Thomas Maul und der AfD also zusammen, was zusammengehört.“

„Dass heutzutage offene inhaltliche Schnittstellen zwischen den sogenannten Antideutschen und der neuen Rechten bestehen, hat auch der Kader der Identitären Bewegung, Martin Sellner, schon 2014 festgestellt. Er sieht gar das Potential für eine Querfront zwischen beiden Fraktionen: „Meine Prognose ist, dass im deutschen Sprachraum innerhalb der nächsten 5-6 Jahre die ersten Antifa-Demos gegen die Islamisierung entstehen könnten. Auslöser werden wohl antisemitische Übergriffe der „kulturellen Bereicherer“ und/oder antisemitische Ausfälle ihrer salafistischen Brüder sein. Eine israelsolidarische Antifa wird sich dann nicht um echte Reaktionen drücken können, bei der sie, zum ersten Mal in ihrem Leben, eine echte Front jenseits des „Gegen Rechts“-Dreiecks erleben. Das was sich dann um Blogs wie Lizas Welt, Zeitungen wie Bahamas und Denker wie Grigat und Werthmüller formieren wird, wird keine „Antifa“ im herkömmlichen Sinne, und damit eine Stütze des Status Quo sein, sondern der ernsthafte Krisenmodus einer radikalen Linken, die erkennt, dass mit dem Untergang der Völker Europas auch ihre Utopie des Kommunismus fürs Erste flöten geht. Das wäre das Ende ihrer „Front gegen Rechts“.“

Wer hat es gesagt?
AfD, Conne Island, Identitäre Bewegung, Bahamas?

„Die universelle Kategorie Flüchtling ist heutzutage nichts anderes als Blut- und Boden-Mystifikation, das ideologische Geifern nach der Scholle der Urprungsidentität, nach ‚ethnischer Zugehörigkeit‘.“ (Conne Island)

„Die Kritik der Islamisierung, die niemals von einer Kritik des eigenen Identitätsverlustes und der eigenen Selbstabschaffung getrennt werden darf, ist das Gebot der Stunde und muss klar gegen einen peinlichen, antizionistischen Antiimperialismus, der sich aus dem nationalen wie dem kommunistischen Lager, einer antisemitischen Internationale andient, ins Feld gebracht werden.“ (Identitäre Bewegung)

„In einer von Unruhen und Krisen geprägten Region ist der Staat Israel ein Anker der Stabilität, Freiheit und Demokratie und des entschlossenen Kampfes gegen den globalen Terror.“ (AfD)

„Denn, was den Islam unmittelbar gefährlich werden läßt, das ist die in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft sich reproduzierende Bereitschaft, die zentrale Errungenschaft der eigenen Geschichte sowie den jüdisch-christlichen Anteil an ihr zu verraten“ (Bahamas)

„Vergessen wird dabei allzu schnell, dass linke Israelsolidarität ein Produkt der Kritik an der Linken und damit nicht die Annäherung ihr gegenüber, sondern die Entfernung von ihrer Ideologie ist.“ (Conne Island)

„Zwei Jahre später hielten es Linksradikale dann nichtsdestotrotz für eine gute Idee, solche Horden nicht mehr nur aufzusuchen, um selbst herbeigeführte Ausnahmezustände mit ihnen zu leben, sondern sie stattdessen in die eigenen sogenannten Frei- und Schutzräume einzuladen[…]“ (Bahamas)

]]>
by: Iran_Abkommen http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124228 Wed, 30 May 2018 03:30:10 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124228 Anmerkungen zur Kündigung des Atomabkommens mit Iran durch D. Trump Der Inhalt des Atomdeals (…) Politischer Gehalt und imperialistischer Zweck des Atomdeals (…) Trumps Kritik am Atomdeal und ihr objektiver Gehalt (…) Die neue Lage nach Ankündigung der Kündigung … (…) … und nach deren Vollzug (…) [… und die Quintessenz des Artikels am Schluss:] Viel Ehre für die Mullahs: Am Ärgernis nicht ihres Atomprogramms, sondern ihres berechnenden Verzichts darauf treibt die neue US-Präsidentschaft die Kündigung der alten, im verklärenden Rückblick „regelbasiert“ genannten Art von US-Imperialismus und ihre Ersetzung durch das Recht der universellen bilateralen Überlegenheit Amerikas ein gutes Stück voran; sie zerstört den imperialistischen Widerspruch namens „der Westen“ und degradiert Europa auf einen Rang zwischen Irrelevanz und Störung. Vorabdruck aus dem demnächst erscheinenden neuen Gegenstandpunkt 2/2018 https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/kuendigung-atomabkommens-iran Anmerkungen zur Kündigung des Atomabkommens mit Iran durch D. Trump

Der Inhalt des Atomdeals (…)

Politischer Gehalt und imperialistischer Zweck des Atomdeals (…)

Trumps Kritik am Atomdeal und ihr objektiver Gehalt (…)

Die neue Lage nach Ankündigung der Kündigung … (…)

… und nach deren Vollzug (…)

[… und die Quintessenz des Artikels am Schluss:]

Viel Ehre für die Mullahs: Am Ärgernis nicht ihres Atomprogramms, sondern ihres berechnenden Verzichts darauf treibt die neue US-Präsidentschaft die Kündigung der alten, im verklärenden Rückblick „regelbasiert“ genannten Art von US-Imperialismus und ihre Ersetzung durch das Recht der universellen bilateralen Überlegenheit Amerikas ein gutes Stück voran; sie zerstört den imperialistischen Widerspruch namens „der Westen“ und degradiert Europa auf einen Rang zwischen Irrelevanz und Störung.

