Christian Frings: Kritik der Sozialstaatsillusion (ak 556)

Die Zeitschrift analyse & kritik (ak -zeitung für linke debatte und praxis) hat in ihrer Ausgabe 556 vom 17.12.2010 einen Artikel von Christian Frings „Kritik der Sozialstaatsillusion- Enteignung, Vereinzelung, Befriedung: Was gibt es da zu verteidigen?“ gebracht (ich hatte zuletzt über dessen Veranstaltung „Sozialstaat schottern!?“ in Berlin berichtet). In der Einleitung heißt es einführend:

„In Debatten um soziale Kämpfe schwingt stets die Vorstellung mit, der Sozialstaat sei eine in harten Kämpfen erzielte Errungenschaft der Arbeiterbewegung. Das ist nicht nur historisch falsch, sondern lässt auch jede Einordnung der Sozialstaatlichkeit in die kapitalistische Produktionsweise vermissen. Das war nicht immer so. Die Versuche einer systematischen Kritik des Sozialstaats verschwanden aus der linken Diskussion erst seit Anfang der 1980er Jahre. Christian Frings erinnert an die nach wie vor wichtigen Debatten.“

(gefunden bei KoKa Augsburg)


2 Antworten auf „Christian Frings: Kritik der Sozialstaatsillusion (ak 556)“


  1. 1 Rodman 25. Februar 2011 um 14:03 Uhr

    Christian Frings hat den wichtigen Artikel von Lapinski (über den Sozialstaat) online zur Verfügung gestellt (nämlich hier). Der Artikel wurde in unter dem Banner des Marxismus veröffentlicht. Ich möchte andere Menschen nach dem Inhaltsverzeichnis dieser Zeitschrift (die von 1925 bis 1936 erschienen) fragen. Damit das dann für jedermann online gestellt werden kann. Viele von Ihnen haben Zugriff auf eine Universitätsbibliothek. Vielleicht können Sie sogar ganze Texte scannen.

  2. 2 Max 06. April 2011 um 13:44 Uhr

    Vortrag von Christian Frings am 13. Mai in Berlin: Was tun, wenn der Sozialstaat abgeschafft wird?
    Geschichte und Kritik des Sozialstaates

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