Das „fiktive Kapital“ in der „Real“wirtschaft

Das Handelsblatt hat in seiner Ausgabe vom 06.07.09 einen Artikel zum Thema Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill). Er zeigt, wie in der ganzen kapitalistischen Welt Ertragserwartungen genauso wie Ertragsversprechungen hochgerechnet werden zu aktuellen Kapitalwerten. Jedenfalls werden diese Erwartungen bezahlt und deshalb offensichtlich auch von der erwerbern buchstäblich für bare Münze genommen. Das geht solange gut, wie es gut geht. Und dann sind diese wahren Werte eben weg, wie jetzt. Insofern ist dies aber nur die konzerninterne Variante dessen, was die Börsen eh Tag und Nacht mit dem Firmenwerten anstellen, indem sie die Zukunftserwartungen schon immer so gut sie das eben können in die aktuellen Kurse einfliessen lassen. Vorher ist sowas dann immer ein bombensicherer Zukunfstsmarkt. Hinterher die vermeidbar gewesene Blase.


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