Archiv für Mai 2013

Freerk Huisken bei Facebook!!

Aus der Reihe „Man kann’s kaum glauben!“:
Freerk Huisken hat sich nach all den Jahren auch einen Facebook-Account zugelegt https://www.facebook.com/freerk.huisken, (auch wenn man das aus seinem Profilbild kaum ablesen kann)

Forum Kapitalismuskritik ist umgezogen

Das Forum Kapitalismuskritik (von Krim) ist umgezogen und jetzt zusätzlich/statt bisher bei fk.siteboard.de bei http://fk.siteboard.eu/index.php zu erreichen.
„Wegen schlechter Erreichbarkeit des Forums, habe ich nun doch auf phpbb3 umgestellt. Nutzt bitte in Zukunft die neue Adresse.“

Bücherverbrennungen im Lauf der Zeit

Angesichts all der öffentlichen Entrüstungen über die Bücherverbrennung der Nazis vor 80 Jahren mit dem Höhepunkt der Aktion auf dem damaligen Opernplatz in Berlin am 10. Mai 1933 hat ausgerechnet auf dem Diskussionsforum der MLPD ein wohl ehemaliger SEDler auf folgendes hingewiesen:

„Danke MLPD, dass Ihr an diese faschistische Barbarei erinnert!
Anknüpfend an Eure Feststellung:

@ „Damals wurde die kommunistische Literatur verbrannt, heute wird sie in den Medien totgeschwiegen und weg zensiert.“

möchte ich weiterführen, dass auch in der BRD diese faschistische Tradition der Büchervernichtung der Arbeiterklasse fortgeführt wurde. So fand 1991 in der BRD die größte bekannte Büchervernichtung statt. Die Bücherverbrennung im Großdeutschen Nazi-Staat 1933 betraf einige Tausend – im wesentlich kleinerem Teil (in den sg. „neuen Bundesländern“) wurden über 10 Millionen oder anders gesagt,zig-hunderttausende Tonnen Bücher an „roter Literatur der DDR“ vernichtet! Alle Bücher landeten größtenteils klammheimlich (aus Angst?) in Papiermühlen, in Heizkraftwerken und auf wilden Müllkippen. Dazu kam noch, dass tausende Büchereien der DDR „abgewickelt“ wurden.“

[online] 7.05.13 | Berlin | Decker zu Arbeit und Reichtum

Der Mitschnitt der Veranstaltung kann bei archive.org runtergeladen werden.

Contradictio hat in seinem Hinweis hierzu ergänzt:

Der Vortrag ist nach Auskunft Peter Deckers ausdrücklich als Kritik der sog. “Neuen Marx-Lektüre” (Michael Heinrich u.a.) und Kontrastprogramm zu Gruppen wie dem “Ums Ganze-Bündnis” zu verstehen, die eigenen Angaben zufolge “der Versuch (sind), die Erkenntnisse der neuen-Marx-Lektüre in die Praxis umzusetzen.”

vgl. dazu auch:

Wie man „Das Kapital“ nicht schon wieder neu lesen sollte. Zur „Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie“ von Michael Heinrich

http://www.kapital-lesen.com/texte/kritik-an-michael-heinrich/ [oder mein Scan]

und

Zur Broschüre des Ums-Ganze-Bündnisses: „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“ Statt Kritik des Systems der Ausbeutung eine radikalkritische Absage an den „Systemzwang“ (GS 1-13)

http://www.gegenstandpunkt.com/gs/13/1/inh131.htm

7.05.13 | Berlin | Decker zu Arbeit und Reichtum

Am Dienstag, 7.05.2013, wird Peter Decker vom GegenStandpunkt in Berlin einen Vortrag halten:

Alles Nötige zum kapitalistischen Verhältnis zwischen
Arbeit und Reichtum

Datum: Dienstag 07.05.2013
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Mehringhof, Versammlungsraum,
Gneisenaustr. 2a, Berlin-Kreuzberg

Der knappe Ankündigungstext dazu:

Arbeit und Reichtum scheinen eine klare Beziehung zu haben: Die Arbeit schafft den Reichtum. Andererseits schafft die Arbeit Reichtum nicht für die Leute, die die Arbeit machen. Wer arbeitet, wird nicht reich; und die Reichen, die immer reicher werden, arbeiten nicht. Nicht-Arbeit scheint reich zu machen, Arbeit nicht.
Von der Arbeit, die den Reichtum schafft, gibt es nie genug. Wachstum ist die Parole der Wirtschaft: Wenn immer mehr Leute immer länger arbeiten, wächst der Reichtum.

Von der Arbeit, die den Reichtum schafft, gibt es längst zu viel. Millionenfach werden Arbeitskräfte in der EU entlassen. Ihre Arbeit wird nicht mehr gebraucht – und das nicht, weil es schon genug von allem gäbe und alle Menschen satt und zufrieden wären. Ihre Arbeit ist überflüssig, weil sie für den Zweck nicht taugt, für den sie organisiert wird: Geld zu erzeugen für die, die „Arbeit geben“. Diejenigen, die „Arbeit nehmen“ müssen, können nicht leben, wenn sie nicht arbeiten, auch wenn ihnen niemand sagen kann, wofür ihre Arbeit gebraucht wird.

Arbeit im Kapitalismus findet nicht statt, um die Lebensmittel herzustellen, von denen die Gesellschaft lebt; aber ihre normalen Mitglieder können nur leben, wenn sie Arbeit, die dafür gar nicht da ist, verrichten. Der materielle Reproduktionsprozess der Gesellschaft – Produktion und Konsumtion der nützlichen Dinge – ist einem ganz anderen Zweck dienstbar gemacht – mit allen negativen Folgen für Arbeit, Leben und Existenzunsicherheit der meisten. Das, nur das ist der Grund, warum der Kapitalismus abgeschafft gehört.

Der GegenStandpunkt hat seine vor Jahren erschienene Broschüre „Arbeit und Reichtum“ ((Ur­sprüng­lich er­schie­nen in GE­GEN­STAND­PUNKT – Po­li­ti­sche Vier­tel­jah­res­zeit­schrift 4-96, Sei­ten 103 – 142 und 1-97 Sei­ten 3 – 21), die als OCR-​Scan um­for­ma­tiert auf nur noch 31 Sei­ten DIN A4 bei mir im Downloadbereich zur Verfügung steht, überarbeitet und in den Heften 3-12 und 4-12 neu herausgegeben (Einleitung)

[Update]: Der Mitschnitt der Veranstaltung kann bei archive.org runtergeladen werden.