Vorabdruck aus dem demnächst erscheinenden neuen Gegenstandpunkt 2/2018

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/kuendigung-atomabkommens-iran

]]>
by: Info http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124227 Mon, 28 May 2018 10:09:59 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124227 <a href="http://blogsport.de/2018/05/28/datenschutzerklaerung-und-dsgvo/">Datenschutzerklärung und DSGVO</a> "Um euch vor möglichen Abmahnungen zu schützen, haben wir im Footer sämtlicher Blogs einen Link zu unserer Datenschutzerklärung eingefügt. Möchtest du auf eine eigene Datenschutzerklärung verweisen, musst du den Link in der index.html (unter „Verwalten -&#62; Dateien“) entsprechend editieren. Des Weiteren haben wir das Plugin „fblikeButton“, welches einen Facebook-Share-Button zur Verfügung stellte, aus datenschutzrechtlichen Bedenken aus unserem Angebot enfernt. Willst du deinen Leser_innen auch künftig die Möglichkeit bieten, deinen Blog-Eintrag mit Hilfe eines Buttons auf Facebook, Twitter oder Google Plus zu liken, so steht dir hierfür künftig nur noch das Plugin „Social Share Privacy“ zur Verfügung. Dieses realisiert die Einbindung der Social-Icons über eine „Zwei-Klick-Lösung für mehr Datenschutz“. Wir arbeiten in den nächsten Wochen noch an weiteren Verbesserungen des Datenschutzes wie verschiedenen Optin- und Optout-Lösungen bezüglich der auf blogsport gesetzten Cookies sowie einer SSL-Verschlüsselung sämtlicher Seiten." Datenschutzerklärung und DSGVO

„Um euch vor möglichen Abmahnungen zu schützen, haben wir im Footer sämtlicher Blogs einen Link zu unserer Datenschutzerklärung eingefügt. Möchtest du auf eine eigene Datenschutzerklärung verweisen, musst du den Link in der index.html (unter „Verwalten -> Dateien“) entsprechend editieren.

Des Weiteren haben wir das Plugin „fblikeButton“, welches einen Facebook-Share-Button zur Verfügung stellte, aus datenschutzrechtlichen Bedenken aus unserem Angebot enfernt. Willst du deinen Leser_innen auch künftig die Möglichkeit bieten, deinen Blog-Eintrag mit Hilfe eines Buttons auf Facebook, Twitter oder Google Plus zu liken, so steht dir hierfür künftig nur noch das Plugin „Social Share Privacy“ zur Verfügung. Dieses realisiert die Einbindung der Social-Icons über eine „Zwei-Klick-Lösung für mehr Datenschutz“.

Wir arbeiten in den nächsten Wochen noch an weiteren Verbesserungen des Datenschutzes wie verschiedenen Optin- und Optout-Lösungen bezüglich der auf blogsport gesetzten Cookies sowie einer SSL-Verschlüsselung sämtlicher Seiten.“

]]>
by: Hinweis http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124214 Fri, 18 May 2018 05:40:07 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124214 Unordnung im Hinterhof Von Theo Wentzke Die Europäische Union betrachtet und behandelt die Länder des westlichen Balkans als ihren Besitz. Recht glücklich ist Brüssel mit dem Zustand dieser Staaten allerdings nicht An der Lage der Balkanstaaten besteht kein Zweifel: Diese Länder sind eingereiht in die Peripherie der Europäischen Union, entweder als Mitglieder oder in der langen Warteschleife der Heranführungsprozeduren, sie stehen politisch unter Aufsicht, einige unter Zwangsverwaltung… https://www.jungewelt.de/artikel/332688.unordnung-im-hinterhof.html Unordnung im Hinterhof Von Theo Wentzke

Die Europäische Union betrachtet und behandelt die Länder des westlichen Balkans als ihren Besitz. Recht glücklich ist Brüssel mit dem Zustand dieser Staaten allerdings nicht
An der Lage der Balkanstaaten besteht kein Zweifel: Diese Länder sind eingereiht in die Peripherie der Europäischen Union, entweder als Mitglieder oder in der langen Warteschleife der Heranführungsprozeduren, sie stehen politisch unter Aufsicht, einige unter Zwangsverwaltung…

