I would rate corvids as being as intelligent as primates in many ways

„In the past, people thought birds were stupid,“ laments the aptly named scientist Christopher Bird.
Im gleichen Artikel von BBC NEWS vom 7.5.09 heißt es aber auch:
Christian Rutz, who also works for Oxford’s behavioural ecology group, says: „There are such enormous semantic issues. How do you define intelligence? How do you define what it means to understand something?“
Der Tagesspiegel hatte zum Thema folgenden AP-Artikel:

Saatkrähen stellen bei Bedarf ihr Werkzeug sogar selbst her. Das stellten Verhaltensforscher der Universität Cambridge jetzt fest, wie sie im Fachblatt „PNAS“ berichten. In den Studien testeten die Experten um den Verhaltensforscher Chris Bird an vier Saatkrähen, wie weit die Intelligenz der Vögel reicht. Im ersten Experiment lernten die Vögel schnell, dass sie mit Steinen ein Gerüst zum Einsturz bringen müssen, um so an eine Mottenlarve zu gelangen. Ohne viel Training erkannten sie zielstrebig, welche Größe und Form ein Stein haben muss, um die Plattform kollabieren zu lassen. Im zweiten Versuch mussten die Krähen dann ein kniffligeres Problem lösen. In einem senkrecht aufgestellten Zylinder hatten die Forscher ein kleines Eimerchen mit einer Mottenlarve platziert. Mit dem Schnabel konnten die Vögel ihre Beute nicht erreichen. Allerdings hatten die Forscher ihnen Drahtstücke hingelegt. Daraus formten alle vier Tiere einen Haken, mit dessen Hilfe sie dann das Eimerchen am Griff aus dem Röhrchen angelten. „Wir glauben, dass dies der erste eindeutige Beleg von Einsicht bei Tieren ist, denn die Saatkrähen machten die Haken schon im ersten Durchgang“, sagt Nathan Emery von der Queen-Mary-Universität in London.


3 Antworten auf „I would rate corvids as being as intelligent as primates in many ways“


  1. 1 nochsonvogel 26. Mai 2009 um 14:22 Uhr

    Naja wie sagt man in der Psychologie: „Intelligenz ist das was ein Intelligenztest misst, nicht mehr.“ Es ist schon immer wieder lustig, wie manche Menschen (ihres Zeichens meist Psychologen oder Biologen) mit falschen Begriffen auf die Welt losgehen und gar wunderliche Erkenntnisse zu Tage fördern. Schlage vor, diese Erkentnisse auf dem großen Mülhaufen der Wissenschaftsgeschichte, der sich Pluralismus nennt, zu begraben.

  2. 2 Neoprene 26. Mai 2009 um 15:52 Uhr

    Ja nun, die Weltgeschichte ändert sich sicherlich nicht, wenn man zukünftig mehr über schlaue Vögel weiß. Insofern ist das schon ein bißchen Orchideenwissenschaft. Aber es ist eben wie bei den schönen Blumen auch bei den klugen Vögeln zumindest äußerst vergnüglich, z.B. zu sehen, mit welcher sinnvollen Zweckoptimierung eine Krähe sich ein genau optimiertes Werkzeug zum Larvenfangen aus einen Blatt bastelt: vorne schön schmal, damit es auch in kleine Löcher reinpaßt, hinten schön breit, damit die Krähe es bequem in den Schnabel nehmen kann. Dieses pfiffige Optimieren, das vergnügt. So wie ich mich als Mensch freue, wenn ich in einer Gartenkneipe für die Holzbank, auf der ich natürlich auch so sitzen kann, noch ein Sitzkissen gereicht bekomme.

  3. 3 Apple 26. Mai 2009 um 16:37 Uhr

    „Christopher Bird“

    i lol‘d

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