Hundert Jahre politischer Mord an Rosa L. und vielen anderen

Über den Einstand der Sozialdemokratie in deutscher „Regierungsverantwortung“

„Es gab radikalisierte Elemente in der Arbeiterschaft. Die waren nun mit Waffengewalt zu besiegen. Das bleibt ein schmerzlicher Vorgang, auch im Rückblick, aber man kann doch wissen, dass der Weg, der dann eingeschlagen wurde, der bessere war.“ (Ex-Bundestagspräsident Thierse, Leipziger Volkszeitung v. 14.1. 2019)

Das ist doch mal eine Ansage.


1 Antwort auf „Hundert Jahre politischer Mord an Rosa L. und vielen anderen“


  1. 1 Samson 28. Juli 2019 um 13:17 Uhr

    Wer’s bisschen mit der ansonsten auch unter Linken verpönten Dialektik hält, dem ist schon klar, dass zwischen dem Sozialistengesetz von 1878 und der formal von Staat organisierten Sozialversicherung ein quasi ‚innerer‘, wenngleich auch widersprüchlicher Zusammenhang besteht. Immerhin war der Kaiser seinerzeit wohl sehr besorgt wg. „der zunehmenden politischen Bedrohung des inneren Friedens durch die anwachsenden Proteste der Arbeiter“, dass er dem Reichstag eine entsprechende Botschaft zukommen ließ, worauf eben die ersten staatlichen Versicherungsgesetze beschlossen wurden etc. pp. …

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