https://www.jungewelt.de/artikel/332688.unordnung-im-hinterhof.html

]]>
by: Marx_Seminar_Trier http://Neoprene.blogsport.de/2015/08/25/johannes-schillo-hrsg-zurueck-zum-original-zur-aktualitaet-der-marxschen-theorie/#comment-124205 Fri, 11 May 2018 18:19:52 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/08/25/johannes-schillo-hrsg-zurueck-zum-original-zur-aktualitaet-der-marxschen-theorie/#comment-124205 Nach Eröffnung der großen Marx-Landesausstellung in Trier wird dort ein Seminar „Marx heute: Kapital, Geld und Ware“ angeboten - am Samstag, 26.05.2018, um 12 Uhr Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Brückenstr. 5, 54290 Trier Karl Marx konnte im 19. Jahrhundert mit seiner „Kritik der politischen Ökonomie“ die sozialen Bewegungen prägen wie kein anderer. Als zentrale Gestalt der Arbeiterbewegung ging er den ökonomischen Bedingungen der „kapitalistischen Produktionsweise“ auf den Grund – einer Wirtschaftsweise, die damals erst am Anfang ihres globalen Siegeszugs stand. - Was aber können wir heute noch von Marx lernen? Die DGB-Region Trier, der DGB-Kreisverband Trier-Saarburg und der DGB-Stadtverband Trier laden Johannes Schillo und Uwe F. Findeisen, Autoren des Sammelbands „Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie“ (Hamburg 2015), zu einem Vortrag mit Diskussion ein. Bei dem Seminar geht es um die Analyse, die Marx mit dem ersten Band des „Kapital“ vorgelegt hat, also um die Frage, warum der Reichtum der Gesellschaft in einer „ungeheuren Warensammlung“ mit verschiedenen Geldformen und die Produktion in einer Vielzahl von Kapitalunternehmen mit Lohn- und Gehaltsempfängern besteht. Was Marx über die Ware Arbeitskraft sagte und weshalb um den Lohn gewerkschaftlich gekämpft werden muss, kommt dabei nicht zu kurz. http://trier.dgb.de/termine/++co++8cf82fe8-0104-11e8-b6a5-52540088cada Nach Eröffnung der großen Marx-Landesausstellung in Trier
wird dort ein Seminar „Marx heute: Kapital, Geld und Ware“
angeboten – am Samstag, 26.05.2018, um 12 Uhr

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Brückenstr. 5, 54290 Trier

Karl Marx konnte im 19. Jahrhundert mit seiner „Kritik der politischen Ökonomie“ die sozialen Bewegungen prägen wie kein anderer. Als zentrale Gestalt der Arbeiterbewegung ging er den ökonomischen Bedingungen der „kapitalistischen Produktionsweise“ auf den Grund – einer Wirtschaftsweise, die damals erst am Anfang ihres globalen Siegeszugs stand.
- Was aber können wir heute noch von Marx lernen?

Die DGB-Region Trier, der DGB-Kreisverband Trier-Saarburg und der DGB-Stadtverband Trier laden Johannes Schillo und Uwe F. Findeisen, Autoren des Sammelbands „Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie“ (Hamburg 2015), zu einem Vortrag mit Diskussion ein. Bei dem Seminar geht es um die Analyse, die Marx mit dem ersten Band des „Kapital“ vorgelegt hat, also um die Frage, warum der Reichtum der Gesellschaft in einer „ungeheuren Warensammlung“ mit verschiedenen Geldformen und die Produktion in einer Vielzahl von Kapitalunternehmen mit Lohn- und Gehaltsempfängern besteht. Was Marx über die Ware Arbeitskraft sagte und weshalb um den Lohn gewerkschaftlich gekämpft werden muss, kommt dabei nicht zu kurz.

http://trier.dgb.de/termine/++co++8cf82fe8-0104-11e8-b6a5-52540088cada

]]>
by: Hinweis http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124200 Tue, 08 May 2018 16:32:22 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124200 Vortragsaufzeichnung - online: Die EU in Zei­ten von „Ame­rica first!“ (Frankfurt, 2. Mai 2018, 156 Minuten) https://www.farberot.de/audio/EU_America_1st-411-443.mp3 Vortragsaufzeichnung – online:

Die EU in Zei­ten von „Ame­rica first!“
(Frankfurt, 2. Mai 2018, 156 Minuten)

https://www.farberot.de/audio/EU_America_1st-411-443.mp3

]]>
by: Neues_Protok http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124194 Wed, 02 May 2018 18:20:38 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/02/06/kein-frieden-mit-der-nato/#comment-124194 Protokoll zum Jour fixe vom 23.04.2018: Der Westen ein Jahr nach Trump – E u r o p a zeigt Wirkung (GS 1-18) … Am Anfang heißt es, das Geschäftsmodell sei nach beiden Seiten hin geplatzt. Zu klären gilt es, was das Geschäftsmodell ist und in wie weit es in Nöte geraten ist… … Die Nationen geben selber einen Zweck an, warum die EU sein müsse, nämlich Friedenssicherung. Das, was sie sich da als Leistung anrechnen, war eine Leistung der USA, die die europäischen Nationen in dieses Bündnis eingebaut haben. Und genau dieses kommt ihnen nun mit Trump abhanden. Daher sehen sie sich nun genötigt, eine eigene vereinte europäische Macht zustande zu bringen, die ihre Grundlagen selber sichert. Dazu sagt der Artikel, dass, wenn das der Zweck ist, den sie sich angesichts des Wegfalls der amerikanischen Grundlage vornehmen, dann weiß man eines über diese Gemeinschaft, dass sie nämlich gegen Amerika geht. — Das war doch von Anfang an klar, dass es sich bei der EU um ein Projekt in Konkurrenz zu den USA handelt. Warum muss dies hier erst erschlossen werden?…. https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180423-westennachtrump_2.pdf Protokoll zum Jour fixe vom 23.04.2018:

