Zu Bronnie Ware – Was Menschen im Sterben bereuen

In den letzten Tagen hat es einige Artikel gegeben über das Buch einer australischen Krankenschwester, Bronnie Ware, die nach Jahren Arbeit in der Betreuung todkranker Menschen aufgeschrieben hat, was ihr Sterbende als die „Lektion“ ihres jeweiligen Lebens noch mitgeteilt haben.

Gandaleon, der hier vor Kurzem einige Kommentare gepostet hat, hat mich nun darauf aufmerksam gemacht, daß er auch selber blogt: „piece-of-mind“ Dort hat er sich gerade kritisch mit den „Erfahrungen“, von denen Ware berichtet hat, auseinandergesetzt: „Carpe diem“.


3 Antworten auf „Zu Bronnie Ware – Was Menschen im Sterben bereuen“


  1. 1 peter 17. Februar 2012 um 15:40 Uhr

    Gibt es dieses Buch von Bronnie Ware auch in deutscher Übersetzung? Danke vorab…

  2. 2 Neoprene 17. Februar 2012 um 18:21 Uhr
  3. 3 alkohol 20. Februar 2012 um 13:36 Uhr

    Doch am grundsätzlichen Widerspruch zwischen Arbeitszwang und Lebensqualität ändert auch positives Denken nichts.

    Dieser Widerspruch ist aber keinesfalls ein Naturgesetz.

    Wobei, wie man auf folgender Eso-Seite sehen kann, nicht nur das positive Denken eine mögliche falsche Antwort auf die Härte von Wares Erfahrungen ist. Sondern auch die Unabänderlichkeit, der Determinismus: http://www.sein.de/geist/persoenliches-wachstum/2012/fuenf-dinge-die-sterbende-am-meisten-bedauern.html

    zweitens läuft das Leben nach einem Script ab, den man in einem ganz anderen Bewusstsein verfasst hat. Was heißt, dass die Möglichkeiten zur bewussten Beeinflussung äußerst gering sind. Was wiederum heißt, das man nichts falsch machen kann ( das kann man eher nie, aber das ist eine andere Baustelle).

    Das Bedauern der Sterbenden kann also auch der Anfang von richtigen Gedanken sein. Und nicht unbedingt von positivem Denken.

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