Archiv für Juni 2008

Diskussion Attac versus GegenStandpunkt am 21.04.08 in Wien

ATTAC (Austria) und der GegenStandpunkt haben am 21. April 2008 eine Podiumsdiskussion in Wien zum Thema:
“Neoliberale Gegenwende”? – Woran krankt der Kapitalismus?
gemacht.

Update nach Reinhören:
Es diskutierten: nicht Peter Decker vom Gegenstandpunkt, sondern ein anderer Redakteur und Christian Felber, Attac, Autor.

Diskussionsfragen waren:
1. Weltweite Verarmung durch Sozialabbau – weshalb wird dieser betrieben?
2.”Der Markt kann nicht alles regeln” – Was sollte er denn regeln?
3.”Kleine (Reform-)Schritte, große Wirkungen” – Wohin führt der “3.Weg”?

Der Mitschnitt kann hier runtergeladen werden

Freerk Huisken bei Linken Buchtagen in Berlin am 05. 07.08

Bei den Linken Buchtagen 2008, Anfang Juli im Mehringhof in Berlin, wird es am 5. Juli eine Veranstaltung mit Freerk Huisken geben zum Buch „Alles bewältigt, nichts begriffen! Nationalsozialismus im Unterricht“ von Rolf Gutte und Freerk Huisken. Hier der Veranstaltungsplan aller Veranstaltungen der Buchtage.

Heinrich-Kritik des GSP als DIN A4-PDF

Die Auseinandersetzung des GegenStandpunkt mit Michael Heinrichs vergleichsweise weit verbreitetem Buch zur Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie aus dem gerade erschienenen Heft 2-08 „Wie man “Das Kapital” nicht schon wieder neu lesen sollte“ kann man sich als für DIN A4-Ausdrucke optimiertes PDF hier runterladen.

Was sich mit Marx doch alles anstellen läßt! (GSP 4-96)

Der GSP schreibt in seiner Heinrich-Kritik im Heft 2-08 auf S. 107:

Heinrich fasst Ware, Wert, Geld als „Strukturen“ sachzwanghafter, nachträglicher, abstrakter Vergesellschaftung auf, „der die Individuen folgen müssen, ob sie wollen oder nicht.“ Seine Kapitalismuskritik ist daher selbst sehr abstrakt, sie gilt einer diesen Zwängen entspringenden gesellschaftlichen Unfreiheit. In diesem Sinne macht er wie alle neueren Marxkenner von „Fetisch“und „Mystifikation“ viel her, ja er erhebt sie zu den eigentlichen Zentralkategorien der Marxschen Theorien.

Als Fußnote dazu schreibt die Redaktion:

Zu der Aufwertung, die Marx‘ Stichworte „Fetisch“, „notwendig falsches Bewußtsein“ und „Charaktermaske“ heute erfahren, zu den Fehldeutungen, denen sich diese Aufwertung verdankt, zu den politischen Standpunkten, aus denen sie hervorgehen, hat sich diese Zeitschrift vor über 10 Jahren anläßlich von Robert Kurz und anderen geäußert, denen Heinrich in dieser Hinsicht näher steht, als ihm lieb sein dürfte.

Im folgenden der dort angegebene Artikel aus dem Heft 4-96, S. 73-102:
(mehr…)

Warum verdient wer wie viel?

Dieser Frage will ein weiterer GegenStandpunktler nachgehen:

19.06.2008 (Donnerstag), 18.00 Uhr,
Freie Universität (FU), Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45,
Hörsaal 1 A (Nähe U-Bahnhof Dahlem-Dorf),
Referent: Egbert Dozekal

Aus Anlass der Debatte um Managergehälter und Mindestlöhne:
Wer verdient warum wie viel?
Über die Einkommen im Kapitalismus und ihre Quellen – einschließlich der Kritik der verbreiteten Gerechtigkeitsvorstellungen
Dazu auf der Seite der Berliner KK-Gruppe der Ankündigungtext

Wer will kann sich dazu bei argudiss auch eine schon mitgeschnittene Veranstaltung zum Thema anhören:

Die Einkommen in der Klassengesellschaft: Warum verdient wer wie viel?

Datum: Donnerstag, 29. Mai 2008
Ort: Nürnberg
Referent: Peter Decker

Und auch Radio X hat im Februar 2007 schon mal eine Sendung zum Thema gemacht:

Verdienst im Kapitalismus: Warum verdient wer wie viel?

Teil 1: Gerechtigkeit, Leistung, Fähigkeit, Qualifikation …?
Teil 2: Unternehmer – Grundeigentümer – Arbeiter

GSP 2-08 bringt Heinrich-Kritik

contradictio hat auf das nächste Heft des GegenStandpunkt aufmerksam gemacht. Es wird Freitag, den 13. Juni 2008 erscheinen. Das Inhaltsverzeichnis: in HTML und als PDF.

Nachdem ich die Hoffnung schon beinahe aufgegeben habe, wird es nun doch noch die hier und da von Genossen schon mal angerissene/angekündigte Auseinandersetzung mit Michael Heinrich geben:

Wie man “Das Kapital” nicht schon wieder neu lesen sollte – Zur “Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie” von Michael Heinrich.