Der Westen ein Jahr nach Trump – E u r o p a zeigt Wirkung (GS 1-18)

… Am Anfang heißt es, das Geschäftsmodell sei nach beiden Seiten hin geplatzt. Zu klären gilt es, was das Geschäftsmodell ist und in wie weit es in Nöte geraten ist…

… Die Nationen geben selber einen Zweck an, warum die EU sein müsse, nämlich Friedenssicherung. Das, was sie sich da als Leistung anrechnen, war eine Leistung der USA, die die europäischen Nationen in dieses Bündnis eingebaut haben. Und genau dieses kommt ihnen nun mit Trump abhanden. Daher sehen sie sich nun genötigt, eine eigene vereinte europäische Macht zustande zu bringen, die ihre Grundlagen selber sichert. Dazu sagt der Artikel, dass, wenn das der Zweck ist, den sie sich angesichts des Wegfalls der amerikanischen Grundlage vornehmen, dann weiß man eines über diese Gemeinschaft, dass sie nämlich gegen Amerika geht.

— Das war doch von Anfang an klar, dass es sich bei der EU um ein Projekt in Konkurrenz zu den USA handelt.

Warum muss dies hier erst erschlossen werden?….

https://de.gegenstandpunkt.com/sites/default/files/jf-protokolle/jf180423-westennachtrump_2.pdf

]]>
by: Neoprene http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124193 Wed, 02 May 2018 17:51:40 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124193 Na ja, Moritz, den LCM-Artikel eine erste "Auswertung" zu nennen, scheint mir nun wirklich etwas zu hoch gegriffen zu sein: Nach einer langen Publikumsbeschimpfung kam dann zum Schluß ja nur dieser Absatz: <blockquote>"Was tun? Die Probleme, die sich am »Revolutionären 1. Mai« so gut, weil massenhaft zeigen, sind welche, die im Alltag zu lösen sind: Ein höherer Organisierungsgrad muss hergestellt werden, eine Gegenkultur, die Drogen und Suff nicht mit Freude und sozialen Kontakten verwechselt, eine Politisierung der Szene, die über »Ich mag keine Bullen« hinausgeht – und vieles mehr. Genau da sind in den letzten Jahren Fortschritte erzielt worden – und genau da muss man weiter machen. Will man in Kreuzberg am 1. Mai demonstrieren, muss das »Myfest« weg. Menschen im Kiez, von Anwohner*innen bis Kleingewerbe, die sich nach einem Ende der Ballermannerei sehnen, gibt es genügend. Bis dahin sollte man ausweichen – warum nicht nach Grunewald?"</blockquote> Ja, es wird schon stimmen, wenn sie schreiben: <blockquote>"Ein höherer Organisierungsgrad muss hergestellt werden".</blockquote> Fragt sich natürlich gleich, wer sich da wozu organisieren soll. Und sicherlich ist der Grunewald da keinerlei Hilfe! Und mit wie wenig sind die schon zufrieden, wenn sie nur anmahnen,<blockquote> "eine Politisierung der Szene, die über »Ich mag keine Bullen« hinausgeht"</blockquote> müsse her. Ich bin deshalb geneigt, ihrer Einschätzung, daß "vieles mehr" nötig sei, aus ganzem Herzen zuzustimmen. Womit natürlich auch wieder überhaupt kein vernünftiger Gedanke geäußert wurde. Na ja, Moritz, den LCM-Artikel eine erste „Auswertung“ zu nennen, scheint mir nun wirklich etwas zu hoch gegriffen zu sein:
Nach einer langen Publikumsbeschimpfung kam dann zum Schluß ja nur dieser Absatz:

„Was tun?
Die Probleme, die sich am »Revolutionären 1. Mai« so gut, weil massenhaft zeigen, sind welche, die im Alltag zu lösen sind: Ein höherer Organisierungsgrad muss hergestellt werden, eine Gegenkultur, die Drogen und Suff nicht mit Freude und sozialen Kontakten verwechselt, eine Politisierung der Szene, die über »Ich mag keine Bullen« hinausgeht – und vieles mehr. Genau da sind in den letzten Jahren Fortschritte erzielt worden – und genau da muss man weiter machen.
Will man in Kreuzberg am 1. Mai demonstrieren, muss das »Myfest« weg. Menschen im Kiez, von Anwohner*innen bis Kleingewerbe, die sich nach einem Ende der Ballermannerei sehnen, gibt es genügend. Bis dahin sollte man ausweichen – warum nicht nach Grunewald?“

Ja, es wird schon stimmen, wenn sie schreiben:

„Ein höherer Organisierungsgrad muss hergestellt werden“.

Fragt sich natürlich gleich, wer sich da wozu organisieren soll. Und sicherlich ist der Grunewald da keinerlei Hilfe!
Und mit wie wenig sind die schon zufrieden, wenn sie nur anmahnen,

„eine Politisierung der Szene, die über »Ich mag keine Bullen« hinausgeht“

müsse her.
Ich bin deshalb geneigt, ihrer Einschätzung, daß „vieles mehr“ nötig sei, aus ganzem Herzen zuzustimmen. Womit natürlich auch wieder überhaupt kein vernünftiger Gedanke geäußert wurde.

