Geoffrey McDonald: What Sanders Wants

Geoffrey McDonald hatte mit Datum 18.12.2015 auch schon einen Artikel zu Bernie Sanders, dem für US-Verhältnisse vergleichsweise weniger rechten Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, geschrieben, auch in Counterpunch.


4 Antworten auf „Geoffrey McDonald: What Sanders Wants“


  1. 1 Hinweis 08. Februar 2016 um 9:47 Uhr

    Links auf weitere Artikel von Geoffrey McDonald [in English]:

    http://www.contradictio.de/blog/archives/7116

  2. 2 Jacko 22. Mai 2016 um 9:16 Uhr

    Die SPIEGEL-Kritik von gestern, dass Politik zur Waschmittelwerbung herunterkomme, macht der Kandidat Trump anscheinend wahr. Er wirbt mit sich als Marke, und er wirbt damit, dass er als Charakterschwein nichts als Erfolg repräsentiere. (Das ist ja das gängige Bild von Führerschaft und Elite, wie es die Clintons repräsentieren.) Denn auch in der Politik ist die Herkunft aus dem Erfolg öfters mal Garant für den zukünftigen Erfolg, sei es als Schauspieler, sei es als Baulöwe. Dafür gibt es Gymnasien und Privatuniversitäten, wo die Elite sich rekrutiert. Dafür gibt es auch die Seilschaften der Burschenschaften an den Unis, deren Schlägerabende und Saufkollegien die Durchschlagskraft im Alltag verbürgen sollen.

    Anders bei Trump, dessen Erfolg so sehr für ihn spricht, dass er deswegen als unbestechbar gilt und als wahrer Vertreter des Nationalismus der kleinen Leute: so einer könne es sich leisten, Amerika zu führen, denn den Verdacht, dass er sich damit nur bereichern wolle, dass er Teil des ‚Selbstbedienungsladens Politik‘ auf Kosten der Bürger sein wolle, den ziehe so jemand (merkwürdigerweise gerade) seines gigantomanischen Reichtums wegen nämlich erst gar nicht auf sich.

    Es ist also mehr als das, was ansonsten ja auch hierzulande als ‚Präsidentenbonus‘ gilt: Erfolg gebiert Erfolg. Trump steht dafür, dass Kapitalismus und eigenes Wohlergehen gut vereinbar wäre, würde dort nur jemand regieren, der sich nicht schmieren lasen muss. Der wirklich als demokratischer Führer über der Konkurrenz steht, über dem ‚Parteiengezänk‘ und der ‚Wall Street‘. (Letzteres scheint der Begriff von bürgerlicher Politik und Allgemeinwohl zu sein, dem Massen von weißen underdogs anscheinend anhängen.) Das scheint die Zugfähigkeit der Marke Trump zu garantieren: ein demokratischer Führer, der die Vorstellung, dass es in der Politik um Sitte und Anstand gehen müsse, dahingehend umdreht, dass er den rassistischen Gehalt der Anstandspostulate verkörpert: Wir weißen männlichen Amerikaner sind die Guten und die Anständigen, und deswegen müssen wir uns zotige Anmerkungen und rassistische Übergriffe gegenüber denen herausnehmen, an denen wir ziemlich generell festmachen, dass Amerika nicht mehr den Erfolg kriegt, der ihm zusteht. (Das sind dann die Schlechtmacher in den Medien, die Latinos und die Muslime.) Dass gegen solche Schädlinge zukünftig härter durchgegriffen wird, was ein Vorteil für Amerika (und übrigens dadurch allenfalls und ggf. auch für seine Wähler…) wäre, dafür verbürgt sich der Kandidat.

  3. 3 Jacko 22. Mai 2016 um 10:18 Uhr

    Hinweis auf zwei (etwas ältere!) Artikel über die amerikanische „Middle Class“

    http://www.counterpunch.org/2013/08/15/56616/

    http://www.counterpunch.org/2013/10/11/whats-so-crazy-about-the-tea-party/

  4. 4 Jacko 22. Mai 2016 um 21:33 Uhr

    Vermutlich fehlt der Darstellung der Hnweis, dass die Wähler von Trump ihn deswegen wählen wollen, weil sie ihres Eigentumwillens wegen auf ihn setzen.
    (Und was soll das nun aber wirklich heißen?)

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