]]>
by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124192 Wed, 02 May 2018 14:28:48 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124192 <a href="http://lowerclassmag.com/2018/05/selfiesticks-zu-knueppelfahnen/">LCM: Selfiesticks zu Knüppelfahnen</a> Wie weg von der Szene-Kiez-Folklore? Eine erste Auswertung der »Revolutionären 1. Mai Demonstration« in Berlin LCM: Selfiesticks zu Knüppelfahnen

Wie weg von der Szene-Kiez-Folklore? Eine erste Auswertung der »Revolutionären 1. Mai Demonstration« in Berlin

]]>
by: Max http://Neoprene.blogsport.de/2015/05/27/spartengewerkschaften-erpressung-fuer-partikularinteressen-kuenftig-verboten/#comment-124191 Wed, 02 May 2018 12:50:05 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/05/27/spartengewerkschaften-erpressung-fuer-partikularinteressen-kuenftig-verboten/#comment-124191 <a href="http://gruppe-k.org/">Gruppe K : Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB!</a> – Der DGB steht programmatisch für Sozialpartnerschaft: Er weiß zwar theoretisch irgendwo um den Gegensatz der Interessen von Kapital und Arbeit, meint aber, dass dieser Gegensatz vereinbar sei – solange er selbst nur überall mitverhandeln darf! – Der DGB steht programmatisch für Standortnationalismus: Er erkennt an, dass es Arbeitsplätze nur gibt, wenn die Kapitalisten hier mit der Arbeit Gewinn machen können. Er tritt offensiv für nationales Wirtschaftswachstum zum Schaden anderer Standorte ein! – Der DGB hilft dem Kapitalwachstum auf die Sprünge: Er trägt Reallohnsenkungen mit, stimmt Entlassungen zu, hat die Agenda 2010 mit verabschiedet und damit prekäre Beschäftigungsverhältnisse – das geht auf Kosten ALLER Lohnabhängigen! – Der DGB hat sich als Interessenvertretung selbst entmachtet: Mit seiner Stellvertreterpolitik hat er aus einer kämpfenden Arbeiterbewegung Karteileichen seiner Organisation gemacht! – Der DGB definiert Solidarität um: Aus dem Kampfmittel der internationalen Arbeiterbewegung hat er einen Wert des nationalen Zusammenhalts gemacht! – Und damit nicht genug – der DGB ist ein Scheiß-Heuchlerverein: – Er vereinnahmt linke AktivistInnen für sich und seine Aktivitäten und erklärt unsere Absichten mit den seinen gleichzeitig für unvereinbar! – Er gibt sich parteipolitisch unabhängig und ist in Wirklichkeit eine SPD-geführte Hammelherde – Er behauptet gegen Niedriglöhne und Altersarmut anzukämpfen, und hat doch alle diese Zustände politisch mitverantwortet – Seine beschworene Solidarität mit Protesten weltweit sind nur Lippenbekenntnisse, weil er fest an der Seite von deutscher Politik und Wirtschaft steht Der DGB hat aus Gewerkschaften als Instrumenten des Klassenkampfes die nationale Verwaltung der Lohnabhängigen gemacht. Bestenfalls dämpft er Wirkungen ab, statt gegen die Ursachen anzugehen. So eine Gewerkschaft ist für die Arbeiterklasse überflüssig! Lamentieren über die Gewerkschaftsführung ist im Kampf dagegen aber nicht genug: Wer mit den Resultaten dieser Linie unzufrieden ist, der kommt nicht drum herum, mit dem Prinzip zu brechen, die Folgen der Ausbeutung ‚sozial’, ‚gerecht’ und ‚fair’ mitzugestalten! Wir sind für eine Gewerkschaft, die den Streit zwischen Kapital und Arbeit als Gegensatz austrägt mit der praktischen Maxime, dass wir die Wirkungen nur dauerhaft beseitigen können, wenn wir die Ursachen angehen: Nieder mit dem Lohnsystem! <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.226332644784445.1073741828.190929308324779&#38;type=3">1. Mai Dortmund 2018</a> Gemeinsame Pressemitteilung von Gruppe K und Kommunistisches Kollektiv Ruhr: DGB ruft Polizei gegen linke Kritiker Die diesjährige DGB-Demonstration zum 1.Mai in Dortmund lief nicht ohne Störung ab. Ein roter Block äußerte vernehmbar seine Unzufriedenheit mit der Gewerkschaft: „Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB“. Auf Flyern und Transparenten wurde der Standortnationalismus der Gewerkschaft kritisiert und die Vergesellschaftung der Produktionsmittel gefordert. Auf diese Kritik reagierten die Organisatoren mit Härte – um den Roten Block von der Demo zu verweisen, setzten demonstrationseigene DGB-Ordner körperliche Gewalt ein. Als die DGB-Führung die Polizei hinzurief, solidarisierten sich Teilnehmer der Demonstration mit dem Roten Block. Im Resultat konnte der Block weiter in der Demo laufen. Ihre Kritik wendet sich gegen die sozialpartnerschaftliche Orientierung des DGB, den Nationalismus seiner Standortpolitik und macht den DBG mitverantwortlich für die Umsetzung der Agenda 2010, Hartz 4 und den Ausbau des Niedriglohnsektors. Sie sprechen sich gegen die Vereinnahmung linker Gruppen durch den DGB aus und fordern die Abschaffung des Lohnsystems. Die Kritiker stellen ein Diskussionsangebot am Mittwoch den 2.Mai, in Bochum, 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. Veranstaltungstitel: “Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten” Gruppe K : Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB!

– Der DGB steht programmatisch für Sozialpartnerschaft: Er weiß zwar theoretisch irgendwo um den Gegensatz der Interessen von Kapital und Arbeit, meint aber, dass dieser Gegensatz vereinbar sei – solange er selbst nur überall mitverhandeln darf!

– Der DGB steht programmatisch für Standortnationalismus: Er erkennt an, dass es Arbeitsplätze nur gibt, wenn die Kapitalisten hier mit der Arbeit Gewinn machen können. Er tritt offensiv für nationales Wirtschaftswachstum zum Schaden anderer Standorte ein!

– Der DGB hilft dem Kapitalwachstum auf die Sprünge: Er trägt Reallohnsenkungen mit, stimmt Entlassungen zu, hat die Agenda 2010 mit verabschiedet und damit prekäre Beschäftigungsverhältnisse – das geht auf Kosten ALLER Lohnabhängigen!

– Der DGB hat sich als Interessenvertretung selbst entmachtet: Mit seiner Stellvertreterpolitik hat er aus einer kämpfenden Arbeiterbewegung Karteileichen seiner Organisation gemacht!

– Der DGB definiert Solidarität um: Aus dem Kampfmittel der internationalen Arbeiterbewegung hat er einen Wert des nationalen Zusammenhalts gemacht!

– Und damit nicht genug – der DGB ist ein Scheiß-Heuchlerverein:

– Er vereinnahmt linke AktivistInnen für sich und seine Aktivitäten und erklärt unsere Absichten mit den seinen gleichzeitig für unvereinbar!

– Er gibt sich parteipolitisch unabhängig und ist in Wirklichkeit eine SPD-geführte Hammelherde

– Er behauptet gegen Niedriglöhne und Altersarmut anzukämpfen, und hat doch alle diese Zustände politisch mitverantwortet

– Seine beschworene Solidarität mit Protesten weltweit sind nur Lippenbekenntnisse, weil er fest an der Seite von deutscher Politik und Wirtschaft
steht

Der DGB hat aus Gewerkschaften als Instrumenten des Klassenkampfes die nationale Verwaltung der Lohnabhängigen gemacht. Bestenfalls dämpft er Wirkungen ab, statt gegen die Ursachen anzugehen. So eine Gewerkschaft ist für die Arbeiterklasse überflüssig!

Lamentieren über die Gewerkschaftsführung ist im Kampf dagegen aber nicht genug: Wer mit den Resultaten dieser Linie unzufrieden ist, der kommt nicht drum herum, mit dem Prinzip zu brechen, die Folgen der Ausbeutung ‚sozial’, ‚gerecht’ und ‚fair’ mitzugestalten!

Wir sind für eine Gewerkschaft, die den Streit zwischen Kapital und Arbeit als Gegensatz austrägt mit der praktischen Maxime, dass wir die Wirkungen nur dauerhaft beseitigen können, wenn wir die Ursachen angehen:

Nieder mit dem Lohnsystem!

1. Mai Dortmund 2018

Gemeinsame Pressemitteilung von Gruppe K und Kommunistisches Kollektiv Ruhr:

DGB ruft Polizei gegen linke Kritiker

Die diesjährige DGB-Demonstration zum 1.Mai in Dortmund lief nicht ohne Störung ab. Ein roter Block äußerte vernehmbar seine Unzufriedenheit mit der Gewerkschaft: „Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten – dabei hilft der DGB“. Auf Flyern und Transparenten wurde der Standortnationalismus der Gewerkschaft kritisiert und die Vergesellschaftung der Produktionsmittel gefordert.

Auf diese Kritik reagierten die Organisatoren mit Härte – um den Roten Block von der Demo zu verweisen, setzten demonstrationseigene DGB-Ordner körperliche Gewalt ein. Als die DGB-Führung die Polizei hinzurief, solidarisierten sich Teilnehmer der Demonstration mit dem Roten Block. Im Resultat konnte der Block weiter in der Demo laufen.

Ihre Kritik wendet sich gegen die sozialpartnerschaftliche Orientierung des DGB, den Nationalismus seiner Standortpolitik und macht den DBG mitverantwortlich für die Umsetzung der Agenda 2010, Hartz 4 und den Ausbau des Niedriglohnsektors. Sie sprechen sich gegen die Vereinnahmung linker Gruppen durch den DGB aus und fordern die Abschaffung des Lohnsystems.

Die Kritiker stellen ein Diskussionsangebot am Mittwoch den 2.Mai, in Bochum, 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6. Veranstaltungstitel: “Deutschlands Erfolg auf unsere Kosten”

]]>
by: Metaller_Stuttgart http://Neoprene.blogsport.de/2015/05/27/spartengewerkschaften-erpressung-fuer-partikularinteressen-kuenftig-verboten/#comment-124190 Wed, 02 May 2018 03:17:27 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2015/05/27/spartengewerkschaften-erpressung-fuer-partikularinteressen-kuenftig-verboten/#comment-124190 „Arbeitszeiten, die zum Leben passen“ – Diskussion über den letzten Metall-Tarifabschluss Diskussion am Dienstag &#166; 8. Mai 2018 &#166; 19:30 Uhr Ort: Sozialistische Jugend – Die Falken Stuttgart Wagenburgstraße 77 &#166; 70184 Stuttgart (Bus 40, Haltestelle Tunnel Ostportal) Veranstalter: Sozialistische Jugend – Die Falken Stuttgart / Versus Politik Die organisierten deutschen Arbeitgeber hielten Ende 2017 die Zeit für reif, ihre schon seit Jahren erhobenen Forderungen nach einer Reform des Arbeitszeitgesetzes wieder einmal nachdrücklich ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die tägliche Arbeitszeit soll zukünftig rechtlich weder durch eine Normal- noch durch eine Maximalgrenze beschränkt sein und sich in beliebiger Kombination bis zu einer wöchentlichen Maximaldauer von 48 Stunden addieren. Flankierend dazu soll die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit zwischen 2 Arbeitstagen von 11 auf 9 oder vielleicht doch lieber gleich auf 7 Stunden gesenkt werden. Fragt sich nur: Zu was für einem Leben passen diese Arbeitszeiten? --- Wir wollen anhand der folgenden Zitate diskutieren, was Metall-Arbeitgeber und IG Metall forderten, wie sie das begründeten, worauf sie sich einigten – und welche Schlüsse die Beschäftigten daraus ziehen sollten. (…) „Als besonders positiv bewertete der Verhandlungsführer und Südwestmetall-Vorsitzende Dr. Stefan Wolf, dass es den Arbeitgebern gelungen sei, das Arbeitszeitvolumen nach oben zu öffnen: ‚Das war eine harte Nuss, weil die IG Metall nicht gewillt war, die tarifliche Quote aufzugeben, die die Zahl der Beschäftigten mit 40-Stunden-Vertrag auf 18 Prozent begrenzt. Dafür habe ich nach wie vor kein Verständnis.‘ In der Summe seien aber ab 2019 nun viele andere Lösungen gefunden worden wie der erleichterte Zugang in die Sonderquoten oder der Wechsel in eine kollektive Volumenbetrachtung. ‚Diese Lösungen sind letztlich genauso viel wert wie eine deutliche Anhebung der Quote‘, sagte Wolf.“ (Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW) Die Einigung sieht die Ablehnung der Arbeitszeitreduzierung „aus betrieblichen Gründen“ vor, wenn es „betrieblich nicht umsetzbar“ ist, weil z. B. „Schlüsselqualifikationen“ verlorengehen oder überhaupt eine „Belastungsquote“ des Betriebs überschritten wird. „Mit diesem Modell schaffen wir einen Ausgleich für Belastungen und sorgen dafür, dass unsere Kolleginnen und Kollegen länger gesund bleiben… Außerdem schaffen wir Freiräume für wichtige gesellschaftliche Aufgaben und erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.“ (IG Metall-Verhandlungsführer Zitzelsberg) https://versus-politik.de/wp-content/uploads/S180508_AZ.pdf „Arbeitszeiten, die zum Leben passen“
– Diskussion über den letzten Metall-Tarifabschluss

Diskussion am Dienstag | 8. Mai 2018 | 19:30 Uhr
Ort: Sozialistische Jugend – Die Falken Stuttgart
Wagenburgstraße 77 | 70184 Stuttgart
(Bus 40, Haltestelle Tunnel Ostportal)

Veranstalter: Sozialistische Jugend – Die Falken Stuttgart / Versus Politik

Die organisierten deutschen Arbeitgeber hielten Ende 2017 die Zeit für reif, ihre schon seit Jahren erhobenen Forderungen nach einer Reform des Arbeitszeitgesetzes wieder einmal nachdrücklich ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die tägliche Arbeitszeit soll zukünftig rechtlich weder durch eine Normal- noch durch eine Maximalgrenze beschränkt sein und sich in beliebiger Kombination bis zu einer wöchentlichen Maximaldauer von 48 Stunden addieren.

Flankierend dazu soll die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit zwischen 2 Arbeitstagen von 11 auf 9 oder vielleicht doch lieber gleich auf 7 Stunden gesenkt werden.

Fragt sich nur: Zu was für einem Leben passen diese Arbeitszeiten?

---
Wir wollen anhand der folgenden Zitate diskutieren, was Metall-Arbeitgeber und IG Metall forderten, wie sie das begründeten, worauf sie sich einigten – und welche Schlüsse die Beschäftigten daraus ziehen sollten.

(…) „Als besonders positiv bewertete der Verhandlungsführer und Südwestmetall-Vorsitzende Dr. Stefan Wolf, dass es den Arbeitgebern gelungen sei, das Arbeitszeitvolumen nach oben zu öffnen: ‚Das war eine harte Nuss, weil die IG Metall nicht gewillt war, die tarifliche Quote aufzugeben, die die Zahl der Beschäftigten mit 40-Stunden-Vertrag auf 18 Prozent begrenzt. Dafür habe ich nach wie vor kein Verständnis.‘ In der Summe seien aber ab 2019 nun viele andere Lösungen gefunden worden wie der erleichterte Zugang in die Sonderquoten oder der Wechsel in eine kollektive Volumenbetrachtung. ‚Diese Lösungen sind letztlich genauso viel wert wie eine deutliche Anhebung der Quote‘, sagte Wolf.“ (Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW)

Die Einigung sieht die Ablehnung der Arbeitszeitreduzierung „aus betrieblichen Gründen“ vor, wenn es „betrieblich nicht umsetzbar“ ist, weil z. B. „Schlüsselqualifikationen“ verlorengehen oder überhaupt eine „Belastungsquote“ des Betriebs überschritten wird.

„Mit diesem Modell schaffen wir einen Ausgleich für Belastungen und sorgen dafür, dass unsere Kolleginnen und Kollegen länger gesund bleiben… Außerdem schaffen wir Freiräume für wichtige gesellschaftliche Aufgaben und erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.“
(IG Metall-Verhandlungsführer Zitzelsberg)

https://versus-politik.de/wp-content/uploads/S180508_AZ.pdf

]]>
by: Moritz http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124185 Mon, 30 Apr 2018 22:33:44 +0000 http://Neoprene.blogsport.de/2017/01/16/off-topic/#comment-124185 Und wieder die <a href="http://antideutscheaktionbaden.blogsport.de/2018/04/30/infantile-agitation-xviii/">Antideutsche Aktion Baden</a> "Wer mit offenen Augen durch den beginnenden Frühling geht, der kann an der einen oder anderen Stelle dem Zauber der linken Agitation erliegen. Da werden alle Menschen zu Brüdern, da wird das Leben zum Ponyhof und manchmal wird eben jeder zum Ziel, der sich für ein paar Euro zuständig erklärt, die fragile Ordnung im bürgerlichen Staat aufrecht zu erhalten. Zur Klassifizierung dieses Gegners wählt man natürlich das Motiv des behelmten faschistischen Knüppelknechts. Was läge näher, da er doch in den Zeiten eines sich anbahnenden bayrischen Polizeigesetzes als akzeptables Ziel erscheint. Davon, dass die brillanten Macher dieses Prunkstücks linker Agitation die Fälle von häuslicher Gewalt aufklären und den Verkehr regeln wenn mal wieder die Ampel ausfällt,kann man beruhigt ausgehen. Denn selbstverständlich verstehen sie sich viel besser darauf einer Horde Jungmänner Inhalt zu gebieten, die gerade aus der Diskothek mit Flatratesaufen kommen und nochmal Lust haben richtig die Sau rauszulassen. Und wo doch der Erste Mai vor der Tür steht, kann der Ausschaltung der „Targets“ nichts mehr im Wege stehen." Diesmal also ein Loblied auf die "Freunde und Helfer", die für ein paar Euro unverdrossen der undankbaren Aufgabe nachgehen, die "fragile Ordnung im bürgerlichen Staat aufrecht zu erhalten", die bekanntlich durch "Fälle von häuslicher Gewalt", "Ampelausfälle im Verkehr" und nicht zu vergessen das "Flatratesaufen von Jungmänner-Horden" permanent bedroht ist. Dass sich deren Zeug liest wie die Werbung einer Polizei(gewerkschaft) für Klippschüler ist aufschlussreich. Und wieder die Antideutsche Aktion Baden

„Wer mit offenen Augen durch den beginnenden Frühling geht, der kann an der einen oder anderen Stelle dem Zauber der linken Agitation erliegen. Da werden alle Menschen zu Brüdern, da wird das Leben zum Ponyhof und manchmal wird eben jeder zum Ziel, der sich für ein paar Euro zuständig erklärt, die fragile Ordnung im bürgerlichen Staat aufrecht zu erhalten.

Zur Klassifizierung dieses Gegners wählt man natürlich das Motiv des behelmten faschistischen Knüppelknechts. Was läge näher, da er doch in den Zeiten eines sich anbahnenden bayrischen Polizeigesetzes als akzeptables Ziel erscheint.

Davon, dass die brillanten Macher dieses Prunkstücks linker Agitation die Fälle von häuslicher Gewalt aufklären und den Verkehr regeln wenn mal wieder die Ampel ausfällt,kann man beruhigt ausgehen. Denn selbstverständlich verstehen sie sich viel besser darauf einer Horde Jungmänner Inhalt zu gebieten, die gerade aus der Diskothek mit Flatratesaufen kommen und nochmal Lust haben richtig die Sau rauszulassen.

Und wo doch der Erste Mai vor der Tür steht, kann der Ausschaltung der „Targets“ nichts mehr im Wege stehen.“

Diesmal also ein Loblied auf die „Freunde und Helfer“, die für ein paar Euro unverdrossen der undankbaren Aufgabe nachgehen, die „fragile Ordnung im bürgerlichen Staat aufrecht zu erhalten“, die bekanntlich durch „Fälle von häuslicher Gewalt“, „Ampelausfälle im Verkehr“ und nicht zu vergessen das „Flatratesaufen von Jungmänner-Horden“ permanent bedroht ist.

Dass sich deren Zeug liest wie die Werbung einer Polizei(gewerkschaft) für Klippschüler ist aufschlussreich.

]]>